Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 16
  1. Inaktiver User

    variabler Zins oder Festzins bei der Bank

    Wer kennt sich aus m it variblen Zinssätzen?
    Ich habe Ende des Monats den Auslauf einer 1ojährigen Zinsbindung einer Grundschuld.
    Heute sagt mir die Bank, dass der variable Zins höher !! sei als der Zinssatz vor 1o Jahren. DAS akzeptiere ich nicht.
    Soweit mir bekannt ist, hat die Bundesbank den Zinssatz bei 3,32% belassen. Also muss ich doch davon ausgehen, dass der variable Zins nicht mehr als ca. 1% höher sein darf.
    Kennt sich jemand aus, ich will nicht dumm da stehen. :-)
    Th.

  2. User Info Menu

    AW: variabler Zins oder Festzins bei der Bank

    Hallo Theresia,

    ich muß sie leider entäuschen. Die variablen Zinsen liegen derzeit ca. 1 % über denen mit zehnjähriger Zinsbindung.

    Beste Grüße

  3. Inaktiver User

    AW: variabler Zins oder Festzins bei der Bank

    Vielen Dank!
    mittlerweile bin ich informiert durch die Bank.
    Ich hatte eine 1ojähr.Zinsbindung von 6, 38% , der momentane variable Zins liegt bei 5, 85%.für mich immer noch interessanter bei dem variablen zu bleiben, in der Hoffnung dass irgendwann auch in Deutschland der Zins nochmal abgesenkt wird.
    Th.

  4. User Info Menu

    AW: variabler Zins oder Festzins bei der Bank

    Hi Theresia,

    meinst Du, dass die Zinsen evtl. wieder runter gehen? Wir stehen momentan nämlich auch vor der Problematik, allerdings werden wir fest finanzieren. Gerade jetzt, wo wir die Finanzierung langsam festzurren wollen (zwei, drei Wochen können wir wahrscheinlich schon noch warten), gehen plötzlich die Zinsen hoch, wo es die ganze Zeit hieß, sie steigen erst mal nicht und evtl. senkt die EZB irgendwann noch den Leitzins. Naja, mal abwarten.

    Viele Grüße

    Jana

  5. Inaktiver User

    AW: variabler Zins oder Festzins bei der Bank

    Im Moment werde ich keine Festzinsschreibung machen. Ich habe in den vergangenen Jahren nur draufbezahlt durch die Festschreibung. Ich lag immer höher mit den Zinsen, als beim variablen Zins. Wer allerding heute neu baut, ok. der sollte viell. doch festschreiben lassen.
    Ich plane mein Haus zu verkaufen,aus Altersgründen, wenn ich mich festlege, liegt der Zins momentan bei 4.35% für 5 Jahre, aber wenn ich in der Zwischenzeit verkaufe, verliere ich zuviel.
    Ich beobachte es selber!!! Aber Finanzexpertin bin ich auch nicht.
    Th.

  6. User Info Menu

    AW: variabler Zins oder Festzins bei der Bank

    Es ist tatsächlich so, dass die Zinsen momentan steigen.
    Auf eine Zinssenkung der EZB würde ich nicht hoffen. Wenn die Notenbanken Ihrer Verantwortung als Währungshüter gerecht werden wollen, was ich schwer hoffe, müssen Sie die Zinsen wegen der hohen Inflation hoch halten. Man sieht ja am Beispiel USA, dass diese kurzfristigen Finanzspritzen und Zinssenkungen dem Markt auch nicht wirklich helfen. Dann müssen eben einige Zockerbanken drann glauben und über die Klinge springen. Gibt eh zu viele.
    @ Theresia: Wenn Sie tatsächlich vorhaben in der nächsten Zeit Ihre Immobilie zu verkaufen, ist ein variabler Zinssatz schon vernünftig, obgleich ich 5,85% schon ein bißchen hoch finde.
    Es gibt aber mittlerweile auch Banken, die bieten eine 100 % tige Sondertilgungsmöglichkeit ohne Vorfälligkeit an.

    Beste Grüße

  7. Inaktiver User

    AW: variabler Zins oder Festzins bei der Bank

    Danke für die Auskunft
    Aber ich werde wohl kaum die Bank wechseln können..wenn ich allein schon an die ganzen Umschreibungen denke.
    Ich persönlich halte 5,85 %auch für zu hoch, aber ein Verhandeln war nicht möglich..Banken lassen doch nicht mit sich reden.
    Obwohl meine Immobilie ein xxx-faches mehr wert ist. Also eine absolute Sicherheit ist 2oo%-tig vorhanden.
    Th.

  8. Inaktiver User

    AW: variabler Zins oder Festzins bei der Bank

    Hallo.

