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  1. Avatar von Fairyqueen
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    ( a little drop of) MULLYGATAWNY soup

    Liebe Fachleute,

    ich möchte für mein Team (10 Personen) eine richtig gute Mullygatawny Soup kochen.
    Unter richtig gut stelle ich mir vor, dass ich ein ganzes fleischiges Huhn koche, dann entbeine und die Haut abmache, das kleingeschnittene Fleisch später wieder einlege und die Brühe als Basis für die Suppe nehme.

    Ich habe schon verschiedene Rezepte in den einschlägigen Foren durchgeguckt - die meisten gehen davon aus dass
    a) nur Brüste gebraten und zum Schluss reingetan werden
    b) hinterher die Suppe püriert wird.

    Das deckt sich nicht mit meinen Erinnerungen an ein Rezept, wo mir jahrelang das Wasser im Munde zusammenlief, es aber nie zur Durchführung kam. (Das Rezept ging leider verloren).

    Ich meine, dass die Suppe dort nicht püriert wurde, sondern irgendwie sämig, aber doch mit Stücken (Früchte, Gemüse, Fleisch) war. Vielleicht auf Mehlschwitzenbasis oder hinterher angedickt?
    Und es gab Reis dazu - hab ich auch nicht gefunden in den Foren, sondern immer nur als Vorsuppe.

    Wer hat die Mullygatawny schon mal gemacht und kann mich an seinen/ihren Erfahrungen teilhaben lassen?
    "Vieles ist gelungen, manches ist misslungen." Helmut Schmidt


  2. Registriert seit
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    AW: ( a little drop of) MULLYGATAWNY soup

    Ich habe sie vor vielen Jahren (Jahrzehnten..., in den Siebzigern) bei unseren schottischen Nachbarn kennengelernt, der Vater der Nachbarin war in Indien stationiert gewesen und sie haben sehr gut indisch gekocht. Ich erinnere mich an sämige, aber nicht mit Mehlschwitze gebundene Konsistenz und identifizierbare Teile von Karotte, Stangensellerie und Huhn.

    Ich habe die auch schon gekocht, nach einem Rezept aus einem kleinen Heyne-Paperback, das ich leider nicht mehr habe. Aber ich habe gute Erfahrungen mit der Reihe "How to cook the perfect..." im Guardian gemacht, schau doch mal, was die dazu sagen: https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2017/jan/12/how-to-cook-the-perfect-mulligatawny

  3. Avatar von charly798
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    AW: ( a little drop of) MULLYGATAWNY soup

    Ich kenne die Suppe nicht und musste erst mal schauen:
    Mulligatawny-Soup | BRIGITTE.de

    Wenn Du die stückiger möchtest, würde ich weniger pürieren.

    Dadurch das es mit Mehl bestäubt wird, ist das ja ja sämiger.

    Ansonsten Huhn kochen, entfleischen und das gezupfte zum Schluß in der Suppe heiß werden lassen
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

  4. Avatar von Fairyqueen
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    AW: ( a little drop of) MULLYGATAWNY soup

    Roderic, ich dank dir für deine sich mit meinen deckenden Erinnerungen und den link zum Guardian. Jetzt hab ich die Infos, die ich brauche und die Gewissheit,

    ....dass ich doch Recht hatte! Es wird nicht püriert!

    Nun werde ich mich, umgeben von den 10 Seiten aus dem Guardian und zwei anderen Rezeptseiten an das Abenteuer wagen.

    Ganz froh bin ich auch darüber, dass es keine vorgeschriebene Schärfe oder Curry-Zusammensetzung gibt, und für die Hinweise zu Sweet and Sour.
    "Vieles ist gelungen, manches ist misslungen." Helmut Schmidt


  5. Registriert seit
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    AW: ( a little drop of) MULLYGATAWNY soup

    M.-Soup hab ich noch nicht gegessen.

    Aber ich immitiere die Sämigkeit indischer Saucen und Suppen durch kurzes Reinhalten des Pürierstabs an einer Stelle im Topf, so dass nur ein kleiner Anteil puriert wird.

  6. Avatar von kuhliebe
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    AW: ( a little drop of) MULLYGATAWNY soup

    oh mich würde dieses Rezept sehr interessieren.

    kannst du das mal einstellen

    also die von Dir.

  7. Avatar von Fairyqueen
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    AW: ( a little drop of) MULLYGATAWNY soup

    Meinst du jetzt mich?

    Ich hab noch kein eindeutiges Rezept.
    Ich hab die 10 Seiten aus dem Guardian, bei der verschiedene Rezepte seit 1850 verglichen werden und aus denen man die Bauweise und Idee dahinter rausziehen kann.
    Dann hab ich ein üppiges Rezept, wo püriert wird. (Chefkoch)
    Eins wo Quark hineinkommt, der die Sämigkeit liefert. (das große Weiße mit dem Löffel voll Tomatensuppe)
    Und ein ganz "mageres" ohne Fleisch, nur auf Basis von Hühnerbrühe. (aus "Teufels Küche")

    Am WE bastel ich mir daraus die Zutatenliste, und eine Woche später koche ich.
    Wenn es dann gut gelungen ist, kann ich dir das Rezept einstellen.
    "Vieles ist gelungen, manches ist misslungen." Helmut Schmidt

  8. Avatar von Alaska
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    AW: ( a little drop of) MULLYGATAWNY soup

    Etwas mehr milde Zwiebel (Gemüse oder weiße) gibt auch gute Sämigkeit.
    "She got a mind of her own And she use it well."
    (The Rolling Stones, Memory Motel)

  9. Avatar von Alaska
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    AW: ( a little drop of) MULLYGATAWNY soup

    "She got a mind of her own And she use it well."
    (The Rolling Stones, Memory Motel)


  10. Registriert seit
    04.01.2019
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    AW: ( a little drop of) MULLYGATAWNY soup

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Und die Kokosmilch sollte auch zur Sämigkeit beitragen.
    Das steht so auch im Guardian. Ich würde sie weglassen, weil das dann eine - für meinen Geschmack - modernisierte Version eines Gerichts ist, dass man (ich) doch auch wegen seines quasi antiken Charmes kocht. Das wäre für mich so, als würde man die in langem Gebrauch etwas ramponierten Griffe einer alten Kommode durch Ikea-Beschläge ersetzen.

    Bei der Suppe meiner früheren Nachbarn kam die Sämigkeit von zerfallenem Gemüse, vielleicht auch von roten Linsen, so genau erinnere ich mich nicht mehr.

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