Auch auf die Gefahr hin, dass es jetzt sehr OT wird:
Richtig, eine Bank ist ein Unternehmen wie jedes andere und kein Sozialamt. Das dürfte aufgrund vieler Berichterstattungen mittlerweile überall angekommen sein. Es liegt auch im Interesse eines Handyanbieters, seine Tarife zu verkaufen und den Bedarf bei den Kunden zu wecken - oder? Es ist leichter, einen Kredit abzulösen, als einen laufenden Handyvertrag zu kündigen.
Dass der Bankmitarbeiter stets zur sog. "anderen" Seite gehört- er ist i. d. R. dazwischen, wenn er seriös ist. Einen Bedarf beim Kunden zu wecken, das ist normal, etwas aufs Auge zu drücken, was der Kunde nicht braucht oder am Bedarf vorbei geht, das ist unseriös. Dieser Kunde wird nie wieder kommen insofern heißt es, die richtige Balance zu finden und dazu zu stehen.
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Ergebnis 21 bis 30 von 78
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25.09.2011, 14:31
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
22.06.06
"Bienie"
, 04.04.11
"King"
, 24.05.17
"Raica"
29.09.21
"Pirry" 
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25.09.2011, 14:32
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25.09.2011, 14:40
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Das sehe ich genauso! Vor allem, der Dispozins ist schon extrem hoch (da habe ich tatsächlich kein Argument).
Mich interessiert bei dieser Gelegenheit, wie hoch denn der "alte" Kredit war und wie verzinst + Höhe des Kontoüberzugs und Zinsen. Wurde der Kredit "in die Länge gezogen", die Rate damit gesenkt. Ich vermute mal, die Beraterin hat deswegen EUR 1.500 auf das Sparkonto einkalkuliert, damit im Notfall darüber verfügt und nicht wieder der Dispo in Anspruch genommen wird (wobei ein strenger Haushaltsplan meiner Meinung nach mehr bringt). Ist der Dispo jetzt auch gestrichen oder besteht weiterhin die Gefahr eines Überzugs.
Frage an die TE: WER hat Dich denn zum "Vollpfosten" deklariert? Ist es wirklich so daneben, sich gegen Kreditrisiken absichern zu wollen?
Grundsätzlich schließe ich mich der Meinung an: Erst einmal alles in Ruhe überdenken und nicht sofort unterschreiben.Tanzen ist wie träumen - nur mit den Füßen
22.06.06
"Bienie"
, 04.04.11
"King"
, 24.05.17
"Raica"
29.09.21
"Pirry" 
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25.09.2011, 15:57Inaktiver User
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
@Bienie: ich teile Deine Ueberlegungen zum Bankwesen

@Nicole1973: Mich stört (schon seit Beginn des Strangs, aber jetzt kann ich mich nicht mehr auf die Finger setzen) in Deinem Posting der unsägliche Unterton von wegen "ich bin dummes Weibchen, kicherkicher, mein Mann ist grosser Denker und Retter, uga uga, und deswegen tu ich jetzt immer wenn man denken muss das meinem Mann überlassen, weil der kann das viel besser als ich".
Den ganzen Stil des Postings finde ich als selbständig denkende und handelnde Frau echt bedenklich. Klein-Nicole hat mal wieder eine Dummheit gemacht (wie es halt so geht, kicherchen), und hat sie dem strahlenden Göttergatten (uaks) gebeichtet, dessen Halsvenen im Zorn sogleich anschwollen (uaks), und da Klein-Nicole nicht im geringsten den Durchblick hatte, was sie da unterschrieb (uaks), klärte sie der Göttergatte entsprechend auf (anscheinend ist die Dokumentation zum abgeschlossenen Vertrag für ein männliches Gehirn verständlich, uaks), und nun geht klein Nicolchen reuevoll mit ihrem männlichen Betreuer zur Bank und tut schauen, ob sie die Dummheit wieder ausbügeln kann.... (uaks).
Wenn Du ein Problem damit hast, nein zu sagen, und bei Deinen Vorsätzen zu bleiben, dann arbeite dran. Aber unterschwellig mit "weiblicher Dummheit" zu kokettieren, und zu beschliessen, dass Du in Zukunft nur noch das männliche Göttergattengehirn für Dich denken lässt, finde ich ... uaks.
Nein, es geht mir nicht ebenso und ja, ganz ehrlich, ich finde das ziemlich vollpfostig. Nichts für ungut.
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25.09.2011, 15:58
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Vor langer, langer Zeit ...
als ich noch Auszubildende war, war es in vielen kleinen Firmen noch üblich, den Lohn am Freitag mit Lohntüte auszuzahlen.
Die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenkassen und die Banken bemühten sich um ihre Kunden.
