Hallo Hope,
wie kommst Du (oder Dein Berater) darauf, dass es ein Kaufvertrag sein muss, wo es doch um eine Schenkung geht? Hier braucht es einen notariell beglaubigten Schenkungsvertrag, den man dem Grundbuchamt vorlegen muss, damit Du als Eigentümerin eingetragen werden kannst. Daher würde ich zu einem Notar gehen und ihn einen Vertragsentwurf ausarbeiten lassen. Alles in allem wird das nicht ganz billig, aber eine Immobilie ist ja eine größere Sache. Außerdem kommst Du um einen solchen Vertrag nicht herum. Das ist das eine.
Das andere ist, wie es sich mit dem Kreditvertrag verhält, den Deine Eltern haben. Entweder er wird auf Dich übertragen oder er wird vorzeitig abgelöst, hier wird die Bank dann eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Das musst Du ausrechnen, was Dich billiger kommt. Am besten, Du liest Dir den Kreditvertrag einmal sorgfältig durch, vor allem das "Kleingedruckte". Dann kann man Dich beim Gespräch mit der Bank, das sich anschließen sollte, nicht so leicht über den Tisch ziehen.
Bevor Du nicht weißt, zu welchem Preis der bestehende Kredit Deiner Eltern abzulösen ist, würde ich mir keine Finanzierung aufschwatzen lassen bzw. mir zwei Alternativen aufzeigen lassen, nämlich einmal mit, einmal ohne den bestehenden Kredit. Provisionen fallen natürlich umso höher aus, je höher die Kreditsumme ist - die Bank wird sicherlich Überzeugungskraft entwickeln, warum Du unbedingt den alten Vertrag auflösen sollst. Hier würde ich genau rechnen.
Viel Glück
Kanglin
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Ergebnis 21 bis 22 von 22
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27.10.2013, 07:35
AW: Schenkung oder doch Verkauf von Haus...?.
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27.10.2013, 13:07
AW: Schenkung oder doch Verkauf von Haus...?.
Habe die KRAFT,zu ändern, was nicht mehr länger zu ertragen ist;
die GELASSENHEIT, alles dass hinzunehmen, was nicht zu ändern ist, und die WEISHEIT, das eine vom anderen zu unterscheiden


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