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    AW: Drohende Versteigerung

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Der Insolvenzverwalter himself hatte die Idee, der Bank so etwas wie Miete für das Haus anzubieten.
    Und wie werden dann die Schulden an die Bank und die anderen Gläubiger beglichen?

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Deshalb frage ich mich, ob sie irgendwas machen kann, um der Bank entgegenzukommen, beispielsweise einen größeren Teilbetrag überweisen, um die Versteigerung damit zu verhindern.
    Sie hat noch größere Beiträge, auf die der Insolvenzverwalter keinen Zugriff hat? Sicher? Wie das?
    Geändert von BlueVelvet06 (23.03.2021 um 16:11 Uhr)
    So schade, dass man erst jetzt herausgefunden hat, dass Fußballspiele
    während einer Pandemie völlig ungefährlich sind.
    Man hätte den gesamten Kultursektor retten können,
    wenn man bloß Theater und Konzerthäuser rechtzeitig mit Fußbällen versorgt hätte.

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    AW: Drohende Versteigerung

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    ... Es besteht hier jedoch ein Restrisiko, das bedacht werden muss.
    Wie meinst Du das?

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    AW: Drohende Versteigerung

    Nachtrag: so richtig verstehe ich nicht, welche Art von Ratschlägen du hier erwartest. Zuerst geht’s um die Altersvorsorge, jetzt wohl darum, wie sie im Haus wohnen bleiben kann, das ihr dann nicht mehr gehört, macht das überhaupt Sinn?

    Für sinnvolle Ratschläge müsste man einfach über Fakten zur aktuellen Situation verfügen und das geht hier wohl nicht.
    Geändert von BlueVelvet06 (23.03.2021 um 16:20 Uhr)
    So schade, dass man erst jetzt herausgefunden hat, dass Fußballspiele
    während einer Pandemie völlig ungefährlich sind.
    Man hätte den gesamten Kultursektor retten können,
    wenn man bloß Theater und Konzerthäuser rechtzeitig mit Fußbällen versorgt hätte.

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    AW: Drohende Versteigerung

    Ich verstehe gar nicht, wieso das Gericht überhaupt dem Antrag auf Insolvenzeröffnung stattgegeben und nicht mangels Masse abgewiesen hat, so wie die hier dargestellten Vermögensverhältnisse sind.

    Wenn es eröffnet ist und der Insolvenzverwalter bestellt ist, hat Deine Freundin sowieso kein Mitspracherecht. Die Abwicklung liegt ja allein beim Insolvenzverwalter.

    War sie bei einem Fachanwalt für Insolvenzrecht und Restrukturierung um sich beraten zu lassen?

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    AW: Drohende Versteigerung

    Guten Morgen,

    also, das Haus war als ihre Altersversorgung gedacht.
    Wird das nun versteigert, ist damit auch ihre Altersversorgung dahin.

    Daher die Überlegung, irgendwie das Haus behalten zu können.
    Der Insolvenzverwalter machte den Vorschlag, dass man der Bank anbieten könnte, Miete zu zahlen.
    Davon abgesehen scheint der Insolvenzverwalter ihr eben auch beratend zur Seite zu stehen, so entnehme ich das jedenfalls ihren Aussagen.

    Insolvenzeröffnung hat stattgefunden, weil eben auch bewegliche Masse vorhanden war, die mittlerweile veräußert wurde.
    Das Einkommen, das sie jetzt hat, wird zum üblichen Teil gepfändet.

    Bei einem Fachanwalt war sie nicht, soweit ich es weiß.

    Zum Haus:
    Sie hat kein Vermögen mehr.
    Es war die Überlegung aus ihrem Freundeskreis, ob ihr vielleicht damit geholfen werden könnte, wenn die Freunde zusammenlegen und einen größeren Betrag an die Bank überweisen.
    Sie würde diesen Betrag dann zurückzahlen, wenn sie irgendwann in ferner Zukunft das Haus dann verkaufen würde.

    Das Restrisiko ist halt die Frage, ob das Haus in beispielsweise 15 Jahren gut verkauft werden könnte.
    Es ist wirklich ein Riesengrundstück am Waldrand und sie hat eben Angst, im Alter mittags irgendwo in der Suppenküche zu sitzen.

    Entschuldigt bitte, dass ich hier manchmal so kryptisch antworte/frage.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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    AW: Drohende Versteigerung

    Fini, hat die betreffende Person auch einen eigenen Insolvenzantrag gestellt?

    Denn nur dann greift für sie auch die Restschuldbefreiiung - zumindest war das nach altem Recht so.
    Im Insovenzrecht hat sich ja einiges geändert.

    Sie sollte sich da mal unabhänging von einem Spezialisten im Insolvenzrecht beraten lassen.

