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Thema: Freund hat Schulden...
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30.12.2017, 10:57Inaktiver User
AW: Freund hat Schulden...
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30.12.2017, 11:01
AW: Freund hat Schulden...
So lese ich das nicht 'raus.
Meiner Wahrnehmung nach hatte er die letzten Jahre nur einen Minijob, plus das Gewerbe, was nix abwirft und irgendwas nebenher studiert.
Jetzt indessen hat er einen Teilzeitjob für 600,-
Alles in allem sehr viel Zeit, weil Hund und keine Ambitionen, mehr zu arbeiten - wegen des Hundes.Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Oscar Wilde
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30.12.2017, 11:03Inaktiver User
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30.12.2017, 11:03Inaktiver User
AW: Freund hat Schulden...
Grundsätzlich ist es richtig, dass er sich um die Schulden, deren Abtragen, den Termin bei der Beratung, um die Bewerbungen selbst kümmern muss.
Und sie ihn vielleicht begleitet, mal drüberliest etc...
Dass sie es nicht zu ihrer oder ihrer gemeinsamen Sache macht.
Das Problem ist nur: wenn sie sich ganz raushält, die Post auf dem Schreibtisch vertrauensvoll nicht ansieht, nur mal fragt:"und wie läuft's bisher?",
dann wird er ihr womöglich nicht die Wahrheit sagen.
Sogar sehr sicher.
Vor ein paar Seiten schrieb Rosalie, er hätte nach dem Streit gesagt:"Ich wünschte, ich hätte es dir nicht erzählt!!!"
Das heißt, wenn sie die Post nicht mit ihm durchgeht, wenn sie sich nicht gemeinsam mit ihm hinsetzt, um Bewerbungen zu schreiben, hat sie eben auch keinen Überblick mehr, ob sich an seiner Lage tatsächlich etwas ändert.
So traurig das ist.
So weiß sie gar nicht, ob er dran bleibt oder sie in den nächsten Monaten wieder eine Überraschung erlebt.
Klar - raus aus der Muttirolle - aber mir ginge es mehr drum, dass ich rechtzeitig Bescheid weiß, ob er sich wirklich kümmert oder am End nur labert und nichts tut.
Damit ich dann meine Konsequenzen ziehen könnte.
Wobei das echt nichts für mich wäre. Bei jeder Unternehmung, z.B. Essen gehen, würde es mich nerven, wenn er sich das teure Fischfilet bestellt, im Kino den größten Popcorneimer holt, um die Hälfte stehen zu lassen, statt einem von mir vorgeschlagenen abendlichen Spaziergang am See lieber ins Theater will, beim Schuh- oder Kleiderkauf nur das beste vom besten möchte...
Oder mich am Ende fragt, ob ich ihm nicht doch was leihen könnte, weil eine zinslose Rückzahlung doch besser wäre als es "den Geiern in den Rachen zu stopfen".
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30.12.2017, 11:03
AW: Freund hat Schulden...
Er hat einen Teilzeitjob. Und bekommt Wohngeld.
Moderatorin im Forum
Trennung und Scheidung,
Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
Über das Kennenlernen
Reine Familiensache
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30.12.2017, 11:04Inaktiver User
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30.12.2017, 11:07
AW: Freund hat Schulden...
Da wird es schwer, von den Schulden runterzukommen....
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Reine Familiensache
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30.12.2017, 11:38Inaktiver User
AW: Freund hat Schulden...
Hallo liebe TE,
ich würde auch zur Vorsicht raten. Ich habe so eine Beziehung auch durch.
2 Jahre haben wir zusammengewohnt, es waren große Gefühle dabei und Schulden von seiner Seite.
Ich habe viele Fehler gemacht.
Habe ihm Geld geliehen für eine Kamera. Eine Anzahlung fürs Auto. Alles mit der Vorausetzung ja wir sind ja ein Paar und wirtschaften zusammen und ich bekomme das Geld zurück.
Dann hiess es bezahl Du mal die Miete ich bezahl dann die Lebensmittel, tja für die Lebensmittel war dann kein Geld mehr da weil der Gerichtsvollzieher vor der Tür stand. usw usw.
Irgendwelche Aktivitäten habe ich dann bezahlt, hatte zu der Zeit viel Geld und das hat er eiskalt ausgenutzt.
