Das wird in den nächsten 10 bis 15 Jahren interessant. Die Russen mit Europa, die Chinesen mit Indien und die Amis mit………?Zitat von Inaktiver User
Es bilden sich diese Lager heraus, mal sehen was das noch gibt.
V.G.
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12.01.2007, 06:41Inaktiver User
AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte
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12.01.2007, 09:36Inaktiver User
AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte
.. denen, denen sie Geld dafür geben.
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12.01.2007, 10:57Inaktiver User
AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte
Alles eine Frage der Gewöhnung. In der globalisierenden Welt stehst Du nicht nur mit Deinem Nachbarn in Konkurenz, sondern eben auch mit den NachbarLÄNDERN. Und dort ist es im Durchschnitt ziemlich normal, wärend der ersten Berufsjahre noch im gleichen Haus der Eltern zu wohnen um Kosten zu senken. Ein Auto hat auch nicht jeder. Oder er fliegt nicht jedes Jahr in den Urlaub - was bei uns ja als Quasi Standard angesehen wird. Da ich die Wahl habe zwischen dem Anspruchsdenken mancher, die wenig investieren wollen um maximal zu kassieren, und dem Einsatzwillen anderer, die das Unternehmen voran bringen wollen, und denen gegenüber sich das Unternehmen bei Erfolg dann auch dankbar zeigt, kannst Du Dir selber beantworten, wen ich einstelle. Der erste ist vielleicht besser ausgebildet, aber es nutzt dem Unternehmen nichts, wenn er nicht willig ist. Dann lieber den agilen und lernwilligen, weniger ausgebildeten, der uns mit Einsatz nach vorne bringt.
Zitat von tanimun
Ein Unternehmer ist in erster Linie seinen Mitarbeitern verpflichtet.Ja, wie wäre es denn, wenn demnächst ca. 500 deutsche Akademiker in einer Telefonzelle hausen würden?
"Man" muß das sogar.Man kann die "Ansprüche" ja ruhig mal noch weiter nach unten reduzieren.
Welche Fernsehberichte schaust Du sonst noch ?O.k. Ihr habt eigene mittelständische Unternehmen, praktiziert erfolgreich "hire and fire" mit Euren Angestellten, denen Ihr natürlich im Fünfminutentakt erzählt, wie viel Ihr sparen müßt.
Wir sind auf langfristige Mitarbeiterbindung aus und wir pflegen eine extrem dynamisches und positives Arbeitsklima. Unsere Mitarbeiter arbeiten sehr gerne hier, weil sie wissen, sie haben hier beste Chancen. Wir kommunizieren sehr klar, dass, wenn es etwas zu verteilen gibt (also das Unternehmen profitabel ist), auch alle daran teil haben. Das ist eine sehr starke Motivation. Aber davor liegt leider Einsatz und Investition seitens der Mitarbeiter. Kein eight to five job.
Frauen, die auf meine Kreditkarte angewiesen sind, sind idR nicht mein Beuteschema. Ich brauche keine, die mir abends ihre neuesten Kochrezepte mitteilt. Ich habe eine (Freundin), die selber sehr erfolgreich ein kleines Unternehmen führt.Klar, denn Eure Ehefrauen (natürlich Hausfrauen) erwarten Euch ja täglich zu Hause und verfallen in eine Art depressiven Stupor, wenn sie nicht wenigstens einmal im Monat die goldene Kreditkarte für das Shopping in London, New York oder Paris bekommen.
Weißt Du, ich arbeite nicht, um anderen zu zeigen, was ich verdient habe. Ich besitze kein Auto, sondern fahre einen Leihwagen der Golfklasse oder Taxi, je nachdem. Ich will von A nach B kommen und nicht Showfahren. Anstatt mich mit Kontoauszügen zu behängen, gehe ich lieber lecker essen oder mache andere schöne Dinge.Tip: Erzählt doch mal Euren Gucci-verschmückten Ehefrauen genau das, was Ihr mir auch nahegelegt habt!
Auch hier muss ich Dich enttäuschen. Mir ist es ziemlich egal, ob ich auf 60, 80 100 oder 300m2 wohne. Meine Werte sind anders gelagert. Nice to have aber kein muss."Schatzi, ich fürchte, wir müssen uns einschränken. In Zukunft werden wir mit allen Freunden, Deinen Schwiegereltern und allen Geschwistern (auch mit dem notgeilen Onkel Otto!) in einer schönen, großen Sozialbauwohnung im Döner-Viertel wohnen!"
Wie sagte gestern eine Mitarbeiterin zu mir ? "Es macht so viel Spass, für Sie zu arbeiten - sie sind so herrlich normal, oder verrückt, wie wir alle!"
Vielleicht, weil mir mein Team wichtig ist und wir ein excellentes Team haben, Teamgeist leben und ein gemeinsames Ziel verfolgen: gemeinsamer Erfolg.
Menschen, die nur Fordern und nicht bereit sind, im gleichen Maß zu geben, die müssen sich andere Adressaten für ihre Forderungen suchen.
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12.01.2007, 13:54Inaktiver User
AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte
@Blackjack
dem ist nichts hinzuzufügen. Genauso ist es.
Das ist im Übrigen auch ein Problem der Fahrzeugindustrie, dass die heranwachsende Generation von Unternehmern sich nicht mehr über PS Protzerei definiert.
V.G.
