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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Zitat Zitat von lunete Beitrag anzeigen
    Es war davon die Rede, Seefolie "stehe nicht zu ihrer Verantwortung als Mutter". Dem habe ich Widersprochen.
    Was ist schon "normales Verhalten"? Sich selbst unglücklich machen und das Kind in eine verfahrene Situation bringen, die Zukunft von beiden verbauen, weil "man das eben verantwortungsvollerweise so macht und Kinder zur Mutter gehören"?
    Ich glaube, diese Einstellung ist verbreitet und ich befürchte, dass daraus viele Probleme und viel Leid entstehen.
    Ein Modell, bei dem Eltern und Kind voneinander getrennt werden, ist sicherlich nicht ideal und es wird wahrscheinlich auf beiden Seiten Wunden hinterlassen. Aber nach sorgfältiger Abwägung kann das doch eine gute, zumindest aber eine bessere Lösung sein.
    Nochmal

    Wenn ich das EP richtig im Kopf habe, ist das Baby acht Monate alt. Bis jetzt hat die TE noch keinen wirklich liebevollen Zugang zum Kind finden können, was sie selber so sieht. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das in absehbarer Zeit sehr quälend für beide werden kann.

    Liebe TE, ich bin der Überzeugung, dass es liebevoller sein kann, ein Kind wegzugeben, als es auf Gedeih und Verderb zu behalten.

    Vor einiger Zeit gab es eine ähnliche Geschichte....das warst aber nicht Du---oder?

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Ein Verwandter meines Mannes verlor seinen Vater durch einen Unfall als Kleinkind. Als die Mutter einen neuen Mann kennen lernte, wurde er zu einer kinderlosen Tante gebracht, die ihn dann seine ganze Kindheit und Jugend versorgt hat.
    Viele Jahre seiner Kindheit hat er darauf gewartet, dass seine Mutter ihn wieder zu sich holt. Leider ist das nie geschehen.
    Auch wenn die Tante sich um den Jungen äußerlich gut gekümmert hat, so fehlte doch immer das Verständnis dafür, warum seine Mutter ihn weg gegeben hat.
    Das Verhältnis zu seiner Mutter normalisierte sich nie wieder.

    Natürlich kannst du dein Kind weg geben, wenn Du dich überfordert fühlst. Versäume aber nicht, deinem Kind Gesprächsangebote zu machen, damit es wenigstens ansatzweise deine Gründe nachvollziehen kann.
    Vor allen Dingen, gib Dein Kind nicht nur weg, nur weil ein neuer Partner es nicht will und versprich auch dem Kind nichts, was Du nicht einhalten kannst.

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Zitat Zitat von Seefolie Beitrag anzeigen
    Ich habe zudem einen netten Mann kennengelernt, der aktuell allerdings nicht so viel mit Kindern anfangen kann bzw. keine Verantwortung für meine Tochter übernehmen will.
    @Seefolie, über diesen Punkt lohnt es sich sehr, gründlich darüber nachzudenken.

    Ich lese es so, dass Du Dir keine Chancen verbauen willst.
    Aber ein Mann, dem wirklich etwas an Dir liegt, wird auch das Kind als Teil von Dir akzeptieren und es in Eure Beziehung integrieren.

    Hingegen muss ein neuer Partner keine Verantwortung für das Kind übernehmen. Das ist nämlich alleine Dein Part. Dieser Mann, den Du hier erwähnst ... wenn er es zu einer Art Bedingung gemacht hat, dass Du Dein Kind weggibst, dann sagt das auch sehr viel über diesen Menschen aus.

    Mit Deinen gerade mal 20 ist das sicher gar nicht so leicht zu erkennen.


    Es tut mir sehr leid, dass Du keinerlei familiäre Unterstützung und Zuwendung erhältst.
    Umso wichtiger ist es, wirklich alle Aspekte Deiner Situation ganz ausgiebig zu beleuchten und zu hinterfragen.

    In diesem Sinne schließe ich mich den meisten Vorschreiberinnen an und rate Dir ebenfalls, für eine Entscheidungshilfe zuerst mal das Jugendamt zu kontaktieren.

