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    Keine Gewichtszunahme mehr - und nun???

    Hallo ihr Lieben,

    unser Sohn (3 Monate und knappe 2 Wochen alt) hat nun schon 2 Wochen nichts mehr zugenommen. Dabei würge ich mir einen ab mit Malzbier, Studentenfutter, wieder alle 3 Stunden anlegen (sonst waren es auch mal zwischen 4 und 5 Stunden).
    Und nun? Noch eine Woche versuchen, die Milchproduktion in Gang zu kriegen? Wenn ja: wie denn noch? Oder zufüttern? Und wie mache ich das dann? Man ersetzt doch dann keine Muttermilchmahlzeit!? Wie funktioniert es dann?
    Ich möchte eigentlich um jeden Preis weiter voll stillen. Mein Mann hat ein allergisches Asthma und Neurodermitis gibts in der Familie auch zu Hauf. Ich finde Stillen optimal. Aber es reicht eben einfach nicht mehr. Ich bin deshalb total fertig. Gibt es denn jemanden, bei dem Zufüttern nicht im Abstillen geendet ist?

    ,
    Leni
    Leni2007, 31 Jahre alt, Mama eines Dreijährigen

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    AW: Keine Gewichtszunahme mehr - und nun???

    Liebe Leni,

    ich hätte da noch ein paar Fragen an dich:

    Ist dein Sohn besonders klein? Oder besonders leicht? Gibt es schon länger Probleme mit der Gewichtszunahme?

    Ich glaube mich zu erinnern, dass du vor kurzem geschrieben hast, dass nachts seine Windel immer trocken ist...habe das aber nicht mehr so mitverfolgt...

    Prinzipiell: Babys nehmen nicht jede Woche gleich viel zu. Sie machen auch mal Pausen und dann wieder einen Schub. Ich denke aber, dass du dir nicht ohne Grund so viele Sorgen machst, deshalb möchte ich dir UNBEDINGT ans Herz legen dir HILFE zu holen. Am besten fragst du deine Hebamme und falls du keine oder keine gute hast dann kann ich dir nur wärmstens die LaLecheLiga empfehlen. Du findest sie im Internet und kannst ihnen auch einfach eine mail schreiben. Ihr Arbeit ist kostenlos und ehrenamtlich. Sie werden dir helfen, wenn du weiterhin voll stillen möchtest (das hatte ich rausgelesen...).

    Ich wünsche dir und deinem Sohn alles Liebe und weiterhin eine gute Stillbeziehung

    willauch

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    AW: Keine Gewichtszunahme mehr - und nun???

    Hallo Leni!

    Was Willauch gefragt hat, wollte ich auch wissen....

    Vielleicht beschreibst du ein wenig die Situation.... !

    LG,
    Ravenswood

    PS: Ist dein Sohn nach dem Stillen unzufrieden? Meckert er?
    Luna Marie, 14.3.07

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    AW: Keine Gewichtszunahme mehr - und nun???

    Leni,
    ich kann mich den Vorrednerinnen nur anschließen, die Gewichtszunahme verläuft keineswegs gleichmäßig, sondern fast immer in Sprüngen - alle Anhaltswerte sind nur die durchschnittlichen Zahlen im Nachhinein über x Wochen und Monate geteilt... dazwischen gibt es immer mal wieder Pausen oder größere Sprünge!
    Ich konnte das ja durch unsere Wiege-Aktivitäten über Monate sehr schön beobachten - phasenweise tat sich wochenlang wenig bis gar nichts an Zunahme, dann waren es innerhalb drei Tagen auf einmal 300 gr. mehr!

    Es kann auch sehr gut sein, dass Dein Kleiner anstatt zuzunehmen einfach ein paar Zentimeter gewachsen ist, oder die Energie durch neue Aktivitäten "verprasst" hat!

    Wieso seid ihr denn so häufig beim Wiegen, kommt das noch von dieser Windel-Sache?

    Ansonsten machst Du es völlig richtig:
    Bei Mehrbedarf verstärkt anlegen und die Produktion ankurbeln ist wunderbar! Wenn Du dran bleibst, wirst Du sehen, dass es weiter funktioniert (so habe ich es zumindest in sämtlichen Wachstums-Schüben erlebt!).

    Solche Phasen gibt es wirklich immer wieder, dieses Gefühl, die Milch würde nicht reichen, haben auch ganz viele Frauen (und es ist leider einer der Hauptgründe, mit dem Stillen aufzuhören ).
    Dabei hat es die Natur ja genial eingerichtet mit der sprungweisen Mehrproduktion (sonst würden wir ja platzen, wenn wir von Anfang an die Milchmenge für ein 6 Monate altes Kind vorrätig halten müssten, wo die ganz Kleinen doch deutlich weniger brauchen!)


    Wieder gilt: solange der Kleine munter ist, seine Augen glänzen, die Haut prall und die Windeln nass sind, musst Du Dir eigentlich keine Sorgen machen - verstärktes Gemecker, Unruhe und ständiges Trinken-Wollen ist in diesen Phasen (leider, leider ) ganz normal, außerdem soll es Dich ja zum verstärkten Anlegen "verleiten".

    Hast Du darüber schon mit Kinderarzt oder Hebamme gesprochen?
    Wegen der Vorgeschichte mit der trockenen Windel wäre das evtl. nicht verkehrt...
    Hoffentlich hängt sich Dein Kinderarzt aber nicht am Tabellenwert auf - ich habe da wirklich Glück, dass für meinen der Gesamteindruck zählt und nicht die Zunahme-Statistik... sonst wäre Jakob vielleicht auch kein Stillkind geblieben...
    Hinter jeder Ecke lauern ein paar Richtungen.
    S. Jerzy Lec

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    AW: Keine Gewichtszunahme mehr - und nun???

    Hallo Leni,

    eine weitere Frage habe ich:
    wie geht es Dir körperlich? Hast Du noch ein paar Kilochen mehr auf den Rippen als vor der Schwangerschaft, oder haben die Reserven sich vollständig in Milch verwandelt?

    Euch alles Gute!
    Halbnomadin
    Uns hat ein Goldstück gefunden.

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    AW: Keine Gewichtszunahme mehr - und nun???

    Zitat Zitat von leni2007
    Gibt es denn jemanden, bei dem Zufüttern nicht im Abstillen geendet ist?
    Hier, ich...

    Mich hat die oertliche Stillklinik "verdonnert", zuzufuettern, da war mein Sohn 5 Wochen alt. Ich hatte damals einen Pilz nach einer doppelseitigen Bruestentzuendung und viel Stress und daher - angeblich - nicht genug Milch und der Kleine nahm "nicht ausreichend" zu. Mein Einwand, dass er eigentlich einen ganz zufriedenen Eindruck mache und auch nicht schreien wuerde, wurde mit "diese Kinder geben das Schreien irgendwann auf" abgebuegelt. Also habe ich zugefuettert, d.h. nach einer Stillmahlzeit ein Flaeschchen gegeben (anfangs nach jeder Mahlzeit, spaeter dann ca. dreimal am Tag). Dazu bekam ich Domperidone verschrieben, das habe ich aber nicht genommen. Mein Sohn nahm heftig zu.

    Nach ca. 3 Wochen hatte mein Sohn seine 8-Wochen-Impfung und war schlecht drauf, daraufhin habe ich mich zwei Tage mit ihm ins Bett gepackt und ihn sehr haeufig angelegt (mein Pilz war da so ziemlich weg). Danach konnte ich mit dem Zufuettern fast aufhoeren, ca. eine Woche spaeter habe ich das Zufuettern dann eingestellt. Dafuer habe ich spaetabends einmal abgepumpt und die abgepumpte Milch am naechsten Abend nach dem Stillen gegeben, damit habe ich erst aufgehoert, als er 10 Monate alt war.

    Inzwischen ist er gute 14 Monate alt und wird immer noch ein bisschen gestillt. Er ist schon fast sein ganzes Leben lang auf dem 25. Perzentil fuer Gewicht und beim 70.-75. fuer Laenge (bei der Geburt war er allerdings mit 4170g ziemlich schwer).

    Dieser Kommentar von der Stillklinik hing mir monatelang nach und ich war ewig sehr nervoes, wenn es um seine Gewichtszunahme geht Ich hoffe, heute wuerde ich mich von der Stillklinik nicht mehr so fertigmachen lassen, aber damals ging es mir physisch und psychisch so schlecht, dass ich nicht dagegen ankam.

    Im Nachhinein haette ich vermutlich besser gleich haeufiger angelegt, allerdings war der Pilz wirklich sehr schmerzhaft, und ich weiss nicht, ob ich das durchgehalten haette. Insofern war das Zufuettern vielleicht doch nicht so schlecht, zumal bei uns auch keine Allergien in der Familie liegen.

    Alles Gute fuer euch!

    Vic
    EsistnureinePhaseesistnureinePhaseesistnur...

  7. VIP

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    AW: Keine Gewichtszunahme mehr - und nun???

    auch ich habe zugefüttert (1 flasche pre/mumi am abend) und so lange gestillt, bis ich wieder arbeiten ging. das waren bei meinen kindern 'nur' 3 und 4 monate und das abstillen hatte einfach was damit zu tun, dass die pumpe nicht mein freund war.

    kinder, insbesondere stillkinder, nehmen nicht nach vorschrift zu.

    wie lange stillst du am stück? möglicherweise erhält dein baby nur die vormilch für den durst und nicht die fettreiche hintermilch für den hunger? oder nur wenig hintermilch?

    vielleicht solltest du 3 - 4 tage schonzeit für euch einlegen. d. h. ins bett legen, dich gut versorgen lassen, das baby alle zwei stunden anlegen, vielleicht die brüste nicht abwechselnd geben, sondern links/links dann rechts/rechts. wenn dein baby nicht so oft trinken mag - evtl. pumpen? hebamme/stillberaterin anrufen.

    brust warm halten, mit milchbildungsöl einreiben. ruhen, lesen, den haushalt liegen lassen, musik hören, entspannen, fußbäder, hagebuttentee, schlafen.

    ich hoffe du kannst die familie mobilsieren, die dir vielleicht mit kiwa schubsen, einkaufen und vorkochen zur hand geht.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Keine Gewichtszunahme mehr - und nun???