    Auch vor 10 Jahren war ein Zins von 5,85%p.a. deutlich zu teuer.

    Ich habe mal nachgesezen und habe feststellen können, daß wir in 1998 Kunden mit 4,8% bei 15 Jahre Zinsfestschreibung finanziert haben. Die 10jährige war also noch deutlich günstiger.


    Wenn wir davon ausgehen, daß wir zudem immer ein Sondertilgungsrecht usw. eingebaut haben, dürfte ein 08/15-Zinssatz für 10 Jahre Zinsfestschreibung bei nicht über 4,6% gelegen haben.

    Ihr seid also schon damals massiv über den Tisch gezogen worden. Bei einer Finanzierung von 200.000.-Euro und einer Tilgung von 1,5% hättet Ihr (mal überschlagen) in 10 Jahren runde 21.000.-Euro zuviel bezahlt. Da lohnt es sich, genauer hinzuschauen...

    Eine Umfinanzierung ist gar nicht so aufwändig, wie man landläufig meint, denn i.d. Regel ist keine Umschreibung der Grundschuld etc. erforderlich. Die alte Bank bleibt eingetragen und tritt die Grundschuld einfach an das neue Institut ab. Meist braucht man sich selbst gar nicht darum kümmern, weil das zwischen den Banken direkt erledigt wird.

    Wenn die Bank also nicht mit sich reden lässt, dann würde auch ich nicht mit mir reden lassen. Wer so tut, als wäre er nicht auf mich als Kunde angewiesen, der muß halt auch auf mein Geld verzichten. Ganz einfache Regel...

    Im Moment liegen die Finanzierungszinsen bei einer 10jährigen Festschreibung bei nominal unter 4,5%p.a. (bzw. effektiv unter 4,7%). Alles was darüber ist, wäre nicht akzeptabel. Eine Bank, die so teuer ist wie Deine, ist kein Partner sondern ein "Abzock-Unternehmen"

    Zeig denen unmißverständlich die Rote Karte - Du hast die letzten 10 Jahre schon viel zu viel bezahlt.

    Schöne Grüße

    justii

  9. Inaktiver User

    AW: variabler Zins oder Festzins bei der Bank

    Ich will ja nicht fest schreiben lassen, da ich an Verkauf der Immobilie denke.
    Mir ist schon klar, dass man bei einer Festschreibung auf 1o vergangenen Jahren zuviel bezahlt hat. Aber damals war ich nicht anders informiert. Ich hatte in der Festzinsphase sogar eff. 6,38%.
    Alle Banken sind doch "Abzocker".
    Th.

  10. Inaktiver User

    AW: variabler Zins oder Festzins bei der Bank

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    .....

    Alle Banken sind doch "Abzocker".
    Th.
    Nur wenn man sie lässt. Es gehören auch hier immer Zwei dazu...


    -------------------------------------------

    Da der variable Zins also deutlich höher ist als bei einer Festschreibung, wer hindert Dich, den Zins auf 4 oder 5 Jahre festzuschreiben und gleichzeitig ein Sondertilgungsrecht in den Vertrag einzubauen? Bei 5 Jahren Festschreibung liegt der Zinssatz ab 3,99%p.a.

    Aber nehmen wir mal als Beispiel 4,3%p.a. dann sind wir auf der sicheren Seite. Wenn Du also aus obigen Zahlen etwa 1,3% Zinsdifferenz pro Jahr der jeweiligen Darlehenssumme ermittelst, dann hast Du einen Betrag, mit dem man rechnen kann. Der Betrag nämlich, den Du beim variablen Zins beim Fenster hinaus wirfst.

    Nehmen wir an, Du hast bei einer 5-Jahresfestschreibung ein Sondertilgungsrecht in Höhe von 25% der jeweiligen Darlehenssumme in Deinem Vertrag. Ziehe also vom jeweiligen Darlehen die 25% ab, dann erhältst Du den Betrag, auf den Du bei vorzeitiger Tilgung eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen mußt.

    Gehe jetzt zum Vorfälligkeitsentschädigungsrechner und prüfe für die verschiedensten Ablösezeiträume die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung und Du wirst feststellen, daß Du mit dem variablen Zins faktisch immer schlechter fährst...

    Ich bin fast der Meinung, daß Du selbst ohne Sondertilgungsrecht mit der 5-jährigen Festschreibung und zu zahlender Vorfälligkeitsentschädigung besser dran bist als mit dem variablen Zina. Aber das kannst Du ja mal überschlägig rechnen...

    Außer Du willst bereits in den nächsten Monaten verkaufen. Aber dann ist die Diskussion sowieso "für die Katz".

    Gruß justii
    Geändert von Inaktiver User (02.04.2008 um 14:29 Uhr)

Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •