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  1. User Info Menu

    Kaiserschnitt: Erfahrungen

    Hallo,

    bei mir ist aus diversen Gründen (Diabetes u.a.) ein Kaiserschnitt angekündigt, und ich würde gern wissen, welche Erfahrungen andere Mütter gemacht haben - egal welcher Art.

    Fragen, die mir so durch den Kopf gehen:

    Geburtsvorbereitung ist dann wohl nicht nötig, oder doch?
    Wie lange dauert die Operation?
    Klappt das Stillen?
    Wie lange halten die Schmerzen an der Wunde an?
    Habt ihr Schmerzmittel bekommen (trotz Stillen)?
    Ist mit sonstigen Schmerzen im späteren Verlauf zu rechnen?
    In welchem Zustand waren eure Babys? Hatten sie Probleme mit der plötzlichen Anpassung?
    Wie lange wart ihr im Krankenhaus?
    Ist Rückbildungsgymnastik möglich (und nötig), oder schmerzt die Narbe bei den Bauchübungen?
    Wie lange wart ihr auf Hilfe angewiesen?

    Auf einen interessanten Austausch freut sich

    Lotta

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    AW: Kaiserschnitt: Erfahrungen

    Zitat Zitat von lotta63
    Geburtsvorbereitung ist dann wohl nicht nötig, oder doch?
    Zum GVK bin ich gar nicht mehr zugekommen, weil ich meine Jungs bei 31+5 bekommen habe.
    Der GVK hat mir aber auch nicht gefehlt.

    Wie lange dauert die Operation?
    Um 13.15 h kam ich vom Kreissaal in den OP, um 13.50 Uhr und 13.51 Uhr wurden meine Jungs geboren. Das Schichtweise zusammennähen danach dauert etwas. Ich war gegen 15 Uhr ZIRKA wieder im Kreissaal, wo mein Schatz auf mich warten musste.

    Am unangenehmsten fand ich die TAUBEN BEINE danach...grummel

    Wie lange halten die Schmerzen an der Wunde an?
    Ich habe nach dem Kaiserschnitt keine großen Beschwerden gehabt. Klar, die ersten Tage ist es nicht so angenehm, weil man so einen DRUCK verspürt, aber ist nicht besonders schmerzhaft. So habe ich es empfunden.
    Andere haben es ganz anders erlebt.
    (z.B. Shelilly und Paula von den Augustmamis )

    Habt ihr Schmerzmittel bekommen (trotz Stillen)?
    Du bekommst täglich Zäpfchen, wenn Du sie möchtest und die helfen wirklich gut und auch ein paar Stunden. Dann kannst Du immer noch nach Schmerz-Tropfen verlangen. Eine Schwester meinte zu mir: Spielen sie keine Heldin, verlangen sie ruhig nach Zäpfchen. Habe ich auch gemacht! Ich hatte immer so ein PIEKSEN im Unterleib, das war unangenehm beim sitzen.

    Ist mit sonstigen Schmerzen im späteren Verlauf zu rechnen?
    Ich hatte keine, nur die Narbe juckt ab und an.

    In welchem Zustand waren eure Babys? Hatten sie Probleme mit der plötzlichen Anpassung?
    Da schreibe ich jetzt nichts zu, da meine ja viel zu früh kamen und das wohl nicht mit Dir zu vergleichen ist.

    Wie lange wart ihr im Krankenhaus?
    Mittwochs entbunden und die andere Woche Mittwoch wollten sie mich schon rausschmeissen. Ich habe aber gesagt ich möchte noch 2 Tage bei meinen Jungs bleiben. Da haben sie STILLPROBLEME vermerkt und ich durfte noch bleiben. Aber selbst nach Kaiserschnitt sagt man wohl 5 bis 7 Tage.

    Wünsche Dir noch eine schöne Restschwangerschaft.