    Und das ist nicht der Insolvenzverwalter, dem sind letztendlich die Bedürnisse der sich in Insovlenz befindlichen Person egal.
    Ein Zuhause ist, wohin man geht, wenn einem die Orte ausgegangen sind.
    Barbara Stanwyck

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    AW: Drohende Versteigerung

    Zitat Zitat von Clarag Beitrag anzeigen
    Fini, hat die betreffende Person auch einen eigenen Insolvenzantrag gestellt?

    Denn nur dann greift für sie auch die Restschuldbefreiiung - zumindest war das nach altem Recht so.
    Im Insovenzrecht hat sich ja einiges geändert.

    Sie sollte sich da mal unabhänging von einem Spezialisten im Insolvenzrecht beraten lassen.

    Und das ist nicht der Insolvenzverwalter, dem sind letztendlich die Bedürnisse der sich in Insovlenz befindlichen Person egal.
    Ja, sie hat selbst den Insolvenzantrag gestellt.

    Das mit dem Spezialisten werde ich ihr mal empfehlen, danke.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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    AW: Drohende Versteigerung

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    also, das Haus war als ihre Altersversorgung gedacht.
    Wird das nun versteigert, ist damit auch ihre Altersversorgung dahin.

    Daher die Überlegung, irgendwie das Haus behalten zu können.
    Der Insolvenzverwalter machte den Vorschlag, dass man der Bank anbieten könnte, Miete zu zahlen.
    Davon abgesehen scheint der Insolvenzverwalter ihr eben auch beratend zur Seite zu stehen, so entnehme ich das jedenfalls ihren Aussagen.

    Insolvenzeröffnung hat stattgefunden, weil eben auch bewegliche Masse vorhanden war, die mittlerweile veräußert wurde.
    Das Einkommen, das sie jetzt hat, wird zum üblichen Teil gepfändet.

    Bei einem Fachanwalt war sie nicht, soweit ich es weiß.

    Zum Haus:
    Sie hat kein Vermögen mehr.
    Es war die Überlegung aus ihrem Freundeskreis, ob ihr vielleicht damit geholfen werden könnte, wenn die Freunde zusammenlegen und einen größeren Betrag an die Bank überweisen.
    Sie würde diesen Betrag dann zurückzahlen, wenn sie irgendwann in ferner Zukunft das Haus dann verkaufen würde.

    Das Restrisiko ist halt die Frage, ob das Haus in beispielsweise 15 Jahren gut verkauft werden könnte.
    Es ist wirklich ein Riesengrundstück am Waldrand und sie hat eben Angst, im Alter mittags irgendwo in der Suppenküche zu sitzen.

    Entschuldigt bitte, dass ich hier manchmal so kryptisch antworte/frage.
    Fini, es tut mir ja leid für deine Freundin. Aber das klingt so nach wasch mich aber mach mich nicht nass.
    In welchen Größenordnungen bewegen wir uns denn? Das Haus ist wieviel Tausend Wert und hat wieviel Tausend Hypothek drauf ?
    Ist ja alles anonym hier. Und sie hat mit der Firma noch wieviel Schulden ?
    Wenn sie privat Geld kriegen könnte müsste das aber sicher schon viel sein um zu wirken. Sagen wir mal sie kriegt 50 Tsd. zusammen. Wie will sie die denn abzahlen wenn sie gerade wenig Einkommen hat ?
    Ich fürchte das wird nix.
    Lizzy 27.11.2019 Mama 08.11.2020

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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    AW: Drohende Versteigerung

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Ja, sie hat selbst den Insolvenzantrag gestellt.

    Das mit dem Spezialisten werde ich ihr mal empfehlen, danke.
    Bitte, gern geschehen. Auch wer selbst einen Antrag stellt, sollte sich da beraten lassen.

    Zu unterscheiden ist der Antrag für die Firma und der eigenen Antrag.

    Früher musste dann derjenige auch noch einen eigenen - quasi privaten - Antrag stellen. Mir fällt jetzt der Begriff nicht mehr ein.

    Wie gesagt, das war nach altem Recht.

    Mag sein, das gilt jetzt nicht mehr.
    Ein Zuhause ist, wohin man geht, wenn einem die Orte ausgegangen sind.
    Barbara Stanwyck

  10. Inaktiver User

    AW: Drohende Versteigerung

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Zum Haus:
    Sie hat kein Vermögen mehr.
    Es war die Überlegung aus ihrem Freundeskreis, ob ihr vielleicht damit geholfen werden könnte, wenn die Freunde zusammenlegen und einen größeren Betrag an die Bank überweisen.
    Sie würde diesen Betrag dann zurückzahlen, wenn sie irgendwann in ferner Zukunft das Haus dann verkaufen würde.
    Das ginge dann ja auch von ihrer Altersversorgung ab.

    Ein Haus als Altersversorgung ist eine schöne Sache, aber dafür sollte es dann auch abbezahlt sein, wenn man in Rente geht. Und wieviel Mehrerlös muss der Verkauf bringen, wenn man davon leben und noch bis zu seinem Tod Miete zahlen will?

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