Jahre später arbeitete ich wieder an einem Schalter. Ich bin kein Verkaufstalent, aber es war wirklich nicht schwer, Kunden irgendeinen Sparvertrag o.ä. "aufzuschwatzen". Vielleicht nur deshalb, weil zu einer Bank immer noch ein Vertrauensverhältnis besteht. Mein Chef erzählte mir mindestens zweimal am Tag, dass wir mehr solche Verträge abschließen müssten (er bekam die Provision). Das war nicht mehr mein Ausbildungsberuf. Die Kunden wurden nicht umfassend beraten sondern ihnen wurde das Produkt "verkauft", das im Moment am meisten lukrativ für die Bank war.
Das gilt aber nicht nur für die Banken. Vor ein paar Wochen machte ich den Fehler, bei einer von Tür zu Tür hausierenden Firma einen Beratungstermin wegen Solaranlagen anzunehmen. Ich war ehrlich beeindruckt von den Verkaufsgenie des Beraters. Eigentlich wollte ich nur eine Beratung, er hat mich mit Schmeicheleien, Halbwahrheiten, Redetalent so unter Druck gesetzt, dass ich mich nur mit Mühe dagegen wehren konnte, sofort den ausgedruckten Vertrag zu unterschreiben. Mein Argument, dass ich nie, nie, nie einen Vertrag sofort unterschreibe hat er einfach ignoriert und mit "Drohungen" wie, morgen kann ich Ihnen diesen Vorzugspreis nicht mehr anbieten, die letzte Gelegenheit, ich habe ihnen doch alles erklärt. Es war sehr schwer, ihn endlich loszuwerden. Ich war soweit, dass ich dachte, ich werde den Vertrag nach gründlichem Durchlesen in den nächsten Tagen unterschreiben. Natürlich entdeckte ich da Ungereimtheiten, er rief die nächsten Tag aber immer wieder an und ging mit dem Preis jedesmal um 1000 Euo runter.
Eben wegen der oben aufgeführten Gründe gibt es das Widerrufsrecht.
Zitat von Inaktiver User
Und das ist gut so.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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25.09.2011, 16:03Inaktiver User
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Uebrigens: wie merkwürdig, dass sich die TE überhaupt nicht mehr meldet ... mir schien das ganze von Anfang an viel zu konstruiert und zu romanhaft geschrieben (gepaart mit der Hoffnung, dass es bitte keine echten solchen Frauen geben soll
) ... ob da jemand die Meinung der Briuser zu Krediten und dem Geschäftsgebaren der Banken wissen will...?
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25.09.2011, 16:18
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Auf welchem Stern lebst Du, jujuy?
Stiftung Warentest und jeder Verbraucherschützer empfiehlt:
Ich gebe es ja zu, ich bin schon uralt. Ich entstamme noch aus einer Welt, in der die Wirtschft und die Banken für die Kunden da waren und nicht umgekehrt. In der es noch darum ging, die Kunden zufriedenzustellen und es nicht das einzige Ziel war, Profit zu machen, auch auf Kosten der Kunden.Für eine falsche Anlageberatung haften Banken. Anleger müssen dies aber beweisen. Daher sollten sie sich zu Beratungsgesprächen immer eine zweite Person mitnehmen, die notfalls als Zeuge auftreten kannGruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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25.09.2011, 16:42Inaktiver User
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
@jujuy:
Ich gebe zu, ich bin da ganz deiner Meinung: Derartiges Weibchen-Getue finde ich ebenfalls mehr als grenzwertig.
Dennoch sollte man m.M.n. zu solch weitreichenden Geschäften immer eine zweite Person mitnehmen (muss ja kein Mann sein
).
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25.09.2011, 16:55
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Moin,
es ist doch schon (fast) lustig, dass immer wieder Leute hier reinschneien, sich anmelden - und zu welchem Thema auch immer - ein paar (provokante) Fragen hier hinterlassen, die als Spielball für die Gemeinschaft dienen.
Meistens liest man dann weder zu dem eigentlichen Thema etwas von diesen Leuten - noch sonst.
Ganz zu schweigen von der Beantwortung von Fragen, die im Laufe einer Diskussion auftauchen.
Es ist die Frage, was das soll.
Gruß
cpegWir sind die, vor denen unsere Eltern uns immer gewarnt haben!
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25.09.2011, 16:59Inaktiver User
AW: Warum ich nie mehr ohne meinen Mann zur Bank gehe
Stimmt, cpeg. Fällt mir auch auf.
Tilbage: Ja, natürlich. Es spricht auch nichts dagegen, einen Mann mitzunehmen
. Aber nicht als Ersatz für das eigene Gehirn, bitte



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