Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 26
  1. User Info Menu

    geschockt AW: Regelung der Baufinanzierung aufgrund Trennung

    Puls, daran habe ich gar nicht gedacht...ja, die Grundschuld würde vermutlich auch geändert werden.

    Wir leben in Zugewinngemeinschaft aber andere Dinge die das Vermögen betreffen sind geklärt.

    Scheidungsfolgenvereinbarung...da bin ich wieder schlauer...aber ist das bei einem einzigen Punkt, nämlich der ETW, tatsächlich notwendig. Kinder haben wir keine und wir waren beide in Vollzeit berufstätig.


    Orange

  2. User Info Menu

    AW: Regelung der Baufinanzierung aufgrund Trennung

    Ich gehe davon aus, die Bank will sichergehen, dass keine weiteren Forderungen mehr aus der Ehe gestellt werden können.

    So war es zumindest bei mir.

  3. User Info Menu

    AW: Regelung der Baufinanzierung aufgrund Trennung

    Zitat Zitat von Orange50 Beitrag anzeigen
    Wir leben in Zugewinngemeinschaft aber andere Dinge die das Vermögen betreffen sind geklärt.
    Wenn eine Zugewinngemeinschaft aufgelöst wird, kann ich nicht einen Teil des Vermögens als geklärt ansehen, wenn nicht klar ist, wie das mit der Eigentumswohnung werden soll.

    Oder ist euer ganzes Vermögen "Anfangsvermögen" und Erbschaft?

  4. Inaktiver User

    AW: Regelung der Baufinanzierung aufgrund Trennung

    Zitat Zitat von Orange50 Beitrag anzeigen
    ...

    Scheidungsfolgenvereinbarung...

    ...
    Kann man aufsetzen, muss man aber nicht.

    Über den Ausgleich des Zugewinns sowie die Übertragung von Grundeigentum und Ausgleichszahlung hierfür haben sich mein geschiedener Mann und ich privat geeinigt und dann die Immobilienübertragung in einem notariell beglaubigten Vertrag festgezurrt. Der notarielle Vertrag bezog sich nur auf Immobilien, nichts anderes war darin geregelt.
    Nachdem die Ausgleichszahlung erfolgt war, wurde der verzichtende Partner aus dem Grundbuch gelöscht. Im Hypothekenvertrag blieb dieser Partner allerdings als Mitschuldner drin, damit war die Bank nicht wirklich involviert. Es ging bei uns aber nur noch um eine sehr geringe Restschuld und zwischen uns beiden war ausreichend Vertrauen vorhanden. Versorgungsausgleich lief dann automatisch über das Gericht.

    Bei höheren Restschulden ist sicher eine andere Regelung nötig, und auch dann, wenn für die Ausgleichszahlung neue Schulden gemacht werden müssen.

  5. User Info Menu

    AW: Regelung der Baufinanzierung aufgrund Trennung

    Hallo zusammen,

    danke für Eure Erfahrungen zu diesem Thema.

    Natürlich besteht der Zugewinn aus mehr als der ETW aber es ist kein nennenswertes Vermögen seit der Trennung bei mir vorhanden. Ich fahre schon seit unserer Hochzeit 2013 das selbe alte Auto. Mein Mann hat sich erst vor 2 Jahren einen Gebrauchtwagen gekauft (vorher hatten wir nur 1 Auto) und das Auto hat er finanziert.

    Ich finde die Regelung sehr elegant und finde es klasse, dass ihr Euch so geeinigt hat. Leider brauche ich für die Ausgleichszahlung die Bank...

    Sonnigen Sonntag
    Orange

  6. User Info Menu

    AW: Regelung der Baufinanzierung aufgrund Trennung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann man aufsetzen, muss man aber nicht.

