*kleinschreibung weil schlafendes baby auf schulter*
ich wollte euch um erfahrungen mit impfreaktionen bitten. ich bin keine impfgegnerin, war aber ehrlich gesagt ziemlich irritiert über die reaktion meines sohnes und dann nochmals über das gelangweilte abwinken meines docs.
nach einer problemlosen rotavirenimpfun hatte er nach der 6fach impfung leiches fieber und keinen appetit. am nächsten tag aber hat er stundenlan gebrüllt - und er ist überhaupt kein schreibaby - war völlig irritiert, nicht zu beruhigen. es war wie eine echte schreiattacke, und ich fand diese nebenwirkung dann auch im (online) beipackzetel der impfung. mein kiarzt bezweifelte erst den zusammenhang (na toll, vielen dank auch, dass ich jetzt die hysterikerin bin), und meinte dann, naja, in jedem fall hätten diese schreianfälle keine langzeitfolgen.
frage nun: muss ich nun bei allen teilimpfungen mit dieser reaktion rechnen? sind eure kinder z.B. dann auch bei anderen impfungen (pneumokokken stehen auch an) so empfindlich?
es war wirklich so schlimmt, dass wir fast ins krankenhaus gefahren wären...jetzt ist wieder alles vorbei, na jut, aber ich weigere mich, so eine reaktion mit einem achselzucken abzutun. da sind ja offensichtlich heftige (nerven?)reaktionen im gange.
wie gesagt, ich will hier keine diskussion über impfen an sich, eher interessiert mich, ob individuelle kinder meist ähnlich auf alle impfungen reagieren (also, alles gut oder alles schlecht vetragen), damit ich mir überlegen kann, ob ich eventuell einige termine ein paar monate nach hinten verschiebe und/oder mich darauf einstellen kann,
danke, columbine
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 22
Thema: heftige impfreaktionen
-
21.04.2008, 07:59
heftige impfreaktionen
-
21.04.2008, 08:09Inaktiver User
AW: heftige impfreaktionen
Laut der KiÄ einer Freundin (Oberärztin im hiesigen Kinderkrankenhaus, also die Ärztin) werden bei jeder Impfung die Karten neu gemischt, je nachdem, wie das Immunsystem gerade drauf ist.
Insofern kann die nächste 6-fach-Impfung völlig symptomlos ablaufen, es kann aber auch genauso sein. Andere Impfungen das Gleiche...
-
21.04.2008, 08:40
AW: heftige impfreaktionen
Da geht wie immer alles…
Meine große Tochter hat bisher immer alle Impfungen super weggesteckt. Vor einem Jahr (also mit 8) hatte sie eine Zeckenimpfung mit noch einer anderen kombiniert (sch... Stilldemenz) und hat danach alles an Krankheiten mitgenommen was irgendwie in der Umgebung war. Sie war sichtlich angeschlagen und sie ist eigentlich sehr robust und selten krank. Unsere Homöopathin hat dann Thuja gegeben, das Mittel zur Ausleitung von Impffolgen. Vielleicht wäre das was für Euch?-----------------------------------------------------
´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´
-
21.04.2008, 08:51
AW: heftige impfreaktionen
Danke Tigerente und Goldchain für die Antworten, d.h., ich werde sehen, wie es weitergeht.
Ja, Thuja haben wir dann auch gleich in einer kurzen Schreipause gegeben. Ob es davon besser wurde, kann ich nicht sagen.
Columbine
-
21.04.2008, 14:20
AW: heftige impfreaktionen
Phillip hatte so eine Schreiattacke bei der zweiten 6fach + Pneumokokken allerdings am Nachmittag des Impftages. Ich habe ihm dann kurzerhand (ohne noch Fieber zu messen) ein Paracetamol-Zäpfchen verpasst, weil klar war, dass er irgendwie Schmerzen hatte. 1/2 h später ging es ihm wieder besser.
Die erste und die dritte 6fach+1 Impfung hat er aber ohne größere Leiden hintersich gebracht.
Vllt. tun taten ihm vom Einstich die Beinchen weh??
-
21.04.2008, 14:42
AW: heftige impfreaktionen
Philipa, nein, der Einstich war bestimmt nicht die Ursache. Keine Rötung, keine Empflindlichkeit. Er hat sich auch bei der Spritze nicht sehr beschwert. Eigentlich ist er eben nicht so empfindlich, umso schlimmer war für uns diese Reaktion. Es kann sein / ist wahrscheinlich, dass er Schmerzen hatte, aber dann vielleicht Kopfschmerzen, eine diffuse Schmerzreaktion vom Impfstoff, was weiss ich......eine Ärztin aus der Familie hat eben die neurologische Reaktion als Möglichkeit angeführt. Danke aber für deinen Bericht und den Tipp mit dem Paracetamol.
Columbine
-
21.04.2008, 15:03Inaktiver User
AW: heftige impfreaktionen
leonard hatte nach der ersten impfung abends echte schreikrämpfe. vollkommen ungewohnt.
das passierte danach nie wieder.
du hast also hoffnung!
(paracetamol würde ich auch jederzeit geben beim ersten anzeichen)
-
21.04.2008, 15:55
AW: heftige impfreaktionen
Danke, das macht mir ja wieder Mut. Vielleicht wird es beim nächsten mal nicht mehr so schlimm. Und ich werde mich wappnen mit Thuja, Paracetamol, und keinen Terminen am nächsten Tag
c
-
21.04.2008, 17:20
AW: heftige impfreaktionen
oh mensch columbine... ich hab echt angst vor dem ersten impfen und nach deinen schilderungen wird die nicht kleiner...
o.k. paracetamol-zäpfchen (75mg) hab ich im haus, thuja fehlt (wird besorgt). mein mann kommt mit um mir das händchen zu halten und der termin ist freitags, damit ich die nacht und die nächsten tage nicht alleine durchstehen muss.
hat sonst noch jemand einen rat für mich? (rescue-tropfen für mich besorge ich ebenfalls...)
columbine, ich drücke dir ganz feste die daumen, dass der nächste impftermin problemlos verläuft!
liebe grüßeZada
Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.
[Lucius Annaeus Seneca]
Wer lebt, stört.In einer Familie, die nicht nur aus Mumien besteht, gehören Konflikte dazu.
[Tankred Dorst]
[Reinhard Mey]
-
21.04.2008, 17:45Inaktiver User
AW: heftige impfreaktionen
Bei uns war die ersten Impfung auch total extrem. Fieber und 5 Tage nur Gebrüll (6Fach und P.). Das kannten wir auch nicht von unserem Schatz und waren zweimal beim Arzt deswegen. Der hat auch nur abgewunken und gesagt Impfreaktion , das geht wieder vorbei. Habe dann den Arzt gewechselt.
Die zweite Impfung war auch nicht so leicht, dafür ging es ihm diesmal aber nur 2 Tage nicht so gut.
Ich glaube da muß ich durch. Lasse ihn aber auch nur noch Impfen wenn er völlig gesund ist und in der näheren Umgebung auch keiner krank ist.


Zitieren
