Hallo ihr,
vielleicht kennen mich ja einige hier schon ein wenig da ich schon länger in der Bricom aktiv bin. Für alle die nicht: ich bin grade zum zweiten Mal schwanger geworden und müsste meiner Rechnung nach so in der 7.Woche sein. Greta, die man da links sieht ist gerade 2 Jahre alt geworden.
Da wir momentan in Neuseeland leben war ich heute doch ein wenig schockiert von meinem ersten Arztbesuch.
Mir wurde Blut + Urin abgenommen, der Blutdruck gemessen und dann noch der Bauch abgetastet und mit dem Stethoskop abgehört.Was immer das auch in diesem Stadium bringen soll. Ultraschall hatten sie in der Praxis garkeinen
und ansonsten wurde auch nix weiter untersucht.
Das heißt es herrscht weiterhin Unklarheit bei mir über den genauen Geburtstermin, richtige Lage des Embryos in der Gebärmutter, zeitgemässe Entwicklung, eventueller Herzschlag etc.
Wie ist das in anderen Ländern so? Ich weiß das es hier auch Frauen aus England/Australien usw. gibt. Würdet ihr mir von euren Erfahrungen berichten?
Am liebsten hätte ich jemanden der das alles auch nicht wusste/weiß und trotzdem relaxt ist![]()
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Bitte also um Beruhigungspostings...![]()
Achja, wenn ich ca. in der 20.Woche bin geht es wieder nach D....
Bin schon gespannt auf eure Erfahrungsberichte.
Liebe Grüße willauch
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Thema: Schwanger im Ausland
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31.05.2008, 12:17
Schwanger im Ausland
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31.05.2008, 13:22Inaktiver User
AW: Schwanger im Ausland
Das sind ja Methoden wie im Mittelalter
Ich kann dir leider nicht helfen, hoffe aber für dich, das es jemand kann
Alles gute für deine Schwangerschaft
Sei froh, das du dann bald wieder in Deutschland bist
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31.05.2008, 13:28Inaktiver User
AW: Schwanger im Ausland
Meiner Freundin in Portugal ist es so ergangen. Allerdings bekam sie dann mal die Überweisung ins Krankenhaus, dort wurde dann der US etc. gemacht.
LG Schweinchen
PS: Beide sind Kerngesund
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31.05.2008, 13:29
AW: Schwanger im Ausland
Zitat von Inaktiver User
Das sollten mal Leute lesen, die dauernd über unser deutsches Gesundheitssystem schimpfen.
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31.05.2008, 14:08
AW: Schwanger im Ausland
liebe willauch,
ich habe letzten dezember in belgien entbunden und war auch waehrend er ganzen ss dort. wie dir die dezembermamis sagen koenne, war ich oft verzweifelt ueber die art der vorsorge. allerdings wurde bei mir jedesmal ein ultraschall gemacht. aber sonst nichts. und ich meine nichts. einmal hat man mir blut abgenommen, also keine untersuchung bzgl. ev. infektionen, nie wurder der mumu untersucht und ein ctg gab es erst zur geburt im kh. ich habe immer verzweifelt meine cousine angerufen, die gynaekologin in deutschland ist - sie fand das super und meinte, in deutschland sei dir vorsorgen teilweise sehr ueberzogen. lasse ist putzmunter auf die welt gekommen und ich haette gut daran getan, so relaxed wie mein fa zu sein. also ich rate, verlass dich drauf, dass in neuseeland auch kinder zur welt kommen. in holland ist es teilweise noch ueblich, gar keine ultraschall in der ganzen ss zu machen!
viel erfolg und alles liebe!!
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31.05.2008, 14:44
AW: Schwanger im Ausland
Hallo Willauch,
ich lebe in den USA und auch hier werden zwei, max. drei US gemacht - ansonsten aehnelt alles auch dem deutschen System. Allerdings kann man, wenn man moechte, auch noch zusaetzliche US vereinbaren.
Mir kommt es jedoch oft wie reine Neugierde vor, wenn so oft geschallt wird.
Mach Dir nicht so viele Gedanken. Es gibt doch eine ganze Menge gesunder Neuseelaender
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31.05.2008, 14:47Inaktiver User
AW: Schwanger im Ausland
Hallo willauch!
ich bin jetzt ungefähr in der 26. woche und lebe (wie anscheinend fast die hälfte der zukünftigen september-mütter
) in England. Ich glaube das arzt-erlebnis ist hier relativ ähnlich wie in Neuseeland.
