Du hast erfolgreich dem Mahnbescheid widersprochen, also kannst du dieses Inkasso eigentlich aussitzen....
Wie wäre es mit einer Anzeige gegen die Brüder?
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02.05.2016, 07:10
AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?
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02.05.2016, 07:28
AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?
Obschon man es gerne eskalieren würde, um solchen üblen Praktiken einen Riegel vorzuschieben
- leider ist es nicht so einfach. Niemand kann jemanden verbieten, Briefe zu schreiben. Selbst unberechtigt Geld zu fordern, ist nichts illegales.
Es ist ja grade diese Lücke, die ausgenutzt wird, das Ganze garniert mit der vorgegebenen Seriosität, ein beim Oberlandesgericht (in diesem Fall die genehmigende Behörde für Finanzdienstleister) "registriertes" Inkassounternehmen zu sein, welches im Auftrag ihres "Kunden" handelt. Mit Fantasie-Aktenzeichen, Mitgliedschaftshinweis in irgendeinem dubiosen Branchenverband und "Partnerschaft" mit "Schufa" im Briefkopf- und allem Drum und Dran.
Solange sie nicht massiv tatsächlich jemanden bedrohen oder den Tatbestand der Nötigung erfüllen, ist solchen Praktiken nicht bei zu kommen. Da heißt es, sich wieder brav hin zu setzen und die Hausaufgaben machen, der Forderung widerprechen, dann anschließend zur Post, Einschreiben aufgeben.....
Aussitzen geht leider nicht, da es sich ja faktisch um eine neue Forderung handelt, da es ja nun ein anderes Inkasso-Unternehmen ist. Das ist ja wohl der Trick jetzt. Selbst die Summe der Hauptforderung weicht nun von der vorherigen ab.
Unwidersprochen ließe sich selbst eine bis dahin ungerechtfertigte Forderung per gerichtlicher Entscheidung dann ggf. leicht in einen vollstreckbaren Titel umwandeln. Fehlender Widerspruch bedeutet hier leider dann Akzeptanz.
- Aber das ist es dann auch gewesen, weitere Post, die nicht vom Gericht selber ist, braucht dann wieder gar nicht mehr erst aufgemacht zu werden.
Bis es die nächsten Abzocker wieder versuchen. Ich vermute, es gibt in Insider-Kreisen Resterampen, in denen hohle Forderungen günstig verhökert werden und Unternehmen, wo die Not am größten ist, versuchen dann doch noch verzweifelt, das letzte heraus zu quetschen.Geändert von ernesto_01 (02.05.2016 um 15:35 Uhr)
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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04.05.2016, 06:34
AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?
okay, neues Inkasso, neuer Versuch an Geld zu kommen.
Du kannst das Prozedere erneut beginnen.
Richtig interessant ist aber wirklich nur ein Mahnbescheid. Den lassen nur die wenigsten ausstellen, weil sie wissen, dass die Forderung vor Gericht meistens abgeschmettert wird. Also wird nur gedroht, angerufen, mit Briefen bombardiert. Deswegen meinte ich ja: aussitzen.
Wenn die Forderung zu Unrecht besteht, könnte eine Anzeige weiterhelfen. Denn - die Forderung gibt es ja nicht.
Klar schustern die sich gegenseitig Aufträge zu. Irgendein Depp und Zermürbter zahlt. Wovon sollten sie auch leben?
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04.05.2016, 16:59
AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?
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04.05.2016, 19:45Inaktiver User
AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?
Warum sollte er vom Gericht abgeschmettert werden?
Das Gericht prüft noch nicht mal ob die Forderung zu Recht besteht, kannst Du im Büdchen kaufen oder online ausfüllen, fertig
Solltest Du aber jemals einen unberechtigt bekommen, unbedingt widersprechen, der Aussteller hat sonst nen Titel
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04.05.2016, 20:03
AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?
Ja, den Mahnbescheid erlassen sie ohne Prüfung. Solltest Du aber dem, wenn Du die Forderung tatsächlich für nicht gerechtfertigt hälst, widersprechen- dann käme es, wenn der Antragsteller dumm genug wäre, zum Verfahren. Dort werden dann spätestens solche unberchtigten Forderungen natürlich nicht durchgewinkt.
Das wissen aber die Abzocker auch- und meiden genau das, womit sie am liebsten drohen- eine gerichtliche Auseinandersetzung wie die Pest- darum entspannt bleiben!"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
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04.05.2016, 20:05Inaktiver User
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04.05.2016, 20:22
AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?
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05.05.2016, 07:48
AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?
Meine Erfahrungen mit den Inkassobrüdern sieht so aus, dass kein Mahnbescheid geschickt wird. Denn der Mahnbescheid kostet sie 23 Euro, auf denen sie sitzen bleiben, wenn der Abgemahnte widerspricht und das Ganze vor Gericht bringt.
Drohungen wie Einträge in die Schufa zermürben effektiver und schneller.
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05.05.2016, 08:28
AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?
In meinem Fall sind sie drauf und dran, dem Auftraggeber nahezulegen, es ein zweites Mal zu tun. In der gleichen Angelegenheit
Es wäre ja schön, wenn sie insgesamt so unsere Justiz finanzieren würden- tatsächlich aber scheint die Investition sich doch zu lohnen, der gelbe Briefumschlag verunsichert wohl doch den einen oder anderen. National Inkasso z.B. macht sogar mit diesem Effekt Werbung für sich und seine unwürdigen Geschäfte. Leider legt man hier wohl nicht einmal Wert auf auch nur den Anschein seriös zu arbeiten.Geändert von ernesto_01 (05.05.2016 um 10:00 Uhr)
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