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    AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?

    Selbst bei absolut unstrittigen Forderungen werden Inkassogebühren oft komplett gestrichen
    https://inkassokosten.wordpress.com/

    Möglicherweise existiert eine Kick Back Vereinbarung bezüglich der Gebühren zwischen Büro und Fitnessladen ?
    ;)

    Diese Vorgehensweise ist ein Indiz dafür um feststellen zu können was der Fitnessladen von seinen ehemaligen Kunden in Wahrheit denkt !

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    AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?

    Zitat Zitat von sudabeh Beitrag anzeigen
    Selbst bei absolut unstrittigen Forderungen werden Inkassogebühren oft komplett gestrichen
    https://inkassokosten.wordpress.com/

    Möglicherweise existiert eine Kick Back Vereinbarung bezüglich der Gebühren zwischen Büro und Fitnessladen ?
    ;)

    Diese Vorgehensweise ist ein Indiz dafür um feststellen zu können was der Fitnessladen von seinen ehemaligen Kunden in Wahrheit denkt !
    danke! Sehr interessant!
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  3. Inaktiver User

    AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?

    So, dann will ich mal Bericht erstatten.
    Wir hatten eine Inkassoforderung der HFG Inkasso GmbH an der Backe, die vorgibt für eBay eintreiben zu dürfen. Das Ganze kam uns sehr seltsam vor, zumal der zu vollstreckende Betrag aus 2013 stammen sollte und wir angeblich Mahnung und Vollstreckung ignoriert hätten. Die Summe war nicht klein.
    Da wir aber eigentlich eBay per Lastschrift erledigen lassen, eBay weiter korrekt abbuchte und uns nie eine Mahnung, geschweige denn ein Vollstreckungstitel erreicht hat, erhoben wir natürlich Einspruch. Dem erst mal nicht stattgegeben wurde, also forderte ich die kompletten Unterlagen an und informierte zugleich eBay.
    Das Inkasso schickte die Unterlagen, anbei auch eine Kopie der Vollstreckungsurkunde. Die lautete zwar auf unseren Namen, aber völlig andere Adresse. Ich schrieb also auch noch an's ausstellende Gericht, obwohl die Einspruchsfrist ja theoretisch über 2 Jahre vorüber war.
    Die leiteten das ans zuständige Amtsgericht weiter und dort kümmerte sich eine sehr engagierte Justizsekretärin um unseren Fall. Die Hamburger Anwälte wollten den Widerspruch nicht gelten lassen, weil ja die Einspruchsfrist vorüber war, aber wir konnten mit Hilfe des Gerichts nachweisen, das wir nicht die Betreffenden waren, sondern dass sich jemand unseres Namens bedient hatte.
    Die Forderungen wurden vollumfänglich fallengelassen.
    Aber fragt nicht, wie viele Stunden ich mir mit dem Schreibkram und der Raussucherei ans Bein gebunden habe.
    Kann ich die jetzt dem Inkassobüro in Rechnung stellen?
    Das Inkasso hat übrigens nie die Frage beantwortet, wie man dazu kommt, Forderungen einfach so auf Leute mit gleichlautenden Namen, die hunderte von Kilometern entfernt zur angegebenen Schuldneradresse wohnen, zu übertragen.
    Fakt ist viel Mühe, Zeit und auch Sorgen, aber dennoch geschafft. Übrigens eBay hat bis heute nicht auf mein Schreiben reagiert.
    Anzeige läuft gegen unbekannt.
    Wir sind übrigens nicht der einzige Fall in der Gegend, Vodafone Inkasso haben etwas ähnliches versucht durchzuziehen, auch da einfach mit Namensgleichheit. Ist nach langem mühseligen Unterfangen/ Beweisen des Unschuldigen ebenfalls mit Hilfe des Gerichts ad acta gelegt worden.

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    AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?

