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    AW: Erbe - und nur Ärger

    Liebe Emerle,

    ich kann mich den Worten von verveine-citron nur anschließen. Du siehst ja, du kannst noch nicht einmal deinem Vater vertrauen. Und wer weiß, welche Klüngeleien da bereits hinter eurem Rücken gelaufen sind, von denen du noch gar nichts weißt.

    Lass deine und die Interessen deiner Schwester von einem Anwalt, der mit Erbrecht bestens vertraut ist, vertreten. Die Rechtsanwaltskammer kann dir vielleicht mit entsprechenden Anschriften weiterhelfen.

    Kopf hoch, und geht euren Weg!
    Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

    Chinesisches Sprichwort


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    AW: Erbe - und nur Ärger

    Ihr habt ja recht! Ich wollte halt noch kein Anwalt einschalten weil ich nicht möchte dass die Situation weiter eskaliert. :-( Aber ich glaub, ich komme nicht drum herum.

    Liebe c-v, kannst du mir mal eine pn schicken mit dem Titel des Buches? Ich würde dann mal nach der aktuellen Version schauen.

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    AW: Erbe - und nur Ärger

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Emerle,

    ich wollte nochmal 1-2 Schritte zurückgehen mit folgenden Fragen
    > seid Ihr 2 Nacherben bereits am zuständigen Nachlassgericht registriert?
    >> bittet das Nachlassgericht der Erbengemeinschaft (sprich allen anderen Miterben) dies mitzuteilen.
    > Erbschein etc. beantragt?
    > wer von der Erbengemeinschaft erstellt das notwendige Nachlassverzeichnis mit allen (positiven wie negativen) Hinterlassenschaften des/der Erblasser/s für das Nachlassgericht?
    > sind alle (!) Konten geschlossen ? Kontoauszüge vorhanden?
    Der Vollständigkeit halber: die 6-Wochenfrist läuft nächste Woche aus. Ich habe am Amtsgericht angerufen von dem ich das Schreiben bekam und dort wurde mir ausdrücklich mitgeteilt, dass sie empfehlen die sechs Wochen verstreichen zu lassen.
    Danach müssen wir einen Erbnachweis beantragen. Das kann am dortigen Amtsgericht geschehen oder auch in meiner Heimatstadt, allerdings muss ich mich da nochmal genau erkundigen wo ich das hier machen kann. Ich würden mir den weiten Weg und die teure Reise gerne ersparen.
    Das Nachlassgericht werde ich dann ebenfalls bitten der Erbengemeinschaft mitzuteilen dass wir nun dazu gehören. (Auch wenn sie das schon wissen).
    Ich weiß welcher Onkel die Organisation aller Mittel übernommen hat. Ob diese vollständig sind, kann ich nicht nachprüfen da mir die anderen Miterben keine richtigen Informationen dazu geben. Ich solle mich an meinen Vater wenden, der hätte angeblich alle Unterlagen bekommen.
    Ich nehme an, dass alle Konten geschlossen sind und die Kontoauszüge vorhanden, da das Barvermögen in der Vermögensübersicht mit aufgeführt war.
    Mein anderer Onkel hat von meiner Schwester und mir auch unsere Adressen mit Geburtstort und Tag angefordert um uns mit in den Bausparvertrag meiner Großeltern einschreiben zu lassen.
    Ich vermute, dass die Erbengemeinschaft daher weiß, dass sie uns rechtlich miteinbinden müssen. Mein Eindruck ist aber, dass sie denken oder auch Angst haben, uns umfassend zu informieren, um nicht noch mehr Stress zu bekommen und damit nicht nochmal alles neu aufgerollt wird.

  4. Inaktiver User

    AW: Erbe - und nur Ärger

    Emerle,
    zu Deinem Beitrag von gerade:
    1) ganze ehrlich: es eskaliert gerade doch schon genug, willste noch mehr? Dafür gibts Fachleute, die mit Ihrem Wissen auch Ruhe reinbringen können - vor allem für Eure Partei.
    Ich war damals anfangs auch zögerlich ..und hätte mich dann in den berühmten Axxx beissen können, dass ich nicht sofort zum Spezialisten bin! Einmal da, und ein Grossteil meiner Unruhe/Unsicherheit/Mutlosigkeit war weg!

    2) Buchtitel habe ich nicht mehr, aber schau mal bei Haufe Verlag und Falken Verlag ...aber erst nach dem RA-Termin, der ist jetzt viel wichtiger!! c-v

  5. Inaktiver User

    AW: Erbe - und nur Ärger

    emerle, ich schließe mich den Beiträgen von verveine-citron und ascalin an und suche Dir einen guten Anwalt.

    Danach müssen wir einen Erbnachweis beantragen. Das kann am dortigen Amtsgericht geschehen oder auch in meiner Heimatstadt, allerdings muss ich mich da nochmal genau erkundigen wo ich das hier machen kann. Ich würden mir den weiten Weg und die teure Reise gerne ersparen.
    Das Nachlassgericht werde ich dann ebenfalls bitten der Erbengemeinschaft mitzuteilen dass wir nun dazu gehören. (Auch wenn sie das schon wissen).
    Das würde Dein Anwalt alles für Dich regeln....

