Und was strengt Dich denn dabei an? Es geht ja nicht darum, dass man in einer aggressiven Abwehrhaltung jedem Menschen begegnet, sondern dass man im Hinterkopf hat, dass sie ein eigenes Interesse an der Geschäftsbeziehung haben, das dem eigenen entgegen stehen mag. Wenn man selbstbestimmt und in sich selbst ruhend Nein sagen kann, dann ist das eigentlich ziemlich stressfrei.
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 78
-
28.09.2011, 12:49
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
-
28.09.2011, 12:52
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
22.06.06
"Bienie"
, 04.04.11
"King"
, 24.05.17
"Raica"
29.09.21
"Pirry" 
-
28.09.2011, 15:13
-
28.09.2011, 16:36Inaktiver User
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Das unterschreibe ich so.
Ich habe kurze Zeit bei einer Bank gearbeitet. Ok, ich war schon davor nicht von der Selbstlosigkeit der Bankberater überzeugt, aber wie schlimm der Druck ist, bestimmte Produkte zu verkaufen, habe ich erst dort gemerkt. Dementsprechend kurz war ich dort.
Es gibt ja den schönen Satz: Nur Dilettanten überfallen eine Bank. Profis gründen eine.
Wie wahr...
LG,
Lakritze (seitdem Kontoinhaberin bei einer Onlinebank - ich will kein einziges Beratungsgespräch mehr haben, um meine Finanzen zu "optimieren"
)
-
28.09.2011, 19:24
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
22.06.06
"Bienie"
, 04.04.11
"King"
, 24.05.17
"Raica"
29.09.21
"Pirry" 
-
28.09.2011, 19:39
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Sag doch Vertragspartner, das klingt freundlich, aber sagt auch - meiner Meinung nach deutlich - dass es das "Gegenüber" ist.
Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
Profilbild © edwardbgordon
Moderation: "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"
-
29.09.2011, 08:16
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Gegenpartei ist schon der richtige, passende Ausdruck.
-
29.09.2011, 14:47
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
22.06.06
"Bienie"
, 04.04.11
"King"
, 24.05.17
"Raica"
29.09.21
"Pirry" 
-
29.09.2011, 18:26
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Genau das ist doch das Problem: Wenn man jemand als das benennt, was er ist, nämlich als Gegenpartei, dann stört das viele in ihrer Harmonie, und sie wollen die Gegenpartei zu dem machen, was sie nicht ist: Ein Partner. Zu einem Partner in Harmonie sagt man aber nicht Nein!, den weißt man nicht ab, denn er ist so nett und kümmert sich doch so um mich. Er hat jetzt anderthalb Stunden seiner kostbaren Zeit geopfert, da kann ich doch nicht nicht unterschreiben.
-
03.10.2011, 16:13Inaktiver User
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Schade, das sich die TE nicht mehr meldet...
Meiner Meinung nach kommen hier mehrere Punkte zusammen.
Einerseits kann man die berechtigte Frage stellen, ob das Ausgabenverhalten stimmt, wenn die Restschuld aus einem PKW noch so hoch ist. Allerdings hat sie diese Frage nicht gestellt und wohl auch nicht diskutieren wollen.
Andererseits kann man sich fragen, ob das, was ihr die Bank da angedreht hat, vernünftig ist. Ich schreibe "angedreht", weil die Produkte für mich tatsächlich danach klingen, als habe man möglichst viel aus der Kundin rausholen wollen. Fehlt nur noch die Lebensversicherung. Aus Banksicht kann ich die Forderung nach Restschuldversicherung etc. zwar verstehen, als Kunde würde ich sie immer zu umgehen versuchen - letztendlich versichere ich die Bank gegen einen Kreditausfall. Da soll die mal schön selber für sorgen, das sollte nämlich in den Kreditkonditionen eh schon eingepreist sein.
Darüberhinaus sollte man natürlich auch die andere Seite betrachten: da ist nicht nur ein "böser" Banker, der einer "guten" Kundin alles andreht, sondern auch ein sich unmündig verhaltener Kunde, der das alles unterschreibt. Und wo ich bei alten Muttchen, die noch die gute alte Bankbeamtenwelt kennen, vielleicht noch einsehe, dass sie nicht erkennen, was ihnen da verkauft wird, sehe ich bei einem jungen aufgeklärten Verbraucher nicht ein, warum der einen Kredit, eine Altersvorsorge etc nicht mal hinterfragen sollte. Beim Kauf eines Autos oder einer neuen Stereoanlage werden wochenlang Kataloge gewälzt, Bankprodukte mit teilw. 30-jährigen Verpflichtungen hingegen werden in der Mittagspause abgeschlossen. Und wenn ich um meine Schwäche weiß, auf den netten Verkäufer hereinzufallen, muss ich notfalls eben wirklich Hilfe annehmen und den Ehegatten mit ins Gespräch nehmen. Oder eben gewisse Grundregeln beherzigen, wie z.B. dass Verträge erst nach Einmal-drüber-Schlafen unterschrieben werden.
Sind wir Kunden wirklich so unmündig???
PS: etwas OT: ich rege mich jedesmal furchtbar auf, wenn wieder diese traurigen Artikel in der Zeitung sind, dass irgendwelche Kleinanleger tausende von Euro mit geschlossenen Fonds, Ostimmobilien, dubiosen Steuersparmodellen usw. verloren haben. Die Armen. Oft liest man dann nämlich im weiteren, dass der arme Schlucker erst 80.000,- investiert hat und dann sogar noch einmal 70.000,- die er sich geliehen hatte, usw. Wollte halt Steuern sparen, oder 15% Rendite einstreichen. Das hat für mich wenig mit geprellten Kleinanlegern zu tun sondern vielmehr mit der Gier irgendwelcher Gutverdiener.
Oder, noch schlimmer, Kommunen oder Mittelständler mit Millionenumsatz, die gegen Banken klagen, weil sie bei Zinswetten Geld verloren haben. Das waren Geschäfte unter Kaufleuten! Da erwarte ich doch, dass der Vertragspartner den Vertrag auch liest!!!



Zitieren