    Hallo,

    ich hab auch regelmäßig "zugefüttert" - allerdings nur mit abgepumpter MuMi. Mein Sohn hatte anfänglich eine Trinkschwäche und einfach nicht genug Power, an meinen extrem flachen Warzen lange genug angedockt zu bleiben.

    Ich fand pumpen optimal - die Milchproduktion wurde dadurch eher mehr als zu wenig, das Pumpen selbst fand/find ich auch nicht stressig, hab dabei immer schön gechillt vorm Notebook in diversen Mamaforen und außerdem bald die Vorteile der Flasche schätzen gelernt ("Schaaatz - bringst du den Kleinen mal ins Bett?"). Außerdem kein schlechtes Gewissen wg. Fremdeiweissblablubb (mein Mann hat auch Allergien, Neurodermitis...).

    Ich hab mich auch nicht groß gestresst von wegen erst Stillen, hinterher ne geschätze Menge Mumi zufüttern...sondern einfach ganze Mahlzeiten per Flasche gefüttert - meist vorm Einschlafen, nachts wegen Arbeitsteilung mit meinem Mann und manchmal auch tagsüber vor einem Termin, wenn ich nicht unbedigt mit ständig BW-flutschen lassenden Zappelmonster stillen wollte.

    Wegen Saugverwirrung: dein Kind ist ja nun schon etwas älter, da dürfte die Gefahr nicht mehr so groß sein. Bei mir wars teilweise schon so, dass er die Flasche vorgezogen hat und an der Brust nie lange durchhielt.

    Mittlerweile haben wir genau das umgekehrt Problem: gerade zum Einschlafen kann zumindest ICH ihm nicht mehr die Flasche geben, er krallt sich geradezu an meinem Busen fest. Unkompliziertes Flaschengeben ist irgendwie nur noch nachts möglich...muss sagen, in Anbetracht meiner latenten Stillmüdigkeit (geh bald wieder arbeiten und überhaupt und sowieso) find ich das auch nicht gerade doll und wünsche mir fast die alten Zeiten zurück...

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    AW: Keine Gewichtszunahme mehr - und nun???

    Moin,

    habe ebenfalls Sören in den ersten drei Wochen Mamamilch zugefüttert, auch er hatte eine Trinkschwäche.
    Das Abpumpen und Zufüttern war stressig, aber hilfreich. Inzwischen stille ich ihn seit 7 Monaten. Es hat sich gelohnt zu kämpfen!

    Wenn du zufüttern musst, versuche es doch mal mit Abpumpen und Zufüttern. Vielleicht hilft das ja schon.

    Lieben Gruß KaScho

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    AW: Keine Gewichtszunahme mehr - und nun???

    Erstmal DANKE für eure Tipps!!!!

    Ich verzeih mich gleich wieder zum kleinen Mann ins Bett und versuche, alles stressige fern zu halten.

    Daher nur schnell:

    Er wog bei der Geburt über 4100g, wiegt jetzt 6420g.
    Ich wiege einmal wöchentlich, weil ich eben ne Waage habe (von meinen Eltern geliehen). Vielleicht sollte ich das lassen!? Sonst aht er eigentlich immer um die 200 g und mehr pro Woche zugelegt.

    so, nun gehts klein und einhändig weiter, weil der mister in meinem arm liegt.

    mir fällt auf, dass er seit einer weile beim trinken unkonzentriert ist. er setzt oft ab und schäkert sogar manchmal lieber mit mir. oder er setzt ab und meckert, auch, wenn ich ziemlich sicher bin, dass noch milch da ist.

    das mit den leereren windeln hat sich größtenteils gegeben. ich hab auch das gefühl, dass teilweise nun einfach der stuhl etwas dünner ist.jedenfalls war der urin in der untersuchung ok und auch die sonografie zeigte keine mißbildungen.

    er trinkt seit 2-3 wochen aber manchmal recht kurz. das fällt mir nun auf. es waren seit einiger zeit nun selten mehr als 20 minuten für beide seiten. aber er nahm immer zu. nun waren es manchmal nur 15 min.

    ich selbst hab seit 2 wochen nach der geburt noch 4 kg + . die sitzen fest. nun bin ich leider erkältet, was die situation nicht grad erleichtert.

    ich denke, ich versuche, die woche nochmal alles in ruhe in gang zu kreigen und spreche es nächste woche beim impftermin beim arzt nochmal an.

    liebe grüße an euch alle,

    leni
    Leni2007, 31 Jahre alt, Mama eines Dreijährigen

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