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12.01.2007, 14:00Inaktiver User
AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte
Wooowww - wir Selbständigen sind ja noch immer in den Augen aller die Maximalverdiener, die sich keinen Cent um die Mitarbeiter scheren, unseren Frauen Gucci-Dingens kaufen (ich BIN eine Frau und mein Freund würd sich bei einer Gucci-Tasche wohl sehr bedanken) und die sich außerdem übers jährlich neue Auto definieren ...
DANKE!
Ist doch herrlich *seufz* ...
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12.01.2007, 19:18
AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte
oh sind wir wieder beim sozialistischem Feindbild - Unternehmer der böse Kapitalist?
Nur mal so kurz in den Raum geworfen:
Unternehmer SCHAFFEN Arbeitsplätze. Mittelständische Unternehmen haben in 2006 mehr Arbeitsplätze geschaffen in Deutschland als alle deutschen Großunternehmen zusammen.
Sie schaffen dies auf eigenes Risiko, nehmen dafür große Kredite auf oder investieren erstmal alles eigene Geld (meist beides), hängen in schlechten Zeiten voll drin, ärgern sich mit Gesetzgebung, Arbeitsplatzvorschriften, dem FA und der Gewerbeaufsicht, träumen von einer 60 Stunden Woche und alles stets mit dem Risiko, am Ende gar nichts zu haben.
Wenn sie also ihren Job gut machen, dürfen sie von mir aus gerne in den guten Jahren auch ihren Profit in Guccis, Malaysia Reisen und 5 Sterne Restaurants ausgeben.
1. Schaffen sie damit noch mehr Arbeitsplätze und kurbeln die Wirtschaft an
2. haben sie dann die Arbeitsplätze ihrer Angestellten gesichert.
Und 3. gönne ich jedem seinen Erfolg, wenn er es schafft!
Deutschland braucht viel mehr Unternehmer! Und jeder, der mutig genug ist, sich auf eigene Beine zu stellen, soll es doch einfach machen. Ist nur gut für uns alle.
LG
Suresnes
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13.01.2007, 19:11
AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte
Und dann gibt es Verwaltungstypen in den staatlichen Behörden, die jedweden nur erdenklichen Trick anwenden, um genau das, nämlich selbstbestimmtes Unternehmerdasein, ums Verrecken verhindern wollen durch immer neue und absurdere Vorschriften. Da krieg ich einen dicken Hals! Ich würde mich lieber heute als morgen selbständig machen und stehe einfach nur vor einem gigantischen Berg von Problemen, die ich noch bewältigen muss. Da denke ich doch ernsthaft übers Auswandern nach.
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17.01.2007, 07:00Inaktiver User
AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte
Bei mir ist gerade die Lohnprüfung durch, tja was soll ich sagen.
Gestern den ganzen Tag an der Strippe gehangen und die Anwälte in die Spur geschickt.
Die Firmenrechtsschutzversicherung war doch eine gute Idee.
Es geht nur um 5 Riesen, aber ich gönne sie ihnen nicht und die Aussicht, dass ich nur einen Riesen zahlen muss ist sehr groß.
V.G.
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17.01.2007, 14:49Inaktiver User
AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte
Frank ... meine letzte Steuerprüfung ist auch gerade mal ein paar Monate her. Sie fanden ein zweites Mal nichts. Da brauche nicht noch nichtmal einen Anwalt.
Aber wir als Selbständige sind grundsätzlich verdächtig. Na, okay. Soll so sein.
Meine letzte Steuernachzahlung waren original 127 Euro. Oh, ich Steuersünder!
Der nette Typ soll doch mal meinen Job besser machen, oder?
Alles Gute,
One
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17.01.2007, 15:12Inaktiver User
AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte
Na ja, ganz so einfach ist es nicht. Die geprüfte Lohnsumme lag bei mehreren 100T€, da gibt es immer etwas zu finden bei den vielen Gesetzen.
Steuerprüfungen hatte ich auch schon Acht oder Neun, wer weiß das schon.
Habe aber nie nennenswerte Nachzahlungen gehabt, bis 2.000, mehr nicht.
Das diese Prüfer nicht mit leeren Händen zurück kommen dürfen, dass hat sich mittlerweile schon herumgesprochen.
Wer glaubt, dass es da einen Auftrag „zum suchen und finden“ gibt, der irrt. Neeeein, wer nichts findet, der muss sich die Frage gefallen lassen, warum er denn bezahlt wird, wenn die Bürger so ehrlich sind. Die haben schon ihre Methoden die Bediensteten zu „motivieren“.
Das was mich in den letzten Jahren regelmäßig ärgert ist die plumpe und dummfreche Art und Weise mit der versucht wird „Kasse“ zu machen. Anfangs werde Belege „überblättert“ mit der Bemerkung, na ja, der eine Beleg ist nicht das Problem, dass können wir problemlos ändern, sind nur paar Euro.
An diesem Punkt bitte ich um Unterbrechung der Prüfung (verdutzter Blick) und bitte die verantwortliche Kollegin den Beleg umgehend und vor den Augen der Prüferin zu suchen. Und was soll ich sagen, da ist er, er wurde „aus Versehen“ überblättert.
Nach zwei Jahrzehnten weiß man wie die Bücher zu führen sind und beeindrucken oder erschrecken können die mich schon lange nicht mehr.
V.G.


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