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  1. Inaktiver User

    AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich hätte den eh nicht verstanden
    Weil ich ihn gar nicht verstehen will.
    So viel Papperlapapp und so laut

    Hätte er geschwiegen - Gut so - sehr angenehm
    ..und mir hätte er das h aus dem " etymologisch" rauskritisiert : hätte ich aber o.k gefunden..

  2. Inaktiver User

    AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

    Ach was war fernsehen früher so schön: wenn ich an die anspruchsvolle Samstagabend-Unterhaltung denke wie "Einer wird gewinnen", "Am laufenden Band",..... DAS waren noch Zeiten ! DA war die Fernseh-Welt noch in Ordnung und die Gebühren gerechtfertigt, was ????? Von der "Schwarzwaldklinik" oder den "Guldenburgs" rede ich mal nicht..... Erinnert sich noch einer an den Aufschrei der Nation bei Hella von Sinnens und Hugo Egon Balders "Alles nichts oder ?" ? Anfang der 90er Jahre ? Es gibt zu allem eine Steigerung, wie wir ja jetzt sehen....

    Klee, meinste im Ernst, früher hätten die Leute mehr Anspruchsvolles gelesen ?????? (Oder habe ich dich da falsch verstanden ?????) Nie und nimmer war das so, nur konnte da keiner seine Kommentare problemlos im WWW abgeben zu Literatur, die den eigenen Horizont überstieg. Es hat halt keiner gemerkt: mann/frau legte das (geschenkt bekommene ?) Buch weg und wendete sich wieder den Groschen-Heftchen zu..... Geäussert hat sich nur eine Elite, die wortgewandt und gebildet war. Von den wenigen Äusserungen auf die Masse zu schliessen halte ich für fraglich....Bildung kannst' nunmal nicht verordnen, dazu gehört Eigenverantwortung !

    Personen, die zugedachte Preise abgelehnt haben, gab es schon immer, nur haben die keinen solchen Zinnober veranstaltet. Die haben das im Vorfeld schon gemacht und gut wars ! Die Angelegenheit war ruck, zuck vergessen: kurze Notiz in der Zeitung. Und SO wäre es auch RR gegangen, wenn er sich nicht aufgeführt hätte wie Rumpelstilzchen.....

    RR hat Unterhaltungswert, das is klar. Und dazu muss er inzwischen zu solchen Mitteln greifen ????? Aber über Unterhaltung lässt sich wie über Geschmack wohl nicht streiten.....Entscheidet jede(r) für sich und das muss man auch jedem zugestehen ! Aber was soll dann diese Pauschalschelte gegen "das Fernsehen" im allgemeinen ???? Jeder kann sich heutzutage nach seinem Geschmack unterhalten, wo ist das Problem ?

    Heute gibt es sicher mehr Möglichkeiten, sich "seicht" zu unterhalten als früher. Der Bedarf scheint ja zu bestehen. Es soll sogar Professoren geben, die die "Lindenstrasse" gucken.....

    Und wer sich darob als was besseres fühlen kann, weil er das alles Sch.... findet (und sei es aufgrund von Vermutungen ), na dann hattes doch auch seinen Zweck erfüllt....

    Gruss, Elli
    Geändert von Inaktiver User (14.10.2008 um 10:05 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

    Ohne Worte (wertfrei):

    Literaturkritikerin Heidenreich erhält SWR-Medienpreis
    14.10.2008 Stuttgart - Die Literaturkritikerin und TV-Moderatorin Elke Heidenreich erhält heute (Dienstag) den Hans Bausch Mediapreis des Südwestrundfunks (SWR). Die 65-Jährige wird damit für ihre unterhaltsame Vermittlung von Hochkultur an ein Massenpublikum geehrt. Heidenreich hat seit 2003 im ZDF ihre eigene Literatur- Sendung «lesen!». Sie hatte am Wochenende scharfe Kritik an der Qualität des Fernsehprogramms geäußert. Damit stimmte sie ihrem Kollegen Marcel Reich-Ranicki zu, der den Deutschen Fernsehpreis aus Protest nicht entgegengenommen hatte.
    Die Laudatio auf Heidenreich hält der ehemalige CDU- Generalsekretär Heiner Geißler. Die Auszeichnung für Verdienste um die Medien ist mit 10.000 Euro dotiert und wird seit 1983 verliehen. Vergangenes Jahr ging der Preis an den Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar, in den Jahren zuvor unter anderem an Entertainer Harald Schmidt.
    Quelle: dpa/lsw

  4. Inaktiver User

    AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

    Der Partyschreck

    Quelle: Von Harald Martenstein | © ZEIT ONLINE, Tagesspiegel

    ...
    Jede Systemkritik hat es mit dem philosophischen Grundproblem zu tun, dass es für den Kritiker keinen Beobachtungspunkt außerhalb des Systems gibt, man gehört immer dazu. Auch Marcel Reich-Ranicki ist ein Teil der Fernsehunterhaltungsmaschine. Sein eigener Ruhm zum Beispiel beruht darauf, dass er aus der spröden Literaturkritik eine Art Show gemacht hat.

    Die Zeremonie des Verleihens ist das größte Problem

    Der Fernsehpreis erhebt den Anspruch, die besten Fernsehmacher und die besten Sendungen auszuzeichnen. Nur: Er weiß gar nicht, was das ist. Was ist überhaupt gut? Welche Kriterien hat man? Zeichnet man den Routinier aus, der auf hohem Niveau die Erwartungen zuverlässig erfüllt, den skrupellosen Quotenbringer, der Kandidaten dem Gelächter der Nation preisgibt, den Neuerer, der Risiken eingeht und mit dem Gewohnten bricht? In der Liste der Preisempfänger kam das alles irgendwie vor. Das größte Problem bestand allerdings in der Zeremonie des Verleihens.

    Die Zeremonie sollte auf keinen Fall nach "Kultur" aussehen, nach Ernst, pathetisch gesagt, nach Wahrheit. Egal, wie ernsthaft, witzig oder engagiert die Sendungen im Einzelnen tatsächlich waren, es wurden fast immer dümmliche oder reißerische Passagen zusammengeschnitten. In Thomas Gottschalks Präsentation und in den Reden der Laudatoren verwandelten sie sich alle in harmlose Unterhaltung, in Partystimmung und Small Talk. Selbst die Oscar-Zeremonie, kein Ort, an dem ästhetische Revolutionen stattfinden, wirkt intellektuell, frech und selbstkritisch, verglichen mit dem Deutschen Fernsehpreis.
    ...
    Geändert von Inaktiver User (14.10.2008 um 20:07 Uhr)

  5. VIP

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    AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

    Na, da bin ich aber mal gespannt, ob sie den Preis annimmt.

    *im Sessel abwartend zurücklehn*
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  6. Inaktiver User

    AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

    Zitat Zitat von Rotfuchs
    Na, da bin ich aber mal gespannt, ob sie den Preis annimmt.

    *im Sessel abwartend zurücklehn*
    Die Quote ihrer Sendung ist im Keller, da muß sie sich um jeden Preis in Erinnerung bringen. Ihre Sendung "Lesen!" steht beim ZDF auf der Streichliste: wollen halt nur wenige sehen, ist zwar bitter für sie, aber Fakt. Die Schuld daran nur den "dummen Zuschauern" zuzuschieben, ist ja wohl auch etwas verkürzt......

    Der Preis kommt vom SWR, wo sie in den Siebzigern als freie Mitarbeiterin angefangen hat. Auch sie hat jahrelang vom Medium Fernsehen profitiert, nicht schlecht damit verdient.

    So gesehen hat auch SIE eine Mitverantwortung, dass es angeblich derart bergab gegangen ist die letzten Jahre, oder ?????

    Gruss, Elli

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    AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

    Frau Heidenreich, früher "Else Stratmann", ist eine nette Frau, die sich selbst völlig überbewertet.
    Jeder von uns könnte eine Sendung so gestalten, sich ein paar Bücher kaufen und die besprechen.
    Sie hätte Else Stratmann bleiben sollen.
    Natürlich nimmt sie den Preis an, einmal in der Mühle drin muß man mit den Wölfen heulen.

    Aber, um meinen Lieblingsspruch wieder mal anzuwenden "jeder entblödet sich letztendlich selbst".

    In diesem Sinne, fröhliches Weiterdiskutieren.

    @ ELLI
    und danke, daß du wenigstens mal ein bißchen Sachlichkeit in die Diskussion wirfst
    Ich bin verantwortlich für das was ich sage
    nicht für das was Du verstehst


    mein Avatar zeigt den Ararat von der armenischen Seite im Sommer

  8. VIP

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    AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

    Ich schätze Elke Heidenreich und halte sie für eine sehr intelligente Frau. Auch ihr Querdenken und ihre nachhakenden, oft unangenehmen Fragen in Talkrunden haben mir oft imponiert. Die "Lesen"-Sendung... naja... Geschmackssache.

