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    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Weil ich gerade "Photographien" lese. In Basel gibt es bis 6. Januar 2008 in der Fondation Beyeler eine sehenswerte Sonderausstellung „Wälder der Erde. Das andere Engagement.
    http://www.beyeler.com/fondation/d/h...wde_detail.htm
    aus Fehlern kann man lernen

  2. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    noch mehr Photographie :-) :

    Im auch architektonisch interessanten Krefelder Museum Haus Esters ( 1928 als Wohnhaus von Mies von der Rohe entworfen http://www.crossart-route-moderne-ku...c125bc50d3.jpg

    ) findet im Moment ein interessante Ausstellung mit Werken von Bert Teunissen statt..

    http://www.bertteunissen.com/category.php?catId=6

    http://www.photoscala.de/node/3686

    Der Niederländer Bert Teunissen bereiste 8 Länder und photographierte für sein Projekt Menschen in ihren Wohnräumen..
    Faszinierende Aufnahmen, finde ich..

  3. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Oha
    11,2 Millionen Dollar für Richters " Düsenjäger "

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...517184,00.html

  4. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Hallo Linwen,

    herzlichen Dank für den Link zu Teunissen. Ich finde die Fotos sehr schön und anrührend. Wirklich toll.

    Allerdings stutzte ich etwas, als ich bei "Germany" Nr.6 und Nr.7 zwei Bregenzerwälder Bauernstuben fand (in eine ähnliche Kategorie gehört auch Foto Nr. 28 aus Todtmoos). Diese Bauernstuben sind natürlich keineswegs "typisch deutsch", insofern wäre es vielleicht besser, er würde seine Fotos nicht nach Nationalstaaten, sondern nach Regionen zuordnen.

    Und im Falle von Schwarzenberg stimmt es auch nicht, dass die Entwicklungen des Lebens- und Wohnkomforts an den Leuten vorüber gegangen sind - im Gegenteil: Schwarzenberg ist eine Tourismusgemeinde, in der diese Traditionen als Kapital gesehen und genutzt werden. Die "aussterbende Lebensform" ist im Tourismus längst zur USP geworden, die ganz bewußt konserviert und weitergeführt wird.

  5. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Oha
    11,2 Millionen Dollar für Richters " Düsenjäger "
    Ist der Mann eigentlich frei? Oder vielleicht fotografiere ich eine Sachertorte und tausche das Foto gegen ein Bild von ihm, muss ja kein Düsenjäger sein
    Colonna

  6. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    @Colonna
    Eine fliegende Sachertorte wäre genial und als Metapher für "Existenzielle Angst" nicht so banal wie ein Düsenjäger.

    Interessant fand ich in dem SPIEGEL-Artikel den Satz: "Der Maler selbst profitiert vom dramatisch anschwellenden Preisniveau seiner Bilder nicht direkt."
    Er bekommt zwar auf Grund des Folgrechts bei jedem Verkauf "nur" 12.500 Euro (das ist der Höchstbetrag), aber man darf nicht vergessen, dass Auktionsergebnisse maßgeblich für die Preisgestaltung des ganzen Werkes sind.
    Wenn - wie im SPIEGEL beschrieben - auch der Galerist des Künstlers mitbietet, zahlt sich die allgemeine Preissteigerung auch für diesen aus, weil er ja von jedem verkauften Werk ca. die Hälfte des Erlöses bekommt.

  7. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Eine fliegende Sachertorte wäre genial und als Metapher für "Existenzielle Angst" nicht so banal wie ein Düsenjäger.
    Ja, du bringst es auf den Punkt; auch Marlene Streeruwitz benutzt in "Partygirl" das Herstellen einer Sachertorte (im privaten Rahmen) als Metapher für existentielle Nöte.
    ....so einen Nebbich bekommt Richter (im Vergleich zum Erlös) Der Arme!
    Colonna

  8. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Hallo miteinander..

    Danke Pia, dass Du ergänzt hast, was Dir an Unstimmigen auffiel in dem Text zu dem Photoprojekt..

    Ja, solche Details zu wissen, ist interssant, auch der Umstand, dass manches bewusst " konserviert wird " als Tourismusattraktion..

    dennoch sind viele Photos, wie Du ja auch bemerkst, sehr berührend.. skurril auch..

  9. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    @Linwen
    Das Haus von Mies van der Rohe ist schön in seiner Schlichtheit und typisch für jene Zeit.
    Ich besuchte im Vorjahr das Bauhaus in Dessau und die Meisterhäuser, die in Stil und Einfachheit dem von dir hereingestellten gleichen.

    Die Fotos von Teunissen, wie du selbst schreibst, manchmal skurill und manchmal ein wenig melancholisch.

    Ich hatte nun Zeit, den ganzen Artikel über die Auktion bei Christie's zu lesen.
    Es gibt einige Richter-Bilder, die mir weit besser gefallen.
    Dieses erinnert ein wenig an die von Tom hereingestellte Malerin Katja Hess.

    Wie sich wohl einem Künstler fühlt, wenn sein Werk verkauft wird, mal wieder auf einer Auktion auftaucht, vielleicht nicht so gut weggeht?

    Colonna

  10. Inaktiver User

    AW: Ausstellungen, Kunstfundstücke , z.B. das lächerliche leben eines ernsten mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie sich wohl einem Künstler fühlt, wenn sein Werk verkauft wird, mal wieder auf einer Auktion auftaucht, vielleicht nicht so gut weggeht?
    Colonna
    Wenn sich in diesem Preissegment abzeichnet, dass ein Werk auf einer Auktion voraussichtlich liegenbleibt, weil es den Schätzpreis nicht erreicht, wird es meist im Vorfeld zurückgezogen.
    Manchmal kauft der Künstler es auch selbst zurück (Koons) oder es werden wie bei Hirst Investorengruppen gebildet, die dafür sorgen sollen, dass die Preise nicht fallen. Interessant fand ich, dass offenbar alle nur noch auf einen Crash des Kunstmarkts warten; bei der Immobilienblase in den USA war es ähnlich - sie ist inzwischen geplatzt.

    Man darf nicht vergessen, dass auf dem Kunstmarkt nicht generell höhere Preise erzielt werden als früher. Im Preissegment unter 4000,- bis 5000,- Euro sind starke Rückgänge zu verzeichnen. Die KSK hat Statistiken, die zeigen, dass es den meisten Künstlern schlechter geht als vor 10 Jahren. Das liegt ua. daran, dass es mehr Künstler und weniger Käufer gibt (der Mittelstand ist viel sparsamer geworden), chinesische und russische Künstler bieten ihre Werke für einen Pappenstiel an und die billigen Digitaldrucke auf Leinwand tun ein Übriges.

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