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  1. Avatar von fritzi72
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    Weihnachtsbäckerei - Rezepte für die Köchinnen

    Für die Nichtleserinnen von „Was kocht Ihr heute?“ folgende Erläuterung zu diesem Strang: ich war dabei mich dort lang und breit über meine Weihnachtsbäckerei auszulassen, was dort ziemlich ot ist und bevor ich mich endgültig gestoppt habe, wurde ich zum Neueröffnen eines Strangs mit schnellen und unkomplizierten Rezepten ermuntert. Hier ist er.

    Ich lege mal los mit dem Rezept für die Honiglebkuchen, ist zwar zum Ausstechen, aber der Teig war in null-komma-nix produziert und schmeckte ungebacken schon ziemlich lecker:

    250 g Honig plus 100 g Zucker bei geringer Hitze zusammen schmelzen
    kurz abkühlen
    Mischen mit:
    70 g Butter
    1 Ei
    1 TL Lebkuchengewürz (ich war etwas grosszügiger und habe verdoppelt)
    1 Prise Zimt (dito)
    2 Tropfen Bittermandelöl
    3 EL Schnaps oder Rum (habe ich weggelassen)
    1 EL Kakaopulver
    500 g Mehl
    1 Päckchen Backpulver

    2 Tage in Folie ruhen lasse
    Ausstecken und mit halben Mandeln verzieren

    Bei 180 Grad 15-20 Minuten backen

    Laut Rezept wird ein Guss aus Kartoffelmehl für den Glanz nach dem Backen aufgetragen, dazu 250 g Kartoffelmehl in der Pfanne anbräunen, mit 250ml kaltem Wasser ablöschen und kurz aufkochen, auf die gebackenen Lebkuchen pinseln und im noch warmen Ofen trocknen lassen.
    Ich glaube, das mit dem Guss spare ich mir.
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"
    Geändert von fritzi72 (01.12.2019 um 23:23 Uhr)

  2. Avatar von Vienna__
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    AW: Weihnachtsbäckerei - Rezepte für die Köchinnen



    Ich liebe Weihnachtsbäckerei - habe heute auch mehr oder weniger den ganzen Tag gebacken:

    Terrassenbrötchen mit Semmler Himbeermarmelade
    Buabaspitzla mit rotem Johannisbeergelee und paar auch mit dem schwarzen
    und abgewandlete Lebkuchen, die mach ich schon seit Jahren: und zwar mit getrockneten Sauerkirschen

  3. Avatar von Blila1
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    AW: Weihnachtsbäckerei - Rezepte für die Köchinnen

    FRIIIIIITZIIIIIII!!!! Du startest mit einem Volltreffer! Lebkuchen wollte ich immer schon machen, ich weiß sogar, dass man damit anfangen sollte. und wenn das noch die sind, die ich fast mein Leben lang suche (sieht fast danach aus), dann, ja dann weiß ich auch nicht was. Aber in weniger als 12 Stunden bin ich am Start!


  4. Avatar von twix25
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    AW: Weihnachtsbäckerei - Rezepte für die Köchinnen

    ich auch, hatte mich noch nie getraut
    Es wird Zeit für eine neue Signatur


  5. Registriert seit
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    AW: Weihnachtsbäckerei - Rezepte für die Köchinnen

    Es gibt doch schon einen Plätzchenthread?


    Ok, der ist riesig, also ich finde einen neuen toll.....

  6. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Weihnachtsbäckerei - Rezepte für die Köchinnen

    Lebkuchen ist eine feine Sache. Ich back das immer mit Hirschhornsalz und Pottasche. Es gibt wahrscheinlich 1000 Rezepte.

    Wichtig ist, dass man nur OberUnterhitze nutzt, mit Umluft ging es immer schief.

    Ich backe mittlerweile nur noch kleine und bestreiche sie hinterher mit Kuvertüre, lege sie dann in eine Blechschachtel mit einem Apfelschnitz.

    Ihr müsste sie diese Woche backen, da sie zuerst hart und dann mittels Apfelschnitz wieder weich werden. Das braucht seine Zeit. Regelmäßig lüftenlüften und reinsehen, ob Äpfel vertrocknet ist oder beginnt zu schimmeln.....
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

  7. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Weihnachtsbäckerei - Rezepte für die Köchinnen

    Meine Lieblingslebkuchen, die ich eigentlich jedes Jahr backe, sind -laut meinem Backbuch- Luisenlebkuchen, wobei ich noch nicht rausgefunden habe, ob es einen wirklichen Unterschied zu Elisenlebkuchen gibt oder ob da ein Redakteur was verwechselt hat oder besonders originell sein wollte?

    Jedenfalls werden die immer super und sind sehr beliebt.

    Rezept bei Interesse gerne nachher.
    12 26. We are Family.

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  8. Avatar von Blila1
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    AW: Weihnachtsbäckerei - Rezepte für die Köchinnen

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Ich backe mittlerweile nur noch kleine .
    Bleibt die Backzeit da gleich? ich weiß: dumme Frage, aber ich bin halt auch backdumm

  9. Avatar von Blila1
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    AW: Weihnachtsbäckerei - Rezepte für die Köchinnen

    Zitat Zitat von Stina Beitrag anzeigen
    Luisenlebkuchen, wobei ich noch nicht rausgefunden habe, ob es einen wirklichen Unterschied zu Elisenlebkuchen nr.
    klar gibt es den! Luise hat gebacken. Rückst du das Rez raus... für wenn ich schon im Backrausch bin. noch nicht, ich tät gern, aber die Flicht

  10. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Weihnachtsbäckerei - Rezepte für die Köchinnen

    Gerne
    Rezept für ca. 30 kleine runde Oblaten (Durchmesser 4 cm).
    (Ich mach immer die doppelte Menge )

    2 Eier, 200 g Zucker, 3 TL Zimtpulver, 1/2 TL Kardamom, 1 Msp. Nelken (gemahlen), abgeriebene Zitronenschale von ca. 1/2 Zitrone, etwas Salz, 200 g gem. Mandeln, 50 g Orangeat, 100 g Mehl, 1/2 Tl Backpulver, Oblaten, Puderzucker und Zitronensaft für Zuckerguss und/oder Zartbitter-Kuvertüre. (Evtl.Pistazien oder gehackte Mandeln als Deko, lass ich immer weg).

    Zuerst die Eier mit dem Zucker aufschlagen, dann alle Gewürze, Mandeln und das Orangeat untermischen. (Uns stört es nicht, wenn das Orangeat etwas gröber daher kommt und die Lebkuchen eher uneben werden. Wer den Teig lieber ganz fein mag, sollte das Orangeat noch feiner hacken).
    Dann Mehl und Backpulver unterrühren.
    Dann kommt der anstrengdste Teil: den sehr klebrigen Teig mit Hilfe eines Messers oder zweier Teelöffel auf die Oblaten setzen und mit feuchtem Messer leicht kuppelförmig verstreichen.

    Dann am besten noch ca. 1 h an der Luft trocknen lassen.
    In meinem Backofen backe ich ohne Vorheizen bei 150 Grad Umluft (und trotzdem einzelnen Blechen) ca. 18-20 Minuten. Mein Backofen ist aber meistens ein wenig schneller. Im Rezept steht vorheizen bei 175 Grad, dann auf 150-160 Grad runter, wenn das Blech reinkommt und dann 20 Minuten. Die Lebkuchen sollen leicht gebräunt, aber auf keinen Fall dunkel sein und sich noch weich anfühlen.

    Nach dem Abkühlen nach Belieben mit Zuckerguss und/oder Schokokuvertüre bestreichen.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung & Freundschaft

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