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    AW: Probleme mit der Bank - Vollmachten

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    es gibt nicht immer einen erbschein
    wenn es ein testament gibt, wird dies zum amtsgericht gebracht ( wenn es nicht hinterlegt ist ) und eroeffnet, das ist dann der "erbschein"
    So kenne ich es auch, wenn es z.B. nur Vermögen auf Konto gibt und mehrere Erben.

    Ich hatte eine notarielle Generalvollmacht über den Tod hinaus und trotzdem durfte ich nicht die Kontoauszüge der Monate nach dem
    Tod sehen. Mit der Generalvollmacht wurde mir der aktuelle Kontostand gesagt, der hinten und vorne nicht stimmte. Grund: Überweisungen, die
    ich mit der Generalvollmacht tätigte, z.B. Kosten, die die AOK plötzlich nach Monaten verlangte für Jahre davor (Krankentransporte etc.), wurden von den Bankbeamten (am Schalter) niemals getätigt. Es gab nicht mal eine Info, dass die Überweisungen nicht vollzogen wurden.
    Ich kannte es bisher, wenn eine Überweisung (Papier) nicht akzeptiert wurde, bekam man sie per Post mit HInweis zurück.

    Bis zum Tod des Verwandten konnte ich Überweisungen tätigen. Bestattungskosten und Pflegeheim und Apothekenrechnung u.v.m.
    musste ich per Papierüberweisung zum Schalter bringen. Anfangs wurden die Überweisungen getätigt und ich konnte noch online wenigstens
    die Konto-Bewegungen sehen, aber nicht mehr 100 % Online-Banking machen. 2 Monate später war das Onlinebanking ganz abgeklemmt.

    Die Meldung vom Todesfall habe ich sofort bei der Bank gemacht, die mir mitteilte, dass es ca. 6 Wochen dauern würde, bis es bearbeitet werden würde > Nachlassgricht. Ab und zu rief ich beim Nachlassgericht an und erhielt dann eine Rechnung. Sobald ich die Rechnung bezahlt hatte, konnte das Konto (extrem schwierig und wochenlang) aufgelöst werden und die Erben vor Auflösung ausgezahlt werden.

    Leider stimmte ja jedesmal nicht der Kontostand und so haben die anderen Erben etwas mehr anteilmäßig ausgezahlt bekommen, da ich ja vom zuletzt genannten Kontoausstand ausging. Selbst zu dem Zeitpunkt gab man mir keine Kontoauszüge, um zu kontrollieren, was bezahlt wurde und was nicht. Als das Konto dann aufgelöst wurde mit der Generalvollmacht, gab es noch Kontogebühren für ca. 6 Monate zu entrichten und es tauchten wieder AOK-Mahnungen u. a. Rechnungen auf, die Monate davor schon persönlich mit Überweisung am
    Bankschalter getätigt worden waren, aber niemals bearbeitet wurden.

    Ein Bankbeamter (am Telefon) schickte mir einen Screenshot von den Überweisungen mit dem Hinweis, dass er das eigentlich nicht dürfte.
    Da die ganze Angelegenheit ein riesiger Zeitaufwand war und ich die Namen der Bankbeamten vom Schalter nicht mehr genau wusste, nur noch das Datum, als ich bei der Bank war, beschwerte ich mich nur telefonisch bei dem Banker, der mir geraten hatte, Beschwerde über die anderen Banker vom Schalter
    zu machen, dass sie die persönlich entgegengenommenen Papierüberweisungen einfach nicht bearbeitet haben, aber am Schalter als erledigt angegeben hatten. Er veranlasste, dass z.B. Überweisungsgebühren von nicht getätigten Überweisungen, die berechnet, aber ignoriert wurden, wieder zurückerstattet wurden.
    Danach tauchten noch mehrere Mahnungen auf, obwohl das Erbe schon aufgeteilt und anteilmäßig verteilt wurde. Die Rechnungen bezahlte ich.

    Sollte ich oder meine Familie (manche kannte ich nur vom Hörensagen oder von vor 30 Jahren) jemals wieder in so einer Situation sein, dann sollte derjenige, der die notarielle Generalvollmacht hat, das
    Konto (etwas übertrieben gesagt) fast räumen oder das Geld woanders zwischenparken, weil danach geht fast gar nichts mehr und es dauert Monate, bis man das Konto auflösen kann und die Erben auszahlen kann. Wenn es nur ein kleiner Familienkreis ist (vertrauensvoll wie bei uns), kann man das so regeln. Der Banker, dem ich die Sterbeurkunde gegeben habe, hat es sogar angedeutet und auch die Erben, die ich ausgezahlt habe, kannten diese Prozedur von frühere
    kleineren Erbvorgängen mit drei, vier oder 5 Erben (Geld).

    Bei Grundstücken / Immobilien und komplizierten Familienverhältnissen und Streitigkeiten, bleibt einem wohl nichts anderes übrig, einen
    Erbschein zu beantragen inkl. Notar / Rechtsanwalt.

    Die Erben sagten mir, dass sie teils bis zu einem Jahr auf das Erbe (Geld) warten mussten. Das war in dem Fall nicht ganz so dringend,
    aber es gibt ja Erben, die früher das geerbte Geld brauchen.

