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  1. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Ich muß nicht sehen das Kinder verhungern, das sollte ich auch so wissen können, ich zumindest weiß es, dessen sei versichert.
    Du weißt nicht alles, Eusebia..

    Du bekommst auch fast alles nur " aus dritter Hand "

    Das ist ein Hauptphänomen unserer Zeit ..mancher sah sah sie noch mit eigenen Augen : die toten Kinder..er roch die Verwesenden, die er im Krieg fand, hörte die Schreie der Verwundeten....das Weinen...: heute glauben die Leute etwas zu wissen : aus dem Internet..aus dem Stern ;-)..durch Googeln und Wühlen im WWW-Wühltisch..

    schön clean..
    Geändert von Inaktiver User (05.11.2008 um 22:03 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Ich erinnere noch allzu gut das Live 8 Concert am 13. Juli 1985 im Wembley Stadium, London, und im JFK Stadium, Philadelphia, und den Videoclip zu Toto, Africa. Bilder verhungernder Kinder. Das kann man nicht " wissen " . Das muss man gesehen haben. Du nicht, Eusebia.
    Geändert von Inaktiver User (05.11.2008 um 22:27 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich muß nicht sehen das Kinder verhungern, das sollte ich auch so wissen können, ich zumindest weiß es, dessen sei versichert.
    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Du weißt nicht alles, Eusebia..

    Du bekommst auch fast alles nur " aus dritter Hand "

    Das ist ein Hauptphänomen unserer Zeit ..mancher sah sah sie noch mit eigenen Augen : die toten Kinder..er roch die Verwesenden, die er im Krieg fand, hörte die Schreie der Verwundeten....das Weinen...: heute glauben die Leute etwas zu wissen : aus dem Internet..aus dem Stern ;-)..durch Googeln und Wühlen im WWW-Wühltisch..

    schön clean..
    Soll ich die Bilder anschauen, ja? Damit ich weiß wie ein Mann aussieht der an einem Kran aufgehängt wurde, macht mich DAS wissender? Weißt du mir reicht das Interview mit dem saudischen Henker, da muß ich nicht noch sehen WIE er den Kopf abtrennt.
    Er, der Henker sagte auch "Frauen sind einfacher zu köpfen, sie zappeln nicht so."

    Nein, ich weiß nicht alles, wer wollte DAS von sich behaupten?

  4. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nein, das ist nicht zynisch und nein, ich halte nicht krampfhaft an meiner Linie fest.
    Wer Fotos von Verhungernden oder Kriegstoten macht hat in der Tat Gefallen daran, sonst könnte er/sie diese Bilder, diese Kunstwerke gar nicht machen. Wenn er mitleid hat, wenn er mitfühlt, drückt er/sie nicht auf den Auslöser, wählt die falsche Blende oder Belichtungszeit, es ist nicht einfach gute Bilder zu machen.
    Ich möchte vom "Gefallen daran" ausdrücklich die Schnappschüßler, ausschließen, ich hoffe es wird verstanden warum.
    Solche Gedanken habe ich auch manchmal. Oder wenn er als Fotograf verhungernde Kinder fotografiert und dann wieder in sein normales Leben geht.

    Nicht, dass ich da wohl anders wäre. Ist wahrscheinlich alles nur eine Frage der Gewohnheit und des Ziels. Er will ja Bilder machen um sie zu verkaufen und es ist eben seine bezahlte Arbeit.

    Selbstverständlich kann ich mir das alles vorstellen ohne es im Foto sehen zu müssen.

    Dix hat seine Bilder ("Kriegskrüppel als Bettler" in der Stuttgarter Staatsgalerie, "Kriegstriptychon in der Gemäldegalerie "Neue Meister" im Albertinum Dresden, ...) als ein vom Krieg Gezeichneter und Verfolgter gemalt. Ich habe mich schon als Kind oft gefragt, wie es möglich ist, dass, nachdem das Bild gemalt und ausgestellt wurde, danach noch auch nur ein Krieg stattfinden konnte.
    Geändert von Inaktiver User (05.11.2008 um 22:51 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Soll ich die Bilder anschauen, ja?
    Eusebia

    ich maße mir nicht an, Dir zu sagen, was Du sollst, kannst oder gar musst..

    Jeder entscheidet, wie er es eben tut..

    Ich sehe in manchen Photographen Menschen, die nicht nur des Geldes Wegen ihre aufwühlenden Bilder machen, sondern, dass es auch Menschen gibt, die in dieser Arbeit einen humanistischen Auftrag.. mit Sendungsbewusstsein sehen..

    Die Photographie ist das Medium mit dem sich der Photograph ausdrückt..

    Was die Erlebnisse und die Konfrontation mit Elend, Krieg , Leid und Tod mit den Menschen macht, die dann wieder in ihr Alltagleben hineinfinden müssen, weiß ich nicht..

    Ob man ihre Tätigkeit moralisch werten muss und ihnen " Gefallen am Abbilden von Tod und Schmerz " unterstellen muss, weiß ich jedoch auch nicht : ich tue es nicht..

    Weißt du mir reicht das Interview mit dem saudischen Henker, da muß ich nicht noch sehen WIE er den Kopf abtrennt.
    ich mag so nicht diskutieren...mir erscheint das zynisch.. wir reden aneinander vorbei..

    Er, der Henker sagte auch "Frauen sind einfacher zu köpfen, sie zappeln nicht so."
    dass Du immer besonders Frauen als Opfer in den Mittelpunkt rückst und mit diesem Blick liest und schaust, wurde ( mir ) auch klar, jeder hat eben auch " Lieblingsthemen " die jeden Blick lenken.. : das ist ja völlig o.k und völlig " normal " : dem zu begegnen, wäre sich in eine Entlosschleife zu begeben..was ich nicht tun werde..

    hier im Strang würde ich gerne etwas über Kunstfundstücke erfahren, die Menschen aufgefallen sind..etwas bedeuten..sie berührten..postiv oder negativ.. : und das geschah ja auch.. : Du schildertes viel von Dir gefühlt Negatives..

    und nun denke ich, es wäre wieder Zeit für etwas Positives..
    Geändert von Inaktiver User (06.11.2008 um 00:05 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    wir reden aneinander vorbei..
    Ja.
    Fotos sind keine Gemälde, Voyeure keine Gaffer, Eusebia kein Mann und Sendungsbewußtsein gefällt.

    Gute Nacht.

  7. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...

    Er will ja Bilder machen um sie zu verkaufen und es ist eben seine bezahlte Arbeit.

    ...
    Lebst Du von Licht, Luft und Liebe. Die Diskreditierung der Arbeit als Prostitution ("bezahlte Arbeit"), die ich anderswo im Forum auch schon kritisiert habe, ist unerträglich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...

    Dix hat seine Bilder ("Kriegskrüppel als Bettler" in der Stuttgarter Staatsgalerie, "Kriegstriptychon in der Gemäldegalerie "Neue Meister" im Albertinum Dresden, ...) als ein vom Krieg Gezeichneter und Verfolgter gemalt. Ich habe mich schon als Kind oft gefragt, wie es möglich ist, dass, nachdem das Bild gemalt und ausgestellt wurde, danach noch auch nur ein Krieg stattfinden konnte.
    Warum läßt Gott soviel Leid zu. Warum hat Gott zugelassen, dass Millionen Angehörige des auserwählten Volkes ermordet wurden. Warum, warum, ...? Die Menschheit ist gut, sie ist aber in Teilen auch schlecht. Wegschauen, nicht aufrütteln? Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Leider gibt es die drei Affen nicht als smiley.

    Ach so, Guten Morgen. Allseits einen schönen, sonnigen, gewaltfreien Tag.
    Geändert von Inaktiver User (06.11.2008 um 06:31 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...

    Dix hat seine Bilder ("Kriegskrüppel als Bettler" in der Stuttgarter Staatsgalerie, "Kriegstriptychon in der Gemäldegalerie "Neue Meister" im Albertinum Dresden, ...) als ein vom Krieg Gezeichneter und Verfolgter gemalt. Ich habe mich schon als Kind oft gefragt, wie es möglich ist, dass, nachdem das Bild gemalt und ausgestellt wurde, danach noch auch nur ein Krieg stattfinden konnte.
    Leider sind die Bilder von Otto Dix ein wenig schwierig zu finden. Hier ist das angesprochene Kriegstriptychon.

    Dazu:

    Themen des Triptychons sind der Erste Weltkrieg und die Aufarbeitung der privaten Erlebnisse von Otto Dix. Der Beginn der Arbeit fällt in die Zeit des zehnten Jahrestags des Kriegsendes. Fast zeitgleich entstanden auch der Roman Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque und viele andere, im Gegensatz dazu allerdings den Krieg verherrlichende Erinnerungswerke. Otto Dix wollte den Letzteren entgegenwirken.

    Das Gemälde ist in einem altmeisterlichen Stil gemalt, ebenso sind Bildmotive aus dieser Zeit entnommen. Die Mitteltafel zeigt eine vollständig verwüstete Landschaft, über die Leichen und Leichenteile verstreut sind. Nur ein Soldat mit Gasmaske scheint am Leben zu sein. Dix nimmt dabei den Bildaufbau eines seiner früheren Bilder Der Schützengraben wieder auf und verbindet es mit der drastischen Darstellung auf dem Isenheimer Altar von Mathias Grünewald. Auf dem linken Flügel sieht man eine Gruppe von Soldaten, die voll ausgerüstet in den Kampf zieht. Ihre Gesichter sind vom Betrachter abgewandt. Auf dem rechten Flügel sind Menschen zu erkennen, die sich aus dem Kampf zurückziehen. Die beherrschende Figur des Flügels, die einem Kameraden unter die Arme greift, ist eine Selbstporträt von Otto Dix. In der Predella sind mehrere nebeneinander liegende Soldaten zu sehen. Es ist nicht klar, ob sie nur schlafen oder tot sind. Die Gestaltung der Predella orientiert sich an dem Bild des Christus im Grab von Hans Holbein d. J.

  9. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Vorankündigung:

    Deutsches Historisches Museum, Berlin
    Kassandra. "Visionen des Unheils 1914-1945"
    www.dhm.de
    19. November 08 – 22. Februar 09
    Ausstellung auch mit Werken von Otto Dix
    Kassandra. Visionen des Unheils 1914 - 1945 thematisiert und problematisiert die Rolle des Künstlers als Ahner und Mahner für die Kunst zwischen den Kriegen. Bezugsfigur der Ausstellung ist die Seherin Kassandra, die den Untergang Trojas vorausgeahnt und vor ihm gewarnt hat, ohne ihn verhindern zu können. Anliegen der Ausstellung ist es, das komplexe Phänomen des Visionären und Mahnenden nicht nur zu konstatieren oder seiner Faszination nachzuspüren, sondern es historisch-kritisch als Phänomen der Zeit zu hinterfragen.

    Versammelt werden etwa 350 Exponate aus den Bereichen Malerei, Grafik und Skulptur. Die Ausstellung beginnt mit einem Prolog, der anhand von Hauptwerken von Max Klinger, Arnold Böcklin, Alfred Kubin und Ludwig Meidner das Heraufziehen von Unheil und Krieg vor dem Ersten Weltkrieg thematisiert. Das Kapitel Visionäre, Mahner und Rufer leitet den Hauptteil der Ausstellung ein. Eine Fülle zum Teil selten gezeigter Werke veranschaulicht hier, welche Aktualität das Thema des Visionären und des Visionärs für die Künstler zwischen den Kriegen hatte. Die anschließenden Kapitel folgen einer chronologisch-thematischen Ordnung mit den Zeitabschnitten 1918 - 1929, 1930 - 1933 und 1933 - 1939. Während sich die Chronologie auf Kunst aus Deutschland und aus dem Exil konzentriert, mit Hauptwerken u. a. von Otto Dix, Max Beckmann und Karl Hofer, erlaubt ein zusätzliches Kapitel den Ausblick auf die europäische Kunst dieser Zeit mit Werken u. a. von Max Ernst, André Masson und Pablo Picasso. Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Epilog mit Darstellungen zum Ende des Krieges und zur Shoa. Hier wird deutlich, dass Werke, die das Kriegsende begleiten, vielfach in ihrer Mystifikation des Krieges als Schicksalsmacht an die früheren Visionen anknüpfen.
    Geändert von Inaktiver User (06.11.2008 um 06:58 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Guten Morgen..anlässlich des Internationalen Tanzfestivals in NRW ,

    hier " Coffee with Pina "



    ein kleiner Film von Lee Yanor ..: so schön, die Bewegungen ihrer Finger.. : der Körper als Ausdrucksmittel..

    http://de.youtube.com/watch?v=4MK5Hb...eature=related

    ab morgen

    Fest mit Pina

    http://www.fest-mit-pina.de/

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