Ich war zum ersten mal in der 7.-8. Woche hier beim (Allgemein-)Arzt, aber der hat fast noch weniger als bei dir gemacht. Ich glaube noch nicht mal einen Bluttest oder irgendetwas . In der 9 Woche haben sie den Urin nach Zucker und Eiweiß untersucht und meinen Bauch abgetastet (frag mich nicht was man da fühlen konnte, aber die Ärztin meinte sofort im Brustton der Überzeugung, daß es keine Zwilinge wären, das würde sich anders anfühlen!
aha....)
Der nächste Termin war dann um die (errechnete) 12.-13 woche im KH zum Ultraschall, währendessen wurde ich nochmal fast 2 Wochen zurückdatiert. Hmm ja und seitdem habe ich so grob geschätzt alle 4-6 Wochen einen Termin abwechselnd bei Allgemeinarzt oder Hebamme im KH. Beim Allgemeinarzt wird immer nur Urin untersucht, Blutdruck gemessen und Bauch abgetastet. Bei Hebamme ab und an auch mal nach Herztönen vom Kind geguckt.
In der 20. Woche gab es noch einen Feinultraschall und irgednwann kommt wohl noch eine Art Glukose-test, aber damit hat es sich wohl glaube ich schon.
Ich muss sagen, ganz am Anfang war das schon sehr komisch. Vor allem, weil ja noch nicht mal jemand einen SS-test gemacht hat. Das heisst ich hätte mir das alles theoretisch aus den Fingern saugen und total unschwanger zum US in der 12. Woche antanzen können.
Schon sehr seltsam.
Auch weil die Allgemeinärztin gleich beim ersten Termin meinte: "So und ihr Baby kommt dann um den so und sovielten zur Welt..." wobei ich nur dachte, woher wissen sie denn daß ich schwanger bin, vielleicht bilde ich mir das doch nur alles ein!
Andrerseits sagten sie schon, daß man bei Blutungen oder Schmerzen sofort kommen soll und ich habe bei anderen auch gehört, daß in so einem Fall die Versorgung absolut super ist.
Und auf irgendeine Art fand ich diese Zuversicht, daß schon alles gut und ok ist (solange es halt keine anderen Anzeichen gibt) auch sehr beruhigend und vernünftigt.
Ich war dann so um die 18. Woche nochmal in Deutschland und hatte da einen Termin mit meiner alten FA - größtenteils um alles durchchecken zu lassen, weil ich mir halt auch nicht sicher war, ob ich noch mehr hätte machen lassen sollen.
Im Endeffekt hat sie aber nur einen Toxoplasmose-test gemacht (hier in GB wird einem einfach geraten alles zu vermeiden) und einen extra US mit Gebärmutterhalsvermessung. War also auch nicht wirklich anders, als das was ich hier bekommen habe und sie hat mir auch nicht das Gefühl gegeben, ich hätte hier großartig etwas verpasst.
Klar gerade ganz am Anfang kann noch viel schiefgehen, aber ich denke einfach mal, daß man ohne irgendwelche negativen Anzeichen wie Blutungen oder Schmerzen, rein statistisch doch schonmal eine gute Chance hat, daß alles stimmt.
Eine Garantie kann man doch auch mit ständigen US nicht haben.
Und selbst WENN dann irgendetwas nicht in Ordnung ist, kann man zu so einem frühen Zeitpunkt dann ja doch relativ wenig dran ändern, so traurig es dann doch sicher ist.
Ich weiß nicht ob dir meine Gedanken helfen, aber Neuseeland (und GB) hat auch viele Frauen, die auf diese Weise ihre Kinder bekommen haben und obwohl ich wirklich liebend gerne mehr US haben würde (bin doch so wahnsinnig neugierig...
) kann man sich mit den ganzen Untersuchungen doch -ganz ehrlich - auch sehr verrückt machen.
(eine Bekannte von mir ist in der 30. woche von GB nach D zurückgezogen und wurde - obwohl total normal und gesund - durch den ganzen untersuchungsmarathon so verunsichert "kind ist zu klein/groß/ungleichmäßig gewachsen", das sie jetzt im Nachhinein sagt die Betreuung in GB war ihr fast lieber)
Viel Glück und alles Liebe!