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    AW: Kaiserschnitt: Erfahrungen

    Danke schon mal für die präzisen Infos, Tippmaus! Das ist sehr interessant zu lesen

    Liebe Grüße

    Lotta

  4. Inaktiver User

    AW: Kaiserschnitt: Erfahrungen

    Zitat Zitat von lotta63

    Geburtsvorbereitung ist dann wohl nicht nötig, oder doch?
    Ich war beim GVK, da mein KS ja ungeplant war.
    Man "lernt" ja nicht nur das Veratmen von Wehen, sondern so wird z.B. ein kleiner Säuglingspflegekurs u.ä. gemacht. Außerdem lernst du andere Mütter kennen - also ich würde es empfehlen.
    Zitat Zitat von lotta63
    Wie lange dauert die Operation?
    Ich hatte Vollnarkose, ich kann dir nur sagen, daß es von der Ankunft im KH mit kurzen CTG, Ultraschall, allg. Befragung vor OP, Warten auf Kinderarzt, Narkose 30min gedauert hat, bis Philipp da war. Das Zuflicken weiß ich nicht, aber ich glaube auch, daß es länger dauert als die eigentliche OP.
    Zitat Zitat von lotta63
    Klappt das Stillen?
    Hat bei mir nicht geklappt, weil Philipp nicht wollte. Denke aber nicht, daß es am KS lag, da ich wirklich sehr viel Milch hatte.
    Zitat Zitat von lotta63
    Wie lange halten die Schmerzen an der Wunde an?
    Ich hatte kaum Schmerzen, ich hab nach der OP noch einmal ein Schmerzmittel gespritzt bekommen. Das einzige, was ich als unangenehm empfand, waren die Nachwehen, wenn sich die Gebärmutter wieder zusammenzieht. Ist mit stärken Mens-Schmerzen zu vergleichen, aber es war ohne Schmerzmittel für mich auszuhalten.
    Zitat Zitat von lotta63
    Habt ihr Schmerzmittel bekommen (trotz Stillen)?
    Paracetamol ist ja eh während der Stillzeit erlaubt, wenn ich das richtig weiß.
    Zitat Zitat von lotta63
    Ist mit sonstigen Schmerzen im späteren Verlauf zu rechnen?
    Meine Narbe juckt auch nur, Schmerzen sind da keine mehr. V.a. merke ich sie beim Wetterumschwung.
    Zitat Zitat von lotta63
    In welchem Zustand waren eure Babys? Hatten sie Probleme mit der plötzlichen Anpassung?
    Das muß ich auf Tippmaus verweisen, Philipp kam 5 Wochen zu früh.
    Zitat Zitat von lotta63
    Wie lange wart ihr im Krankenhaus?
    2 Tage! Ist aber wohl die Ausnahme!
    Zitat Zitat von lotta63
    Ist Rückbildungsgymnastik möglich (und nötig), oder schmerzt die Narbe bei den Bauchübungen?
    Eigentlich wird sogar dazu geraten, da sich die Gebärmutter aufgrund des KS langsamer zurückbilden (kann), aber halt später.
    Ich hab drauf verzichtet.
    Zitat Zitat von lotta63
    Wie lange wart ihr auf Hilfe angewiesen?
    Vielleicht eine oder zwei Wochen, das Bücken und Aufstehen ist am Anfang sehr unangenehm. Und schnell-Laufen ist auch nicht wirklich drin!
    Geändert von Inaktiver User (04.11.2007 um 11:20 Uhr)

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    AW: Kaiserschnitt: Erfahrungen

    Dann mal meine Erfahrung:

    GVK habe ich mir geschenkt, war stattdessen im Yogakurs.

    Ich hatte eine PDA (die übrigens NICHTS mit dem Rückenmark zu tun hat, auch wenn viele das fälschlicherweise glauben) und der eigentliche KS ging ratzfatz, das Nähen dauert länger. Bei mir haben die Anästhesisten Smalltalk gehalten, um mich abzulenken, was super geklappt hat, ich war überraschenderweise völlig entspannt im Kreissaal. Die Babys habe ich sofort sehen und anfassen dürfen, der Papa hatte sie innerhalb von Sekunden im Arm.

    Tja, Schmerzen, also so ganz ohne wie meine Vorschreiberinnen war's bei mir nicht, die ersten zwei Tage waren heftig! Aber auch mein Krankenhaus war der Meinung, dass das nicht sein muss und ich bekam Paracetamol. Nach diesen zwei Tagen ging's dann aber superschnell mit der Heilung. Wie lange ich auf Hilfe angewiesen war, kann ich gar nicht sagen, da ich ja Zwillinge habe, hatten wir sowieso Hilfe organisiert (d.h. die Omas waren abwechselnd da, so dass ich einen guten Monat überhaupt gar keine Hausarbeit machen musste, sondern nur "Babyarbeit").

    Stillen hat geklappt, aber nicht voll, dafür hatte ich nicht genug Milch, glaube aber nicht, dass es am KS lag.

    Meinem Sohn ging's sofort super, meine Tochter hatte ein bisschen Anpassungsprobleme (Sie nahm ab und hielt die Temperatur nicht, klingt jetzt aber dramatischer als es war). Laut Krankenhaus hatte das aber nichts mit dem KS zu tun (wie ich eigentlich vermutet hatte), sondern käme öfter vor. Wegen ihr war ich dann auch 10 Tage im Krankenhaus, was ich aber gar nicht so verkehrt fand. Ich hatte ein Einzelzimmer und konnte mich erholen. Vor einem zu schnellen Nachhausewollen kann ich nur warnen, denn ich habe gleich ein paar Bekannte/Verwandte, die dann Probleme bekamen, weil sie zu Hause eben doch zu früh zu viel gemacht haben. Eine musste prompt wieder zurück in KH.

    Rückbildung soll man erst nach zwei Monaten anfangen, wenn die Muskeln wieder zusammengewachsen sind, vorher kann man schon ein paar einfache Übungen allein machen (zeigt einem die Hebamme).

    Nach besagten heftigen ersten zwei Tagen habe ich nie wieder Probleme mit der Narbe gehabt, kein Jucken, keine Schmerzen, keine Taubheit - Gar nichts.

    Ich kann also keine Horrorgeschichte erzählen (wie man sie manchmal hört) und wünsche Dir einen ähnlich entspannten KS!

    Liebe Grüße

    Jo

  6. User Info Menu

    AW: Kaiserschnitt: Erfahrungen

    Hallo,

    ich habe zwar (noch) kein Kind, aber im Frühjahr hatte ich eine Gebärmutter-OP mit Bauchschnitt. Dieser wurde wie ein Kaiserschnitt angesetzt. Ich hatte auch, wie das schon beschrieben wurde, in den Tagen nach der OP ein Druckgefühl. Schmerzmittel brauchte ich keine, denn das war gut auszuhalten. Es fühlte sich bei mir in etwa wie ein ganz schlimmer Muskelkater an. Am Tag der OP und am Tag danach konnte ich nicht aufstehen, danach ging es dann rapide aufwärts, als der Kreislauf erstmal wieder richtig in Schwung war.

    Die Narbe ist super verheilt, ich merke sie meist garnicht. Gelegentlich juckt sie mal. Ich habe sie, nachdem das Pflaster ab war, zuerst mit einer leichten WUndheilungscreme gepflecht, nach 2 Wochen habe ich dann mit einer Narbenreme angefangen.

    Ich war 5 Tage im Krankenhaus.

    Zu Nachwehen und Kinderfragen kann ich Dir nichts sagen, aber vielleicht konnte ich Dir mit dem kurzen Bericht trotzdem weiterhelfen.

    Der Arzt meinte, falls ich mal ein Kind bekommen würde, sollte in jedem Fall ein Kaiserschnitt gemacht werden (Wehen sind zu gefährlich dann für die Gebärmutter). Ich habe nach meinen Erfahrungen überhaupt keine Angst davor (bei mir würde dann die alte Narbe wieder aufgemacht), obwohl ich es mir mit Kind dann anstrengender vorstelle. Von der OP an sich hab ich nichts mitbekommen (Vollnarkose), alles danach war aber durchaus erträglich.

  7. User Info Menu

    AW: Kaiserschnitt: Erfahrungen

    Hallo!

    Ich hatte einen geplanten KS wegen BEL in der 38. SSW.

