Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 54
Thema: Woher Geld nehmen?
-
24.08.2014, 08:25Inaktiver User
AW: Woher Geld nehmen?
-
24.08.2014, 08:28Inaktiver User
-
24.08.2014, 08:43Inaktiver User
AW: Woher Geld nehmen?
Außerdem kommt noch das hinzu, was ich hier im Forum bei den jetzigen Studentinnen und Absolventen öfters lese: man geht relativ naiv an sein Studium ran, informiert sich nicht richtig und denkt, nach dem Abschluss geht alles glatt und man macht die geplante Karriere. Hinterher kommt dann das große Erwachen, und viele sind dann anscheinend nicht in der Lage, Handlungsalternativen zu entwickeln.
-
24.08.2014, 09:10Inaktiver User
-
24.08.2014, 09:34Inaktiver User
AW: Woher Geld nehmen?
Aaaalso, als "Akademikerin" mit fast 30 Jahren im Job könnte ich Bücher schreiben über dumme Kunden, arroggante Chefliebchen (ohne Berufsabschluß), Jobs ohne Freizeit, wo erwartet wurde, trotz Akademikerausbildung während des Kundenbetriebs regulär regelmäßig den Boden zu putzen usw. usf.
Im Nachhinein kann ich sagen, es hat mir nicht geschadet, ich bin mir nicht zu fein, auch mal nen Boden zu putzen, kann ganz ungerührt Halblaien (mein absoluter "Lieblingssatz" da steht was dazu im Internet, arghhhh....) mir die Welt erklären lassen....ich würde auch Burger braten, wenn ich nix anderes finden würde, für mich zählt sog. "ehrliche" Arbeit....
Für Deine Freundin mal ein Rat: nicht "woher Geld nehmen" sondern, zuerst die vorhandenen Resourcen gezielt gut einsetzen und wenn es gar nicht reicht, notfalls Böden putzen und Burger braten, beides macht auch satt....
VG
-
24.08.2014, 10:10Inaktiver User
-
24.08.2014, 10:13
AW: Woher Geld nehmen?
Meine Beispiele wären anders, aber viel besser wären sie auch nicht.
Akademiker sein heißt erstmal nur, eine längere theoretische Ausbildung genossen zu haben. Viele andere Vorteile wie ein höherer Verdienst oder höheres Ansehen können sich zwar daraus entwickeln, da steht aber noch das kleine Wörtchen "Leistung" davor. Und selbst dann ist nichts garantiert.
*nick* *unterschreib*
-
24.08.2014, 12:54
AW: Woher Geld nehmen?
Ich sehe das eher historisch: Jede/r hat im Studium Sinnkrisen, meistens vor und nach dem Examen. Will ich das wirklich, kann ich das wirklich, war das nicht eine völlig bekloppte Idee, ich bin zu alt/zu jung/zu schau/zu blöd, oh Gott, ich werde Aussteiger und bau Bio-Tomaten an, niemand war je in so einem Schlamassel... Wenn dann noch eine reale Krise (Beziehung, Finanzen, Familie...) dazukommt, schaukelt sich das gegenseitig hoch, weil einen jede Krise von der anderen ablenkt.

Freunde können helfen, die Gedanken zu sortieren, Perspektive geben, und gut zureden. Das reicht bei Sinnkrisen meistens schon. Bei realen Krisen ist das nur einer unter vielen notwendigen Schritten. Wenn beides vermischt ist, wird es hakelig.
Es gibt Sachen im Job die weigere ich mich zu machen. Einmal Webseiten geschrieben, für immer Tippknecht. (Eine Freundin ist seit der Rücken-Reha als "Eingliederung" z.T. mit Sekretariatsaufgaben betraut, das heißt, Getränkekisten und Papierkisten schleppen und das Klo putzen, statt Kundengespräche führen und Etats verwalten. So was muß man vermeiden.) Aber für Studentenjobs ist das völlig irrelvant!** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
-
24.08.2014, 12:59
AW: Woher Geld nehmen?
Ich habe schon nach deinem Eingangspost empfunden, dass da eine gewisse Penetranz und Anmaßung im Spiel ist, mit der du dich da in ihre Angelegenheiten mischst. Hat sie dich um Hilfe gebeten? Du tust so, als wäre sie kurz vorm Ertrinken. Himmel, der Geldautomat hat kein Geld ausgespuckt, sie hat ihr Dispolimit (800 Euro!) erreicht, und das Mitte des Monats. Schockstarrenot! Ich nehme dir dein Mitgefühl nicht ganz ab.
Vielleicht neidest du ihr den reichen oder gutbetuchten Freund, der ja offenbar das Leben mit seiner Freundin finanziert kriegt. Vielleicht neidest du ihr ihre Haltung, sich mit bescheidenen kleinen Jobs nicht abgeben zu wollen. Irgendwas wurmt dich da! Sie ist doch erwachsen und nicht auf den Kopf gefallen. Sie wird ihre Art von Problemlösung betreiben, bis sie von selbst merkt, dass eine andere Lösung her muss. Und immerhin hat sie einen Freund, der ihr erster Ansprechpartner sein müsste für finanzielle Probleme.
Für mich hört es sich ja eher so an, dass ihr Freund ihr immer wieder reichlich Geld zusteckt, so dass sie dann solch hohe Summen verspielen kann. Wie könnte sie das sonst? Vielleicht wurmt dich das? 800 Euro im Dispo bei Einkünften von 400 Euro sind jedenfalls noch kein Zeichen für Spielsucht.
In dem Post nun oben wird doch ganz deutlich, dass sie dich als Einmischung erlebt.
Dich selbst scheinst du ja jedenfalls für vorbildlich zu halten. Und um dich vorbildlich zu fühlen, musst du vielleicht auch ihre vermeintlichen Probleme rauf und runterdiskutieren in einem Forum.
-
24.08.2014, 17:02
AW: Woher Geld nehmen?
sie könnte nachhilfe geben . . muss also nicht zwingend bei mcd an der kasse sitzen.
arbeit hat noch keinem geschadet, auch ich hatte nach dem studium (2. staatsexamen lehramt) erst einmal die arbeitslosigkeit vor mir.
luciernago
LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH



Zitieren

