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Thema: Liebesplagiat

  1. Avatar von Meistens
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    Stirnrunzeln AW: Liebesplagiat

    Zitat Zitat von Touha
    Oder bist du mit ihm wegen Haus und Kindern und finanzieller Sicherheit zusammen?
    Hinter dieser Frage steht ein Modell von vor 50 Jahren. Haus, Kinder und Finanzen in einem Atemzug… wir haben das Jahr 2019!

    Zitat Zitat von Touha
    Allerdings weiß mein Mann das und alle möglichen eintretenden Eventualitäten sind zwischen uns geklärt (und von ihm abgesegnet).
    Das passt doch nicht für eine Partnerschaft in Augenhöhe. Mein Mann braucht mir jedenfalls nichts absegnen.

    Was mir aber wirklich wichtig ist: Die Familie muss bestehen bleiben, so lange die Kinder nicht selbstständig sind.
    Geändert von Meistens (06.12.2019 um 16:06 Uhr)

  2. Moderation Avatar von cpeg
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    AW: Liebesplagiat

    Guten Abend,

    viele Antworten haben sich zuletzt auf der "moralischen Ebene" bewegt.
    Das ist sicherlich auch kein Fehler; denn diese Komponente sollte nicht außer Acht gelassen werden.

    Allerdings spielen bestimmt auch die Gefühle und die Lust eine Rolle bei der Frage: " ...was wäre, wenn?... ".
    Ich habe mir vor ein paar Tagen den Film "Portrait einer jungen Frau in Flammen" angesehen - und war ziemlich begeistert.
    Nein, meine Fantasie muss nicht angeregt werden durch die beiden Frauen, eher "aufgeweckt", denn ich hatte eine reale Umsetzung in meiner Beziehung.

    Ich kann den Wunsch sehr gut verstehen, "es" auszuprobieren, aber ebenso verstehe ich die Angst davor, was daraus werden könnte und ich habe Respekt vor den "moralischen Bedenken".
    Auch denke ich dabei an den Partner, der vielleicht auf der Strecke bleibt.

    Gruß
    cpeg
    Wir sind die, vor denen unsere Eltern uns immer gewarnt haben!

  3. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Liebesplagiat

    Ich weiß nicht, ob es hier um Moral geht. Ich empfinde es so, dass es um Ehrlichkeit, Partnerschaftlichkeit und Vertrauenswürdigkeit geht.

    Und den Mann nicht zu hintergehen, sondern ihm ggü. offen, vertrauenswürdig und ehrlich zu sein und die gemeinsame Lebensgrundlage nicht auf´s Spiel zu setzen, hat für mich nichts, aber auch gar nichts mit 50er Jahre oder sich "etwas absegnen lassen müssen" zu tun.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.


  4. Avatar von Meistens
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    smile AW: Liebesplagiat

    Das mit Offenheit, Ehrlichkeit, Liebe – sagt sich so. Ich fühle mich nicht in der Lage, jeden Gedanken, jede emotionale Regung, mit irgend jemandem zu teilen, auch nicht mit meinem Mann. Aus einer Stimmung heraus sich spontan äußern, das kann Irritation oder sogar Verletzung bewirken, und das Ergebnis steht dann in keinem Verhältnis zum auslösenden Ereignis.

    Ehrlichkeit mir selbst gegenüber hatte ich vielleicht bisher zu wenig zugelassen. Meine „Lebensplanung“ verlief geradlinig. Studieren, Partner, Familie, möglichst in gesicherten Verhältnissen – hat alles geklappt. Nein, ich habe keineswegs den „falschen“ Partner erwischt. Wir bilden eine kreative „Zugewinngemeinschaft“, jetzt mal nicht im juristischen Sinn. Allerdings, wenn ich das mal so sagen darf, fehlte mir beim Sex eigentlich immer die „Leidenschaft“, die „Lust“, die Begeisterung für „männliche Körperlichkeit“. Das hatte ich mir selbst nie wirklich eingestanden, denn schließlich wollte ich ja Familie.

    So weit, so gut. Vermutlich war ich nie in einen Mann verliebt, so wie andere Frauen. Dabei mangelte es mir nie an Verehrern.

    Deswegen hat mich die Erkenntnis wie ein Blitz getroffen, in eine Frau verliebt zu sein, voller fremder unbekannter „sexueller Sehnsucht“. Es mag ja merkwürdig klingen, aber ich kann nicht nachvollziehen, was das meinen Mann angeht. Zwischen ihm und mir wird/braucht sich nichts ändern. Und dann ist doch alles gut.

    Ich bin übrigens in keiner Weise wirtschaftlich/finanziell von meinem Mann abhängig. Beide sind wir jeweils recht erfolgreich in unserem Job, das Haus in dem wir wohnen gehört mir. Dieses Aufdröseln von finanziellen Beitragsanteilen zum gemeinsamen Leben hat es zwischen uns nie gegeben und wird es auch nicht.

  5. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Liebesplagiat

    Tja, dann mach halt.

    Mit fehlt da bei Dir eine Portion Empathie.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.


  6. Avatar von Meistens
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    Schamesröte AW: Liebesplagiat

    Empathie – hätte ich in diesem Forum irgendwie erwartet. Überwiegend Fehlanzeige. OK, bin immer allein zurecht gekommen.


  7. Registriert seit
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    AW: Liebesplagiat

    Zitat Zitat von Meistens Beitrag anzeigen
    Hinter dieser Frage steht ein Modell von vor 50 Jahren. Haus, Kinder und Finanzen in einem Atemzug… wir haben das Jahr 2019!

    Das passt doch nicht für eine Partnerschaft in Augenhöhe. Mein Mann braucht mir jedenfalls nichts absegnen.

