Hallo an alle...
Ich würde mich interessieren, wie die schon mamas die letzten drei monate erlebt haben. Wart ihr entspannt oder doch schon ab und zu etwas nervös? Hattet ihr angst vor der geburt und der zeit danach und wie wars dann in wirklichkeit?
Ich würde mich über ein paar erfahrungen sehr freuen...
Couny
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13.07.2007, 09:53
Schon Mamas: Nervosität gegen ende der SS
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27 Jahre alt, verheiratet, schwanger, ET 10.10.2007 
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13.07.2007, 13:05
AW: Schon Mamas: Nervosität gegen ende der SS
Erstmals Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!! :-)
Also ich muss sagen dass es vom 4.-6. super war (vorher uebelkeit), ich habe mich toll gefühlt, nur die letzten 2-3 Monate musste ich viel liegen, Verdacht auf Frühgeburt ende 6.Monat mit Blutsturz , dann SS-Diabetis und ich hatte 18kg drauf, bei einer Grösse von 156!! Mir sind am ende die Hände eingeschlafen, ich fuehlte mich wie ein Wal und im juli ist es ja auch nicht gerade kuehl. Ich war supernervös, weil ich soo viele Horrorgeschichten über Geburt gehört hatte, aber eigentlich war ich soo froh dass es danach endlich überstanden war. Ich hatte echt Pech in der SS mit mehreren Sachen, Gesundheit & Liebe alles war etwas ungünstig.
Die grosse angst vor der Peridural hat sich nicht bestätigt. Denke ich werde etwas nervöser beim 2.sein ....,...
Ich denke am ende wirst du soo froh sein, wenn es endlich "raus" ist und du es endlich sehen kannst, dass alles andere zweitrangig ist. Und die Gefühle direkt danach und die erste Zeit mit deinem Baby machen das alles wieder wett!
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13.07.2007, 13:36
AW: Schon Mamas: Nervosität gegen ende der SS
genervt hat die ss so ab dem 8. monat.
diese unbeweglichkeit, die kurzatmigkeit, in der ersten ss wassereinlagerungen, diese ungewissheit 'wie wirds'.
komischerweise war ich ca. 3 tage vor den geburten super entspannt, hab mich abends mit freunden im restaurant getroffen und mein erstes glas wein, seit wissen um die ss getrunken.
bei meinem ersten kind war wg. beckenendlage ziemlich klar, dass es ein ks wird.
beim zweiten kind habe ich es 'normal' probiert und bin 'bilderbuchmäßig' (laut hebamme) durch die verschiedenen wehenphasen gehechelt - und da war mir alles egal. ich wollte nur, dass dieses kind rauskommt und zwar 'sofort'.
es gab dann wieder einen ks, weil der zweite so ein riesenbaby war. diesmal war ich wach beim ks und das war sehr schön.
gut, dass man das nicht vorher alles weiß und die hormone helfen ganz schön über manches hinweg.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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18.07.2007, 16:37
AW: Schon Mamas: Nervosität gegen ende der SS
Hi!
Also ich bin gerade in der 32. Woche bzw. 8.Monat und schon arg genervt. Hab' auch so ein bisschen schlechtes Gewissen deswegen. Ich will niemanden etwas vorjammern, da ja bisher eigentlich alles gut gelaufen ist. Die Kleine ist putzmunter und ansonsten keine besonderen Vorkommnisse. Ich bin also überaus dankbar. Aber es ist der Part den niemand mitkriegt der mir echt zusetzt. Ich bin schlapp (klar bei dieser Hitze), antrieblos, hab' Rückenschmerzen, bin unbeweglich und das Baby verursacht diesmal (es ist meine zweite Schwangerschaft) echte Schmerzen beim treten und turnen. Ich fühl' mich wie ein dicker gestrandeter Wal. Dabei habe ich noch 2 Monate zu überstehen, und das im Hochsommer! Da ich eine 9 jährige Tochter habe, kann ich ja auch nicht nur faulenzen. Manchmal hab' ich also ein echtes Tief am Tag. Da hilft nur (sagt auch meine Hebamme) das Gegenteil von dem zu tun was man eigentlich will sprich' schwimmen gehen, radfahren und gegen den inneren Schweinehund ankämpfen. Danach geht es mir meistens besser.
Was die Geburt betrifft: Ein wenig Angst habe ich schon, da ich die Geburt meiner Tochter echt schlimm fand. 16 Stunden, viel zu früh ins Krankenhaus, ewig lang Schmerzen, dann PDA, dadurch wieder Wehen zu schwach, Wehentropf, blöde Hebamme die mir mit Kaiserschnitt regelrecht gedroht hat, wenn's nicht bald was wird und zum Schluss eine ganz tolle mit der meine Süße normal auf die Welt kam. Diesmal warte ich also bis zum letzten Drücker auch wenn das Baby dann im Auto zur Welt kommt.
Diesen Klinik-Schlauch gebe ich mir nicht nochmal.
Klar, über die Zeit danach mache ich mir auch viele Gedanken. Z.B. das es hoffentlich nicht wieder so ein Schreikind wird und der Schlafentzug diesmal nicht ganz so reinhaut. Aber ich freu' mich so riesig auf das Baby, dass alles andere erstmal zweit-
rangig ist. Ich bin nun auch 'ne Ecke älter und selbstbewußter, das wird schon alles.
Wünsche Dir eine tolle weitere Schwangerschaft und alles Gute
Liebe Grüße
Goldchain
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19.07.2007, 04:16
AW: Schon Mamas: Nervosität gegen ende der SS
Guten Morgen!
...also ich habe körperlich nicht so gelitten die letzten Wochen und war auch noch quasi bis kurz vor Geburtsbeginn unterwegs
, doch das Thema Geburt hat mich schon immer wieder emotional und mental beschäftigt und ich hatte großen Respekt davor. Bin eigentlich ein eher "verhaltener" Mensch und der Gedanke, dann schreiend in einem Kreißsaal zu liegen, war mir doch unangenehm

.
Letzten Endes lief dann alles bestens, es war eine leichte und unkomplizierte Geburt (als ich nach fünf Stunden erträglichen Wehen dachte, dass es nun so langsam los geht mit der schmerzhaften Phase der Geburt, war der Kleine plötzlich schon fast da
). Peinlich war mir währendessen gar nichts und danach war ich einfach nur so
, dass ich wirklich darüber schmunzeln musste, wieviel Energie ich in meine "Sorgen" zuvor gesteckt hatte und wie schnell dann alles vorbei war.
Angst vor den ersten Tagen mit dem Baby hatte ich vorher nicht und trotz ambulanter Entbindung lief alles bestens "allein daheim".
Insgesamt kann ich sagen, dass ich alles als sehr "natürlich" empfunden habe, man ist plötzlich mittendrin und für Sorgen und Unsicherheiten ist dann kein Platz mehr
. Aber vielleicht habe ich auch einfach nur großes Glück gehabt.
Das wünsche ich Dir auch, alles Gute für Dich!
DeviDenn die Summe unseres Lebens sind die Stunden, wo wir lieben. (W. Busch)


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