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    AW: Baufinanzierung

    Zitat Zitat von malimrav Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,

    nach langem Suchen haben wir eine Eigentumswohnung gefunden .. Gute Lage, schön gross, einfach perfekt. Kaum Wertverlust (Nachbarin hat vor 20 Jahren gekauft und der Preis lagt damals schon in derselben Preisspanne) ...

    Jetzt meine Frage:

    Die Kauferwerbsnebenkosten haben wir zusammen, genauso wie 50.000 womit auch die Renovierungskosten gedeckt wären. Jetzt müsste über 50.000 noch ein Kredit aufgenommen werden... Was wäre denn besser? Wenn ich und mein Mann einen stinknormalen Kredit darüber aufnehmen, oder falls wir eine Baufinanzierung abschliessen mit einer Eintragung im Grundbuch (das würde unsere Hausbank dann wollen) . Sind insgesamt schon alle Möglichkeiten am durchrechnen, aber so wie es aussieht wäre die Wohnung in spätestens 4 Jahren abbezahlt
    Vom Sicherheitsaspekt betrachtet (Unsicherheiten entstehen durch höhere Gewalt wie Arbeitslosigkeit,Krankheit, Scheidung,Tod, weniger Verdienst usw.) wäre es besser wenn er einen normalen Kredit aufnehmen würde und niemand ins Grundbuch käme.
    Dann könnte man im Falle eines Falles das Haus einfach retten und die kreditgebende Bank käme nicht ans Haus dran und würde im Regen stehen

    Wie gesagt ich betrachte nur den Sicherheitsaspekt.....

    Ein schönes Weihnachtsfest Euch allen
    Viele Gruesse

  2. Inaktiver User

    AW: Baufinanzierung

    Zitat Zitat von helfer Beitrag anzeigen
    Vom Sicherheitsaspekt betrachtet (Unsicherheiten entstehen durch höhere Gewalt wie Arbeitslosigkeit,Krankheit, Scheidung,Tod, weniger Verdienst usw.) wäre es besser wenn er einen normalen Kredit aufnehmen würde und niemand ins Grundbuch käme.
    Dann könnte man im Falle eines Falles das Haus einfach retten und die kreditgebende Bank käme nicht ans Haus dran und würde im Regen stehen


    helfer, und was meinst du, wird die bank als sicherheit (!) haben wollen?! zufällig das haus..?! oder gibts irgendwo auf der welt ne bank, die nen hohen kredit ohne absicherung rausgibt?!

    ich wüsst´s nich.

    zudem sind "normale" zinsen in jedem fall deutlich höher als zinsen für ne baufi.

    gS

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    AW: Baufinanzierung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    helfer, und was meinst du, wird die bank als sicherheit (!) haben wollen?! zufällig das haus..?! oder gibts irgendwo auf der welt ne bank, die nen hohen kredit ohne absicherung rausgibt?!

    ich wüsst´s nich.

    zudem sind "normale" zinsen in jedem fall deutlich höher als zinsen für ne baufi.

    gS
    Ich würde versuchen zu verhandeln zumal der Kredit ja nicht so hoch sein wird.

    Desweiteren würde ich lieber etwas höhere Zinsen in Kauf nehmen als mehr Sicherheiten zu geben, hab schon zu viel gesehen und erlebt.
    Viele Gruesse

  4. Inaktiver User

    AW: Baufinanzierung

    Zitat Zitat von helfer Beitrag anzeigen
    hab schon zu viel gesehen und erlebt.
    banken haben bestimmt auch schon viel gesehen und erlebt. darum ja die absicherung.

    und wenn wir mal "nur" von € 20.000 reden und nem geschätzten baufi-zins von 4% / nem geschätzten kreditzins von 9%, dann macht das aufs jahr 5% = € 1.000 (im ersten Jahr). das is ein urlaub.

    wenn der kreditnehmer regelmäßg zahlt, hat eine bank keinen grund und keine handhabe, ne baufi / eine kundenverbindung zu kündigen. was soll also passieren, wenn man sich als kreditnehmer an seine pflichten aus dem vertrag hält?


    lgS

    edit: sehe gerade, dass es um einen kredit über T€ 50 geht. = bei den angenommenen zinssätzen ein unterschied von € 2.500 im ersten jahr. urlaub für zwei.

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    AW: Baufinanzierung

    Zitat Zitat von akademikerin Beitrag anzeigen
    Ich bleibe dabei: Finanzierung über eine Hypothek. Damit erlischt die Hypothek "automatisch", wenn die Schuld abbezahlt ist. Zudem sind Hypotheken schwerer zu verkaufen als eine Grundschuld. Lieber ein bisschen mehr Aufwand und dafür sicher sein.

    AUsserdem: Weisst du denn jetzt schon, dass nach Abzahlung des Kredits ein neuer fällig ist? Und dass der automatisch über die Wohnung besichert werden muss? Lies mal den Unterschied zwischen Grundschuld und Hypothek uund natürlich erst unterschreiben, wenn ihr mind. DREI Angebote vorliegen habt. Lasst euch bloss nicht auf einen Blödsinn wie Bausparvertrag oder Finanzierung über Lebensversicherung ein.
    @ akademikerin:
    Zu Deinem Beitrag habe ich eine grundsätzliche Frage: Seit längerer Zeit beschäftige ich mich schon mit dem Thema Immobilienfinanzierung und Besicherung. Dazu habe ich bereits einige Grundstücksbesitzer in meinem Bekanntenkreis nach GS/Hypothek befragt und bekam als Antwort, dass die Banken bei ihnen ausschließlich eine Grundschuld haben eintragen lassen. Die Eintragungen liegen bereits länger zurück, d.h. bevor es zu dem in der Presse publik gewordenen Forderungsverkauf kam. Anzumerken ist auch, dass auf mein Nachfragen sich keiner Befragten Gedanken über die Eintragung von GS oder Hypothek gemacht hat. (Eine (Be-)Wertung möchte ich an dieser Stelle außen vor lassen.)

    Gesetzt nun den Fall ich möchte eine Immobilie erwerben und die grundsätzlichen Modalitäten stehen fest, inwieweit gibt es Diskussionen mit Banken, Sparkassen etc., wenn ich eine Hypothek anstatt einer GS eintragen lassen möchte?


    Gruß
    Saloei

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    AW: Baufinanzierung

    Es spielt letztlich nicht die unendliche Rolle, WAS ihr eintragen lasst. Die Hypothek ist an den Kredit gebunden, heisst, wenn der Kredit bezahlt ist und während der RÜckzahlphase, verringert sich der Wert der Hypothek im Grundbuch, bis irgendwann das alles auf Null steht, weil der Kredit zurückgezahlt ist.

    Die Grundschuld ist unabhängig vom FInanzierungskredit. Die HÖhe bleibt bestehen, d.h. es gibt keine automatische Reduzierung im Grundbuch. Klar ist dasd für die Bank besser, weil sie darüber auch andere Fälligkeiten abholen kann, wenn andere Kredite nicht rechtzeitig zurückgezahlt werden.

    Wesentlich ist eigentlich, dass ihr im Darlehensvertrag verankert habt, dass diese Grundschuld nicht veräussert werden darf. Und zwar explizit! Nicht in irgendetwas Kleingedrucktem.

    Das Thema Finanzierung ist insgesamt komplexer als es einem die Banken vorgaukeln möchten Schliesslich geht es im Laufe der Zeit um grosse Summen, besonders wegen der Zinsen. Da machen selbst 0,2% viel Geld aus. Man muss sich mit dem Thema beschäftigen und im Zweifel einen unabhängigen Spezialisten zu den Diskussionen mit der Bank mitnehmen - wobei ich ernst NIEMALS meine Hausbank mit der Finanzierung einer Immobilie beauftragen würde.
    Wer dir die Flügel stutzt, der hat das Fliegen nie gelernt. Blieb immer nur am Boden und wäre doch so gern geflogen.

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    AW: Baufinanzierung

    Hallo akademikerin,

    danke für die Antwort. Die Unterschiede zwischen GS/Hypothek sind mir hinreichend bekannt; die Komplexität einer Finanzierung auch. Mit meinen Fragen zur Finanzierung habe ich in meinem Bekanntenkreis u.a. eine Bankangestellte, die im Bereich Immobilienfinanzierung tätig ist und eine Diplom-Betriebswirtin mit Spezialisierung Immobilienbewirtschaftung genervt und bei beiden rauchten die Köpfe bei näherem Nachfragen. Die Diplom-Betriebswirtin hat sich vor kurzem eine Wohnung gekauft und die Finanzierung über einen Honorarberater laufen lassen, da sie selbst mit der Berechnung überfordert war. Wie gesagt, eine Tätigkeit im Bereich Immobilien scheint also auch kein Garant für einen Überblick bei der Finanzierung zu sein, was aber grundsätzlich nicht zur Entmutigung bei der eigenen Entscheidung, ob man ein Haus kauft oder nicht, führen sollte.

    Gruß
    Saloei

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    AW: Baufinanzierung

    Die Frage der Finanzierung sollte nicht entscheidend sein für Kauf ja/nein, sondern eine Vielzahl anderer Gründe. Wichtig ist aber, dass man versteht, was man utnerschreibt für die Finanzierung und sich eben auch alles durchliest,inklusive Kleingedrucktem und sich nicht von "Bankberatern" etwas aufschwatzen lässt und das auch noch gut findet, weil der Berater ja so nett gewesen ist oder die BAnk ja die Hausbank ist. Ein sehr gesundes Misstrauen ist immer hilfreich. Und dass man etliche Angebote einholt und miteinander vergleicht. Viele sehen sich ja nicht einmal an, welchen Unterschied selbst kleinste Differenzen in den Zinssätzen ausmachen bei Finanzierungen über 10-25 Jahre. Oder schnüren sich dermassen die Luft ab mit der Bezahlung der Immobilie, dass sie kein Geld mehr für Spaß haben. UND wissen zu oft gar nicht, ob die gekaufte Immobilie überhaupt das wert ist, was gefordert wird, bedenken mithin auch nicht, ob es überhaupt zu einer Wertsteigerung kommen könnte und was mit der Immobilie werden soll, wenn sich die Lebensumstände einmal verändern sollten.
    Wer dir die Flügel stutzt, der hat das Fliegen nie gelernt. Blieb immer nur am Boden und wäre doch so gern geflogen.

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    AW: Baufinanzierung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    banken haben bestimmt auch schon viel gesehen und erlebt. darum ja die absicherung.

    und wenn wir mal "nur" von € 20.000 reden und nem geschätzten baufi-zins von 4% / nem geschätzten kreditzins von 9%, dann macht das aufs jahr 5% = € 1.000 (im ersten Jahr). das is ein urlaub.

    wenn der kreditnehmer regelmäßg zahlt, hat eine bank keinen grund und keine handhabe, ne baufi / eine kundenverbindung zu kündigen. was soll also passieren, wenn man sich als kreditnehmer an seine pflichten aus dem vertrag hält?


    lgS

    edit: sehe gerade, dass es um einen kredit über T€ 50 geht. = bei den angenommenen zinssätzen ein unterschied von € 2.500 im ersten jahr. urlaub für zwei.

    Was Du sagst ist nicht von der Hand zu weisen und stimmt. Es kann ja jeder machen wie er will.

    NUR:
    Ich selbst würde lieber mehr Zinsen zahlen und dann könnte ich ruhiger schlafen...und meine Immo wäre sicher.
    Viele Gruesse

  10. Inaktiver User

    AW: Baufinanzierung

    helfer, nochmal: du wirst bei KEINER seriösen bank einen kredit über T€ 50 bekommen, der nicht abgesichert ist!
    von daher: nein; du wirst nicht ruhig schlafen, weil deine immobilien sicher ist.

    gS

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