    Aber nein, den Niedergang des "anspruchsvollen Fernsehens" kann man ihr wirklich nicht anlasten.

    Dennoch erscheint sie mir inzwischen leicht starrsinnig und ihre böse Stellungnahme in der FAZ zur Bestätigung von Reich-Ranicki kann ich so nicht nachvollziehen. Gerade deshalb war ich nun gespannt, ob sie den Preis annimmt oder konsequent ebenso trotzig zurückweist.

    Hat sie nun oder hat sie nicht?
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  9. Inaktiver User

    AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

    Zitat Zitat von Rotfuchs
    Ich schätze Elke Heidenreich und halte sie für eine sehr intelligente Frau. Auch ihr Querdenken und ihre nachhakenden, oft unangenehmen Fragen in Talkrunden haben mir oft imponiert. Die "Lesen"-Sendung... naja... Geschmackssache.

    Aber nein, den Niedergang des "anspruchsvollen Fernsehens" kann man ihr wirklich nicht anlasten.

    Dennoch erscheint sie mir inzwischen leicht starrsinnig und ihre böse Stellungnahme in der FAZ zur Bestätigung von Reich-Ranicki kann ich so nicht nachvollziehen. Gerade deshalb war ich nun gespannt, ob sie den Preis annimmt oder konsequent ebenso trotzig zurückweist.

    Hat sie nun oder hat sie nicht?
    Sie hat den Preis angenommen..... Keiner will wohl auf die Bauchpinselei verzichten, wie MRR es auch nicht konnte : bei der vermeintlich eigenen Wichtigkeit hört die Konsequenz oft auf.

    ICH wäre da garnicht erst hingegangen, wenn ich eine solch schlechte Meinung von einem Preis hätte, DAS wäre konsequent. Schade, dass sich manche Leute ihren guten Ruf durch ein derartig kindisches Verhalten kaputtmachen. Den "Deutschen Fernsehpreis" gibt es seit Jahren, da weiss jeder, was dahinter steht.....

    "Anlasten" tu ich hier keinem etwas, ich finde es nur seltsam, wenn sich Personen über den vermeintlichen "Niedergang" des Fernsehes beschweren, die es jahrezehnte(!)lang maßgeblich mitbestimmt haben..... Ja, nee, die ANDEREN sind daran schuld...

    War früher wirklich alles so voll hohem Anspruch? Ich ergänze mein Posting #102 um Namen wie "Der goldene Schuss" ("Peeeeter, den Bolzen" ) oder "Dalli Dalli" ("das war spitzääääääääää!" *örgs*). Ich habe da als Kind/Jugendliche oft schon lieber ein Buch stattdessen gelesen....Wo ist das Problem ?

    Unterhaltung ist eine Frage der Generation und da wandeln sich die Geschmäcker eben: die Beatles waren auch mal vielgescholten und gehetzt (von den Alten !), heute gelten sie als "Klassiker", sind Pflichtprogramm in jedem Musikunterricht..... DAS nur so zum Beispiel......

    Gruss, Elli
    Geändert von Inaktiver User (15.10.2008 um 15:12 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Man will Hollywood sein und ist Köln-Ossendorf

    Jeder von uns könnte eine Sendung so gestalten, sich ein paar Bücher kaufen und die besprechen
    in diesem unseren Lande der Vielleser und Allesleser und selbst ernannter Kritiker und Klugschwätzer..

    in diesem Lande glaubt jeder natürlich bzgl " Hochkultur " ohne großes Hintergrundwissen mitbrabbeln zu können..denn man kann ja alles..weiß alles ein bisschen..jeder dritte hält sich eh für ein verkanntes Autorengenie

    und man las die Rezensionen und hörte davon von irgendwem und hat viel Halbwissen und hasst es, wenn jemand etwas mehr weiß und an eigene Unzulänglichkeiten erinnert..

    Entwickelt sich das Land zu einem der unter intellektuellen Minderwertigkeitgefühlen Leidenden , die Negativbeispiele brauchen, damit das Leiden nicht so sehr schmerzt und kaum mehr fühlbar ist ?

    Ich denke es fast..
    Geändert von Inaktiver User (15.10.2008 um 19:00 Uhr)

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