Was meint Ihr denn mit "Beamtendarlehen"? Mein Mann ist ja auch Beamter, aber davon habe ich noch nie gehört.
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Thema: Eigentum ohne Eigenkapital
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05.05.2014, 11:01Inaktiver User
AW: Eigentum ohne Eigenkapital
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05.05.2014, 12:55
AW: Eigentum ohne Eigenkapital
Da Beamte "todsicher" ihr Geld monatlich bekommen, erhalten sie einen günstigeren Zinssatz, das so genannte Beamtendarlehen. Einfach mal danach googeln und sich die Angebote ansehen und mit normalen Krediten vergleichen.
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05.05.2014, 13:37Inaktiver User
AW: Eigentum ohne Eigenkapital
OK, solche Darlehen kenne ich auch, aber die Konditionen waren durch die Bank schlechter als das, was wir normal bekommen haben. Diese angeblichen Beamtenvorteile sind oft nichts. Trotzdem Danke für die Klarstellung!
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05.05.2014, 20:17
AW: Eigentum ohne Eigenkapital
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05.05.2014, 20:24Inaktiver User
AW: Eigentum ohne Eigenkapital
3,1% auf 30 Jahre ist wirklich gut.
Wir haben eine 10 jährige Zinsbindung und sind unter 2% gelandet. Klingt toll. Allerdings sind die Zinsen seitdem bei der finanzierenden Bank noch einmal um 0,3% gefallen
und es hätte uns nichts gemacht, erst jetzt zu finanzieren...
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05.05.2014, 20:48
AW: Eigentum ohne Eigenkapital
Ich habe diese Woche noch einen Termin bei meiner Hausbank bekommen, um zu sondieren, wieviel Kredit machbar ist und wie die Konditionen so sind. Dann schau ich mir Donnerstag 3 Häuser und Freitag nochmal ein weiteres an. Wenn es dann konkreter wird, sieht es ja vielleicht schon wieder anders aus, aber ich möchte jetzt schon gern wissen, wo ich mir eine Grenze stecken sollte.
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24.05.2014, 14:29Inaktiver User
AW: Eigentum ohne Eigenkapital
Ich denke, auch ohne großes Eigenkapital (Notarkosten etc natürlich ausgenommen) kann man sich etwas leisten.
Wir (Partner (30) und ich (27)) haben gerade unser Kaufversprechen für unser Eigentumswohnung unterschrieben und sind gerade dabei über einen Kreditmakler einen günstigen Kredit zu finden (inklusive Versicherung).
Hier im Ausland braucht man kein Eigenkapital bzw. man fällt entweder in die Kategorie mind. 15% Eigenkapital oder in die Kategorie hohes Einkommen. Hier fallen wir rein, sodass wir die Notar-,Maklerkosten, Kosten fürs Dossier etc (ca. 26.000) vom Eigenkapital zahlen und die 290.000 € der Wohnung über den Kredit.
Man bekommt nur einen Kredit wenn man dazu eine Versicherung der Kreditsumme gleichzeitig mit abschließt, im Falle eines Todesfalles, Arbeitsunfähigkeit oder Jobverlust. Somit sind wir absolut für jeden Fall abgesichert. Ich glaube, in Deutschland sind diese Sicherheiten nicht da, aber ich kenne mich für Deutschland nicht so aus.
Wir lassen uns je zu 100% abdecken, wobei private Versicherer ziemlich strenge Vorschriften haben (Blutabnahmen, Fragebögen etc), aber da wir jung anfangen, zahlen wir wenig.
Bei dem Kredit wird es auf ca. 2,2% auf 17 Jahre bei Monatsraten (inklusive Versicherung) von 1,700 € hinauslaufen.
Hier bekommt man eine Maximalkreditrate von 33 % des Nettogehaltes, da würden wir sogar noch drunter liegen (bei 28% ca).
Von dem her sehe ich unter guten Bedingungen überhaupt kein Problem bei einem Haus-Wohnungskauf ohne Eigenkapital.
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26.05.2014, 07:59Inaktiver User
AW: Eigentum ohne Eigenkapital
Ich weiß zwar nicht, wie viel ihr insgesamt mtl. verdient, aber 1.700 Euro ist schon ein hoher Betrag, seid ihr dann nach den 17 Jahren wenigstens fertig mit der Abzahlung des Kredites?
Wie schaut es aus, falls Kinder hinzukommen, ist da die Finanzierung noch gewährleistet?
Was kosten vergleichbare Wohnungen an Miete?
Wird die Wohnung leicht verkaufbar sein, wenn eure Beziehung scheitert?
Wie ist die Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Ablösung des Darlehens geregelt?
Sind Sondertilgungen möglich?
Bleibt nach Zahlung der Monatsraten noch genügend für den Lebensunterhalt übrig?
Ich hoffe, ihr habt das alles gut durchdacht, kann nämlich eine Entscheidung sein, die einem später als ziemlicher Klotz am Bein hängt.
lg jaws
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26.05.2014, 08:13
AW: Eigentum ohne Eigenkapital
Jaws, im Ausland gelten teilweise ganz andere Bedingungen zu
A) Gehalt (1700 Rate in der Schweiz sind bspw mit zwei regulären Gehältern nicht schwer zu stemmen)
B) Finanzierungspielregeln (unsere Standard-Annuitätenkredite sind nicht in jedem Land üblich)
C) Veräußerbarkeit der Immobilien (in den angelsächsischen Ländern finanziert man Häuser mit ganz anderem Erwartungshorizont. Ein Haus, ein Leben lang ist das gar nicht vorgesehen.
Ich wäre sehr vorsichtig, das mit deutschen Augen zu kritisieren,
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26.05.2014, 17:25
AW: Eigentum ohne Eigenkapital
Hallo,
dass einige Banken Euch auch ohne Eigenkapital eine Immobilie finanzieren, ist nur eine Seite der Medaille.
Genau so wichtig sind aber die Überlegungen,
a) wovon Ihr die Nebenkosten bezahlt, die bei einem Kauf immer anfallen, egal wie sehr man sparen will.
Nicht nur Notar und Grundbuch und Makler, sondern auch Umzug selbst und nette Sachen wie den neuen Schrank, weil der alte nicht in die neuen Räume passt oder die neuen Vorhänge oder oder oder. Es summiert sich.
b) wovon ihr die monatlichen Mehrkosten gegenüber Eurer bisherigen Miete + Nebenkosten bezahlt.
Wenn Ihr bisher das gesamte Netto ausgegeben habt, was von Euren bisherigen Ausgaben wollt Ihr Euch zukünftig verkneifen?
Dass der Finanzierungsrechner Eurer Bank ausgespuckt habt "das könnt Ihr stemmen", hat nicht viel zu sagen, wenn Ihr den bisherigen Lebensstandard weiter beibehaltet.
Wenn Ihr diese Einsparungen nicht durchzieht, kommt ein dickes Problem auf Euch zu.
Deshalb plädiere ich bei Immobilienlustigen immer dafür, jetzt schon mal so zu tun, als ob der Kredit schon aufgenommen ist und für etliche Monate den Betrag "Finanzierungsrate minus bisherige Kaltmiete" auf die hohe Kante zu legen. Wenn das nicht klappt, Finger weg vom Häuslekauf. Klappt es, habt Ihr immerhin ein kleines Polster beisammen.
Viel Erfolg!


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