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  1. Inaktiver User

    AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte

    Zitat Zitat von Suresnes24
    Bei Einstellungsgesprächen oder im Bekanntenkreis bleibt einem oft die Spucke weg, was da so rüber kommt an Anspruchsdenken.
    Das ist doch ganz einfach. Die 100 Bewerber mit diesem Anspruchsdenken schicke ich ganz anspruchslos wieder heim. Das sind dann diejenigen von RTL Explosiv "Ich habe 200 Bewerbungen geschrieben und bin noch immer nicht Vorstand!".

    Mir reicht im Falle des Falles einer für die eine Stelle. Da nehme ich doch gerne den, der sich nicht für Gottes Geschenk hält, sondern dies als Chance begreift.

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    AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist doch ganz einfach. Die 100 Bewerber mit diesem Anspruchsdenken schicke ich ganz anspruchslos wieder heim. Das sind dann diejenigen von RTL Explosiv "Ich habe 200 Bewerbungen geschrieben und bin noch immer nicht Vorstand!".

    Mir reicht im Falle des Falles einer für die eine Stelle. Da nehme ich doch gerne den, der sich nicht für Gottes Geschenk hält, sondern dies als Chance begreift.
    Ja, und das sind dann die Bewerbungen, dafür sollte man eigentlich Geld erhalten, dafür dass sie einem völlig sinnlos den Tisch verstopfen

    Dabei ist es so einfach - es ist ja nicht der Job, mit dem ich einsteige, sondern das was ich daraus mache.....

    Lg Suresnes

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    AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte

    Zitat Zitat von tanimun
    @Hillary:
    Jetzt mal ganz ernsthaft:
    Könntest Du von einem Stundenlohn von 6,50 leben?
    Also, ich nicht! Und ich habe keine Riesenansprüche, wohne in einer pupsigen Mietwohnung und habe einen Kleinwagen!
    Für eine Akademikerin wie mich ist das strenggenommen ein Witz!(Besonders die Mietwohnung, find ich nämlich zum abgewöhnen, da ich Mietshäuser hasse)
    Obwohl auch ich gerne für mich mehr hätte, richtet sich meine Abneigung nicht gegen Menschen, die gerade so überleben können, denn so etwas finde ich unanständig, gerade ein studierter Mensch sollte sich nämlich nicht dem pöbelnden Mob anschließen, der sozial Schwächere anprangert.
    Wozu hat man denn eigentlich sonst studiert, man sollte doch in der Lage sein, die heutige Situation in D und ihre Ursachen genauer zu hinterfragen.
    Schade, daß man in Deutschland immer noch verissen wird, wenn man offen zugibt, daß viele Löhne nicht besser sind als "Stütze" und wenn man Verständnis hat, daß sich viele das nicht antun wollen und sich lieber weiter vom "Amt" stützen lassen wollen.
    Meine Steuern sind mir wurscht, sind so oder so zu viele Abgaben, als Angestellter wird man heute überall nur noch betuppt, so auch ich.
    Ich bin aber auf ganz andere Personenkreise stinksauer als auf Stützeempfänger, ich kann da beim besten Willen keinen Groll empfinden!
    Sollen die Menschen sich etwa zu Tode schuften (am Besten im Steinbruch in Ketten), nur damit einige gefrustete Arbeitnehmer endlich ihre "Sündenböcke" arbeiten sehen und zufrieden drauf abnicken können?!

    sultan tanimun

    Tanimun, das kann ich nur voll unterstreichen! Solange das Volk seine Sündenböcke in den noch schwächeren ausmacht, muessen die eigentlich Verantwortlichen keine Angst haben um ihre fetten Pfründe. Das war schon imemr so und wird wohl auch so bleiben. Es ist einfach leichter nicht über den Tellerrrand zu blicken und die Hetzparolen der Zeitung mit den grossen Lettern zu übernehmen!!
    Dumm und traurig, aber nicht zu ändern.
    „Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will.“

    "Ein Mensch schaut in der Straßenbahn der Reihe nach die Leute an. Jäh ist er zum Verzicht bereit, auf jede Art Unsterblichkeit."

  4. Inaktiver User

    AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte

    Zitat Zitat von Yassi
    Tanimun, das kann ich nur voll unterstreichen! Solange das Volk seine Sündenböcke in den noch schwächeren ausmacht, muessen die eigentlich Verantwortlichen keine Angst haben um ihre fetten Pfründe. Das war schon imemr so und wird wohl auch so bleiben. Es ist einfach leichter nicht über den Tellerrrand zu blicken und die Hetzparolen der Zeitung mit den grossen Lettern zu übernehmen!!
    Dumm und traurig, aber nicht zu ändern.
    Schließe mich Dir und Tanimum an!

    Diese Selbstgerechtheit, die hier einige User an den Tag legen, ist für mich einfach widerlich und unerträglich.

  5. Inaktiver User

    AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Schließe mich Dir und Tanimum an!

    Diese Selbstgerechtheit, die hier einige User an den Tag legen, ist für mich einfach widerlich und unerträglich.
    Komisch. Auf der einen Seite wird hier gejammert, dass vieles nicht erreicht werden kann. Teilt man mit, das manches mit Änderungen am Verhalten/der Person o.ä. zu erreichen wäre, dann ist das natürlich unbequem und paßt nicht ins Bild. Soll der Berg doch zum Propheten kommen.. wenn er das nicht tut, ist das System schuld und der Berg ein Spielverderber.

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    AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte

    @Blackjack:
    In diesem Fall ist das System schuld!
    Ganz klar!
    Ich habe jeden Tag mit Menschen zu tun, die durch dieses System gefallen sind und müßte mich selbst belügen, wenn ich ihnen die Schuld zuschieben würde (und ich meine jetzt nicht die "hoffnungslosen" Klienten, die jeden Morgen Hund und Flachmann dabeihaben und wegen Hund und Flachmann nicht arbeiten gehen können! 1 Klient ist zur Zeit so, aber 51 andere sind es nicht!).
    Auch ich würde nie zu Dumpinglöhnen arbeiten, eher würde ich verhungern, bevor es dazu käme.
    Und das würde ich öffentlich machen, mit Pappschild um den Hals einen gewaltlosen Hungerstreik vorm Arbeitsamt!
    Vorher noch die richtige Presse kontaktieren!
    Ich bin da ziemlich radikal!

    sultan tanimun

  7. Inaktiver User

    AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Schließe mich Dir und Tanimum an!

    Diese Selbstgerechtheit, die hier einige User an den Tag legen, ist für mich einfach widerlich und unerträglich.
    Eigentlich ist es doch gar nicht so schwer zu begreifen. Den Preis (Arbeitslohn) legt doch nicht die Gewerkschaft oder irgendein anderer Halbgott fest.

    Der Preis wird aus Angebot und Nachfrage gebildet und wir sind in der globalen Welt angekommen. Es kommen schon die Semmeln aus China und es rechnet sich.

    Das sich die Semmeln aus China rechnen hat doch nichts mit bösen Willen oder der B* Zeitung zu tun.

    Die Produktion ist preiswerter und für alle B*Leser billiger. Die Produktion besteht aus Arbeitskraft, Energie usw..
    Nicht nur die Löhne des Bäckers sind zu hoch, nein auch die der Angestellten der Stromerzeuger, die des Finanzamtes usw.. Die Kette ließe sich beliebig fortsetzen.

    Es gibt zwei Möglichkeiten, entweder du überzeugst die paar Chinesen davon, in Zukunft einen Tariflohn zu verlangen und sie haben demnächst keine Arbeit mehr, da es sich wieder rechnet in D zu produzieren oder wir gehen mit unserem Anspruch an Arbeitslohn soweit zurück, dass es sich wieder rechnet in D zu produzieren.

    Bei manchen habe ich den Eindruck, dass sie darauf warten, dass die Chinesen teurer werden. Das werden sie auf jeden Fall, spätestens wenn bei ihnen, wie in D, eine Sättigung eintritt.
    Und für die Wartezeit gibt es HarzIV.
    V.G.