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Liebe TE, wie geht es dir? Schreibst du noch mal?

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Nach Absetzen des Eingangsposts nicht mehr hier gewesen.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Nach Absetzen des Eingangsposts nicht mehr hier gewesen.
    Ich interpretiere das mal so, dass sie nicht die Antworten bekommen hat, die sie lesen wollte.
    Wie die erkennen,
    die etwas zu sagen haben?
    An ihrem Schweigen?


    (Gefunden auf dem Haiku-Weg von Bad Kohlgrub nach Bayersoien.)

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Manchmal muss man ja auch einfach nur etwas niederschreiben, um für sich selber Einiges klarer zu sehen.
    Für immer ab jetzt!
    "Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein.
    Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist dann ist
    wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am Allerschönsten ist,
    da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment." ♫



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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Manchmal muss man ja auch einfach nur etwas niederschreiben, um für sich selber Einiges klarer zu sehen.
    Zumal der Verdacht nahe liegt, dass sie das nicht zum ersten mal niedergeschrieben hat.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

  9. Moderation

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Naja. Der Beitrag ist eine Woche alt und von einer, wenn auch nicht arbeitsmaessig, so doch emotional ueberforderten Mutter. Spitze Bemerkungen finde ich da unangebracht. Und selbst wenn Ihr Recht haettet - was solls? Bzw. was bringt's?

    @Seefolie, wenn Du hier noch mitliest: Ich schliesse mich dem Rat zu umfassender Beratung an, die auch Deine seelische Verfassung beruecksichtigt. LolloBionda hat das meines Erachtens sehr gut ausgedrueckt: Es geht nicht darum, dass Deine Gefuehle oder Deine Ueberlegung, das Baby in eine Pflegefamilie zu geben, "falsch" sind. Es geht darum, erstmal aus dem Druck der gegenwaertigen Situation rauszukommen und unrealistische Erwartungen (aeussere und innere) auszusortieren, damit Du eine gute Entscheidung fuer Euch beide treffen kannst. Dazu wuensche ich Dir von Herzen alles Gute.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    "Ich hasse es, wenn Fantasy sich einfach nicht an die Realitaet haelt".
    Maxi Gstettenbauer

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Zitat Zitat von fini. Beitrag anzeigen
    Manchmal muss man ja auch einfach nur etwas niederschreiben, um für sich selber Einiges klarer zu sehen.
    Ist natürlich auch möglich.

    Ich versuche die Situation mal zusammenzufassen, wie sie sich aus meiner Sicht darstellt.

    Vor dem Beginn des Studiums mit einem nicht geplanten und zumindest zunächst nicht gewünschten Kind dazustehen ist hart. Hinzu kommt ein neuer Lover, der auch keine Hilfe ist.
    Ich denke, das ist alles sehr gut nachvollziehbar und verständlich.
    Käme das Kind in eine Pflegefamilie mit Tag und Nacht Rundumversorgung wäre das erst mal eine Befreiung. Ebenfalls verständlich und gut nachvollziehbar.

    Andererseits ist die Trennung der Mutter von ihrem Kind zum Trennungszeitpunkt selbst ein Eingriff in die Bindungsphase.
    Sollte es darauf hinauslaufen, dass das Kind in der Folge keinen bis wenig Kontakt und wenig gemeinsame Zeit mit seiner Mutter hat, dann wäre das darüber hinaus ein gravierender Eingriff in das Leben eines total abhängigen Menschen, mit dem dieser sich möglicherweise lebenslang herumschlägt.

    Diese Situation ist überhaupt nicht vergleichbar mit einer frühen Krippenunterbringung oder der Unterbringung bei einer Tagesmutter.

    Ich kann daher nur wiederholen dass es wichtig ist, sich beim Jugendamt zu informieren und verschiedene Unterbringungskonzepte zu diskutieren, die die Bedürfnisse aller Beteiligten möglichst gut unter einen Hut bringen.
    Wie die erkennen,
    die etwas zu sagen haben?
    An ihrem Schweigen?


    (Gefunden auf dem Haiku-Weg von Bad Kohlgrub nach Bayersoien.)

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