schätze es gibt ein paar sätze, über die du öfter mal nachdenken solltest, schwindelfrei.Zitat von Inaktiver User
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13.10.2008, 08:13Inaktiver User
AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf
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13.10.2008, 08:15Inaktiver User
AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf
„Deutschland sucht den Superstar“ wird als beste Unterhaltungssendung ausgezeichnet. Das darf nicht wahr sein.
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13.10.2008, 10:29
AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf
Zitat von Inaktiver User
Bei solchen Auszeichnungen würde ich auch die Krise bekommen, wenn ich diese Art von Auszeichnungen ernst nehmen würde. Ich sehe es eher als Verar.......
Wenn "DSDS" als beste Unterhaltungssendung im Fernsehen gekürt wird, dann frage ich mich, wie die anderen wohl aussehen mögen.
Gut dass ich sie mehrheitlich nicht kenne und von so manchem, was im Fernsehen läuft, nicht einmal weiß, dass es dies gibt, wenn ich nicht gelegentlich per Zufall darauf stoße.
Ich hätte mir diese Preisverleihung garantiert nicht angeschaut, wenn ich nicht vorab von Ranickis Äußerungen gewußt hätte. Genau genommen habe ich sie auch nicht richtig angeschaut. Ich schaltete ein, sah ca. die ersten 10 Minuten und drehte dann den Ton völlig weg. Die Bilder sollten mir sagen, wann Ranicki kommt und diesen Teil wollte ich dann sehen. Ich las einstweilen in einem Roman, musste aber ab und an zum tonlosen TV-Gerät schauen, um die entsprechende Passage nicht zu verpassen. So konnte ich natürlich nicht umhin, wenigstens ansatzweise (es gab ja auch Ausschnitte aus irgendwelchem Fernsehquatsch) mitzubekommen, was da abläuft, bzw. WER oder WAS da prämiert wird. Nach dem Auftritt von Ranicki schaltete ich ab.
Ich dachte zuvor, als ich lediglich aus den Nachrichten davon wusste, warum geht Ranicki da hin? Es steht jedem frei einen Preis abzulehnen (und ich verstehe mehr als gut wenn jemand nicht mit Sendungen wie z.B. "DSDS" auf eine Stufe gestellt werden möchte), aber warum besucht man denn dann eine solche Veranstaltung? Man kann vorher eine Erklärung abgeben, dass und auch warum man diesen Preis nicht möchte und kann diese verlesen lassen. Aber der Weg, den RR wählte, war natürlich medienwirksamer und so kann ich nicht umhin zu glauben, dass er sehr genau wusste was er tat und es eben auch genau so machen wollte. Die Aussage, dass er nicht wusste was ihn erwartet nehme ich ihm nicht ab.
Ich mag Ranicki nicht sonderlich, er ist und war mir stets zu überheblich und zu sehr von sich selbst eingenommen. Aber es ist gut, dass es Menschen wie ihn gibt, die sich vor ein solches Publikum stellen und sagen, was sie von derlei Veranstaltungen und vom Fernsehprogramm als solchem halten. Da darf es dann meinetwegen sehr bewusst inszeniert sein. Ich wünsche mir auch, dass es die von Gottschalk angeregte Gesprächssendung mit Ranicki und einigen Intendaten über den Anspruch der Fernsehprogramme geben wird. Dass sich dadurch allerdings grundlegend etwas ändert glaube ich nicht.
AnitraMein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.
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13.10.2008, 10:59Inaktiver User
AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf
Habe da mal eine ganz andere Frage zu. Wer bezahlt eigentlich diese Riesenveranstaltung, wird die von unseren Fernsehgebühren bezahlt ?
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13.10.2008, 11:01
AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf
Ich find Hollywood genauso wichtig oder unwichtig, genauso vielsagend oder nichtssagend wie Köln-Ossendorf.
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13.10.2008, 11:02
AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf
Eitelkeit hin, Kalkül her...
Haben Marcel Reich Ranicki und Elke Heidenreich denn nicht Recht mit ihren "Anklagen"?
Und wo bzw. wann gäbe es einen besseren Ort und eine bessere Gelegenheit, dieser von Eitelkeit und Kalkül zerfressenen Branche den Spiegel vorzuhalten?
Ich habe mich, weil ich eigentlich den Lund-Krimi schauen wollte und die geänderten Sendezeiten nicht beachtet habe, exakt zum Zeitpunkt von MRRs Auftritt in die Aufzeichnung eingeklinkt. Und die Kamera zeigte während MRR noch schwadronierte, die Gesichter einiger Anwesender, denen man ansehen konnte, wie gerne sie selbst dort oben stünden, um sich seinen Worten wenigestens noch anschließen zu können...
Peinlich, wenn auch nicht überraschend, die Nichtreaktion der versammelten Intendanz und deren Unvermögen, MRR etwas anderes entgegegenzusetzen, als den gewohnt flachgewässrigen Gottschalk.
Kalkuliert? Und wenn schon!
Eitel?
Ein Mensch, der sich in so hohen Jahren und zum Ende seines Schaffens hin, noch die Freiheit, eitel zu sein, erlaubt, erlangt eher meinen Respekt, als dass ich mich an dieser Eitelkeit riebe.
Zumal dann nicht, wenn dieses Eitelkeit so wenig schadet, wie die von MRR..
In meiner Badewanne pflege ich das Badewasser selbst einzulassen.
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13.10.2008, 11:15Inaktiver User
AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf
Also mein Mann ist eingeschlafen bei dieser Sendung
Ich bin Gottschalkfan, ( ich bin mit seiner Art Musik und seiner
Klappe im Radio, groß geworden
) fand er
hat das alles klasse gemacht.
Für mich war es ein richtig bunter Unterhaltungsabend.
Mit allem Drum und Dran. Leichte Kost und vor allem
rege ich mich nicht über gewisse Dinge auf.
Wozu auch?
Ich fand diesen Ranicki das Salz in der Suppe und sehr
amüsant.
Nach dieser Sendung hab ich mir überhaupt keine
Gedanken mehr darüber gemacht. Ich fand wie immer
das Lächeln und die Begabung von Thomas zu improvisieren,
sensationell. Ich fand und find ihn klasse !
LG
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13.10.2008, 11:20
AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf
Ich stimme dir voll zu.
Zitat von Kraecker
Ich reibe mich nicht an RR's Eitelkeit. Ich mag ihn und seine Art nicht so sonderlich. Das hat aber rein gar nichts damit zu tun, ihn zu respektieren und seine "Inszenierung" (ja, für mich war es eine) im Endeffekt als sehr gelungen (und vielleicht sogar als "nötig") zu sehen.Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.
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13.10.2008, 11:26Inaktiver User
AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf
Man muss Reich-Ranicki nicht mögen, seine Art ist eigen. Mir gefällt es, wenn er sich einen "abbricht". Er weiß natürlich um seine Bedeutung, das läßt er seine Zuhörer wohl auch deutlich spüren. Aber er ist zweifelsohne eine Größe in der Literaturkritik.
Zitat von Anitra
Zitat von Anitra
Es ist zu befürchten, dass sich nichts ändert. Dafür ist unser System zu verkommen.
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13.10.2008, 11:26Inaktiver User
AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf
Zitat von Kraecker


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