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  1. Inaktiver User

    Frage ambulante geburt?!?

    hat hier jemand erfahrung mit einer ambulanten geburt? würde das sehr gerne machen, weil mein mann beim thema "hausgeburt" streikt. habe sehr viele bekannte, die schon ein baby haben und alle erklären mich für verrückt, dass sei absolut NICHTS für die erste geburt? wie sind eure meinungen.
    ach ja, gleich dazu: ich will mich NICHT darauf versteifen, wenn irgendwas nicht so wird, wie es sein sollte, dann ist es mir absolut klar, dass baby und ich im krankenhaus bleiben. nur die option zur ambulanten geburt hätte ich halt gerne und den vorsatz, dass so zu machen.
    danke!!!

  2. Inaktiver User

    AW: ambulante geburt?!?

    Hallo Schokomilch!

    Mir steht die erste Geburt auch noch bevor und mein Mann und ich haben uns bewusst für ein Geburtshaus entschieden und gehen dann auch direkt nach der Entbindung zusammen nach Hause.

    Das Argument, das sei nichts für das erste Kind, kann ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen. Die Hebammenbetreuung im Wochenbett zu Hause ist sehr intensiv und bei Fragen kann man die auch immer anrufen. Außerdem denke ich, dass ich viele Dinge einfach instinktiv und intuitiv machen werde - darauf vertraue ich!
    Denn neben all diesem medizinischen Wissen und den technischen Neuerungen ist und bleiben Schwangerschaft und Geburt natürliche Prozesse! Das ist eine Tradition, die vom weiblichen Körper aufgenommen wird und auch an nachfolgende Generationen weitergegeben wird. Das mag vielleicht esoterisch klingen, aber so stelle ich mir das vor und so funktioniert es in der Tierwelt, in primitiven Kulturen und so hat es immer funktioniert.
    Sicher ist es gut und sehr erfreulich, dass wir hier in Deutschland die Ausstattung haben, auch in Notfällen vieles retten zu können, was früher so nicht gegangen ist. Aber wenn alles normal verläuft, warum sollte man dann nicht direkt wieder nach der Geburt nach Hause gehen???

    Persönlich stelle ich es mir schön vor, zusammen mit meinem Mann und unserem Kind zu Hause zu sein, uns kennen zu lernen und mich in vertrauter Umgebung erholen zu können. Das gibt mir ein gutes Gefühl - auch für die Geburt!

    Vertrau auf dein Gefühl und lass dich nicht bange machen von anderen! Ich denke, du wirst es auch nach der Entbindung merken, wie dir ist und was für dich richtig ist!

    LG, Bine

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    AW: ambulante geburt?!?

    Hallo Schokomilch,
    ich habe zwar nicht ambulant entbunden, sondern zu Hause, aber somit war ich die Wochenbettzeit natürlich auch zu Hause. Ich fand es sehr schön, in meiner gewohnten Umgebung zu sein, meinen Rhythmus selbst bestimmen zu können und habe mich durch meine Hebammen sehr gut betreut gefühlt.
    Allerdings hat mein Mann in der Zeit Urlaub gehabt und sich um den Haushalt gekümmert. Ich konnte also wirklich im Bett liegen und musste außer Stillen nichts tun!
    Das finde ich sehr wichtig, wenn man gleich nach Hause will, dass man sich nicht selber um den Haushalt kümmern muss. Schließlich ist eine Geburt in den meisten Fällen Schwerstarbeit, davon muss man sich erstmal erholen!

    Dir alles Gute!
    Vera

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    AW: ambulante geburt?!?

    Hallo schokomilch,

    auch wenn eine ambulante Geburt für mich nichts ist, kann ich Deinen Wunsch sehr wohl verstehen. Das soetwas natrülich nur in Frage kommt, wenn bei der Geburt alles okay gelaufen ist, ist glaube ich allen klar. Wenn Du danach heim möchtest - weshalb nicht?

    Wichtig ist aber in jedem Fall, dass Du dann auch daheim tatsächlich "Wochenbett" hältst. Nicht nur, weil Dein Körper sich erholen muss - Deine gesamten unteren Muskeln (Beckenboden) sind maximal geschwächt. Daher darauf achten, dass Du tatsächlich viel liegts. Und mit viel ist hier wirklich der Großteil der Zeit gemeint! Wie schon von Vera angemerkt, muss hier der Mann quasi Urlaub haben oder eine Verwandte/eine Freundin Dir möglichst viel abnehmen.

    Das ist übrigens einer der Gründe, weshalb ich nicht direkt nach der Geburt heim möchte. Ich möchte die ersten Tage nur für mich haben (natürlich mit dem Vater zusammen) ohne mich um irgendwas kümmern zu müssen. Nach 4-5 Tagen findet ja auch die U2 Untersuchung im Krankenhaus statt und danach würde ich dann heim gehen.

    Mach es so, wie Du Dich (und Dein Mann) am wohlsten dabei fühlst. Dann ist es meiner Meinung nach meist richtig.

    LG
    Natasha

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    AW: ambulante geburt?!?

    Hallo Schockomilch,
    warum den nicht? Wenn es dir gut geht und dem Kind gut geht und du nach Hause möchtest....!

    Ich für meinen Teil möchte es beim ersten Kind nicht. Ich glaube ich fühle mich mit einer 3-tägigen Rundumbetreuung einfach besser - man weiss ja nicht, was nach der Geburt noch so alles auf einen zukommt (Nachwehen, Blutungen, etc.).

    Aber ich denke, wenn du eine gute Hebammenversorgung hast, ist das ja auch kein Problem.

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    AW: ambulante geburt?!?

    ah, wo Natasha es erwähnt, fällt es mir wieder ein: wenn du ambulant entbindest, solltest du dich vorher informieren, welcher Kinderarzt die U2 machen kann. Gut ist natürlich, wenn du einen findest, der Hausbesuche macht. Denn mit so einem kleinen Würmchen pünktlich zu einem Termin irgendwo zu sein, ist nicht so einfach. Vielleicht kannst du dafür aber auch nochmal in die Entbindungsklinik?

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    AW: ambulante geburt?!?

    Liebe Schokomilch,
    ich habe auch ambulant entbunden und würde es jederzeit wieder tun, sofern es die Gesundheit zulässt (Kind und ich).
    Werde diese intensive Wochenbett-Zeit mit meinem Mann und unserem kleinen Schatz nie vergessen .
    Mir erschein es ganz "natürlich", nach der Geburt nach Hause zu gehen (in dem Fall nach 24 Stunden, die wir zur Beobachtung im Kreißsaal geblieben sind, da aufgrund eines vorzeitigen Blasensprunges eine Infektion ausgeschlossen werden sollte).
    Allerdings hatte mein Mann Urlaub, meine Freunde haben uns mit Lebensmitteln versorgt und ich hatte eine ganz tolle und kompetente Hebamme. Diese hatte mir auch einen Arzt empfohlen, der die U2 zuhause macht.
    Hast Du denn schon eine Hebamme und wird sich Dein Mann Urlaub nehmen können? Und wie weit habt Ihr es vom KH aus? Bei uns waren es nur 5 Minuten Fahrt...

    Alles Gute für Dich/Euch !
    Devi
    Denn die Summe unseres Lebens sind die Stunden, wo wir lieben. (W. Busch)

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    AW: ambulante geburt?!?

    Hallo Schokomilch,

    ich habe vor drei Monaten meine erste Tochter bekommen und es war quasi eine ambulante Geburt. Sie kam um 20.47 Uhr abends und da ich aufgrund einer PDA noch sechs Stunden im KH bleiben sollte, haben wir uns dafür entschieden, die Nacht dort zu verbringen. Göga mit im Zimmer. Aber am nächsten morgen um halb 10 waren wir dann weg. Und nachdem um sieben Uhr jemand zum Fiebermessen kam, war ich auch sehr froh darüber, zu Hause schlafen zu können, wenn ich möchte.

    Für mich war es das Beste was ich tun konnte. Göga war zu Hause und hat sich um alles gekümmert und ich hatte richtig Ruhe mit der Kleinen. Wir konnten alles in Ruhe ausprobieren, ohne dass eine Schwester daneben stand.
    Meine Hebamme kam die ersten Tage täglich und wurde auch noch mehrfach von uns angerufen. Sie hatte immer viel Zeit und ist richtig auf uns eingegangen. Den Eindruck hatte ich die paar Stunden im KH nicht so.

    Ich würde es auf jeden Fall wieder so machen. Und wenn es Dein Wunsch ist, dann halte Dir die Option offen. Wenn nötig, finden sie im KH immer ein Bett für Dich!

    Ach ja, wir sind auch ein paar Tage später zum KiA gefahren. Das war gar kein Problem. Mit der Kleinen sind wir sofort ins Sprechzimmer und drangekommen. Und die Uhrzeit sehen sie da auch nicht so eng.

    Liebe Grüße und schon einmal alles Gute für die Geburt!
    Riene
    Wenn aus Liebe Leben wird, erhält das Glück einen Namen:

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    AW: ambulante geburt?!?

    Hallo,
    ich habe ebenfalls ambulant entbunden und kann es nur empfehlen!! Das Baby kam nachts um vier, um elf Uhr waren wir zuhause. Wichtig ist, dass Du Dich vorher um eine Hebamme zur Wochenbettbetreuung kümmerst und (ganz wichtig!!) jemanden hast der den Haushalt schmeisst. Ich bin zwar zwei Tage nach der Entbindung schon spazieren gegangen aber habe noch sehr viel gelegen. Schön ist es auch, wenn Freunde/Eltern/Schwiegereltern für die Mahlzeiten sorgen.

    Die meisten Kinderärzte machen bei der U2 auch Hausbesuche, einfach nachfragen!!! (Schon vor der Entbindung klären.)

    Alles Gute für Dich und das Baby!!!

    Silja
    Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

    Goethe

  10. Inaktiver User

    AW: ambulante geburt?!?

    vielen dank für die vielen antworten und die bestätigung, dass meine idee doch nicht total "daneben" ist!!!
    mein mann hat vom chef das okay, dass er ab dem tag der geburt seinen kompletten resturlaub nehmen darf (dass sind über drei wochen!) und notfalls auch noch ein paar tage mehr... (hihi, der chef ist selbst mehrfacher und begeisterter papi), meine mutter (die einzige die die idee außer uns auch gut findet!) wohnt ne dreiviertel stunde weg und wird den haushalt schmeissen und eine hebamme haben wir auch. kinderärzte kenne ich von berufs wegen und da findet sich bestimmt einer, der uns mal besucht. hach, hoffentlich klappt das alles.
    geht mir echt ein bisschen auf den geist, diese ganzen horror-du-willst-sterben-vor-schmerzen-und-bist-tagelang-tot-storys, klar wird das kein spaziergang, aber ich versuche halt, das ganze als "natürlich" anzusehen.

    nochmals danke!!!

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