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  1. Moderation Avatar von cpeg
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    Intersexuelle Menschen: "3. Option" - und der Geschlechtseintrag

    Guten Tag,

    viele Zeitungen, Zeitschriften und Onlinemagazine haben darüber berichtet:
    letzte Woche hat der Bundestag neue Regelungen für "In das Geburtenregister einzutragende Angaben" beschlossen.
    Es kam damit einer Aufforderung des Bundesverfassungsgerichtes nach, das in seinem Urteil feststellte, dass es neben männlich und weiblich einen weiteren "positiven Geschlechtseintrag" geben muss.

    Dieser ist allerdings laut Beschluss der "Großen Koalition" von einer "ärztlichen Bescheinigung" abhängig.
    Viele "Betroffene" (die Betroffenheit richtet sich gegen die Bevormundung, nicht an das Leben allgemein) sind mit der Neufassung des Gesetzes nicht zufrieden. Dabei gab es von AktivistInnen, Vereinen und Verbänden, aber auch Opositionsparteien weitaus bessere Vorschläge, die abgeschmettert wurden.


    Intersexuelle Menschen e.V. Bundesverband
    in einer Stellungnahme:

    Zusammenfassend lässt sich daher feststellen: Das neue Gesetz ist möglicherweise ein erster
    Schritt in eine richtige Richtung, aber ganz sicher nicht der „große Wurf“, den wir und mit
    uns viele andere Menschen in unserem Staat, die sich für eine volle Anerkennung
    geschlechtlicher Vielfalt einsetzen, erhofft hatten.

    http://www.im-ev.de/pdf/Stellungnahm...en_Angaben.pdf

    Gruß
    cpeg
    Wir sind die, vor denen unsere Eltern uns immer gewarnt haben!

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