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  1. Avatar von Zartbitter
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    AW: Gut vorbereitet sein, um entspannt Gäste zu empfangen

    Ich teste manchmal vorher aus. Wie die Maronesnsuppe zu Weihnachten. Da wollte ich eine ganz leichte Suppe und das war nicht einfach.

    Sonst ist meine Planung strukturiert.

    Sowie bei Frau katelbach.

    Vorbereitung der Komponenten, Ein Beispiel: Feldsalat wird am Tag vorher geputzt.

    Am Tag vorher decke ich auch den Tisch ein.
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)

  2. Moderation
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    AW: Gut vorbereitet sein, um entspannt Gäste zu empfangen

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Das tue ich zumindest am selben Tag nie, also was ganz Unbekanntes zubereiten.
    Ich schon

    Erfahrungsgemäß gelingen mir Rezepte beim ersten Mal fast immer, und beim zweiten Mal ganz oft nicht. Außerdem gibt's so Sachen, die lohnen sich nur als Zwischengang, oder für viele Leute.

    Ich hatte es auch schon zweimal, daß ich etwas böse unterschätzt habe und mehr als eine Stunde zu spät dran war. Aber immer nur mit dem Hauptgang, da kann ich dann die vorigen Gänge etwas ausdehnen, noch schnell was dazwischenwerfen (es ist z.B. bei einem langen Essen gut, eine Packung Zitronensorbet im Tiefkühler zu haben: als Zwischengang vor dem Hauptgericht geht das fast immer, mit Sekt oder Tonic, oder ohne.)

    Entscheidend ist für mich, das ich die besonders schweren, schmierigen und unfallträchtigen Arbeiten (Bratensatz aus dem Bräter entfetten, in einen Topf füllen, pürieren, binden ist mein persönlicher dramatischer Höhepunkt der Küchenarbeit) erledigt habe, bevor die Gäste da sind. Die belasten mich sonst, und das merkt man.

    Ich betrachte auch, gerade bei sehr aufwendigen Menüs, das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen und modifiziere die Rezepte bzw greife zu Halbfertigprodukten. Z.B. ersetze ich Mürbeteig, wann immer es geht, durch Hefeteig, wenn das nicht geht durch TK-Blätterteig. Ich liebe rohe Klöße aber ich kaufe den Teig fertig. Wenn ich Fischfilets brauche, kaufe ich keinen ganzen Fisch. Statt zwei Kilo Rosenkohl zu putzen, hole ich ihn tiefgekühlt. Und so weiter.

    Wenn etwas Komplexes durch's Von-Grund-Auf-Selbermachen wird, und ich es wirklich machen will, dann muß das eben eingeplant werden und vielleicht woanders etwas gekürzt oder modifiziert, damit das Projekt nicht aus dem Ruder läuft.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  3. Registriert seit
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    AW: Gut vorbereitet sein, um entspannt Gäste zu empfangen

    Respect.

    So planvoll gehe ich nicht vor und ich bin auch nicht gut darin, Dinge am Vortag vorzubereiten. Dennoch scheine ich einigermaßen strukturiert vorzugehen, denn ich werde immer rechtzeitig fertig. Auch wenn die Gäste zu früh kommen (was ich trotzdem nicht ausstehen kann). Ich bin schnell, das kompensiert einiges.

    Mein Mann würde euch sofort einziehen lassen, er wird jedes Mal ganz nervös, wenn ich - in seinen Augen - nicht rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginne.

  4. Avatar von twix25
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    AW: Gut vorbereitet sein, um entspannt Gäste zu empfangen

    Ich bin auch schnell, was leider in der Küche gelegentlich zu nem ``Huuch`` führt

    Ein Fehler ist definitiv, dass ich nicht sofort alles wegräume/spüle
    Damit sieht es oft schon recht durschnander aus

    Lernen möchte ich tatsächlich mehr, am Vortag zu erledigen

    Ich mag es nämlich echt üüberhaupt nicht, am Tag selber soo viel machen zu müssen

    Und fast alle, die in meinem Umfeld frisch u experimentell kochen, sagen mir dauernd : DAS kann man doch ALLES suuper vorbereiten
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

  5. Avatar von twix25
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    AW: Gut vorbereitet sein, um entspannt Gäste zu empfangen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wenn etwas Komplexes durch's Von-Grund-Auf-Selbermachen wird, und ich es wirklich machen will, dann muß das eben eingeplant werden und vielleicht woanders etwas gekürzt oder modifiziert, damit das Projekt nicht aus dem Ruder läuft.


    Fisch definitv nur Filets
    TK mag ich weiterhin üüberhaupt nicht

    Sachen, die aus dem Ruder laufen, gibt es nicht

    Riesentöpfe, Bratensatz....erledige ich auch vorher

    Sorbet merk ich mir (gabs auch an Weihnachten - gefiel mir als Gast)

    Außerdem gibt's so Sachen, die lohnen sich nur als Zwischengang, oder für viele Leute.

    Genau!!!



