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08.02.2009, 13:25Inaktiver User
AW: Länge der Zinsfestschreibung bei Hausfinanzierung
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08.02.2009, 13:47
AW: Länge der Zinsfestschreibung bei Hausfinanzierung
Das ist schön, sina, aber die Erfahrungen in diesem Forenbereich zeigen auch, dass nicht immer alle alle Klauseln eines Vertrages auch wirklich lesen
- oder halt lesen, aber nicht jede Einzelheit im Gedächtnis haften bleibt.
Da gerade dieses Kündigungsrecht bei den Überlegungen zur Länge einer Zinsfestschreibung nicht unwesentlich ist, ist es besser, auch hier noch einmal darauf hinzuweisen, wie Antje es getan hat.
LG ascalinWenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.
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08.02.2009, 22:13Inaktiver User
AW: Länge der Zinsfestschreibung bei Hausfinanzierung
Also, für mich ist das mit dem einseitigen Kündigungsrecht ein sehr wertvoller Hinweis, danke!
Wir brüten ja auch noch lange nicht über dem Vertrag, sondern erst über den verschiedenen Bedingungen. Nach dieser Info würde ich z.B. dazu tendieren, die Hälfte der Gesamtkreditsumme auf 10 und die andere Hälfte auf 15 Jahre festzuschreiben. Vorausgesetzt, die verlängerte Festschreibung kommt uns nicht allzu teuer.
Im Endeffekt merke ich, dass man da ziemlich schnell zu einem ziemlich verschachtelten Finanzkonstrukt kommt, wenn man 1) gute Konditionen (Effektivzins) haben will, b) genug Flexibilität (Sondertilgung etc.) und c) genug Sicherheit (sprich, kann ich diese und jene Rate überhaupt auf Dauer stemmen).
An unserem Beispiel heißt das: Ich habe nehme 2 Darlehen auf, eins von der Bank (Drei Viertel der Summe) und eins von der KfW (ein Viertel). Das KfW-Darlehen läuft 10 Jahre. Dann würde ich den größeren Kredit aufsplitten, den kleineren Teil davon ebenfalls 10 Jahre laufen lassen und den größeren 15 Jahre. Wobei der kleinere Teil nach 10 Jahren noch nicht wesentlich unter € 50.000,- gefallen sein sollte (wg. Refinanzierung) Ist das schlau genug?
Noch eine Frage: wir verfügen über ca. 50 % Eigenkapital, was ja nicht schlecht ist. Ist das eine Basis, um sich bessere Kreditbedingungen auszuhandeln? Der Bankenheini (sorry, der Berater) meinte, dass das schon automatisch in die Zinsberechnung mit einfließen würde.
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09.02.2009, 09:06
AW: Länge der Zinsfestschreibung bei Hausfinanzierung
50% Eigenkapital - na, da habt Ihr doch die beste Verhandlungsposition überhaupt. Es gibt übrigens nicht nur einen "Bankenheini", andere Banken haben auch mehr oder minder nette. Mit dem Eigenkapital solltet Ihr Euch die Konditionen der Onlinebanken ansehen, sucht Euch die Testsieger raus. Die liegen oft unter den Werten der Hausbanken. Sie beleihen eben nur bis 65% zu den besten Konditionen. Und beachtet bitte: Selbst diese Konditionen lassen sich noch verhandeln!
Je nachdem, von welcher Summe wir hier sprechen, würde ich übrigens durchaus einmal gegenrechnen (lassen): nur einen Teil des EK ins Haus, Rest (klassisch, seriös!) anlegen. Ich bin eine absolute Vertreterin von Immobilien als Geldanlage, es ist aber immer gut, auch noch eine Summe irgendwo liegen zu haben.
Hier würde ich auch sehr auf Eigenverantwortung setzen und gute Finanzzeitschriften zur Hand nehmen, oder ein Familienmitglied fragen. Banker erzählen viel Mist. Ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt.
Automatisch fließen höchstens die Negativmerkmale ein, um die Konditionen zu verschlechtern. Positives wage ich zu bezweifeln ;- )Geändert von Tabetha (09.02.2009 um 09:10 Uhr)
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09.02.2009, 20:17Inaktiver User
AW: Länge der Zinsfestschreibung bei Hausfinanzierung
Wir waren bisher bei drei Hein... Beratern. Aber Du hast Recht, wir müssen unbedingt nochmal weiterschauen.