    GVK habe ich keinen besucht, da ich zu dem Zeitpunkt, als ich gehen wollte wegen vorzeitig geöffnetem Muttermund vom Arzt für 2 Wochen auf die Couch verbannt wurde. Aber ich glaub nicht, dass ich was versäumt habe.

    Die Vorbereitung zur OP dauerte länger als der KS selbst. Mir wurde von der Anästhesistin alles haarklein erklärt, die PDA tat nicht weh, das Gefühl, dass man unterhalb vom Nabel für ein paar Stunden nichts mehr spürt, ist halt seltsam, aber das geht eh vorbei.

    Mein Freund war mit dabei im OP und hat den Kleinen nachher in "Empfang" genommen - also das Bonding gemacht sozusagen. Im Aufwachraum, wo ich blieb, bis ich meine Beine wieder bewegen konnte, hab ich ihn gleich angelegt. Die erste Nacht war er leider nicht bei mir, weil ich mich noch kaum bewegen konnte und ihn nicht hätte heben können...da waren wir dann 5h getrennt, in denen er aber auf der Babystation eh geschlafen hat.

    Schmerzen danach waren naja...ich war 3 Tage im KH und liess mir an 2 Tagen Voltaren-Infusionen (1 pro Tag) geben und am letzten Tag nahm ich Voltaren-Tabletten (100mg), weil mein Venflon schon draussen war. Daheim hab ich noch 2 weitere Tage Voltaren genommen, einfach weil ich mich besser bewegen konnte und wohler fühlte ohne der Schmerzen, die zwar sicher auszuhalten gewesen wären...aber wozu Heldin spielen? Man braucht sowieso seine ganze Kraft fürs Neugeborene!

    Stillen funktionierte an sich, nur bekam ich wunde Brustwarzen und stillte dann eine zeitlang mit Stillhütchen, aber das hatte nix mit dem KS zu tun.

    Zusätzlich hab ich übrigens Arnica D30 Globuli genommen - das würd ich sowieso bei jeder OP empfehlen. Hilft bei der Wundheilung.

    Die Naht hat ca 10-14d später gejuckt (war wohl am Heilen). Ansonsten hab ich keine Beschwerden.

    Rückbildung war ich nicht...zu faul ehrlich gesagt.

    Ich wollte eigentlich eine natürlich Geburt, durch die BEL wollte ich aber kein Risiko eingehen. Insgesamt war der KS völlig ok - v.a. wenn ich an die Geburtsberichte von Freundinnen denke, die nach 24h Wehen dann erst einen Not-KS bekamen. DAS ist nämlich was ganz anderes!

    Alles Gute!
    "Erwachsene verstehen nie etwas und für Kinder ist es ermüdend, ihnen immer und ewig Dinge zu erklären." (Der kleine Prinz, A. de Saint Exupéry)

  8. Inaktiver User

    AW: Kaiserschnitt: Erfahrungen

    Zitat Zitat von lotta63
    Hallo,

    bei mir ist aus diversen Gründen (Diabetes u.a.) ein Kaiserschnitt angekündigt, und ich würde gern wissen, welche Erfahrungen andere Mütter gemacht haben - egal welcher Art.

    Fragen, die mir so durch den Kopf gehen:

    Geburtsvorbereitung ist dann wohl nicht nötig, oder doch?
    Wie lange dauert die Operation?
    Klappt das Stillen?
    Wie lange halten die Schmerzen an der Wunde an?
    Habt ihr Schmerzmittel bekommen (trotz Stillen)?
    Ist mit sonstigen Schmerzen im späteren Verlauf zu rechnen?
    In welchem Zustand waren eure Babys? Hatten sie Probleme mit der plötzlichen Anpassung?
    Wie lange wart ihr im Krankenhaus?
    Ist Rückbildungsgymnastik möglich (und nötig), oder schmerzt die Narbe bei den Bauchübungen?
    Wie lange wart ihr auf Hilfe angewiesen?

    Auf einen interessanten Austausch freut sich

    Lotta
    Erst mal wünsche ich Dir von ganzem Herzen, dass alles gut geht bei Dir.