  8. Inaktiver User

    AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bei manchen habe ich den Eindruck, dass sie darauf warten, dass die Chinesen teurer werden. Das werden sie auf jeden Fall, spätestens wenn bei ihnen, wie in D, eine Sättigung eintritt.
    Und für die Wartezeit gibt es HarzIV.
    V.G.
    Dann bleiben ja die Inder..

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    AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte

    @Frank62 und Blackjack:
    Ich denke, Ihr beide solltest unbedingt heiraten, denn Eure Meinungen stimmen ja so schön überein, wie mich das freut!
    (Aber paßt auf wegen der Schwiegereltern!)

    Jetzt mal wieder im Ernst:
    Ich habe hier nach langer Zeit mal wieder mitgelesen und dabei festgestellt, daß einer von Euch (ich glaube es war Blackjack), geschrieben hat, ich könnte doch auch mit Eltern, Freunden und Geschwistern in einer Wohnung als WG hausen.
    Aha, das Bedürfnis eines Akademikers nach einer eigenen Wohnung und einem Elefantenrollschuh als Auto (ich fahre kein Golf-Cabrio) ist also noch zu hoch gegriffen!

    Ja, wie wäre es denn, wenn demnächst ca. 500 deutsche Akademiker in einer Telefonzelle hausen würden?
    Das wäre doch auch schön preiswert!
    Man kann die "Ansprüche" ja ruhig mal noch weiter nach unten reduzieren.

    Ohne Euch beleidigen zu wollen (ich kenne Euch ja gar nicht), habe ich schon so eine bestimmte Vorstellung davon, wie Ihr im realen Leben sein könntet.

    O.k. Ihr habt eigene mittelständische Unternehmen, praktiziert erfolgreich "hire and fire" mit Euren Angestellten, denen Ihr natürlich im Fünfminutentakt erzählt, wie viel Ihr sparen müßt.
    Klar, denn Eure Ehefrauen (natürlich Hausfrauen) erwarten Euch ja täglich zu Hause und verfallen in eine Art depressiven Stupor, wenn sie nicht wenigstens einmal im Monat die goldene Kreditkarte für das Shopping in London, New York oder Paris bekommen.
    Tip: Erzählt doch mal Euren Gucci-verschmückten Ehefrauen genau das, was Ihr mir auch nahegelegt habt!

    Das könnte z.B. so aussehen:

    "Schatzi, ich fürchte, wir müssen uns einschränken. In Zukunft werden wir mit allen Freunden, Deinen Schwiegereltern und allen Geschwistern (auch mit dem notgeilen Onkel Otto!) in einer schönen, großen Sozialbauwohnung im Döner-Viertel wohnen!"

    Die Reaktion wird wahrscheinlich sein:

    "Uäääähhh, ich will die Scheidung, bring mich zum Anwalt und dann zu meinem Therapeuten!"


    Das waren mal wieder ein paar eindeutige Worte von mir an Menschen, die meinen, gleicher als andere zu sein!


    sultan tanimun
    Geändert von tanimun (11.01.2007 um 18:26 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Diskussion zur Unterschichtsdebatte

    @Titanum
    Der Reihe nach:
    Ja du hast recht, ich habe ein Unternehmen. Du versuchst hier mit sozialem Gerede den Eindruck zu erwecken in der Materie zu stecken. Mitnichten.
    Begleite doch mal ein Unternehmer bei seiner Odyssee qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Der Lohn spielt nur eine nachgeordnete Rolle. Über Lohn wird bekanntlich erst am Ende der Bewerbung gesprochen, also wenn der Kandidat in der engeren (3-5) Auswahl ist. Es ist etwas zu einfach alles auf den geringen Lohn zu reduzieren. Im Übrigen ist Geld noch nie ein Motivator mit hohem Stellenwert gewesen.

    Ich habe keine Frau und du kannst sicher sein, dass sie sich in mein Unternehmen einbringen müsste. Frauen die mit Kreditkarte draußen rumlaufen kommen nur auf dumme Gedanken.

    Ich habe auch kein Problem mit Einschränkungen meiner Lebensführung, ich habe nämlich ganz unten angefangen und über Jahre hinweg weniger Geld für Annehmlichkeiten gehabt wie ein HarzIV Empfänger. Und bei Gucci gefallen mir nicht mal mehr die Uhren.
    V.G.

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