    Ich würde das von einer Sache abhängig machen: Ist das Inkasso-Büro selber Opfer oder haben sie zumindest fahrlässig gehandelt, indem sie bei der Identitätsermittlung geschlampt haben. Letztlich ist Inkasso ja eine volkswirtschaftlich sinnvolle Angelegenheit – sofern alles korrekt läuft.

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    AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    ILetztlich ist Inkasso ja eine volkswirtschaftlich sinnvolle Angelegenheit – sofern alles korrekt läuft.
    Inwiefern? Wir haben hier ein funktionierendes gerichtliches Mahnwesen, welches berechtigte Forderungen anmahnt bzw. wo sich die Verhältnisse klären lassen. Wer nach zwei Mahnunen nicht reagiert, dem "hilft" auch kein Inkasso. Wirtschaftlich sinnvoll? - Ja ist es nur für die Betreiber.
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    AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?

    Das Inkasso ist die Ausgliederung von Forderungsmanagement. Insbesondere für kleinere Unternehmen oder große Forderungen, die schwer eintreibbar sind, ist das durchaus sinnvoll.

  7. Inaktiver User

    AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?

    @quirin,
    für mich haben sie eindeutig geschlampt.
    Ich bemühe als wirklich kleine Firma auch schon mal den RA bei einer 4stelligen Summe, wenn ich 3 freundliche Erinnerungen und Ratenzahlungsangebote an den säumigen Kunden geschickt habe. Da klappt das seltsamerweise.

  8. gesperrt

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    AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann ich die jetzt dem Inkassobüro in Rechnung stellen?
    Das wäre ein guter, aber ungewöhnlicher Schritt. Leg gleich noch eine Vereinbarung mit Konventionalstrafe dazu. Und dann mahnst du das Inkassobüro zweimal ab.
    Der nächst Schritt, der wirklich nett für diese Brüder wäre, wäre ein anderes Inkassobüro mit dem Eintreiben der ausstehenden Gelder zu beauftragen. Oder dem Inkassobüro einen Mahnbescheid zu schicken. Nun, das wird ein Gedankenspiel bleiben, weil unterm Strich nur Kosten herauskommen.

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    AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Das Inkasso ist die Ausgliederung von Forderungsmanagement. Insbesondere für kleinere Unternehmen oder große Forderungen, die schwer eintreibbar sind, ist das durchaus sinnvoll.
    für berechtigte Forderungen ist es kinderleicht, gerichtlich einen Titel zu erwerben. Inkasso ist nichts anderes, als ein Abzock-Geschäftsmodell.
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    AW: Inkassounternehmen und Inkassogebühren- wer zockt noch ab?

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    @ernesto: wie ist die Sache denn weitergegangen?
    Meine Beschwerde wurde bearbeitet und beantwortet- allerdings nur mit Larifari und dass, obwohl einiger Ungereimtheiten, letzten Endes dem Inkassounternehmen ganz grundsätzlich kein Verstoß gegen iwas vorzuwerfen wäre.

    Allerdings kam dann tatsächlich noch ein gerichtlicher Mahnbescheid vom Inkassounternehmen, den ich natürlich zurück gewiesen habe. Erst jetzt, so scheint es, geben die Betrüger Ruhe. Ich hätte das nicht geglaubt, dass die tatsächlich noch soweit gehen und einen Mahnbescheid beantragen. Damit haben sie sich selbst in den Fuß geschossen, da ein gerichtlicher Mahnbescheid allein schon Kosten verursacht, auf denen der Antragsteller bei unberechtigten Forderungen natürlich sitzen bleibt. Offenbar haben diese Gauner aber damit soweit auch schon doch Erfolge, dass sich Menschen von dem gelben Umschlag vom Gericht beeindrucken lassen und zahlen, wozu sie nicht verpflichtet wären... :(
    Unterm Strich scheint sich das unseriöse Geschäftsmodell mit unberechtigten Forderungen für Inkassounternehmen doch zu rechnen.
    Geändert von ernesto_01 (09.10.2015 um 15:26 Uhr)
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