    Nachtrag:

    Ein Jahr vor dem Todesfall wechselte ich das Konto von der Sparkasse zu einer großen Bank.
    Obwohl ich die Generalvollmacht hatte, musste ich trotz Online-Banking-Vollmacht bei der
    Sparkasse (kleiner Ort 50 Minuten entfernt) zigmal persönlich erscheinen für banale Aufträge.
    Mehrmals nahm ich mir nachmittags frei und fuhr zur Sparkasse und die hatten unerwartet
    geschlossen. Es war viel bequemer, beide Konten (meins und des Angehörigen) bei derselben
    Bank in meiner Nähe zu haben.
    Geändert von StanSouth (28.06.2020 um 14:00 Uhr)

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    AW: Probleme mit der Bank - Vollmachten

    Zitat Zitat von Hilie Beitrag anzeigen
    Nein, das ist er noch nicht. Den Erbschein muss man beantragen und er kostet Geld. Nur mit ihm kommt man ohne Vollmacht an Konten heran und/oder kann Immobilien verkaufen.
    ich habe in den letzten Wochen das Erbe meiner Mutter ohne Erbschein bekommen - nur mit dem Eröffnungsprotokoll des beim Amtsgericht hinterlegten Testaments.
    Insofern ist die Aussage "wenn es ein testament gibt, wird dies zum amtsgericht gebracht ( wenn es nicht hinterlegt ist ) und eroeffnet, das ist dann der "erbschein"" korrekt.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Probleme mit der Bank - Vollmachten

    Ähem. Die Mutter der TE ist nicht tot.

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    AW: Probleme mit der Bank - Vollmachten

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    ich habe in den letzten Wochen das Erbe meiner Mutter ohne Erbschein bekommen - nur mit dem Eröffnungsprotokoll des beim Amtsgericht hinterlegten Testaments.
    Insofern ist die Aussage "wenn es ein testament gibt, wird dies zum amtsgericht gebracht ( wenn es nicht hinterlegt ist ) und eroeffnet, das ist dann der "erbschein"" korrekt.
    Ja, weil du Alleinerbe bist.
    Der Erbschein ist ein gesonderter Ausweis.
    "Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"
    Dalai Lama (geb. 1935)

    in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003

  5. gesperrt

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    AW: Probleme mit der Bank - Vollmachten

    Zitat Zitat von Hilie Beitrag anzeigen
    Nein, das ist er noch nicht. Den Erbschein muss man beantragen und er kostet Geld. Nur mit ihm kommt man ohne Vollmacht an Konten heran und/oder kann Immobilien verkaufen.
    doch das ist er
    das amtsgericht macht einen stempel drauf, und ein schreiben dazu, das es von amts wegen eroeffnet ist, fertig
    damit hast du den nachweis, das du erbe bist
    gibt es ein oeffentliches oder privates testament, ist kein erbschein noetig

    kannst du hier auch nachlesen, da du mir offensichtlich nicht glaubst


    Erbschein & Testament | Testament | Erbrecht heute

    Irrtum 9: Jeder Erbe braucht einen Erbschein - FOCUS Online

  6. gesperrt

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    AW: Probleme mit der Bank - Vollmachten

    Zitat Zitat von Hilie Beitrag anzeigen
    Ja, weil du Alleinerbe bist.
    Der Erbschein ist ein gesonderter Ausweis.
    du widersprichst dir gerade selbst...
    denn agathe13 beschreibt genau das was ich sage
    eroeffnetes testament = nachweis das man erbe ist
    kein erbschein notwendig
    meine aussage
    es gibt nicht immer einen erbschein

  7. gesperrt

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    AW: Probleme mit der Bank - Vollmachten

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    ich habe in den letzten Wochen das Erbe meiner Mutter ohne Erbschein bekommen - nur mit dem Eröffnungsprotokoll des beim Amtsgericht hinterlegten Testaments.
    Insofern ist die Aussage "wenn es ein testament gibt, wird dies zum amtsgericht gebracht ( wenn es nicht hinterlegt ist ) und eroeffnet, das ist dann der "erbschein"" korrekt.
    genau so ist das

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    AW: Probleme mit der Bank - Vollmachten

    Zitat Zitat von FrauKeks Beitrag anzeigen
    Ähem. Die Mutter der TE ist nicht tot.
    Nein, aber es wurde eine Konstellation diskutiert, in der ein Erbschein eine Rolle spielte. Da muss dann wohl vorher jemand gestorben sein.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Probleme mit der Bank - Vollmachten

    Zitat Zitat von Hilie Beitrag anzeigen
    Ja, weil du Alleinerbe bist.
    Woher weißt du, dass ich Alleinerbin bin? Kennst du den Inhalt des Testaments?

    Und nein: ich bin nicht Alleinerbin.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Probleme mit der Bank - Vollmachten

    Zitat Zitat von Klarinette Beitrag anzeigen
    /.../
    Wenn das mal bei uns der Fall wäre, sollen wir ihn sofort kontaktieren und er würde der Bank gerne die Sachlage erklären.
    Guter Tipp :-))
    Zitat Zitat von Sandra71 Beitrag anzeigen
    /.../
    Du willst ja kein neues Konto eröffnen (das darfst du als Bevollmächtigter nämlich nicht), sondern lediglich ein bereits bestehendes Konto in ein Onlinekonto umwandeln.

    Ich konnte dazu im Netz allerdings auf die Schnelle nichts finden, daher ohne Gewähr.
    Mir wurde das so erklärt, dass meine Mutter ab dem Zeitpunkt, an dem ich das Konto in ein online Konto umgewandelt habe, am Automaten keine Bankauszüge mehr holen könnte. Ich weiß nicht, ob das stimmt, da ich bei meinen anderen Konten selber nicht auf die Idee käme, schriftliche Auszüge abholen zu wollen.

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