Antworten
Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 31

Thema: mahnbescheid

  1. User Info Menu

    AW: mahnbescheid

    Eine Frage zum Inkasso-Büro, wir haben da nämlich auch einen säumigen Zahler.
    Unsere Firma ist in München, der säumige Zahler in Hilden. Wo soll mich mir ein Inkoasso-Büro suchen, hier oder vor Ort?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  2. User Info Menu

    AW: mahnbescheid

    [QUOTE=Inaktiver User]Das zuständige Mahngericht ist nicht das für den Geschäftssitz zuständige Gericht.

    äh, is schon klar, habe mich da offensichtlich zu kurz gefaßt. Danke.

  3. User Info Menu

    AW: mahnbescheid

    Hallo,

    bevor man inkasso oder wie die alle heißen, beauftragt, sollte man die Verträge verdammt gut durchlesen. Und vor allem genau fragen, was ist, wenn der Kunde nicht zahlt, oder wie sieht es aus, wenn man den Vertrag kündigen will.

    Schlau machen sollte sich jeder selber, aber wir haben damit nur schlechte Erfahrungen.

    Toyo
    Wo ich bin ist Chaos, und ich kann überall sein.

  4. User Info Menu

    AW: mahnbescheid

    Zitat Zitat von Nocturna
    Eine Frage zum Inkasso-Büro, wir haben da nämlich auch einen säumigen Zahler.
    Unsere Firma ist in München, der säumige Zahler in Hilden. Wo soll mich mir ein Inkoasso-Büro suchen, hier oder vor Ort?
    Hallo,

    für Euch ist das Mahngericht Coburg zuständig (Barcodeverfahren ist dort möglich).

    Die meisten Gläubiger suchen sich eine Kanzlei oder ein Inkassobüro in der Nähe, mit der/dem sie dann dauerhaft zusammenarbeiten. Ich mag berufsbedingt voreingenommen sein, aber ich würde eher eine Kanzlei beauftragen, weil diese dann auch ein evt. streitiges Verfahren durchführen kann und auch nicht unbedingt mehr kostet als ein Inkassobüro.

    Erhebt der Schuldner Widerspruch gegen den Mahnbescheid, wird das Verfahren an das zuständige Streitgericht abgegeben, wo es in der Regel auch zu einer mündlichen Verhandlung kommt. Welches Gericht als Streitgericht zuständig ist, kommt auf den Einzelfall an (z.B. wo ist der Erfüllungsort? gibt es eine wirksame Gerichtsstandsvereinbarung?). Ist das Streitverfahren in Hilden durchzuführen, entstehen entweder Reisekosten oder aber Kosten für einen Terminsvertreter vor Ort (ich arbeite selbst in München und würde für einen Termin in Hilden in aller Regel einen Kollegen dort beauftragen), die aber in der Regel vom Schuldner zu erstatten sind (wobei natürlich das Risiko bleibt, dass die Forderung und damit auch diese Kosten nicht einbringlich sind).

    Mandelblüte

  5. User Info Menu

    AW: mahnbescheid

    Danke für die Auskunft, Mandelbluete.

    Jetzt müssen wir nur noch für uns entscheiden, ob eine Forderung über 570 Euro den Aufwand und das Risiko wert ist. Ich schätze eher nicht.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  6. User Info Menu

    AW: mahnbescheid

    @ Nocturna:

    Ja, bei einer Forderung dieser Höhe (nicht mehr ganz belanglos, aber auch nicht so hoch, dass man noch allzuviel Zeit darauf verwenden möchte) ist das tatsächlich schwierig.

    Im Mahnverfahren mit Rechtsanwalt hättest Du mit Kosten von etwa EUR 115,00 (RA und Gericht) zu rechnen - wenn Dein Schuldner keinen Widerspruch einlegt. Widerspricht er, wirds erstens teurer und zweitens zeitaufwendiger.

    Mandelblüte

  7. User Info Menu

    AW: mahnbescheid

    Hmm, ich denke, wenn mein Mann diese Zahlen hört, wird er dankend ablehnen.
    Kann man Zahlungsausfälle nicht steuerlich anrechnen? Das wäre dann wohl für uns der bessere Weg.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  8. User Info Menu

    AW: mahnbescheid

    also, wenn ich da noch mal nachhaken darf - natürlich scheinen 115,- Euro Kosten für die Forderung viel Geld. Ich bin auch nicht sicher, was ich machen würde. Andererseits soll es so sein, daß bereits 1/3 der Schuldner schon auf eine anwaltliche Mahnung zahlen, 1/3 auf den Mahnbescheid und nur 1/3 erst nach einer Klage.
    Keine Ahnung, ob das eine Anwaltswerbung ist oder stimmt.

  9. User Info Menu

    AW: mahnbescheid

    Zitat Zitat von Vivi23
    also, wenn ich da noch mal nachhaken darf - natürlich scheinen 115,- Euro Kosten für die Forderung viel Geld. Ich bin auch nicht sicher, was ich machen würde. Andererseits soll es so sein, daß bereits 1/3 der Schuldner schon auf eine anwaltliche Mahnung zahlen, 1/3 auf den Mahnbescheid und nur 1/3 erst nach einer Klage.
    Keine Ahnung, ob das eine Anwaltswerbung ist oder stimmt.
    Dann fehlt noch das Drittel, das die Eidesstattliche Versicherung abgibt und evt. noch in Insolvenz geht.

    Iudex, oder besser advocat not calculat.

    Mandelblüte

  10. User Info Menu

    AW: mahnbescheid

    wie gesagt, ich habe keine Ahnung, ob diese Zahlen belastbar sind.

    Das Insolvenzrisiko trägt jeder Gläubiger. Dem kann man nur durch Vorkasse entgehen. Läßt sich leider nur nicht immer durchsetzen. Deswegen hatte ich weiter oben aber schon darauf hingewiesen, sich - soweit möglich - vor rechtlichen Schritten zu erkundigen, ob der Schuldner noch zahlungsfähig ist. Viele Schuldner sind aber einfach nur zahlungsunwillig und spekulieren genau darauf, daß die Forderung zwar ärgerlich ist, aber nicht so hoch, als daß der Gläubiger sie durchsetzen würde.

Antworten
Seite 2 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •