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    AW: Drohende Versteigerung

    Vielen Dank für euren Input und eure Anregungen.

    Dass es nicht rosig aussieht, denke ich mir auch, aber vielleicht hätte ja noch der eine oder andere eine zündende Idee gehabt.
    Ich mache mir halt Sorgen.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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    AW: Drohende Versteigerung

    Das verstehe ich, von da mein Vorschlag, sie soll sich beraten lassen.

    Ich fürchte nur, das wird nichts mehr.

    Beratung wäre schon vor der Kreditaufnahme für die Firma angebracht gewesen, um das eigene Haus zu schützen.

    Vielleicht hat eine reale Person, der alles offengelegt werden kann, noch Ideen, die wir hier virtuelle mangels Kenntnis nicht geben können.
    Ein Zuhause ist, wohin man geht, wenn einem die Orte ausgegangen sind.
    Barbara Stanwyck

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    AW: Drohende Versteigerung

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    also, das Haus war als ihre Altersversorgung gedacht.
    Wird das nun versteigert, ist damit auch ihre Altersversorgung dahin.
    Daher die Überlegung, irgendwie das Haus behalten zu können.
    Sehen wir den Tatsachen ins Gesicht: die ist jetzt schon dahin. Du sagtest ja, dass ihre Verbindlichkeiten die Höhe des Hauswerts übersteigen.

    Der Insolvenzverwalter machte den Vorschlag, dass man der Bank anbieten könnte, Miete zu zahlen.
    Das ist sicher nur für einen kurzen, höchstens mittleren Zeitraum. Die Bank wird kein Vermieter werden wollen, die wollen ihr Geld zurück. Wenn sie jetzt Zins und Tilgung nur teilweise bedienen kann, dann kann man da was mit Aufschub machen, aber dass sie weiterhin Jahre in ihrem Haus wohnt und einfach Miete an die Bank zahlt, kann ich mir nicht vorstellen.

    Davon abgesehen scheint der Insolvenzverwalter ihr eben auch beratend zur Seite zu stehen, so entnehme ich das jedenfalls ihren Aussagen.

    Insolvenzeröffnung hat stattgefunden, weil eben auch bewegliche Masse vorhanden war, die mittlerweile veräußert wurde.
    Das Einkommen, das sie jetzt hat, wird zum üblichen Teil gepfändet.

    Bei einem Fachanwalt war sie nicht, soweit ich es weiß.
    Ein Fachanwalt ist der Insolvenzverwalter ja auch und die meisten beraten dann schon etwas "mit", aber seine Priorität ist natürlich die Abwicklung der Insolvenz und die Befriedigung der Gläubiger, ist ja auch richtig so. Wenn das Haus verkauft werden muss, um ihre Schulden zu begleichen, dann muss der Insolvenzverwalter das machen. Auf mich macht es den Eindruck, als wenn deine Freundin, du und die anderen Freunde, das nicht seht.

    Zum Haus:
    Sie hat kein Vermögen mehr.
    Es war die Überlegung aus ihrem Freundeskreis, ob ihr vielleicht damit geholfen werden könnte, wenn die Freunde zusammenlegen und einen größeren Betrag an die Bank überweisen.
    Sie würde diesen Betrag dann zurückzahlen, wenn sie irgendwann in ferner Zukunft das Haus dann verkaufen würde.
    Dazu könnte man was sagen, wenn man wüsste, um welche Beträge es geht.

    Das Restrisiko ist halt die Frage, ob das Haus in beispielsweise 15 Jahren gut verkauft werden könnte.
    Es ist wirklich ein Riesengrundstück am Waldrand und sie hat eben Angst, im Alter mittags irgendwo in der Suppenküche zu sitzen.
    Das hängt ja von vielen Faktoren ab, aber gut sieht es nicht aus.

    Ich denke mal, das Problem ist, dass sie sich noch als Eigentümerin des Hauses sieht, was sie vielleicht auf dem Papier auch noch ist, aber wenn es so ist, wie du sagst, nämlich dass ihre Verbindlichkeiten den Wert des Hauses übersteigen, dann war es das doch sowieso mit dem Haus.

