Guten Tag,

Spiegel Online und andere Portale berichten über die Pläne von Horst Seehofer,
eine "Minimallösung" zu schaffen und "anderes" als Geschlechtseintrag vorzusehen für intersexuelle Menschen.
Justiz- und im Familienministerium sollen dagegen sein, wie Agenturen berichten.
Hier werden die Begriffe "weiteres", "inter" oder "divers" genannt.

Grund für die Auseinandersetzung ist ein Bundesverfassungsgerichtsurteil von 2017, in dem der Gesetzgeber aufgefordert wird, für einen weiteren "positiven Geschlechtseintrag neben Frau und Mann" zu sorgen.
"Die dritte Option" hatte den Klageweg auf sich genommen, um das Urteil zu erstreiten.

Ich denke, es sollte den "Betroffenen" ermöglicht werden, sich so zu verorten, wie sie es möchten.
Individuelle Lösungen halte ich für wesentlich bessser als Zwangsbeschlüsse.

Weiterhin stellt sich mir die Frage, welche Türen mit einer Eintragung "anderes" oder "weiteres oder...
öffnet, wenn ich "geschlechtszugeordnete Räume" in Anspruch nehmen möchte wie z.B. Sporteinrichtungen oder Schwimmbäder (ich weiß, das Thema hatten wir schon mal )

Gruß und guten Start ins Pfingstwochenende
cpeg