Hach, jetzt ist Candle grade dran... *mitfieber*
@ nana, danke für die guten Wünsche.
Ich denke auch, ein paar Tage sind erstmal nicht so schwierig. Nur fürchte ich ebenfalss, mich dann vernatwortlich zu fühlen, als ob ich dafür etwas tun könnte, dass die Krümelchen bleiben. Vermutlich. Und von Stimmungsschwankungen möchte ich gar nicht erst anfangen, ist ja jetzt schon - naja, sagen wir mal *schwierig* Zwischen Tagträumen und Heulanfällen ist wirklich ALLES drin...
So, morgen wird punktiert, viele Eierchen sind nicht da, aber mein Mann ist bereits der Meinung, dass wir morgen abend zu viert sind :)
Im übrigen genau wie meine Chefin *g* Sie weiss bescheid und fiebert mit. Ist eine wirkliche Entlastung, mir würden auch irgendwann die Ausreden ausgehen.
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Thema: Erfahrungen mit ICSI
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27.02.2008, 10:13
AW: Erfahrungen mit ICSI
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27.02.2008, 10:25
AW: Erfahrungen mit ICSI
Unsichere - wie hast Du es Deiner Chefin denn erklärt ?
Ich trage mich mit dem Gedanken, meiner die Wahrheit zu sagen, weil ich sie sehr schätze und das Gefühl habe, sie würde damit klarkommen. Aber - ich bin erst seit 3 Monaten im Betrieb und habe einen unbefristeten Vertrag (Vollzeit).
Ich plane, sie um ein Gespräch unter vier Augen zu bitten, wenn ich ungefähr absehen kann, wie sich das mit den Terminen entwickelt.
Wie lief das bei Dir ?
Alles Gute und viel Geduld.
Marseille
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27.02.2008, 11:04
AW: Erfahrungen mit ICSI
Liebe Marseille
Sie hat selbst eine Tochter und mich einmal gefragt, ob ich auch Kinder haben will (wir haben ein gutes, nicht oberflächliches, eher freundschaftliches Verhältnis). Ich war so ehrlich, "ja" zu sagen und auch, dass es natürlich auch eine Frage meines Alters ist, ob es denn klappen würde (damals noch Planung).
Da ich sie für aufrichtig interessiert halte, habe ich auch keine Geheimnisse draus gemacht, als wir feststellten, dass es natürlich nicht klappen wird. Denn sie hat immer wieder mal gefragt, wie so die Entwicklung sei. Seitdem besprechen wir fast jeden Einzelschritt der Kiwu-Behandlung.
Ich glaube sogar, dass der Schritt, ihr das zu erzählen, unser Vertrauensverhältnis deutlich verbessert hat. In der Umkehr sind wir auch sehr offen, was mein berufliche Entwicklung angeht. Sie ist pragmatisch und sehr entspannt und unterstützt mich in allen Absichten.
Es ist natürlich ein Unterschied, wie sicher der Job ist, welche Rolle man hat und vor allem spielt die Betriebsgrösse ganz wesentlich mit. Hier ist es so, dass meine Arbeit von vielen anderen aufgefangen werden kann, daher kann meine Chefin auch deutlich entspannter damit umgehen, wie es wäre, wenn ich ausfiele. Das ist natürlich nicht überall so, wahrscheinlich habe ich auch Glück. Wie sit das bei Dir?
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27.02.2008, 11:45
AW: Erfahrungen mit ICSI
Danke für die Antwort.
Bei mir ist es leider etwas komplizierter.
Ich habe einen Job in einem Hotel an der Rezeption angenommen (bin gelernte Hofa, habe aber jahrelang etwas anderes gemacht und bin nach längerer Arbeitslosigkeit, Zeitverträgen und 2 gescheiterten ICSI Versuchen nun wieder im Hotel gelandet), der mir viel Spass macht. Das Problem ist, dass ich alleine in meiner Schicht bin (entweder Spätdienst, oder Frühdienst) und das immer gleich Dienstplanänderungen zur Folge hat. Die Chefin könnte einspringen, denn sie hat eine Dienstwohnung im Hotel und ist meistens eh da.
Meine Position ist relativ sicher, Probezeit ist schon rum und durch meine Fremdsprachenkenntnisse bin ich zwar nicht unersetzlich, aber es würde eine Weile dauern, bis die Chefin Ersatz finden würde.
(Ich bin als Deutsche in Frankreich und arbeite in einem Hotel, das zu 80% deutsche Firmenkunden hat.)
Ich weiss aber, dass meine Vorgängerin einige miese Sachen abgezogen hat und dann monatelang auf "krank" gemacht hat (ich habe die Geschichte von mehreren Personen erzählt bekommen, konnte mir also ein Gesamtbild machen).
Ich bin nicht so für Heimlichkeiten, vor allem liegt mir etwas an dem guten Arbeitsklima und ich möchte mich nicht jedes Mal krankschreiben lassen (müssen), wenn ich mal einen Ultraschalltermin erwische, der nicht 100% in meinen Dienstplan passt.
Vielleicht ist es naiv, auf Verständnis zu hoffen.
Meine Chefin ist 44, verheiratet und hat keine Kinder ... Wir haben bisher nie über das Thema gesprochen.
Dann habe ich 2 männliche Kollegen (einer schon Vater, der andere demnächst), die mich auch nicht gefragt haben, warum ich (noch) keine Kinder habe.
Soweit die Rahmenbedingungen.
Nun bin ich gerade leider ziemlich krank (Bronchitis) und 2 Tage krankgeschrieben und das führte auch schon zu Problemen mit dem Dienstplan.
Ach, es ist alles einfach nervig, ständig muss man organisieren, aber in einem Bürojob hätte ich das Problem mit den Fehlzeiten auch.
Wenn es mir demnächst besser geht, könnte ich die ICSI nämlich gleich starten ...
Liebe Grüsse,
Marseille
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27.02.2008, 15:20
AW: Erfahrungen mit ICSI
marseille, ja, es erhöht natürlich noch dazu den Druck, wenn man krank ist, eigentlich starten möchte, und weiss, was an "Ausfällen" immernoch vor einem liegt... ich kann dich verstehen!
wahrscheinlich wäre es wirklich besser, wenn deine chefin bescheid wüsste. der gedanke kam mir, als du die situation mit der vorgängerin schildertest. niemand, die nicht selbst in der lage war, ahnt, in welche zeitlichen engpässe frau läuft und was für ein koordinativer aufwand das alles ist. es kann dir ja nichts passieren, die probezeit ist überstanden. und für deine chefin wäre es wahrscheinlich auch besser nachvollziehbar, wenn sie wüsste, worum es geht und vor allem, wenn ihr gemeinsam deine termine besser planen könnt bzw die vertretung währenddessen.
das wäre auch mir lieber, statt heimlichkeiten.
hier ist es so, dass die US termine und wartezeiten immer viel länger dauern, als vermutet...
wann hast du die nächste icsi geplant? langes protocoll oder kurzes? muss man zwischendrin längere pausen machen?
alles gute für dein vorhaben und vor allem baldige genesung! :)
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27.02.2008, 15:41Inaktiver User
AW: Erfahrungen mit ICSI
Hallo,
ich habe heute meine Cheffin eingeweiht, die war auch sehr verständnisvoll. Dem Team werde ich erst mal nichts sagen und wenn Fragen wegen häufiger Arzttermine kommen auf die Zystengeschichte ausweichen
-danke.
@candle:
ich drück dir ganz fest die Daumen!!
So, jetzt warte ich erst mal auf meine Spritze am Freitag. Bin irgendwie noch sehr unbedarft und habe mir noch nicht groß Gedanken gemacht was da auf mich zukommt. Bis gestern haben wir noch gehofft, das das Spermiogram besser wird und es doch noch auf natürlichem Weg klappt und jetzt geht alles ganz schnell. Vieleicht ganz gut so, da hab ich weniger Zeit mich verrückt zu machen.
Viele Grüße
sternchen
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27.02.2008, 16:09
AW: Erfahrungen mit ICSI
An der Genesung arbeite ich schon, gehe gleich zum Arzt.
Ich habe ein langes Protokoll, das ich theoretisch morgen mit der Downregulierung starten könnte.
Die letzte Icsi war im Oktober und die davor im Mai. Im Mai hatte ich einen recht flexiblen Teilzeitjob, aber leider zeitlich begrenzt und danach war ich dann arbeitslos.
Irgendwann hatte ich aber keinen Nerv mehr, nur noch an die Temine zu denken und habe mich im Hotel beworben.
Die Vorgeschichte wollte ich meiner Chefin auf jeden Fall erzählen, damit sie nicht das Gefühl hat, dass ich nur auf einen unbefristeten Job gewartet habe, um schwanger zu werden. Denn so könnte man es ja interpretieren, wenn man nicht weiss, dass wir es schon 4 Jahre versuchen.
Ich bin inzwischen 36 und will nicht noch ein Jahr warten, bis ich mich besser in dem neuen Job etabliert habe.
Die Gäste aus Deutschland haben sich sehr gefreut, jemand Deutschprachiges an der Rezeption vorzufinden (sind alles Stammgäste, die seit Jahren zu uns kommen) und das bekommt meine Chefin natürlich mit und sie ist sehr zufrieden mit mir (das hat sie mir am Ende der Probezeit gesagt). Die Voraussetzungen auf ein Minimum an Verständnis zu stossen, sind also da.
Die letzte Ungleiche in dem Start morgen, ist mein Partner, der nachher noch einen Termin beim Urologen hat, auf Grund einer Infektion, heute ist der Kontrolltermin.
Dann müsste ich ab morgen 2 Wochen lang täglich Decapeptyl spritzen (Downregulierung) und danach ca 12-15 Tage Gonal F.
Ich hätte also ca 3 Wochen Zeit, bevor die Ultraschalle anstehen (der erste würde auf meinen freien Tag fallen).
Mal sehen, was sich hute Abend ergibt, welche Medikamente ich gegen die Bronchitis bekomme und ob das alles zusammen passt.
Ist es Deine erste ICSI ?
Schönen Abend !
Marseille
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27.02.2008, 16:47
AW: Erfahrungen mit ICSI
Hallo ihr,
wie schön, dass mittlerweile so viele mitschreiben in diesem Strang!
Ich wüsste mal gerne, was/wer darüber entscheidet ob kurzes oder langes Protokoll und welche Medikamente eingesetzt werden (Nasenspray, Spritzen zur DR etc.) Hängt dies wirklich primär von den behandelnden Ärzten ab?
Danke für eure Antworten,
liebe Grüße
Guimarti
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27.02.2008, 18:52
AW: Erfahrungen mit ICSI
Hallo
@candle: Viel Glück beim Transfer!!!
@unsichere: Viel Glück bei der Punktion!!!
Also - wie gesagt - Tränen, Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Freude, Frust, Versagensgefühle - das ist alles im normalen Bereich
Lasst hören wie es euch geht....
Ich habe nächsten Mittwoch Planungstermin für 2. ICSI im April...... uuuuuuh und oooooooh - macht mir mehr Angst als Hoffnung.
Na ja - ihr schafft es ja auch alle.
Übrigens habe ich keinen Plan von langen und kurzen Protokollen?
nana
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27.02.2008, 20:03
AW: Erfahrungen mit ICSI
Hallo ihr Lieben,
ich bin wieder zuhause, mit 3 Krümeln an Bord. Zwei 4-Zeller und einem 5 Zeller. Der Transfer ging total schnell, nur hinterher musste ich noch 15 min liegen. Nur musste ich gaaaanz dringend auf die Toilette, da war das liegen noch ein wenig nervig. Das erste was ich den Doc fragte, wann ich wieder aufs Klo darf (er meinte Mitternacht - hab ihm dann nur gesagt, dass wir beide dann wohl ein Problem bekommen
).
Nun liege ich hier zuhause , werde gleich schön Fernseh gucken und mich von Männe verwöhnen lassen.
Drücke allen die Daumen, die es grad brauchen.
LG Candle


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