    Ich versteh dich absolut, dass du helfen möchtest, aber die Sachlage ist natürlich immer schwer zu beurteilen, wenn man die Fakten nicht kennt, entsprechend schwierig ist es auch, brauchbare Ratschläge zu bringen.

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

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    AW: Drohende Versteigerung

    Zitat Zitat von Anfortas Beitrag anzeigen
    Das ginge dann ja auch von ihrer Altersversorgung ab.

    Ein Haus als Altersversorgung ist eine schöne Sache, aber dafür sollte es dann auch abbezahlt sein, wenn man in Rente geht. Und wieviel Mehrerlös muss der Verkauf bringen, wenn man davon leben und noch bis zu seinem Tod Miete zahlen will?
    Nicht nur das, ein Haus muss laufend instand gesetzt werden. Noch einmal 15 Jahre? Da kann schon einmal eine neue Heizungsanlage fällig sein. Laufende Reparaturen fallen immer an. Wenn man das Geld nicht noch einmal reinstecken kann, brauchen wir über einen Verkaufserlös und daraus resultierender Altersfinanzierung gar nicht zu reden. Das klappt nur bei baufälligen Villen in Hamburg auf Sahnegrundstücken.

    Wäre ich Freundin, würde ich nicht in ein so hoffnungsloses Projekt investieren. Sehr wohl aber würde ich mir Gedanken machen, wie ich helfen könnte. Vielleicht hat jemand im Freundeskreis, dem es besser geht, eine Mietwohnung/Einliegerwohnug und könnte später mit einer leicht reduzierten Miete Hilfestellung geben. Hier die Regeln für Vermieter beachten, mitnichten darf man einfach uneingeschränkt günstiger vermieten, Steuerfalle!

    Einfach da sein, mal zum Essen einladen, wobei auch da die Erfahrung zeigt, dass so gegensätzliche Lebenssituation dann oft zu Konflikten führen, es passt halt nicht mehr. Schwierig.
    Geändert von Fourthhandaccount (25.03.2021 um 14:00 Uhr)
    Ich bitte um Nachsicht.
    Neben der Tatsache, dass mich eine kleine gesundheitliche Einschränkung derzeit temporär versuchen lässt, den Tee mit kaltem Wasser aufzubrühen, oder die Kaffeekanne wahlweise in die Mülltonne oder auch in den Trockner schmeißen lässt, führt dies leider auch zu fehlenden Wörtern, falschen Wörtern, verschobenen Buchstaben und sonstigen sprachlichen und schriftlichen Aussetzern.

    Jaja, ich weiß, ab nun sicher die Generalentschuldigung für schludriges Deutsch ;- )

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    AW: Drohende Versteigerung

    Und man muß letztlich im Hinterkopf behalten: Der Insolvenzverwalter ist VERPFLICHTET, alles zu Geld zu machen, um die Gläubiger zu bedienen - da ist kein Handlungsspielraum für "aber die Altersvorsorge der armen Frau".

    Wenn ihr das Haus gehört und schon mit Hypotheken bis unters Dach belastet ist, wird es verkauft werden.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

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    AW: Drohende Versteigerung

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Ja, sie hat selbst den Insolvenzantrag gestellt.
    Jetzt ist es zu spät, jetzt muss der Insoverw. die Gläubiger quotal befriedigen, dazu wird er alle Vermögenswerte zu Geld machen müssen und entsprechend verteilen.

    Es gäbe noch die Möglichkeit einen Insolvenzplan aufzustellen, falls die Glöubiger damit einverstanden sind.

    An ihrer Stelle würde ich mir aber mal über die Kreditaufnahme Gedanken machen und überprüfen lassen, ob sie da von der Bank entsprechend beraten wurde, oder ob da möglicherweise einige Sachen zu ihren Gunsten sprechen würde, die sie in die Waagschale werfen könnte.

    Aber komm mal gegen Banken an, vor allem ohne finanzielle Mittel.

    Deine Freundin hat einfach Pech gehabt, aber immerhin wird sie nach der Erteilung der Restschuldbefreiung keine Schulden mehr haben, wird sich aber auch im Alter auf einen geringeren Standard einstellen müssen.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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    AW: Drohende Versteigerung

    So sieht es wohl aus, jaws.

    Ich danke euch für eure Gedanken.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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