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  1. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Es sind keine Bilder aus einer aktuellen Ausstellung, aber zwei Bilder, die - in meinem "Privatbesitz" und unverkäuflich - mir sehr wertvoll sind:

    Das sogenannte Badewannenbild ist eines der frühesten Werke meines Bruders, Postkarte, Bleistift und mit Bundtstift koloriert.

    Das sogenannte Totenmahl ist eine Radierung: es bildete die Vorlage für ein monumentales Ölgemälde, welches mein Bruder während und zu einem Requiem - während der Aufführung desselben - gemalt hat.

    Mein Bruder MJM wurde durch keine Kunstakademie "verdorben", ist keinem Mainstream zuzuordnen. Anfragen gerne per PN.

  2. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Phoebe Washburn, Regulated Fool’s Milk Meadow

    ...
    Darf ich den Link setzen auf das Deutsche Guggenheim? Ich tue es einfach. Irgendwann wird es leider wohl ein toter Link sein. Interessante Installation.

  3. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Ich habe hier einen Vorgeschmack auf die 19. Kreiskulturwoche 2008 des Rhein-Neckar-Kreis: MJM wird dort mit einem Rasterbild vertreten sein. Hier noch ein Detail der Arbeit. Knochenharte Arbeit über Wochen: 28. Juni bis 16. September 2007.

    Rasterbild (Tusche mit Glasfeder auf Karton): zunächst wird des Bild in eine vordefinierte Zahl gleicher Felder eingeteilt. Für die vorliegend "dix mille hommes fascistes pur un ... Galerie" sind das 250 Reihen je 40 Motive. In jedes Feld wird mit Tusche das gleiche Motiv gesetzt, vorliegend ein Kopf mit dem schmalen Schnauzer. Aus der Ferne ein Mosaik mit seltsamen Linienstrukturen, erst beim näheren Hinsehen wird das Detail sichtbar. In dieser Art einzigartig.
    Geändert von Inaktiver User (28.09.2007 um 20:48 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Sehr interessant

    Danke
    DerMarkgraf und Tom57

    es macht Spaß das alles zu lesen und anzuschauen

    Das letzte Bild von MJM macht mich sehr neugierig..


  5. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...

    Das letzte Bild von MJM macht mich sehr neugierig..

    MJM, 15.000 Arschlöcher. Hier wird die Technik des Rasterbildes - meine ich - deutlicher.

  6. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Danke..

    Ich mag Arbeiten von Ike Vogt..

    hier ein Raum..

    http://www.virtualexperiments.de/ike.htm

    Ihre Arbeiten atmen für mich immer etwas, das mich dazu bringt nicht mehr zu denken..Nicht mehr darüber nachtzudenken, ob das was ich sehe gut ist..denke keinen kunsttheoretischen Kram, sondern es stellt sich bei mir eine Ruhe ein..ein " ich habe keine Fragen mehr " , ich fühle " schön " aber ein " schön " das unglaublich viele Facetten hat..von dunkel bis schillernd bunt..


  7. Registriert seit
    02.10.2007
    Beiträge
    4

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich habe hier einen Vorgeschmack auf die 19. Kreiskulturwoche 2008 des Rhein-Neckar-Kreis: MJM wird dort mit einem Rasterbild vertreten sein. Hier noch ein Detail der Arbeit. Knochenharte Arbeit über Wochen: 28. Juni bis 16. September 2007.

    Rasterbild (Tusche mit Glasfeder auf Karton): zunächst wird des Bild in eine vordefinierte Zahl gleicher Felder eingeteilt. Für die vorliegend "dix mille hommes fascistes pur un ... Galerie" sind das 250 Reihen je 40 Motive. ...
    Tolle Arbeit. Und ein klare Entwicklung für Matthias, dessen letzte Ausstellung iim Deutsch-Amerikanischen Institut in Heidelberg vor einigen Jahre gesehen habe.
    Diese Arbeit erinnert mich auch an einige Arbeiten im Musee d'Art brute in Lausanne (eine Reise wert), und auch an Otfried Rautenbachs Skizzenhefte (ich bin glücklicher Besitzer eines exemplars der "Zeichnungen für Lotte"), aber die Ausführung ist noch präziser hier, scheint es.

  8. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Der Kölner Baumeister und Architekturtheoretiker O.M. Ungers ist 81jährig gestorben .

    Er war zuletzt noch mit dem Berliner Pergamonmuseum und der Eingangs-Gestaltung der römischen Kaiserthermen von Trier beschäftigt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Mathias_Ungers
    http://deu.archinform.net/arch/404.htm

  9. Avatar von pia-pinxit
    Registriert seit
    20.09.2007
    Beiträge
    26

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Hier habe ich eine Kurzeinführung in die Arbeit von Phoebe Washburn gefunden:
    http://www.kunstaspekte.de/index.php...&action=termin
    Besonders mag ich, dass ihre "politische Arbeit" in unkomplizierte Produktivität mündet: "Washburns Materialwahl wird häufig als politische Aussage verstanden, als Spiegel einer Gesellschaft des Überflusses, doch es interessiert sie weitaus mehr, weggeworfene und unbeachtete Materialien in etwas Lebendiges zu verwandeln." Ich finde das "ehrlicher" als bei manchen anderen; so werfen etwa Thomas Hirschhorns "soziale Plastiken" ein eher eigennütziges Schlaglicht auf soziale Randgruppen. Ich mag zwar auch da den Bastelcharakter, aber bei Washburn kommt das entspannter 'rüber, nicht so ideologisch aufgemotzt.

  10. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Eigentlich ist diese Fabrik kindisch.
    Diese Bemerkung finde ich interessant.
    Mein Eindruck ist manchmal, dass durch die fast durchgehende Präsentation "junger Kunst" auch so etwas wie eine Infantilisierung der Kunst statt findet.

    Vieles davon wirkt frisch und lustig - aber wenn man sich vor Augen hält, welche Funktion zB. ein Werk wie der Isenheimer Altar hatte und dass Kunst sich auch als Mittel verstand, um Schmerz und Trauer zu transzendieren, wirken viele Werke doch sehr "leichtgewichtig" und schnell konsumierbar.

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