    Ich weiß welcher Onkel die Organisation aller Mittel übernommen hat. Ob diese vollständig sind, kann ich nicht nachprüfen da mir die anderen Miterben keine richtigen Informationen dazu geben. Ich solle mich an meinen Vater wenden, der hätte angeblich alle Unterlagen bekommen.
    Toll, und deinen Vater verstehe ich -ehrlich gesagt nicht- es tut mir auch leid für dich, wie er sich Euch gegenüber aufführt. Ich kann Dich sogar verstehen, wenn Du darüber nachdenkst, das Erbe auszuschlagen, aber bitte mach' das nicht.

    Mein anderer Onkel hat von meiner Schwester und mir auch unsere Adressen mit Geburtstort und Tag angefordert um uns mit in den Bausparvertrag meiner Großeltern einschreiben zu lassen.
    Ich vermute, dass die Erbengemeinschaft daher weiß, dass sie uns rechtlich miteinbinden müssen. Mein Eindruck ist aber, dass sie denken oder auch Angst haben, uns umfassend zu informieren, um nicht noch mehr Stress zu bekommen und damit nicht nochmal alles neu aufgerollt wird.
    Wie gesagt, ein bißchen vom Kuchen überlassen sie euch (wie großzügig *räusper*), um vor Eurem Vater und den Miterben gut zu stehen, eigenartigerweise wissen sie ansonsten aber bestens Bescheid, wie mir scheint.

    Bitte, such' Dir einen guten Anwalt und verweise immer wieder darauf (wichtig) - dann bekommst Du auch die nötige Ruhe und den Abstand, den Ihr beide benötigt.

    Viel Glück
    Geändert von Inaktiver User (28.09.2012 um 11:09 Uhr)

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    AW: Erbe - und nur Ärger

    >Mein Eindruck ist aber, dass sie denken oder auch Angst haben, uns umfassend zu informieren, um
    >nicht noch mehr Stress zu bekommen und damit nicht nochmal alles neu aufgerollt wird.

    ach was, die wollen einfach nicht gerecht teilen. mehr ist dazu nicht zu sagen. und ob ihr vor ort seid oder nicht, das spielt keine rolle. also gebt bloss KEINEM der verwandten eine vollmacht, euch zu vertreten.

    habt ihr den erbschein beantragt? da muesst ihr doch nicht wochelang warten, das macht ihr am besten noch heute.

    leider lernt man beim erben die liebe verwandtschaft manchmal sehr gut kennen . .

    alles liebe
    luciernago
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Erbe - und nur Ärger

    Ich lese gerade, eine Beantragung des Erbscheins kostet Geld!
    Wieso hat mein Onkel, der eine Vollmacht wollte um den Erbschein für uns zu beantragen davon nix gesagt? Haben die anderen das schon aus dem Erbvolumen herausgenommen und gezahlt? Oh nein...

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    AW: Erbe - und nur Ärger

    Zitat Zitat von emerle Beitrag anzeigen

    Ich lese gerade, eine Beantragung des Erbscheins kostet Geld!


    Oh nein...


    ... versuch mal - auch wenn es evtl. etwas schwierig sein könnte, möglichst *ruhig* (innerlich) zu bleiben ...

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    AW: Erbe - und nur Ärger

    Anwalt reinnehmen! Unbedingt!
    Und vorher: Allen Beteiligten schriftlich mitteilen, dass es hier keinerlei Vertretungsbefugnis/Bevollmächtigung innerhalb der Verwandtschaft gibt. Das vor allem dem Nachlassgericht mitteilen. Dem Gericht direkt heute noch vorab per Fax und dann das Originalschreiben per Post hinterher. Und der Verwandtschaft einzeln schriftlich mit Zustellungsnachweis (sonst behauptet einer, er hätte das Schreiben nicht bekommen und durfte auf bisherige Vollmachten oder auch der Duldung solcher Handlungen weiter vertrauen). Also Einschreiben Rückschein.
    Hast du Schwierigkeiten mit der Formulierung? Dann bitte kurze Mitteilung.

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    AW: Erbe - und nur Ärger

    hallo sjvo,

    kann mir denn überhaupt etwas passieren wenn ich nie eine Vollmacht schriftlich meinem Vater ausgestellt habe? Ohne Vollmacht können die doch eigentlich verhandeln wie sie wollen aber ohne meine Zustimmung wird da nichts weiter passieren können?! Generell würde ich diese Mitteilung gegenüber meiner Verwandtschaft aber machen, wenn dies sinnvoll ist. Wie formuliere ich das am Besten? Oder müsste das ein Anwalt für mich machen?

    Ich bin gerade so fertig, dass ich nicht mehr ans Telefon gehe und überhaupt nicht mehr reagiere wenn Jemand von meiner Familie anruft einfach weil ich nicht mehr kann. Ich habe schon nach Anwälten geguckt - eine Erstberatung kostet ca 250 Euro.

    Ich muss leider hier kurz etwas zu meiner finanziellen Lage schreiben: mein letztes Bafög-Semester ist gerade abgelaufen und ab nächsten Monat bekomme ich kein Geld mehr. Meine Diplomarbeit war wahnsinnig teuer und ich habe gerade genug Geld für nächsten Monat die Miete zu zahlen. Nächsten Monat über habe ich die letzten Prüfungen, im Moment bin ich trotzdem schon dabei, mir einen Nebenjob zu suchen. Meine finanzielle Lage ist daher sehr schwierig und ich kann mir im Moment das Erstgespräch mit einem Anwalt nicht leisten.

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