Ist deinem Bruder klar, dass er bei der geringen Tilgung und selbst so einem geringen Zinssatz wie z.B. 2,6% in 10 Jahren ca. 7.000€ Zinsen an dich zahlt? Habt ihr das mal zusammen durchgerechnet?
Oder geht er als Zinssatz einfach von 2,6% von 30.000€ (= 780€) aus und hat den Zinseszins-Effekt völlig vernachlässigt?
Du nimmst dich auch sehr zurück. Erst schreibst du, dass du das Geld in ca. 5 Jahren höchstwahrscheinlich selber brauchst, jetzt gibst du dich mit einem Bruchteil der Summe innerhalb von 10 Jahren zufrieden, die Rückzahlung des restlichen Betrages steht in den Sternen.
Und 10 Jahre sind eine lange Zeit, da kann viel passieren. Was wird, wenn du das Geld brauchst und er kann oder will es nicht zurückzahlen? Da nützt dir dann auch nichts Schriftliches, ddenn wenn du ihn auf das Geld verklagen musst, ist der Familienfrieden dahin. Nicht umsonst heißt es, dass bei Geld die Freundschaft aufhört.
Bei den derzeitigen niedrigen Zinsen kann er sich das Geld zu ähnlichen Konditionen bei der Bank leihen und ihr könnt weiter unbelastet Geschwister sein.
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Ergebnis 31 bis 33 von 33
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04.09.2010, 13:41
AW: Privatdarlehen an Bruder - Wieviel Zinsen?
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06.09.2010, 13:31Inaktiver User
AW: Privatdarlehen an Bruder - Wieviel Zinsen?
an jemanden, der nicht verstanden hat, was Zinsen sind, würde ich überhaupt kein Geld verleihen.
"Haus bauen" ist auch kein "Notfall" - wer sich das nicht leisten kann, soll es lassen - das sind nicht kranke Drillinge, bei denen der Bruder nicht weiß, woher das Essen dafür nehmen.
Ich habe noch einmal nachgedacht, warum wir das in unserem großen Geschwisterkreis so wenig machen, dass wir uns gegenseitig Kredit für Häuser geben.
Und die Gründe wurden hier im Wesentlichen schon genannt. Erstens woll(t)en wir alle ein Haus - und dann wären immer nur recht kurzfristige Verträge möglich gewesen, was wiederum dem Hausbauer wenig nützt. Eine langfristige Finanzierung durch die Bank ist dann aufs Ganze gesehen günstiger.
Und wenn die Bank nicht mehr gibt - dann sollte man es ich zwei- und dreimal überlegen, ob man dann als Privater, dessen Risiko nicht diversifiziert ist, das macht.
Das befürchte ich hier - dass die Bank eben den hohen Betrag nicht mehr für 3,5% geben würde, sondern der Eigenkapitalanteil dann so niedrig wäre, dass höhere Zinsen fällig wären.
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06.09.2010, 13:40



. Und es sollte auch allen Beteiligten klar sein, dass das so ist. Ich stelle mir gerade das Gesicht des Bruders vor, der dann in zehn Jahren 12.000 Euro an Dich gezahlt hat und immer noch mit über 25.000 in der Kreide steht
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