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  1. Inaktiver User

    Angst vor der Geburt

    hallo

    ich bin in der 21.woche schwanger und es ist ein wunschkind! habe schon immer für mich gewußt, dass kinder zu meinem leben gehören! nichts desto trotz habe ich jetzt und hatte auch schon vorher große angst vor der geburt! vor den schmerzen währendessen, vor dem dammschnitt, davor dass es einreißt, davor dass es genäht werden muss, vor den wehen, vor dem kontrollverlust über den eigenen körper usw...!
    möchte ich mit schonmamis darüber reden hört man immer nur: "wenn du das kind im arm hälst ist alles vergessen! "
    das mag ja sein, aber was ist bis dahin??? wächst man so langsam mit dem wachsenden schmerz mit? ist man high von endorphinen und adrenalin? schämen sich die mütter zu sagen, dass es die schlimmsten schmerzen sind, die sie jemals hatten? ( so stelle ich es mir vor!) was ist da los? eine eingeschworene gemeinde?

    vielleicht kann man mich hier ja etwas aufklären! es soll natürlich nicht heißen, dass ich jetzt schauermärchen über die geburt hören möchte, aber eine realistische einschätzung wäre mir ganz recht!

    danke, lulu!

  2. Inaktiver User

    AW: Angst vor der Geburt

    achja,habe ganz vergessen zu erwähnen, dass mir der gedanke an eine pda wasser auf die stirn treibt...ich bin wirklich kein held!

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    AW: Angst vor der Geburt

    Hallo Lulu,

    tja, nach allen Gesprächen, die ich mit anderen Müttern schon über das Thema geführt habe, würde ich erstmal sagen: es gibt eine sehr, sehr große Bandbreite.
    Ich persönlich habe die Geburt als sehr anstrengend und auch schmerzhaft erlebt, aber weder fand ich irgendwas peinlich, noch hatte ich Probleme mit dem Kontrollverlust. Ich war so sehr mit der Geburt beschäftigt, dass mir alles andere wirklich egal war. Ich hatte (zumindest in der Austreibungsphase, die bei mir aber über min. zwei Stunden ging) auch wirklich keine eigenen Vorstellungen mehr, was die Position etc. angeht. Ich habe einfach gemacht, was meine Hebamme mir gesagt hat. Ihre Fragen habe ich meist mit Nicken oder Kopfschütteln beantwortet, mehr war nicht drin.
    Nachdem mein Sohn dann geboren war, war ich total glücklich und total erschöpft. Ich bin (sobald die Hebamme den Dammschnitt genäht hatte) mit ihm zusammen ins Bett gekrochen und wollte mich weder waschen noch duschen, sondern einfach nur ausruhen! Es war eh abends, so dass ich dann erstmal die Nacht geschlafen habe und erst am nächsten Morgen geduscht habe (das hätte ich vorher keinem geglaubt, wenn er mir das vorausgesagt hätte).
    Nochmal zu den Schmerzen: ich fand die ersten Stunden eigentlich ziemlich gut zu ertragen und war überrascht, wie gut die im GVK erlernte Atemtechnik mir geholfen hat. Nur die letzten Stunden fand ich wirklich fies und v.a. die letzten zwei bis drei Wehen, wo der Kopf meines Kindes schon das Gewebe gedehnt hat - da hörte der Schmerz nämlich auch zwischen den Wehen nicht mehr auf.
    Dammschnitt: klingt unglaublich (und ich habe es vorher auch nicht glauben können) aber ich habe es tatsächlich nicht mitbekommen, dass ich geschnitten wurde. Und hatte auch hinterher keine Probleme mit der Narbe. Insofern habe ich diesmal (bin mit dem zweiten schwanger) keine Angst vor einem Dammschnitt oder -riss.
    Beantwortet das jetzt deine Frage, oder wolltest du was ganz anderes wissen?
    Vielleicht auch interessant für dich: hier gab es schonmal ein ähnliches Thema
    Viele Grüße
    Vera

  4. Inaktiver User

    AW: Angst vor der Geburt

    Hallo unserlulu,

    bei deinen Worten
    dass mir der gedanke an eine pda wasser auf die stirn treibt...ich bin wirklich kein held!
    musste ich schmunzeln . Das könnte won mir sein!!

    Erstmal vorweg: JEDE Geburt ist anders. Welches Los du ziehst, wirst du wohl wirklich erst hinterher wissen.

    Ich hatte während der Schwangerschaft auch regelrecht Angst vor der Geburt und habe mir sogar ernsthaft überlegt einen Wunschkaiserschnitt durchführen zu lassen. Je näher die Geburt jedoch rückte (das begann ca 2 Wochen vor der Geburt), desto gelassener wurde ich. (Vielleicht spielen da die Hormone auch eine gewisse Rolle?!)

    Vielleicht sollte ich dazu noch sagen, dass ich Spritzen und Nadeln hasse - man könnte sogar behaupten, ich sei ein Spritzen-Phobiker . Ich bin sogar mal bei einer Blutabnahme umgekippt .
    Und unter der Geburt fand ich mich dann plötzlich mit 2 Kanülen in den Händen und einer PDA im Rücken wieder und das Beste daran war: Es war gar nicht schlimm!
    So ganz ohne Geburtshormone hätte ich mir das nie vorstellen können, aber die PDA war wirklich angenehm. Das setzten tat überhaupt nicht weh und wenn sie mal drin ist, sieht man sie ja nicht mehr .

    Mach dir bitte keine Sorgen. Du schaffst das!! Ganz ohne Schmerzen geht es nicht, aber es kann dir jederzeit geholfen werden, wenn du das möchstest und das ist doch sehr beruhigend, oder?
    Es gibt so viele Möglchkeiten die Schmerzen zu lindern...

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    AW: Angst vor der Geburt

    Hallo
    Also um ehrlich zu sein sind es die vermutlich schlimmsten schmerzen die man je aushalten muß. allerdings ist das positive daran im vergleich zu anderen schmerzen, das man den grund kennt und man weiß sie hören irgendwann auf. Ich denke ohne die Endorphine und co wär es gar nicht auszuhalten. Ich wollte bei meiner Tochter gerne eine PDA hat aber zeitlich dann nicht mehr hingehauen, aber ich weiß das ich das ganze nie mehr ohne machen würde (wie du siehst ich würde es aber nochmal machen )
    ich hatte auch vorher manchmal richitge panikattacken so ala wie komm ich hier nur wieder raus. aber dann versuchte ich mir immer rantional zu sagen hach das wurde schon milliardenfach vorher gemacht, dann schaffst du das auch. vorher dacht ich auch öfter was einem dabei alles peinlich sein könnte, wenn man schreit (ich hab das 2 stunden am stück gemacht, hätt ich nie von mir gedacht)oder gar andere dinge macht , währenddessen ist dir dies aber tatsächlich genau genommen scheißegal, hab ich vorher aber auch nie glauben können.
    Der Dammschnitt hat bei mir auch kaum mehr weh getan nur etwas gebrannt, hatte ganz andere schmerzen mit denen klarzukommen war. auch danach hatte ich übrehaupt keine probleme mit der dammnaht.
    mittlerweile mit 7 monaten abstand weiß ich zwar immer noch das es höllische schmerzen waren, aber ja anscheind doch auszuhalten irgendwie.
    weiß nicht ob ich dir damit helfen kann, ich sag einfach mal nur mut du packst das schon, wenns nicht mehr anders gaht dnan lass dir ne pda geben (ich garantiere dir wenn du tierische schmerzen hast ist deine angst diesbezüglich wie weggeblasen)und die belohnung am ende macht wirklich alles wieder wett.
    Nelli 12.10.2007

    Lasse 17.02.2012

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    AW: Angst vor der Geburt

    Liebe Unserlulu,
    die Geburt meiner Tochter verlief sehr schnell. Ich hatte auch aus "Nadelangst" keine PDA und muss im Nachhinein sagen, dass alles weniger schlimm war, als ich es mir vorgestellt habe.
    Ich habe nichtmal bemerkt, dass es richtig losging mit den Wehen, weil ich immer in Erinnerung hatte, dass alle sagen es sei so schlimm. Ich empfand es eine lange Zeit nicht schlimmer als Periodenschmerzen.

    Die Austreibungsphase war dann nicht mehr so angenehm. Aber neben mir stand eine kleine alte Krankenschwester, die mir genaue Befehle gab, was ich zu tun hatte. So musste ich nichts mehr denken und habe einfach gemacht was sie sagte. Das war sehr angenehm - ich hatte es nicht als Kontrollverlust empfunden.

    Ich habe mir vor der ersten Geburt immer gesagt, dass Frauen nicht freiwillig zwei Kinder kriegen wuerden, wenn es so schlimm waere. Und ich bekomme jetzt auch mein Naechstes im November

    Das ist alles gut zu machen - mach Dir nicht zu viele Gedanken.

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    AW: Angst vor der Geburt

    Hallo,

    ich glaube, jeder schwangeren Frau wird es ein bißchen bange ums Herz beim Gedanken an die Geburt.

    Ich erzähle einfach mal ein bißchen von mir. Die Geburt meines Sohnes war relativ leicht und kurz. Begann vier Wochen zu früh mit Blasensprung und hat danach dann noch knapp fünf Stunden gedauert.

