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  1. Inaktiver User

    AW: Scheidung wegen Schuldenberg

    Hallo alena.

    Das war eine sehr gute Entscheidung!

    Atme erstmal durch und versuche, zumindest ein bisschen, etwas zur Ruhe zu kommen.
    Und bleibe da, bei Deinen Eltern fürs Erste.

    Eine solche Auszeit kann Wunder wirken in Bezug darauf, die eigene (richtige!) Wahrnehmung wiederzubekommen bzw. sie nicht mehr selber anzuzweifeln.

    Viel Kraft wünsche ich Dir ,

    swingingup.

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    AW: Scheidung wegen Schuldenberg

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Weiterhin noch einmal die Frage, hast Du mit den Erzieherinnen gesprochen? Oder riskierst Du lieber einen Schock bei Deinem Kind, wenn sie nicht wissen, was zu tun ist und Du nicht erreichbar bist? Die Erzieherinnen wurden ja als Grund genannt, warum kein Job (nur kein Ganztagsjob oder auch Teilzeit?) drin ist. Was aber irgendwie unlogisch ist, da Du vermutlich sowieso nur arbeiten würdest/könntest, wenn das Kind in der Kita ist. Dann musst Du aber zur Verfügung stehen, weil die Erzieherinnen mit der Situation nicht umgehen können. Ich bin verwirrt.
    Sicherlich habe ich mit den Erzierinnen gesprochen, bevor ich mein Kind in den Kindergarten gegeben habe. Ich würde ja mein Kind nicht einfach jemanden anvertrauen und "einen Schock riskieren", wie du schreibst, ohne mich damit auseinander gesetzt zu haben. Ich habe bereits geschrieben, dass sich fün Erzieherinnen zu einer Schulung bereit erklärt hatten. Als es zu der Umsetzung kam, stellte ich jedoch fest, dass die allermeisten versuchen, es zu umgehen... Darüber hinaus muss du verstehen, dass der Stoffwechsel eines Kleinkindes extrem unstabil ist. Es reicht schon der Stress des Kindergartens, um eine Hyperglykämie bei ihm auszulösen. Idealerweise misst man da teilweise sogar stündlich, korrigiert, stellt die Pumpe neu ein.... Das erfordert nicht nur Motivation, Konzentration, sondern Erfahrung, die nicht durch eine Schulung erzetzbar ist. Ich betreue mein Kind 24 Stunden täglich seit einem Jahr, und selbst heute noch stehe ich immer wieder auf dem Schlauch. Ich kann diesbezüglich von Leuten, die noch zig andere Kinder parallel betreuen und null praktische Erfahrung mit Diabetes haben, nicht erwarten, dass die sich da so reinknien, wie ich das tue. Deshalb: logisch übernehmen die das Nötigste, und ich bin auf jeden Fall erreichbar, wenn was sein sollte, aber genau deshalb ist für mich ein Vollzeitjob im Moment unmöglich, und auch Teilzeit hält sich in bestimmten Grenzen. Wäre dies nicht der Fall, hätte ich weiterhin 8 Stunden gearbeitet. Man rechnet aber leider nicht täglich damit, dass plötzlich solch drastische Einschränkungen im Leben auf einen zukommen.

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    AW: Scheidung wegen Schuldenberg

