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    AW: Zum ersten Mal in der Oper gewesen

    In unserer Kreisstadt existiert ein Theater, das auch als Wanderbühne kleine Städte versorgt.

    Man muss schon sehr aufmerksam das Kreisblatt lesen, um die Termine für Martinees zu erfahren. Dabei werden Ausschnitte aus den Opern vorgestellt. Regisseur und Bühnenbildner berichten über den Inhalt und die Ausgestaltung des Stückes. Außerordentlich informativ.

    Vor ein paar Jahren wurde so die Oper "Chlestakows Wiederkehr" nach Nikolai Gogol "Der Revisor" vorgestellt. Aber das Ganze war in Zwölftonmusik geschrieben. Bekannter Komponist dieser "modernen" Musikform ist Igor Strawinsky. Im Radio gehört würde man sofort umschalten, aber neugierig geworden, haben wir uns Karten gekauft - und siehe da, informiert kann man das auch im Theatersessel genießen.

    Ansonsten sollte man Geld für einen Opernführer ausgeben, damit man wenigstens den Inhalt kennt. Denn viele Opern werden in der Originalsprache aufgeführt, die oberhalb der Bühne eingeblendeten Übersetzungen helfen nur ein wenig.

    Enthusiasten lieben natürlich die sündhaft teuren Aufführungen in weltbekannten Häusern, nur das muss man sich leisten können. So waren wir vor 20 Jahren auch in der Semperoper mit einem Mozartstück. Dritter Rang Seite. Schlechter kann man nicht sitzen. Die Balustrade ist sehr breit, die erste Reihe legt den Kopf darauf, damit sie was sehen. In der dritten Reihe stehen die Menschen auf ihren Stühlen, damit sie die Bühne sehen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  2. Inaktiver User

    AW: Zum ersten Mal in der Oper gewesen

    Hallo Opelius,
    im Prinzip gebe ich dir recht. Nur - hätte ich eingehender mich mit dem Bühnenbild oder dem Inhalt dieser - meiner ersten Oper beschäftigt - wäre ich nicht gegangen.

    Meine Freundin sagte mir ja später, man hätte ihr abgeraten. Das Bühnenbild soll sagen wir mal: karg sein.

    Ich weiß nicht wie ich es anders benennen soll: meine fast Angst vor Opern: nix zu verstehen, mich zu langweilen etc...einzuschlafen.....

    Und dann kam eben alles anders.
    Es gibt wohl schon Ausnahmen, nicht alle Künster sind die Ausnahmekünstler, aber Pavarotti hätte ich schon gerne mal erlebt. Da bin ich vor Jahren mal zufällig rein gezappt. in die regionale Abendschau, als er in der Waldbühne gesungen hatte, es war Sommer, und mir schien die Menschen waren alle high....

    Es mag ja hier fast unpassend sein, aber für mich hat es was mit dem Älter-werden zu tun: heute Dinge geniessen zu können an die ich mich nie ran traute. Meinen Gefühlen auch ihren Lauf zu lassen, auf sie zu vertrauen.

    Das ist dann wohl mein ganz persönliches Ding.

    "Zwölftonmusik" wäre auch eher so ein sicheres Indiz etwas zu meiden...lach.
    Aber, ich glaube dir gerne das es eben nicht so war.

    Und was mir noch am Herzen liegt: ich mag Beides U- und E-Musik....
    Wobei es Künstler gibt die eben gut auf der Bühne sind - und die man eher weniger hört....

    Nur, ein Schlagerfestival - das meide ich wie die Pest.
    Tzt, jetzt bin ich wieder abgewichen....

  3. Inaktiver User

    AW: Zum ersten Mal in der Oper gewesen


  4. Moderation

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    AW: Zum ersten Mal in der Oper gewesen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das würde ich mich ehrlich gesagt einfach nicht trauen.
    Erstens habe ich einen Heidenrespekt vor allem wo Wagner drauf steht - und zweitens hätte ich ehrlich gesagt Angst mir die Freude an klassischer Musik zu verderben.
    Den einzigen Wagner, den ich mal gesehen und gehört habe, war 'Parsifal', mit Jonas Kaufmann. Das war die Orchesterversion, also ohne 'Action' und Bühnenbild, dafür mit Orchester auf der Bühne und die Darsteller in Smoking und Abendkleid.
    Ich hatte mich ein bisschen vorbereitet, was den Inhalt anging, was half (obwohl wir hier in der Oper immer eine ausführliche Synopsis mit dem Ticket bekommen).
    Mir gefiel es sehr, was aber zugegebenermassen mehr an J. Kaufmann und den anderen sehr guten lokalen Sängern lag. Und das Orchester zu beobachten, das war auch mal was anderes.