    Ich hatte beim ersten Kind einen geplanten Kaiserschnitt und das zweite Kind wurde unter horrormäßigen Umständen normal geboren, deshalb empfand ich erstere Geburt eher als angenehm.
    Mir ging es auch danach sehr gut, ich mußte nur einen Tag gebeugt gehen. Das Stillen hat auch wunderbar geklappt - 10 Monate lang. Die Nachwehen hielten sich auch in Grenzen, die Narbe ist allerdings heute noch ein wenig empfindlich.

    Die Narkose ist allerdings schiefgegangen - ich wollte eigentlich nur eine lokale Betäubung (diese PDA), aber ich habe die Schnitte gespürt, deshalb bekam ich dann sofort eine Vollnarkose.
    Meinem Kind ging es auch ausgezeichnet und sie hat ein sehr schönes ebenmäßiges Gesicht.
    Der einzige (persönliche) Wehrmutstropfen war bei uns, dass der erste Kontakt äußerst negativ war: Ich sah das Kind angezogen im Bettchen und als ich sie streicheln wollte, drehte sie den Kopf weg ! Das war hammerhart für mich. In anderen KHs wird der erste Kontakt in solchen Fällen mit dem Vater angeregt - einem Bekannten haben sie das Baby nackt auf die Brust gelegt, finde ich besser.
    Mein Mann hat allerdings unsere Tochter zuerst baden dürfen, aber in den OP haben sie ihn auch nicht gelassen.

    Ich war 10 Tage im KH - in einem Einzelzimmer über Heiligabend.

    Du solltest Dich informieren über die Gepflogenheiten in dem KH Deiner Wahl (z.B. ob Dein Mann bei der Geburt dabei sein kann, wer das Baby zuerst haben darf, etc.). Erkundige Dich auch über die Kaiserschnitt-Art (es gibt da eine neue Methode aus Israel).

    Rückbildungsgymnastik solltest Du auf jeden Fall machen und eine Hebamme zur Nachsorge brauchst Du auch.
    Die Rückbildung ist immens wichtig, weil der Uterus sich genauso zusammenziehen muß wie nach einer Spontangeburt.

    Alles Liebe und Gute mit Eurem Baby.

  9. Inaktiver User

    AW: Kaiserschnitt: Erfahrungen

    Hallo Lotta,
    hier meine Erfahrungen. Kurz zum verstaendniss, Kind nummer 1 war ein Not KS, Kind nr. 2 dann auch wieder eins. Ich bekomme bei jeder Schwangerschaft eine Gestose (Schwangerschaftsvergiftung, deshalb musste Kind nummer 1 auch in der 36.Woche geholt werden, sonst haetten wir das beide nicht mehr ueberlebt).

    Zu deinen Fragen:
    Geburtsvorbereitungskurs habe ich gemacht (damals wusste ich noch nicht, das ich diesen niemals brauchen wuerde). Ist schoen wenn man andere Leute trifft, aber Freundschaften haben sich daraus leider nicht entwickelt. Machen kann man es, ich wuerde mir aber nicht viel versprechen. Jo sagte es ganz gut, Yoga bringt (wahrscheinlich) mehr !!!

    OP geht ganz schnell, das Kind ist schnell da, aber das zuschnueren dauert etwas laenger

    Stillen klappte beim 1. Kind nicht (da Fruehchen) beim 2. Kind, das in der 39. Woche geboren wurde klappte es wunderbar

    Bei Tochter #1 hatte ich ZWEIEINHALB JAHRE Schmerzen !!! Und hatte waehrend meiner 2. Schwangerschaft Panik das die Wunde aufreisst, was aber nicht der FAll war.
    Bei Tochter #2 habe ich die Narbe NIE gespuert, konnte es echt nicht fassen. 2 Wochen nach Geburt haette ich ein Marathon Lauf machen koennen (also rein gefuehlsmaessig, praktisch habe ich es natuerlich sein lassen )

    Bei Kind #1 habe ich Schmerzmittel abgelehnt, sogar Paracetamol. Da ich keine natuerliche Geburt hatte, habe ich mich persoenlich als Versager gefuehl und die Schmerzen waren als 'Strafe' fuer mich gedacht als Ausgleich fuer die nicht erlebten Wehenschmerzen. Ziemlich bloed nicht wahr
    Bei meinem 2. Kaiserschnitt wollte ich fit genug fuer meine 1.Tochter sein und habe sogar fuer 2 Wochen Morphin Tabletten genommen um im Alltag zu funktionieren
    Ich weiss, von einem Extrem ins Naechste.