    [editiert] Bezug / Posting #52 von Limonadenbaum


    Danke für die aufbauenden Worte und dein Verständnis. Mir wird im Zusammenhang mit dieser Diskussion auch immer klarer, dass einiges in der Beziehung schief läuft, was nun mit den Schulden und meiner Verheimlichung hoch gekommen ist.
    Wären die Probleme, die wir haben, erst nach dieser "Offenbarung"entstanden, könnte man sie damit erklären. So ist es aber nicht.
    Ich bin gestern mit meiner Schwester weggegangen abends, für zwei bis drei Stunden, das war das zweite Mal seit ich und mein Mann zusammen leben. Und wieder war es meine Mama, die auf meinen Sohn aufgepasst hat. Ich war gestern fassungslos darüber, wie es soweit gekommen ist, und es passierte so schleichend, dass es mir nicht bewusst war. Erst vor ca. 2 Monaten, kurz bevor die ganze Sache bekannt wurde, merkte ich, dass ich selbst eigentlich total unglücklich bin, dass ich kein eigenes Leben habe, sondern teil eines fremden Lebensplans bin. Ich bestimme doch nichts in meinem Leben. Selbst wie die Wäsche gewaschen wird, welche Temperatur, Umdrehungen, bla-bla... schreibt er mir vor. Das ist doch krank. Uns es soll nicht der Anschein hier erweckt werden, dass er das machen muss, weil ich dazu nicht in der Lage bin)))
    Das soll nicht davon ablenken, dass ich Riesenmist gebaut habe und ihn angelogen habe. Aber ich finde, Schulden sind zu schaffen, vielleicht kommt auch das Vertrauen irgendwann wieder, es ist jedoch die Frage, ob damit dann (wieder) alles gut ist...
    Ich finde, dass man schon für eine Beziehung kämpfen sollte, wenn man nun eine familie ist und Kinder hat, dass eine Scheidung die letzte Lösung sein kann. Das geht aber nur, wenn beide zur Einsicht kommen und bereit sind, an ihren Problemen zu arbeiten. Ich habe meinen Fehler definitif eingesehen und ich denke nicht, dass ich nun überhaupt so schnell bereit bin, irgendein Kredit aufzu nehmen. Lügen werden damit auch obsolet, ich habe ihm auch gesagt, dass er sich von mir aus mein Konto ansehen kann, wann er will, ich habe nichts mehr zu verbergen und auch keine Angst mehr. Aber es geht auch darum, ob er seinerseits bereit ist, zu vestehen, dass er Dinge macht, die unser Zusammenleben sehr schwer machen. Und das erkenn ich leider bisher nicht.
    Geändert von Margali62 (19.01.2017 um 13:28 Uhr) Grund: editiert / Vollpostingzitat entfernt

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    AW: Scheidung wegen Schuldenberg

    Bitte ellenlange Vollpostingszitate vermeiden. Danke,


    Margali
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    AW: Scheidung wegen Schuldenberg

    [editiert] Moderation: unvollständiges Zitat entfernt

    Es gibt nur einen Grund, den ich kenne und denn ich hier auch klar benannt habe: ich hatte eine Riesensumme Schulden (für meine Vorstellungen zumindest) und ging davon aus, dass er sich deswegen nicht auf mich einlassen würde. Andere Gründe, die ich hier angeblich nicht benenne, gibt es nicht. Und es gibt, meiner Ansicht nach, auch keinen Grund, jegliches Verhalten meines Mannes damit zu begründen, dass ich es wohl irgendwie selbst ausgelöst hätte.
    Geändert von Margali62 (19.01.2017 um 13:58 Uhr) Grund: editiert/ Zitat entfernt / Zitat war unvollständig

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    AW: Scheidung wegen Schuldenberg

    Oben ist ein Text zum richtigen zitieren angepinnt.
    Und im Testforum kann man das schön üben.
    Geändert von Margali62 (19.01.2017 um 14:08 Uhr)
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    AW: Scheidung wegen Schuldenberg

    Liebe Alena,

    was Du jetzt machen solltest? Zunächst mal durchatmen, und zwar so lange bis Du wieder weißt dass jeder Mensch ein Recht hat sein Leben selbst zu steuern - und ja, dabei auch Fehler zu machen.

    Es ist Dein Konto, lese ich. Und ich hab auch gelesen dass Du Deinen Mann nicht um Geld gebeten hast. Punkt. Jetzt hast Du zwar ein Problem, aber das ist Dein Problem - und nicht seins! Sein Problem ist ein Vertrauensbruch. Daran kann er laborieren, aber nicht ohne Dir weiterhin mit Respekt zu begegnen und mit Dir auf Augenhöhe im Gespräch zu bleiben, jedenfalls dann wenn er die Ehe weiterführen will.

    Aber was ER will sollte im Augenblick gar nicht Dein primäres Problem sein. Deine Priorität sollte in dieser Auszeit sein Dir darüber klar zu werden wie Du leben willst - und wie nicht mehr. Diese Kontrollsucht die Du beschreibst ist die Hölle. Das musst Du Dir nicht bieten lassen.

