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    AW: Baufinanzierung

    wobei ich ernst NIEMALS meine Hausbank mit der Finanzierung einer Immobilie beauftragen würde.
    Die Aussage interessiert mich - warum nicht?

    Prijon

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    AW: Baufinanzierung

    Zitat Zitat von akademikerin Beitrag anzeigen
    .... und sich nicht von "Bankberatern" etwas aufschwatzen lässt und das auch noch gut findet, weil der Berater ja so nett gewesen ist oder die BAnk ja die Hausbank ist.
    Mein "Bankberater" meiner Hausbank (=Sparkasse) ist sehr nett. Und nun?

    Zitat Zitat von akademikerin Beitrag anzeigen
    ....
    ....bedenken mithin auch nicht, ob es überhaupt zu einer Wertsteigerung kommen könnte und was mit der Immobilie werden soll, wenn sich die Lebensumstände einmal verändern sollten.
    Wie bedenkst du, ob es zu einer Wertsteigerung kommen könnte? Kannst du Finanzkrisen oder Wertsteigerungen voraussehen?

    Lebensumstände könne sich ständig ändern. Soll man nun lieber gar nichts riskieren?
    Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Kierkegaard)

    Ein wahrer Freund ist der, der dein Lächeln sieht, aber weiß, dass deine Seele weint.

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    AW: Baufinanzierung

    Prijon: meine Hausbank hat Immobilienfinanzierungen nicht als "SChwerpunkt" - die Konditionen, die ich damals vorgeschlagen bekommen haben, haben bei mir eine akute Lachattacke ausgelöst. Ich wurde mit dem supertollen Angebot von 5,35% beglückt - finanziert habe ich mit 4,15 %. Ein weiteres Beispiel f ür die nicht gerade prickelnde Kompetenz dieser Bank. Mittlerweile habe ich sie gewechselt, aber auch die neue würde niemals eine Immobilienfinanzierung für mich machen, weil ihre Bewertungskriterien für Immobilien grenzwertig sind.

    Golda: Wer sich auf die Nettigkeit der Bankberater verlässt, der ist über kurz oder lang verlassen. Diese Mitarbeiter sind angestellt bei einer Bank oder Sparkasseu nd haben Vorgaben, was sie zu erreichen haben. Mir kann keiner erzählen, dass die zum Wohl des Kunden arbeiten. Die ganzen Studien und Analysen, die ich zum Thema gelesen haben, besagen nichts anderes.

    Was die Immobilie an sich angeht: es gibt zuhauf Menschen, die kaufen sich eine Wohnung oder ein Haus, ohne zu bedenken, was daraus wird. Nicht jede Immobilie ist wieder verkäuflich zum Kaufpreis. Gerade Immobilien in Lagen, die als grenzwertig zu bezeichnen sind, sollte man mehrfach prüfen, bevor man sie kauft. Auch Häuser im Grünen ... da sollte man sich vor dem Kauf Gedanken machen, ob die auch wieder zu verkaufen ist. Nicht jeder will am Ende der Welt leben und es gibt, nicht nur aber auch, im Osten genügend Beispiele für Ortschaften, die keine neuen Einwohner mehr kriegen, weil keine Jobs da sind. DIe Immobilien dort werden in überschaubarer Zeit keinen Wert mehr haben.

    Im Zweifel würde ich immer ein kleinere Wohnung in einer guten Lage, z.B. etwas zentraler, einem Haus zig Kilometer ausserhalb vorziehen. Niemand weiss im Voraus, was in 10, 20 oder 30 Jahren sein wird. Jeder weiss aber, dass er irgendwann alt und klapprig ist. Und dann sollte die eigene Immobilie noch etwas wert sein - zumindest genug, um wieder dahin zu ziehen, wo man selber einkaufen kann und nicht immer ein AUto braucht. Was nutzt mir ein supertolles Haus im Rentenalter, wenn ich nicht genug Geld zurücklegen kontne, um auch dann noch ein Auto zu bezahlen?!

    Es gibt eine Vielzahl weiterer Gründe, aber ehrlich: ich mag mich nicht mehr wiederholen. Letztlich verdiene ich auch mit diesem Wissen Geld - und zwar per individueller Beratung.
    Wer dir die Flügel stutzt, der hat das Fliegen nie gelernt. Blieb immer nur am Boden und wäre doch so gern geflogen.

  4. 05.01.2009, 08:42

    Grund
    Doppelter Beitrag

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    AW: Baufinanzierung

    ot:

    der spruch in deine signatur ist von franz von assisi
    zu lesen in jeder spruecheklopfersammlung

    gruss

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    AW: Baufinanzierung

    m
    eine Hausbank hat Immobilienfinanzierungen nicht als "SChwerpunkt" - die Konditionen, die ich damals vorgeschlagen bekommen haben, haben bei mir eine akute Lachattacke ausgelöst. Ich wurde mit dem supertollen Angebot von 5,35% beglückt - finanziert habe ich mit 4,15 %. Ein weiteres Beispiel f ür die nicht gerade prickelnde Kompetenz dieser Bank. Mittlerweile habe ich sie gewechselt, aber auch die neue würde niemals eine Immobilienfinanzierung für mich machen, weil ihre Bewertungskriterien für Immobilien grenzwertig sind.
    @ akademikerin.

    Wir haben - als wir vor 20 Jahren unser Haus kauften - über die Hausbank finanziert. Internet gab's da so gut wie gar nicht, die Vergleichsmöglichkeiten waren eingeschränkt. Wir haben auch Zinsen bezahlt, die ein paar Zehntel über dem günstigsten Anbieter lagen, den ich gefunden hatte.

    Den Ausschlag dafür gab die längere Beobachtung der Zwangsversteigerungen beim Amtsgericht - damals wurde noch mitveröffentlicht, wer das Verfahren angestrengt hatte. Unsere Bank war (obwohl die größte am Ort und damals sicher auch der größte Immobilienfinanzierer) nur in ganz, ganz seltenen Fällen der Betreiber. Mir sagte das: Wenn Du Dein Geld da aufnimmst, dann kannst Du vielleicht am ehesten auch Unterstützung bauen, wenn es mal schwierig wird. Das bewahrheitete sich ein Jahr später, als wir gegen unseren Plan eine Zwischenfinanzierung um ein paar Monate verlängern und statt zunächst sechs nun 10 Prozent Zinsen zahlen mussten, was einen ganz üblen Batzen ausmachte - die haben von sich aus nachgefragt, ob das nun Probeme gebe und für "den Fall dass" angeboten, mit uns nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

    Im übrigen mache ich meine Geldgeschäfte lieber mit Instituten, von denen ich ganz oder wenigstens teilweise weiß, wie ihre Geschäftspolitik aussieht, weil ich da auch ethische Grundsätze habe. Ich sehe mich da im Moment bestätigt, weil unsere Hausbank großen Zulauf der mittelständischen Industrie hat. Der wurde im Zuge der Bankenkrise andernorts der Geldhahn mehr oder weniger kalt lächelnd zugedreht, was den Betrieben am Ort teilweise sehr zu schaffen gemacht hat. Deswegen käme es z.B. für mich niemals in Frage, irgendeine Verbindung z.B. zur Deutschen Bank einzugehen.

    Was Du über den Wert von Immobilien schreibst, ist dann richtig, wenn man es aus der Sicht des Geldanlegers sieht. Ich finde aber, dass so ein Haus/eine Wohnung auch eine ideelen Wert hat. Wir hätten uns damals im Leben keine Wohnung gekauft, weil wir wollten, dass unsere Kinder in ihren Zimmern so viel Krach machen konnten, wie sie wollen - ohne dass sich Nachbarn beschweren. Dass sie im Garten toben und zu Fuß zur Schule gehen können. Lauter so Sachen. Unser Haus ist ganz eindeutig keine Wertanlage, wir haben die Hypothek stets als eine Art "Miete auf Zeit" angesehen (unsere Raten lagen in etwa auf dem Niveau dessen, was wir für ein vergleichbares Objekt an Miete hätten zahlen müssen)

    Gruß,
    Prijon

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    AW: Baufinanzierung

    Zitat Zitat von Prijon Beitrag anzeigen
    m


    Was Du über den Wert von Immobilien schreibst, ist dann richtig, wenn man es aus der Sicht des Geldanlegers sieht. Ich finde aber, dass so ein Haus/eine Wohnung auch eine ideelen Wert hat. Wir hätten uns damals im Leben keine Wohnung gekauft, weil wir wollten, dass unsere Kinder in ihren Zimmern so viel Krach machen konnten, wie sie wollen - ohne dass sich Nachbarn beschweren. Dass sie im Garten toben und zu Fuß zur Schule gehen können. Lauter so Sachen. Unser Haus ist ganz eindeutig keine Wertanlage, wir haben die Hypothek stets als eine Art "Miete auf Zeit" angesehen (unsere Raten lagen in etwa auf dem Niveau dessen, was wir für ein vergleichbares Objekt an Miete hätten zahlen müssen)

    Gruß,
    Prijon
    Das ist auch ein nachvollziehbarer Grund. Nur muss man sich den vorher vor Augen halten. Was viele eben nicht tun. Sie kaufen ein Haus und rechnen damit, es später zu einem höheren Preis verkaufen zu können. WAs eben nicht immer aufgeht. Das böse Erwachen kommt aber dann meist zu spät.
    Wer dir die Flügel stutzt, der hat das Fliegen nie gelernt. Blieb immer nur am Boden und wäre doch so gern geflogen.

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    AW: Baufinanzierung

    Sie kaufen ein Haus und rechnen damit, es später zu einem höheren Preis verkaufen zu können.
    Ja,

    aber das kann ja irgendwie nicht stimmen. Ich kann nicht ein (vermietetes) Objekt EINERSEITS mit x Prozent im Jahr "abschreiben" und andererseits nach 20 Jahren davon ausgehen, dass sich der Preis verdoppelt hat. Da passt dann was nicht.

    Prijon

  9. gesperrt

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    AW: Baufinanzierung

    Zitat Zitat von Prijon Beitrag anzeigen
    m

    Im übrigen mache ich meine Geldgeschäfte lieber mit Instituten, von denen ich ganz oder wenigstens teilweise weiß, wie ihre Geschäftspolitik aussieht, weil ich da auch ethische Grundsätze habe. Ich sehe mich da im Moment bestätigt, weil unsere Hausbank großen Zulauf der mittelständischen Industrie hat. Der wurde im Zuge der Bankenkrise andernorts der Geldhahn mehr oder weniger kalt lächelnd zugedreht, was den Betrieben am Ort teilweise sehr zu schaffen gemacht hat. Deswegen käme es z.B. für mich niemals in Frage, irgendeine Verbindung z.B. zur Deutschen Bank einzugehen.

    ...
    Gruß,
    Prijon

    Unternehmen mit zuwenig Eigenkapital sind selbst schuld, wenn sie in Bedrängnis geraten; sie hätten in guten Zeiten vorsorgen müssen. Heutzutage gibt es zuviele Möchtegern-Geschäftsleute. Die Zinsen, die sie für Fremdkapital bezahlen müssen, dürfen die Kunden letztendlich mitbezahlen.

    Sogar bei einem privaten Hauskauf sollte man ein gewisses Eigenkapital mitbringen und entsprechende Sicherheiten.
    Das kann man von Geschäftsleuten wohl auch erwarten.

  10. Inaktiver User

    AW: Baufinanzierung

    Zitat Zitat von akademikerin Beitrag anzeigen
    Golda: Wer sich auf die Nettigkeit der Bankberater verlässt, der ist über kurz oder lang verlassen. Diese Mitarbeiter sind angestellt bei einer Bank oder Sparkasseu nd haben Vorgaben, was sie zu erreichen haben. Mir kann keiner erzählen, dass die zum Wohl des Kunden arbeiten. Die ganzen Studien und Analysen, die ich zum Thema gelesen haben, besagen nichts anderes.
    Akademikerin, hier gebe ich Dir in gewisser Weise Recht.

    Wobei ich aber trotzdem der Meinung bin, das die Bankberater den Leuten nicht jeden Mist verkaufen können. Die Kunden sind doch auch nicht blöd und wenn sie erst mal merken, dass sie angeschmiert worden sind, dann kommen sie doch nicht wieder.
    Das ist doch bei anderen Unternehmen genauso. Wenn ich zufrieden bin mit einem Produkt, dann kaufe ich es wieder. Ansonsten lasse ich die Finger davon.

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    AW: Baufinanzierung

    Eilatan, ich habe beruflich mit Immobilien zu tun und glaub mir: man kommt aus dem STaunen nicht mehr raus, wenn man sieht, was Kunden sich in diesem Bereich haben andrehen lassen. WEil der Bankberater so nett war - und weil es ja SOOOO toll klang, z.B. eine Wohnung mit Bausparverträgen und Lebensversicherung zu finanzieren. Es ist UNglaublich ... und Kunden lassen sich viel um den Hals drehen, weil sie nämlich nicht wirklich verstehen, was sie oft einkaufen. Schau dir mal an, wie viele gutgläubige Kunden, die geglaubt haben, ihre Bankberater würden IHR Wohl im Sinn haben, gekauft haben - STichwort Zertifikate der Lehman Bank. Da fällt einem nichts mehr zu ein.

    @ PRijon, hast du natürlich Recht. Im vorliegenden Fall (siehe Eingangsposting) gings aber speziell um eine eigengenutzte Immobilie :) Und es gibt nach wie vor genügend Immobilienkäufer, die auch durchaus vermieten und nicht verstehen, was Abschreibung bedeutet und warum es irgendwann nicht mehr zu einer Wertsteigerung gekommen ist. Gnaz riskant, wenn die Immobilie darauf finanziert wurde, die Tilgung auszusetzen und durch einen späteren Verkauf zum Einstiegspreis zu tilgen. Keine gute Idee.
    Wer dir die Flügel stutzt, der hat das Fliegen nie gelernt. Blieb immer nur am Boden und wäre doch so gern geflogen.

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