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    AW: Alkoholfreier "Absacker" - Erfahrungen?

    Ich würde einen frisch gepressen Limettensaft on ice empfehlen.
    Das gibt einen netten Shot und hat durch die Säure ähnliche Sensorik wie der Schnaps im Mund.

    Grundsätzlich bin ich der Ansicht, bei Abstinenzvorhaben nicht das, was man meiden will durch ein Surrogat zu ersetzen. (Methadon mag eine Ausnahme sein, ist aber auch umstritten )

    Ich glaube, es ist einfacher in neue Spuren zu kommen, wenn man die Spur wechselt statt das Gefährt.

    Ich wäre also auch für Tee oder Säfte: Das kann ein Jasmintee sein oder ein starker Assam - je nach Vorliebe. Oder ein Mangosaft mit Zimt und Zitrone.

    Oder du ziehst es 3 Tage durch und liest ohne Drink. Ab dem 4. Tag wird er dir weniger abgehen.

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    AW: Alkoholfreier "Absacker" - Erfahrungen?

    Ich kann R_Rokeby nur bestätigen. Wer grundsätzlich was ändern will, muss Gewohnheiten einfach ändern. Das trifft auch auf Raucher zu. Wenn sie bisher ihren Glimmstengel mit einer Tasse Kaffee verbanden, müssen sie Glimmstengel und Kaffee lassen.

    Und wer bisher den Abend mit einem Absacker beschloß, muss ein komplett anderes Ritual finden.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Alkoholfreier "Absacker" - Erfahrungen?

    Hallihallo ,

    ich würde auch dazu raten, nicht auf eine alkfreie Kopie zu setzen, wenn es um den Verzicht des liebgewonnenen Sundowners geht; da spielt häufig der Kopf nicht wirklich mit und verlangt dann doch nach der alkhaltigen Originalfassung.

    So mache ich z.B. regelmäßig 2x pro Jahr eine 4-6 wöchige Fastenkur, in welcher ich auch auf alkoholhaltige Getränke verzichte. Da ich am Abend grundsätzlich nichts Warmes trinke, greife ich dann gern auf eisgekühlte Tomaten- und Gemüsesäfte (sind halt herzhafter; liegt mir mehr als Süßes) oder - wenn's erfrischend sein soll - auch gern auf Mix-Getränke zurück. Zum Beispiel aus gekühltem grünen Tee mit etwas Apfelsaft (sollte nicht zu süß sein), ordentlich sprudelndem Mineralwasser sowie Limetten, Ingwerstreifen und Minzblättern. Schmeckt total lecker und ersetzt locker einen Cocktail.
    Jede getrunkene Flasche Wein verkürzt das Leben um 13 Minuten. Demnach bin ich 1497 gestorben

  4. VIP

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    AW: Alkoholfreier "Absacker" - Erfahrungen?

    Für alle, die mit Frchten, Fruchtzucker, Zucker keine Probleme haben: Ich habe festgestellt, dass es ziemlich viel zu alkoholfreien Alternativen gibt, die auch nichts imitieren. Weil der Alk fehlt ist halt meistens Zucker der Geschmacksträger. Manchmal auch Milch. Für mich genauso schlimm.

    Der Kreative, den ich kenne, macht sooo tolle Getränke: Dekokte, Teebasis, Fruchtbasis, Kräuter, glasig erhitzte Wacholderbeeren mit Tannennadeln ... whatever.

    Aber ich darf höchstens nippen (a little sip), sonst geht´s auch schon los.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Alkoholfreier "Absacker" - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    (...) Wenn sie bisher ihren Glimmstengel mit einer Tasse Kaffee verbanden, müssen sie Glimmstengel und Kaffee lassen.

    (...)
    OH JA!!!!

    Ich hatte rauchen und Kaffee zur selben Zeit entdeckt. Und als ich aufhörte konnte ich fast 5 Jahre lang keinen Kaffee trinken. Bin auf Grüntee umgestiegen gewesen.

    Und auf einmal: schmeckte mir der Kaffee wieder. Aber nach Jahren erst...

  6. Moderation

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    AW: Alkoholfreier "Absacker" - Erfahrungen?

    Für Absacker direkt habe ich keine guten Tipps (ich runde gelegentlich den Abend mit Pfefferminztee oder (leicht-) Kakao ab, aber das passt hier ja nicht) - aber ich trinke selten alkoholische Getränke und möchte abends kein Leitungswasser trinken. Ich trinke zb Tonic Water (zuckerfrei) auf Eis mit Zitronenscheibe, ebenso Ginger Ale, manchmal Bitter Lemon. Außerdem Schorlen aus (bio) Sirup mit Mineralwasser (Rhabarber, Johannisbeere, Holunder, Ingwer).
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

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    AW: Alkoholfreier "Absacker" - Erfahrungen?

    Ich mag keine süßen Getränke. Se bitterer se better.

    Ich trinke ja alles ohne Zucker dazu.

    Ist imho vor allem eine Kopfsache - das Ritual fehlt halt und der Alk, wenn man mal ehrlich ist ein Calvados ist durch Apfelsaft nicht zu ersetzen

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    AW: Alkoholfreier "Absacker" - Erfahrungen?

    Es ist ja nun aber doch ein Unterschied, ob man keinen Alkohol mehr trinken will/darf, weil man aus eine Abhängigkeit raus will, oder ob man auf Alkohol verzichten muss, weil man bestimmte Medikamente nimmt oder eine Grunderkrankung hat, bei der Alkohol nicht gut wäre.

    Ich habe mich vor einigen Monaten mal durch allerlei Alkoholfreies durchprobiert jenseits von Saftschorlen und Ersatzprodukten. Meine Empfehlungen: Tonic-Water auf Eis und Zitrone. San Bitter. Crodino. Von Monin gibt es einen alkoholfreien Bitter, der gut mit Tonic oder Orangensaft schmeckt.

    So, wie ich die TE verstanden habe, geht es ja um eine relativ kleine Menge - da bieten sich die Crodino- oder SanBitter-Fläschchen an.

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    AW: Alkoholfreier "Absacker" - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von GuteLaune Beitrag anzeigen
    Es ist ja nun aber doch ein Unterschied, ob man keinen Alkohol mehr trinken will/darf, weil man aus eine Abhängigkeit raus will, oder ob man auf Alkohol verzichten muss, weil man bestimmte Medikamente nimmt oder eine Grunderkrankung hat, bei der Alkohol nicht gut wäre.
    Ich sehe da keinen Unterschied. In beiden Fällen ist Alk ein gefährliches Gift geworden. Und in beiden Fällen muss man erheblich sein Leben umkrempeln.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Alkoholfreier "Absacker" - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ich sehe da keinen Unterschied. In beiden Fällen ist Alk ein gefährliches Gift geworden. Und in beiden Fällen muss man erheblich sein Leben umkrempeln.

    Das stimmt natürlich.

    Aber während es für einen Alkoholiker, der trocken werden oder bleiben will, gefährlich werden kann, wenn er was trinkt, was so tut, als sei es Alkohol, weil dann einfach die gedankliche Nähe zum "richtigen" Alkohol schnell hergestellt ist und die Sucht ihr Übriges tut, ist das Risiko bei jemandem, der nicht abhängig ist, wohl geringer. Der sagt sich: heute keinen Alkohol. Und kann das mit etwas Willenskraft auch durchziehen, wenn etwas so aussieht oder so ähnlich schmeckt.
    Sich auf die pure Willenskraft zu verlassen, kann bei einem Alkoholiker ein riskantes Spiel sein.

    Ich hab da so einiges miterlebt vor einigen Jahren....

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