    Also die Wehen waren schon heftig. Und ja, es ist schon sehr schmerzhaft und ich habe glaube ich, in dem Moment auch nicht ständig daran gedacht, dass ich das ja alles für mein Baby tue. Es hat einfach weh getan und ich war heilfroh, als man mir die PDA angeboten hat (wird bei Frühchen gerne gemacht, weil es für die Kinder wohl etwas entspannter ist).
    Das PDA-Legen habe ich gar nicht mehr in Erinnerung. Ich fand nur die Erleichterung danach ganz toll und dann fing es ja auch schnell mit den Presswehen an.

    Ich hatte einen relativ großen Dammschnitt, vom Schneiden habe ich aber überhaupt gar nichts mitbekommen. Die Tage danach hat der Schnitt schon weh getan, aber das sind Schmerzen, die zu ertragen sind.

    Mach´ Dich nicht verrückt. Geburten kann man überhaupt nicht planen. Und Angst vor der PDA musst Du nicht haben. Du musst ja keine machen lassen, wenn Du das nicht willst.

    Und glaub´ mir: Wenn es auf´s Ende der Schwangerschaft zugeht, freut man sich sogar schon irgendwie auf die Geburt, weil man es vor Neugier auf das Baby kaum noch aushält
    "Kinder sind sichtbar gewordene Liebe"

  8. Inaktiver User

    AW: Angst vor der Geburt

    hallo

    vielen dank fuer die schnellen reaktionen!
    es tut einfach gut, zu wissen, dass man damit nicht alleine steht und das man scheinbar noch da herein waechst!

    es ist vielleicht auch der gedanke hilflos zu sein! bisher war es in meinem leben immer so, dass mir jemand helfen konnte oder mir ârbeit abnehmen konnte! es gab in scheinbar aussichtslosen situationen immer noch jemanden ( sei es mama, mein mann, beste freundin) der mir sagen konnte, WIR machen das! aber in dieser situation fuehle ich mich doch allein! klar wird mein mann dabei sein und mir treu zur seite stehen. klar werden aerzte oder hebammen da sein! aber irgendwie bleibt es ja dann doch meine sache ( und die des babys natuerlich).

    zu wissen, dass es soviele frauen vor mir gemacht haben, hilft aber schon irgendwie!
    schon bloed, dass ich mir da so verrueckte gedanken mache! zumal ich gar nicht sooo schmerzempfindlich bin!
    achja, es bleibt mir sowieso nichts anderes uebrig und bis dahin habe ich noch ein bisschen zeit gelassener zu werden!

    danke nochmal!
    lulu

  9. User Info Menu

    AW: Angst vor der Geburt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    bisher war es in meinem leben immer so, dass mir jemand helfen konnte oder mir ârbeit abnehmen konnte! es gab in scheinbar aussichtslosen situationen immer noch jemanden ( sei es mama, mein mann, beste freundin) der mir sagen konnte, WIR machen das! aber in dieser situation fuehle ich mich doch allein! klar wird mein mann dabei sein und mir treu zur seite stehen. klar werden aerzte oder hebammen da sein! aber irgendwie bleibt es ja dann doch meine sache ( und die des babys natuerlich).
    Und du wirst hinterher so verdammt stolz sein, dass DU alleine DAS geschafft und vor allem geschaffen hast!
    *************************
    Liebe ist der Entschluss das Ganze eines Menschen zu bejahen, die Einzelheiten mögen sein wie sie wollen

  10. User Info Menu

    AW: Angst vor der Geburt

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    achja, es bleibt mir sowieso nichts anderes uebrig und bis dahin habe ich noch ein bisschen zeit gelassener zu werden!
    lulu
    Genau das ist der Punkt, der dir helfen kann. Du mußt da durch! Wie auch immer du es am Ende erleben wirst, du bekommst die wundervollste, herrlichste Belohnung. Dein einzigartiges Kind! Ich habe nichts von der Geburt (kurz und heftig) vergessen, weder die Schmerzen, noch die Hilflosigkeit, noch den Wunsch aus dem Fenster zu springen (), noch die Angst um mein Kind, was immer schlapper wurde...., aber ich habe auch nicht vergessen, wie stolz ich war auf meine Meisterleistung!!! (vor dem Schnitt hatte ich übrigens die meiste Angst und den merkst du gar nicht bzw. es ist dir so egal, welche Muster sie dir schneiden...)
    Ich wünsche dir noch eine schöne Schwangerschaft und viel Kraft für die Geburt. Die Angst vergeht, je näher der Termin rückt! Alles Gute!

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