    Ich hatte bei meinem 1. KS keine Nachwirkungen, beim 2. Kind hat mir der Narkosearzt die PDA falsch gelegt und ich bin seit 4 Monaten in Physio behandlung fuer meinen Ruecken. Teilweise war das echt schlimm. aber ich hoffe das ich das wieder in den Griff bekomme.

    Wie ich schon erwaehnte war mein 1. Kind eine Fruehgeburt, ich habe sie also nur fuer 20 Sekunden gesehen, dann wurde sie sofort in die Fruehlingsstation verlegt weil sie Probleme hatte selbststaendig zu atmen.
    Meine 2. Tochter wurde in der 39. Woche geboren, auch sie habe ich nur fuer 30 Sekunden gesehen, weil auch sie NICHT selbststaendig atmen konnte. Passiert leider oefters als man denkt, weil die Kinder nicht durch den Geburtskanal kommen und von daher die Fluessigkeit nicht aus den Lungen gepresst wird.
    Ich wuerde mich an deiner Stelle schon mal seelisch damit vertraulich machen, es ist kein schoenes Gefuehl wenn das Baby weggebracht wird
    Allerdings durfte meine 2. Tochter nach 1.5 stunden zu mir auf's Zimmer, sie hatte sich gott sei dank gut gut erholt und konnte eigenstaedig atmen.
    Meine 1. Tochter lag 2 Wochen in der Fruehlingsstation.

    Ich wohne im aussereuropaeischem Ausland und Kaiserschnitte bleiben nur max. 5 Tage im KH, aber in Deutschland ist es glaube ich mehr ???
    Rueckbildungsgymnastik konnte ich nicht machen, weil ich nicht in Stadtnaehe wohnte um die Angebote anzunehmen, die Fragen kann ich dir deswegen nicht beantworten.

    Bei meinem 1. KS konnte ich 4 Wochen lang nichts machen, zum Glueck konnte mein Mann sich solange beurlauben lassen.
    Bei meinem 2. KS habe ich nach 5 Tage alles gemacht.
    ABer prinzipiel gilt, NICHTS SCHWERES AUSSER BABY HEBEN.
    Du waerst nicht die erste Frau, die sich die KS Narbe durch Waeschekorb heben wieder aufreisst. Haushalt lass sein, kuemmer dich gerade beim 1. KS nur um's Baby. Der rest ist nicht so wichtig und kann warten (oder Partner kann das erledigen).

    Wuensche dir eine gute Genesung
    Wann ist es denn soweit (oder habe ich das ueberlesen)?
    LG
    Go Lucky

  10. User Info Menu

    AW: Kaiserschnitt: Erfahrungen

    Ganz herzlichen Dank für eure Berichte! Das hilft mir sehr - und sicher auch anderen, die das Thema betrifft.

    In meinen Büchern sieht man beim Kaiserschnitt diesen Vorhang, hinter dem die Ärzte arbeiten, und gleich danach wird offenbar das Baby zur Mutter herübergereicht. Davon bin ich eigentlich ausgegangen, dass es mir auch gleich angelegt wird? Das scheint wohl nicht der Fall zu sein? Auf jeden Fall muss ich da in der Klinik noch nachfragen. Mein Partner will auch unbedingt dabei sein, und auch hier dachte ich: Das ist doch wohl Standard, oder?

    Mit der "israelischen Methode" meinst du das Aufreißen statt Schneiden, Kastanie? Darüber liest man ja auch nur Gutes, und ich dachte auch, dass die meisten Krankenhäuser dies inzwischen so handhaben ...

    Aufgrund eurer bisherigen Berichte werde ich mich jetzt ganz speziell auf das nächste Gespräch mit dem Arzt vorbereiten können. Prima, danke!

    Liebe Grüße

    Lotta

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