    Was mir aber wirklich wichtig ist: Die Familie muss bestehen bleiben, so lange die Kinder nicht selbstständig sind.


    Ja dann verrate mir doch mal, wieso du bei deinem Mann bist. Ist es (in deinen Augen) echte, wahre, tiefe Liebe und Verbundenheit?

    Vielleicht war absegnen das falsche Wort. Für mich geht Liebe aber damit einher, den anderen nicht zu hintergehen und nach Möglichkeit auch einen Konsens zu haben, in wichtigen Dingen. Mit meinem Mann über Bedürfnisse, Wünsche und Befindlichkeiten offen und ehrlich zu sprechen, hat für mein Empfinden deutlich mehr mit Augenhöhe zu tun, als das, was du tust. Du hälst ihn dumm und würdest - so verstehe ich das - nicht davor zurückschrecken, ihn zu hintergehen, wenn sich bei der Frau die Gelegenheit böte.

    Das ist nicht emanzipiert oder "2019", das ist feige.


  8. Registriert seit
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    AW: Liebesplagiat

    Zitat Zitat von Meistens Beitrag anzeigen
    Das mit Offenheit, Ehrlichkeit, Liebe – sagt sich so. Ich fühle mich nicht in der Lage, jeden Gedanken, jede emotionale Regung, mit irgend jemandem zu teilen, auch nicht mit meinem Mann. Aus einer Stimmung heraus sich spontan äußern, das kann Irritation oder sogar Verletzung bewirken, und das Ergebnis steht dann in keinem Verhältnis zum auslösenden Ereignis.

    Ehrlichkeit mir selbst gegenüber hatte ich vielleicht bisher zu wenig zugelassen. Meine „Lebensplanung“ verlief geradlinig. Studieren, Partner, Familie, möglichst in gesicherten Verhältnissen – hat alles geklappt. Nein, ich habe keineswegs den „falschen“ Partner erwischt. Wir bilden eine kreative „Zugewinngemeinschaft“, jetzt mal nicht im juristischen Sinn. Allerdings, wenn ich das mal so sagen darf, fehlte mir beim Sex eigentlich immer die „Leidenschaft“, die „Lust“, die Begeisterung für „männliche Körperlichkeit“. Das hatte ich mir selbst nie wirklich eingestanden, denn schließlich wollte ich ja Familie.

    So weit, so gut. Vermutlich war ich nie in einen Mann verliebt, so wie andere Frauen. Dabei mangelte es mir nie an Verehrern.

    Deswegen hat mich die Erkenntnis wie ein Blitz getroffen, in eine Frau verliebt zu sein, voller fremder unbekannter „sexueller Sehnsucht“. Es mag ja merkwürdig klingen, aber ich kann nicht nachvollziehen, was das meinen Mann angeht. Zwischen ihm und mir wird/braucht sich nichts ändern. Und dann ist doch alles gut.

    Ich bin übrigens in keiner Weise wirtschaftlich/finanziell von meinem Mann abhängig. Beide sind wir jeweils recht erfolgreich in unserem Job, das Haus in dem wir wohnen gehört mir. Dieses Aufdröseln von finanziellen Beitragsanteilen zum gemeinsamen Leben hat es zwischen uns nie gegeben und wird es auch nicht.

    Ja wenns ihn doch alles nix angeht (in einer Ehe, als dein Mann)...dann mach doch einfach. Und leb mit den Konsequenzen. Dann versteh ich gar nicht, was der Thread hier soll, wenn deine Ansicht zu dem Thema ja feststeht...

  9. Avatar von Meistens
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    Stirnrunzeln AW: Liebesplagiat

    Wenn ich eure Meinungen lese müsste ich zu dem Ergebnis kommen, dass mein Mann und ich bisher eine Sch…ehe geführt haben, ohne Liebe, ohne Offenheit, ohne Vertrauen… Aber das kommt weder mir so vor noch meinem Mann (den ich jetzt allerdings nicht dazu interviewt habe). Waren/sind wir einfach zu blöd, um unser Elend wahrzunehmen? Der Mangel an Gefühlstiefe hat uns nicht davon abgehalten, friedlich nebeneinander zu leben und zwei eigentlich recht fröhlichen Kindern ein sicheres Zuhause zu schaffen. Angesichts so zahlreicher gescheiterter Ehen und somit „zerrissener“ Kinder ist unsere Bilanz doch nicht so schlecht.

    Die hier geschilderten Qualitäten einer „guten Partnerschaft“ können wir allerdings nicht erfüllen. Obwohl ich immer noch ziemlich festes Vertrauen in die gemeinsame Zukunft unserer Familie setze. Die Gefühlsdimension der Liebe zu einer Frau hat mich aus dem „Gleichgewicht gebracht“ und inspiriert mich zugleich enorm. Nein, diese Frau nimmt meinem Mann „nichts weg“ – jedenfalls nichts, was irgendwann mal da war.

  10. Moderation Avatar von cpeg
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    AW: Liebesplagiat

    Guten Tag,

    Zitat Zitat von Meistens Beitrag anzeigen
    Nein, diese Frau nimmt meinem Mann „nichts weg“ – jedenfalls nichts, was irgendwann mal da war.
    Sie könnte ihm intime Momente wegnehmen, die, soweit ich deine bisherigen Beiträge interpretiere, ihm vorbehalten waren.
    Allerdings wären das "ganz besondere intime Momente", die Dir nun wichtig erscheinen.

    Damit kann nicht jede(r) gut umgehen - und vielleicht kommt aus diesen Gefühlen die Frage einiger, die hier mitdiskutieren: "was stimmt denn nicht bei euch, dass...".

    Gruß und schönen 2. Advent
    Anne
    Wir sind die, vor denen unsere Eltern uns immer gewarnt haben!

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