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  1. Inaktiver User

    Sexuelle Anziehung ohne Gegenpol ?

    Wie funktioniert bei homosexuellen Paaren die sexuelle Anziehung wenn ein Mann/Frau Gegenpol fehlt.
    Wird dieser durch starke charakterliche "weiblich" "männlich" Unterschiede ausgeglichen ?
    Oder ist der Punkt doch daß man sich vom gleichen Pol angezogen fühlt ?

    Ich frage als hetero Mann weil ich als eher femininer Mann scheinbar damit ein Thema habe obwohl mir das erst spät im Leben auffällt, hatte in meinen Beziehungen lange das Gefühl und das immer so gelebt daß der Geschlechtsunterschied nur in der körperlichen "Ausstattung" bestand.
    Geändert von Inaktiver User (17.03.2019 um 09:03 Uhr)

  2. Avatar von Opelius
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    Beiträge
    16.505

    AW: Sexuelle Anziehung ohne Gegenpol ?

    Dein dritter Strang, den ich heute von Dir lese.

    Du bist ein Suchender. Du musst herausfinden, was Du suchst. Wir können Dir mit unseren Erfahrungen nicht helfen. Dein Weg ist ein anderer als meiner.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  3. Inaktiver User

    AW: Sexuelle Anziehung ohne Gegenpol ?

    Ich halte diese Gegenpol-Sichtweise für falsch. Oder anders gesagt: nicht für alle relevant.

    Das sage ich als nicht besonders feminine Frau, die einen großen Teil des Erwachsenenlebens mit Frauen liiert war und die auch eher auf androgyne bis maskuline Frauen steht.

    Ich bin mit einem Mann verheiratet, der ebenfalls eher "burschikose", ungeschminkte Frauen mag.

    Diese Zuordnungen, was als "männlich" oder "weiblich" gilt, hat mich tatsächlich einen sehr großen Teil meines Lebens von Jugend an beschäftigt. Ich war nie "weiblich" genug, litt zeitweise darunter, fühlte mich aber in Fummeln und Farbe im Gesicht immer wie verkleidet, kann mich auch nicht so bewegen, wie es von Frauen gemeinhin erwartet wurde. Ich bewunderte das bei anderen, wollte als Kind sogar "Dame" werden, aber letztlich war ich doch eher der Baumkraxler- und im-Dreck-buddeln-Typ.

    Im Lesben-Umfeld spielte das nur selten eine Rolle, zwar gibt es das Klischee, daß eine "der Mann" und die andere dann das weibliche Gegenstück sei, aber tatsächlich sind mir alle Zwischentöne begegnet. Ob nun die aufgestylte Langhaarige am Wochenende Fußball spielte und deren (kerlige) Freundin derweil zu Hause die Wäsche machte, ob zwei androgyne Frauen zusammen oder zwei ausgesprochen feminin-gestylte Frauen gemeinsam der Motorrad-Leidenschaft frönten war halt einfach nicht so wichtig wie die Frage, was man eigentlich mit solchen Rollenzuordnungen verbindet.

    Was nun die Sache mit der sexuellen Anziehung angeht, je nun... fragst du, weil du meinst, daß es keine Frauen gibt, die auf "feminine" Männer abfahren? Doch, die gibt es, wenn auch nicht so häufig. Oder weil du meinst, du wärest eher "passiv" und wünschtest dir eine Frau, die dich umwirbt und erobert?

  4. Inaktiver User

    AW: Sexuelle Anziehung ohne Gegenpol ?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was nun die Sache mit der sexuellen Anziehung angeht, je nun... fragst du, weil du meinst, daß es keine Frauen gibt, die auf "feminine" Männer abfahren? Doch, die gibt es, wenn auch nicht so häufig. Oder weil du meinst, du wärest eher "passiv" und wünschtest dir eine Frau, die dich umwirbt und erobert?
    Danke für deine Antwort, so etwas interessiert mich.
    Was mich betrifft, das beides und weil ich mir nie über sowas wie eine männliche Rolle in einer Liebesbeziehung gedanken gemacht habe, ich dachte immer Freundin heißt Freundin, Friends, girlfriends, sowas wie beste Freundin/Freund und Sex deshalb weil wir hetereo sind und unsere Körper unterschiedlich.
    Irgendwie funktioniert das in den letzten Jahren nicht mehr so gut, vielleicht auch aus anderen Gründen nicht die richtige gefunden.

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