Einen Job hatte er, aber auch eine Hautallergie wo er den Job ohne Handschuh hätte nicht mehr ausüben können. Dann hatte er sich überlegt eine Weiterbildung zu machen auch auf meine Kosten
neee.....das hat mich viel Lehrgeld gekostet
Die Gefahren sind nämlich sich als Paar zu fühlen und selbstverständlich für den anderen einzustehen. Das war und ist in meiner Generation noch üblich,
Zusammenwohnen und Zusammenwirtschaften ganz gefährlich
Wenn der andere nicht wirklich von den Schulden runter will und sich gern aushälten lässt, geht das nach hinten los
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30.12.2017, 11:58
AW: Freund hat Schulden...
Kurz zur Klarstellung: Er hatte bis Okt. 2017 und die letzten, weiß nicht, 5 Jahre (?) nur einen 450 € Job. Seit Nov. d.J. hat er nun also den TZ-Job, wo +/-600 € bei rumkommen bei einigen 15-20. Wochenstd.
Wie gesagt, vor ca. 3 Monaten fingen wir bereits an mit Bewerbungen, woraufhin von ihm dann die Aussage kam, er könne ja keinen VZ-Job annehmen wegen des Hundes. Der kann ja nicht 8 Std. am Stück oder gar länger alleine bleiben, was ja auch richtig ist. Da er halt Handwerker ist, wird er jedoch kaum einen Job finden, wo er mal 4 Std. arbeiten kann, dann mittags heim mit dem Hund gehen und dann wieder weitere 4 Std. arbeiten. Daher kam glücklicherweise der TZ-Job wie gerufen, der ihm allerdings gar nicht gefällt (Regale einäumen). Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon gemerkt, dass es bei ihm am Ende des Monats etwas klamm wird. Ich dachte aber, das sei nur temporär und habe da überhaupt keinen Gedanken an so einen Schuldenberg gehegt. Als er mir das gebeichtet hat, musste ich auch wirklich erst schlucken, habe aber direkt gesagt, dass sich eine Lösung finden wird und ich für ihn da bin. Aber dass er es nun auch aktiv anpacken MUSS und es nun nicht mehr ohne richtigen Job gehen wird udn dass er nicht mit der lächerlichen Ausrede mit dem Hund kommen braucht. Wegen eines Hundes in den finanziellen Ruin stürzen?!?! Jetzt mal überspitzt gesagt.... Das regt mich echt auf...
Hier kam bereits zwei Mal die Frage nach einer Krankenversicherung. Ja, er ist krankenversichert, allerdings seit einigen Jahren privat, da das wohl um einiges günstiger kam als in der gestzlichen (da er ja bereits Mitte 30 ist). Nun im TZ-Job wurde er irgendwie gesetzlich versichert, sogar noch günstiger. Aber ich weiß nicht, ob das mit dem Studentenstatus zusammenhängt? Soweit ich weiß, werden im Januar die Uni-Gebühren fällig, auch so an die 250€. Soll er die einfach nicht zahlen und sich endlich exmatrikulieren lassen, habe ich ihm geraten. Das Studium hat glaube ich nun wirklich gar keinen Sinn mehr (auch wenn er noch bis vor einigen Monaten meinte, dass er es nun wirklich durchziehen will, doch dann meldeten sich die KK-Institute, die nun dringend ihr Geld wiederhaben wollen). Wirklich schade und traurig, dass er das nicht vernünftig durchgezogen hat... Dann wäre er sicherlich nicht, wo er heute ist, sondern hätte einen Akademiker-Titel und einen sehr gut bezahlten Job. Hätte, hätte, hätte....
Danke euch allen für eure Erfahrungsberichte!
@Phyllis, oh je, ich hoffe es ist letzten Endes alles glimpflich für dich ausgegangen?
Zusammenwióhnen tun wir nicht. Er schläft zwar die letzten Wochen tagtäglich bei mir, hängt jetzt aber nicht dauernd bei mir in der Bude. Zur Zeit versucht er einiges an materiellen Gütern loszuwerden, um zumindest die nächsten 2 Wochen etwas flüssig zu sein.Geändert von rosalie87 (30.12.2017 um 12:05 Uhr)
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30.12.2017, 12:04
AW: Freund hat Schulden...
Und auf was für Stellen bewirbt er sich nun?
In seinem alten Handwerksberuf?
Wie lange studiert er denn nun schon? Hat er irgendwas darin zustande gebracht?
Nimm es mir nicht übel, aber nach drei Monaten ist bei dir jetzt nicht DIE Liebe da, um diese andauernde Frustration langfristig auszuhalten.
Der Mann will nicht arbeiten und er hat die letzten Jahre wirklich alles dafür getan.




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