Das glaube ich allerdings auch. Ich denke auch, dass sie sich bei soviel Sicherheit - 50 % Eigenkapital ist doch super - echt die Hände reiben müssten. - Eigenverantwortung: mein Mann war echt so vorausschauend und hat schon vor ziemlich genau einem Jahr geahnt, dass da demnächst was den Bach runtergeht. Wir haben daraufhin alle Aktien und Fonds verkauft und das Kapital auf einem Tagesgeldkonto geparkt.
Einen Teil anlegen statt in den Kredit: haben wir uns auch schon überlegt, aber a) sind die Bauzinsen momentan gut, b) greift die Inflation beim Kredit nicht, c) muss ich auf angelegtes Geld später wieder Abgeltungssteuer zahlen. Also müssten wir momentan zu mindestens ca. 6 % anlegen, damit es sich lohnt. Oder?
Davon abgesehen ist es natürlich tatsächlich gut, noch etwas Kapital übrigzubehalten. Aber ich habe Angst vor zu hohen monatlichen Raten (wollte nochmal irgendwann in Urlaub fahren in den nächsten Jahren) und vor einem Kredit, der bis kurz vor´s Rentenalter läuft. Urgs.
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17.02.2009, 12:30
AW: Länge der Zinsfestschreibung bei Hausfinanzierung
Mal nur so als Info: Du kannst ohne weiteres 15 Jahre vereinbaren, denn nach 10 Jahren hast du ein gesetl. Kündigungsrecht über den Gesamt- oder einen Teilbetrag. Man kann sich also 15 Jahre die Zinsen sichern und ist nur 10 Jahre daran gebunden. Das sagen einem die Banken natürlich nicht.
LG Yassi
Oh sorry, hab grad gesehen, dass schon wer diese Info gegeben hat.Geändert von Yassi (17.02.2009 um 12:33 Uhr)
„Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge, sondern Leben inmitten von Leben, das auch leben will.“
"Ein Mensch schaut in der Straßenbahn der Reihe nach die Leute an. Jäh ist er zum Verzicht bereit, auf jede Art Unsterblichkeit."
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17.02.2009, 14:42
AW: Länge der Zinsfestschreibung bei Hausfinanzierung
Nicht, dass es nicht von Vorteil ist, eine gewisse Summe in der Hinterhand zu haben, um im Fall des Falles etwas Überbrücken oder ein notwendiges Extra an der Immobilie bezahlen zu können, aber ansonsten erschließt sich mir der Sinn des Vorhabens nicht.
Wieso das Geld anlegen statt den Kredit abzubezahlen?
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27.02.2009, 10:34
AW: Länge der Zinsfestschreibung bei Hausfinanzierung
15 Jahre festschreiben, evtl. KfW mit reinnehmen, wenn sich dadurch die Konditionen des Bankdarlehens verbessern lassen und fertig. Kein kompliziertes Konstruckt daraus machen. Ihr solltet auch in 10 Jahren noch wissen, wass Ihr warum gemacht habt.
Die Zinsentwicklung kann keiner noch nicht einmal annäherungsweise vorhersagen. Es könnte sogar sein, dass gerade durch die Krise die Zinsen steigen werden.
beste Grüße
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15.05.2012, 12:12
AW: Länge der Zinsfestschreibung bei Hausfinanzierung
Hallo
lese hier seit einiger Zeit mit und habe nun auch eine Frage mal.
Zum Thema Wohnbaufinanzierung, wer kennt sich so bisel damit aus?
DankeGeändert von ascalin (06.08.2012 um 23:42 Uhr) Grund: Kommerzielle Direktverlinkung aufgehoben
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15.05.2012, 12:53
AW: Länge der Zinsfestschreibung bei Hausfinanzierung
Guckst du vielleicht mal in diesem Forum: Rund ums Eigenheim
** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **



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Momentan stelle ich mir u.A. die Frage, auf wie viele Jahre wir die Zinsen für das Annuitätendarlehen festschreiben sollen. Die bisher angefragten Banken bieten 10 oder 15 Jahre an. Im Prinzip würde ich 10 Jahre wählen und dann mal gucken. Oder ist das zu riskant? Die langjährigen Durchschnittzinsen liegen laut Auskunft der Banken angeblich bei 8 %; der momentane Zins ist ja viel niedriger. 