    Ich betrachte auch, gerade bei sehr aufwendigen Menüs, das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen

    Hefeteig kann ich immr noch nicht, bekomme weiterhin immer noch seit Jahrzehnten tolle gelingsichere Tipps u bitte an dieser Stelle von weiteren abzusehen, Danke

    Blätteteig dagegen kaufen, kann und find ich super

    Was ich eigentlich am Kochen für Gäste am meisten liebe, ist die Deko...diese Minuten sind das Größte für mich und wehe, da kommt mir einer in die Quere, also zu früh
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  6. Registriert seit
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    AW: Gut vorbereitet sein, um entspannt Gäste zu empfangen

    Um Unbekanntes bei einer Einladung zu kochen, habe ich keine Nerven. Das brächte mich ins Schleudern. Vor allem, wenn dann noch Gäste in der Küche stehen und zusehen.
    Neues wird bei mir zuerst im kleinen Kreis an der engsten Familie getestet, eventuell noch mal und verbessert. Wenn es da für gut befunden wurde, mache ich es bei Einladungen.
    Schmorgerichte und Suppen koche ich einen Tag vorher und mache sie am nächsten Tag fertig. Pilze oder Sahne kommen erst dann dazu. Tafelspitz koche ich auch einen Tag vorher und wärme ihn nur noch in der Brühe auf.
    Als Vorspeise mache ich ab und zu gerne Terrinen, weil man die einen Tag vorher machen muss.

    Salatsoße mache ich einen Tag vorher, gebe sie in einem Glas in den Kühlschrank und muss sie am nächsten Tag nur noch rausstellen und aufschütteln.

    Soße für Wild und Rinderfilet mache ich mindestens einen Tag vorher.

    Teige für Quiche oder Tarte mache ich dann, wenn ich gerade Zeit habe, lege sie in schon in der Form in das Gefrierfach und muss sie dann nur noch am Tag der Einladung befüllen und backen.

  7. Moderation
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    AW: Gut vorbereitet sein, um entspannt Gäste zu empfangen

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    TK mag ich weiterhin üüberhaupt nicht
    Ich find das oft besser vom Geschmack als Zeug das zwei Tage bei mir in der Bude gelegen hat. Natürlich kann ich den Rosenkohl eine Woche vorher kaufen (wenn er Saison hat), putzen, blanchieren und einfrieren... aber es gibt für mich spaßigere und lohnende Sachen.

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Sachen, die aus dem Ruder laufen, gibt es nicht
    Das spricht für gute Projektplanung.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  8. Registriert seit
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    AW: Gut vorbereitet sein, um entspannt Gäste zu empfangen

    Ich plane meist ein Menü, was sich gut vorbereiten lässt, meist schon 2 Wochen vorher.

    Am 1. Tag gehe ich alle Lebensmittel und Getränke einkaufen. Räume alles ein und stelle die Getränke kalt.

    Am Tag vor der Einladung habe ich das Dessert komplett fertig und wie hier schon geschrieben wurde, Komponenten vorbereitet, die ich am Tag selbst brauche.

    Am Nachmittag der Einladung bereite ich dann alles vor, decke den Tisch. Nachdem ich alles zubereitet und/oder gekocht habe, wische ich noch einmal die Küche, schaue nach der Gästetoilette und relaxe noch bevor die Gäste kommen.

    In jüngeren Jahren habe ich mich fast überschlagen und alles am Tag selbst erledigt.

    Es ist zwar trotzdem noch viel Arbeit, aber es ist mit Planung und Einkauf leichter.

  9. Avatar von schafwolle
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    AW: Gut vorbereitet sein, um entspannt Gäste zu empfangen

    Zitat Zitat von morcheeba-1966 Beitrag anzeigen
    So planvoll gehe ich nicht vor und ich bin auch nicht gut darin, Dinge am Vortag vorzubereiten.
    Du brauchst Dir nur einen Hund zuzulegen, der zu gewissen Zeiten
    raus bzw. spazieren gehen muss. Also auch am Tag der Einladung.

    Da hast Du dann gar keine andere Wahl, als den Vortag für die
    Vorbereitungen mit einzuplanen.


    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    Ein Fehler ist definitiv, dass ich nicht sofort alles wegräume/spüle
    Damit sieht es oft schon recht durschnander aus
    Das würde ich als sehr hinderlich empfinden.
    Vor allem ist es gefühlt viel mehr Arbeit, alles auf einmal wegzuräumen
    als eben immer gleich das, was man nicht mehr benötigt.

    Ich finde aber, an dem Punkt kann man ganz gut arbeiten, indem
    man es eben bewusst anders macht.


    TK mag ich weiterhin üüberhaupt nicht
    Ist das nicht einfach nur Voreingenommenheit?

    Ich ziehe zB bei Spinat, Brokkoli und Karotten die TK-Variante
    absolut vor. Auch ein Vorteil von TK: die beständige Qualität: man weiß,
    was man kauft und wie es schmeckt.

    Letztens - für die Quiche - habe ich den Mürbeteig selbst gemacht.
    Aber offen gestanden nur deshalb, weil er im Supermarkt ausverkauft war ;).
    Im Endprodukt merke ich da aber keine wirklichen Unterschiede.


  10. Registriert seit
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    AW: Gut vorbereitet sein, um entspannt Gäste zu empfangen

    TK-,Karotten schmecken total muffig.
    Deutschland, Deutschland über alles,
    über alles wächst mal Gras.
    Ist das Gras so'n Stück gewachsen,
    frißt's ein Schaf und sagt: Das war's!
    J. Dietz

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