    Wenn Du zu dem Schluss kommen solltest (und das wünsche ich Dir von Herzen) dass Du Dein Leben ändern möchtest, notfalls sogar ohne ihn, dann stehst Du wieder am Steuerrad Deines Lebens. Dann kannst Du ihm nämlich sagen dass Du diese Ehe nur unter bestimmten Bedingungen weiterführst. Möglicherweise bringt er dann eigene Bedingungen ein; aber so oder so: dann verhandelt Ihr wieder - und nicht ER bestimmt! Das ist ein Unterschied!

    Ich wünsche Dir alles Gute. Schwimm Dich frei und entscheide künftig wieder selbst über Dich.
    Viele Grüße
    complexity

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    AW: Scheidung wegen Schuldenberg

    [editiert] Zitat von kenzia entfernt
    Hallo Kenzia, die Offenbarung war vor ca. 2-3 Wochen. Schuldgefühle hatte ich von Anfang an ganz extrem, es waren eben keine 3000, sondern viel mehr, sodass ich mich selbst fragte, was für ein Teufel mich da geritten hat. Dann war das ein wenig sowas wie Kopf in den Sand stecken, das Schlimmste abwenden und hoffen, dass es schon wieder wird, denn schließlich hatte ich Beispiele im Freunden- und Bekanntenkreis, die auch Schulden durch das Studium hatten, und nun ist es bereits Vergangenheit. Wenn ich das jetzt so erzähle, fällt mir auf, dass sie keine Schuldgefühle daadurch zu haben schienen. Zumindest erzähltin sie davon, als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Bei mir war das jedoch nicht so.
    In unserer Beziehung war das auch so, dass ich eher bestrebt war, mich alleine um meinen Kram zu kümmern. bestenfalls Dinge meiner Mutter oder meiner Schwester anzuvertrauen. Es ging dabei gar nicht um Heimlichkeiten, sondern... weil ich und mein Mann uns generell wenig über Dinge austauschen, die mir wichtig sind, da kommt einfach nicht die Reaktion, die mich dazu ermutigt. Ich versuchte es schon, aber merkte, dass da kein Draht ist.
    Zum Thema Diabetes: ich habe nun einen Antrag auf eine Kur/Schulung un Bad Mergentheim gestellt. Die Diabetesklinik dort wurde mir sehr empfohlen. Das kann allerdings sehr lange dauern, bis man ein Platz bekommt. Aber sich an die Uni zu wenden ist auch eine gute Variante.
    Danke für deine Aufmunterung!
    Geändert von Margali62 (19.01.2017 um 14:23 Uhr) Grund: editiert / Vollpostingzitat entfernt

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    AW: Scheidung wegen Schuldenberg

    Bitte Moderationsansage beachten.


    Margali
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    AW: Scheidung wegen Schuldenberg

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Heisst im Klartext: Du kanntest seinen Charakter schon, bevor du ihn geheiratet hast, tatest das aber trotzdem und bekamst mit ihm ein Kind. Er hat sich nicht verändert, es ist nur schlimmer geworden, als er erfuhr, dass du ihm deine Schulden nicht erzählt hast. Auch die Kontollsucht war von Anfang an da.
    Warum um alles in der Welt wolltest du diesen Typen um jeden Preis haben?

    Na, weil ich wohl jung und dumm war :) Im Ernst: ich denke, dass nicht umsonst statistisch gesehen jede zweite Ehe geschieden wird, weil in der Verliebtheitsphase vieles nicht gesehen wird oder verdrängt wird, man konzentriert sich auf die positiven Seiten, während die negativen noch nicht so ausarten, wie später in der Ehe.
    Dass du behauptest, ich hätte den Kopf in den Sand gesteckt in der Hoffnung, dass mein Mann mich da raushaut, ist Unsinn. Ich hatte ja geschrieben, dass ich nach dem Studium einen Job hatte, dass ich bis vor einigen Monaten keine Zahlungsschwierigkeiten hatte. Die Situation entwickelte sich rasant, als bei mir jegliches Einkommen plötzlich wegblieb, jedoch kein Job so schnell gefunden werden konnte. Meine Hoffnung galt bisher alleine der Tatsache, dass ich jung bin und eine gute Ausbildung habe und wohl in der Lage bin, mich da selbst raus zu ziehen.
    Geändert von Margali62 (19.01.2017 um 15:00 Uhr) Grund: editiert Zitat repariert

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