    Ob ich mir sonst Wagner antun würde, womöglich komplett, ist fraglich.
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

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    AW: Zum ersten Mal in der Oper gewesen

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Meine Lieblingsoper ist "Die Meistersinger von Nürnberg". Ich habe sie unzählige Male live und als Live-Übertragung aus anderen Opernhäusern gesehen.
    Ich verstehe nichts von Musik und schaue Opern nur, wenn mich ihre Geschichte interessiert.
    Ich bin auch total unmusikalisch und kann auch nicht singen, aber ich würde es gerne, immer schon. Und dann an der Oper.
    Am liebsten in Sidney
    Wagner löst bei mir nichts gutes aus, ist aber privater Natur.
    Mozart mag ich nur bedingt. Italienische Opern sind eher meins.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.

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    AW: Zum ersten Mal in der Oper gewesen

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Ich bin auch total unmusikalisch und kann auch nicht singen, aber ich würde es gerne, immer schon. Und dann an der Oper.
    Am liebsten in Sidney
    Wagner löst bei mir nichts gutes aus, ist aber privater Natur.
    Mozart mag ich nur bedingt. Italienische Opern sind eher meins.
    Ich bin in der Tiefe meines Herzens eine Koloraturspranistin.

    Die Zauberflöte kann ich im Abstand von 2 Jahren immer wieder gut genießen, man muss nur mal ab und zu eine andere Inszenierung wählen. Diese Oper gehört einfach zum Kulturkanon dazu.

    Meine erste Oper war natürlich "Hänsel und Gretel" an der Staatsoper, das dürfte 1979 gewesen sein, ich war noch Kindergartenkind. Was war ich empört, dass Hänsel von einer Frau gespielt wurde!
    Dann kam "Die Liebe zu den drei Orangen" - in der DDR ein sehr beliebtes Stück.

    Ich habe an einem Wochenende erst eine extrem moderne Zauberflötenversion und am nächsten Abend einen "Rosenkavalier" gesehen, den ich ganz doof fand.

    Immer wieder gern sehe ich den "Freischütz" von Weber und "Die Banditen" von Offenbach (wird nicht oft aufgeführt)
    "Salome" ist auch toll.
    "Madame Butterfly" habe ich schon mehrfach gesehen, bin aber nicht so überzeugt.

    In letzter Zeit sehe ich mehr Operetten...

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    AW: Zum ersten Mal in der Oper gewesen

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Meine erste Oper war natürlich "Hänsel und Gretel" an der Staatsoper, das dürfte 1979 gewesen sein, ich war noch Kindergartenkind. Was war ich empört, dass Hänsel von einer Frau gespielt wurde!
    Meine auch, aber ich glaube ich war schon in der Schule. Auch hier der Hänsel gespielt von einer Frau. Ich kann mich erinnern, das ich meine Enkelin auch als kleines Mädchen zu "Hänsel und Gretel" mitgenommen habe...in der Hoffnung, wenigstens eins meiner Kinder würde meine Leidenschaft teilen, hat nicht funktioniert.... da war es auch eine Frau die die Rolle spielte.
    Ich habe immer mal wieder Probleme, diese modernen Inszenierungen neutral zu betrachten. Klar, die Musik ist immer noch die gleiche, aber die Bühnenbilder sind schon manchmal...äh seltsam.
    Ich hatte vor Jahren das Glück in unserem Theater "La Traviata" zu sehen. Nur war der damalige Intendant wohl ein Fan von SM
    Die Damen waren alle oben ohne und ansonsten in Lack und Leder gekleidet, inkl. Peitsche. Meine Mutter war damals ziemlich pickiert.

    Operetten mag in am liebsten in der Form der alten Filme aus den 60ern.
    Offenbach's "Hoffmanns Erzählungen" liebe ich.
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.

  8. gesperrt

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    AW: Zum ersten Mal in der Oper gewesen

    Bei Offenbach ist auf der Bühne immer viel los. das ist toll!

    Die Mutter aller Operetten: "Die Fledermaus", wann immer sie bei uns in der Komischen Oper läuft, bin ich irgendwo ganz hinten oder ganz oben dabei.

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    AW: Zum ersten Mal in der Oper gewesen

    So was läuft hier bei uns so gar nicht. Leider. Auch keine wirklich guten Opern, mehr Schauspielstücke.
    Deswegen mag ich die Kinoübertragungen aus der MET und aus London.
    Sonst käme ich überhaupt nicht dazu.

    Da ist eine Großstadt dann eben doch schön. Wir waren früher auf Klassenreise in Berlin, war ja Theater Pflicht...ich weiß gar nicht mehr welches...Bertolt Brecht "Der kaukasische Kreiskreis".
    Ich mache heute was für Bauch, Beine, Po.
    Pfannkuchen mit Nutella.

  10. gesperrt

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    AW: Zum ersten Mal in der Oper gewesen

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen

    Da ist eine Großstadt dann eben doch schön. Wir waren früher auf Klassenreise in Berlin, war ja Theater Pflicht...ich weiß gar nicht mehr welches...Bertolt Brecht "Der kaukasische Kreiskreis".
    Das wird wohl das Berliner Ensemble gewesen sein.

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