Anni
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31.05.2008, 15:37
AW: Schwanger im Ausland
Sehr interessantes Thema! Ich bin zwar in D schwanger, aber habe gerade eben ein Buch hierliegen (Hebammenwissen für Mutter und Kind), das dem Ultrageschalle hier in D sehr kritisch gegenüber steht. As Vorbild werden da immer die Niederlande genannt, die was Frühgeburten und so angeht wesentlich bessere Zahlen als D vorzuweisen haben.
Nun bin ich gerade selbst schon sehr oft geschallt worden (bin Privatpatientin, da reizt das natürlich) und das wird wohl so weitergehen, da meine letzten zwei Ultraschalle 'eine unerklärliche Flüssigkeit' außerhalb der Fruchthöhle aber in der Gebärmutter zeigten. Drei Ärztinnen hatten sowas noch nie gesehen, dem Embryo geht's prima, aber man ist eben doch vorsichtig. Einerseits bin ich ja froh, dass ich dank der Ultraschallerei überhaupt vorsichtig sein kann, andererseits kann ich mir auch gut vorstellen, dass das ganze relativ harmlos ist und bei nicht so oft geschallten Schwangeren eben einfach nicht gesehen wird. Naja, ich gebe trotzdem zu, dass ich wenn ich die Wahl habe eben doch auf Nummer Sicher gehe, aber so generell gesehen kann ich das Argument, dass zu viel Kontrolle auch viel Angst und Stress auslöst und eher kontraproduktiv ist, nachvollziehen. Sicher wird man das anders sehen, wenn man aufgrund von einem Ultraschall auf etwas ernstes hingewiesen wurde und dementsprechen sein Verhalten ändern konnte. Ein Dilemma eben...
mit Weihnachtsengel
12/08 und
Maikäferchen 05/11 
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31.05.2008, 16:45
AW: Schwanger im Ausland
Ich habe neulich SternTV gesehen (habe gerade dank Mutterschutz viel Zeit zum Fernsehen
), da wurde von einer Deutschen berichtet, die in Neuseeland lebt (mit einem Neuseeländer verheiratet ist) und im 9. Monat schwanger mit ihrem Mann zurück nach Deutschland gezogen ist. In dem Bericht wurde erwähnt, dass alle bisherigen Untersuchungen bei der Hebamme durchgeführt worden wären. Das klang so, als wären in Neuseeland die Hebammen vorrangig für die Kontrolle zuständig. (?) Kann natürlich auch ein Einzelfall gewesen sein...
* 32, mit Junior * 12.6.2008
*
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31.05.2008, 20:48
AW: Schwanger im Ausland
Soweit ich weiss, wird in den USA auch erst in der 12. Woche ein US gemacht, das ist dann aber auch bereits der "First Look" (Nackenfaltenmessung), weil viel "machen" kann man ohnedies vorher medizinisch nicht, sollte etwas schief gehen. Das ist halt knallharte Effizienz (Im Volksmund auch "nicht-staatliches Gesundheitssystem"
).
Meine normale FA hat den Herzschlag immer mit dem Stethoskop abgehört, US gab es dann wieder zum Organscreening.
Dass ich letztlich doch viele US am Anfang hatte, lag daran, dass ich diese in einer Kiwu-Klinik hatte, da laufen die Dinge anders, sonst scheint das nicht so üblich.
Offensichtlich geht es nur um den US, oder? Sonst klang die Untersuchung doch ganz ok, oder hab ich da etwas falsch verstanden? Liegt vielleicht deine Unsicherheit eher darin, dass im "Ausland"
ohnehin immer alles "seltsam" ist? Also, wie im Mittelalter kommt mir das eigentlich nicht vor.....Eine Vaginaluntersuchung wurde (laut Auskunft meiner damaligen amerikanische Ärztin) anfangs aus Vorsichtsgründen nicht gemacht - Infektionsgefahr, soweit ich mich erinnere.
Frag doch einfach, ob du einen US bekommen kannst (evtl. selbst bezahlen willst), wenn du ungeduldig bist - das verstehe ich, dass du den Herzschlag gerne gesehen hättest, klar.
Columbine


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