    Über den Ausgleich des Zugewinns sowie die Übertragung von Grundeigentum und Ausgleichszahlung hierfür haben sich mein geschiedener Mann und ich privat geeinigt und dann die Immobilienübertragung in einem notariell beglaubigten Vertrag festgezurrt. Der notarielle Vertrag bezog sich nur auf Immobilien, nichts anderes war darin geregelt.
    Nachdem die Ausgleichszahlung erfolgt war, wurde der verzichtende Partner aus dem Grundbuch gelöscht. Im Hypothekenvertrag blieb dieser Partner allerdings als Mitschuldner drin, damit war die Bank nicht wirklich involviert. Es ging bei uns aber nur noch um eine sehr geringe Restschuld und zwischen uns beiden war ausreichend Vertrauen vorhanden. Versorgungsausgleich lief dann automatisch über das Gericht.

    Bei höheren Restschulden ist sicher eine andere Regelung nötig, und auch dann, wenn für die Ausgleichszahlung neue Schulden gemacht werden müssen.
    Im Darlehensvertrag als Schuldner bleiben und auf das Eigentum verzichten, halte ich nur bei geringer Restschuld und keiner zusätzlichen Belastung aus der Auszahlung für ratsam.

  7. Inaktiver User

    AW: Regelung der Baufinanzierung aufgrund Trennung

    Nachdem eure Zinsbindung im Dezember ausläuft, würde ich ggf. das Darlehen einfach zu dem Termin kündigen und eine Anschlußfinanzierung zu vermutlich erheblich besseren Konditionen woanders machen. Deinen Mann solltest du eigentlich relativ einfach auszahlen können (den Betrag eben ggf. zusätzlich finanzieren). Der auszuzahlende Betrag ist Wohnungswert abzüglich Kredite, davon dann seine 2/5.

    Es klingt ja, als ob ihr grundsätzlich einig seid.

  8. User Info Menu

    AW: Regelung der Baufinanzierung aufgrund Trennung

    Hallo Antje,

    ja, grundsätzlich sind wir uns einig.

    Was genau meinst Du mit abzüglich Kredite??

    Merci! Orange

  9. Inaktiver User

    AW: Regelung der Baufinanzierung aufgrund Trennung

    Na ja, auszahlen muss sie natürlich nicht seinen Anteil am Wohnungswert , sondern vom Wert der Wohnung werden erstmal die noch bestehenden Verbindlichkeiten/Kredite abgezogen. Und davon rechnet sich dann sein Anteil.

    Also Wohnungswert beispielsweise 200.000 €.
    Noch belastet mit 120.000 € (die sich weiter bedient).

    Also 80.000 € , er ist mit 2/5 Eigentümer, also muss ihm 32.000 € in diesem Fall ausbezahlt werden.

    Man kann es auch anders rechnen:

    200.000 € Wert. Sein Anteil am Wert: 80.000 €
    120.000 € Schulden. Sein Anteil an den Schulden: 48.000 €. 80.000 € abzüglich 48.000 € macht ebenfalls 32.000 €

  10. User Info Menu

    AW: Regelung der Baufinanzierung aufgrund Trennung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na ja, auszahlen muss sie natürlich nicht seinen Anteil am Wohnungswert , sondern vom Wert der Wohnung werden erstmal die noch bestehenden Verbindlichkeiten/Kredite abgezogen. Und davon rechnet sich dann sein Anteil.

    Also Wohnungswert beispielsweise 200.000 €.
    Noch belastet mit 120.000 € (die sich weiter bedient).

    Also 80.000 € , er ist mit 2/5 Eigentümer, also muss ihm 32.000 € in diesem Fall ausbezahlt werden.

    Man kann es auch anders rechnen:

    200.000 € Wert. Sein Anteil am Wert: 80.000 €
    120.000 € Schulden. Sein Anteil an den Schulden: 48.000 €. 80.000 € abzüglich 48.000 € macht ebenfalls 32.000 €
    Das wäre nur dann richtig, wenn beide kein Eigenkapital in die Ehe gebracht haben.

Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •