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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Ich finde auch, du solltest dich an das Jugendamt wenden.

    Ansonsten bin ich ganz sicher nicht der Meinung, dass Kinder um jeden Preis bei ihren biologischen Eltern bleiben sollten.
    Aber du solltest auch bedenken, dass es für ein Kind eine oft lebenslange schwere Hypothek sein kann zu wissen, dass es „weggeben wurde“.
    Wie die erkennen,
    die etwas zu sagen haben?
    An ihrem Schweigen?


    (Gefunden auf dem Haiku-Weg von Bad Kohlgrub nach Bayersoien.)

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Neben dem Gespräch mit dem Jugendamt würde ich Dir dazu raten, eine therapeutische Begleitung der Entscheidung in Anspruch zu nehmen, um Klarheit für Dich zu bekommen.
    Nicht nur mit Blick auf die aktuelle Situation, sondern auch um für zukünftige Momente gewappnet zu sein, in denen Du vielleicht Zweifel bekommst oder von Deinem Kind mit Deiner Entscheidung konfrontiert wirst.

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Zitat Zitat von FlikFlak Beitrag anzeigen
    Neben dem Gespräch mit dem Jugendamt würde ich Dir dazu raten, eine therapeutische Begleitung der Entscheidung in Anspruch zu nehmen, um Klarheit für Dich zu bekommen.
    Nicht nur mit Blick auf die aktuelle Situation, sondern auch um für zukünftige Momente gewappnet zu sein, in denen Du vielleicht Zweifel bekommst oder von Deinem Kind mit Deiner Entscheidung konfrontiert wirst.
    Wie die erkennen,
    die etwas zu sagen haben?
    An ihrem Schweigen?


    (Gefunden auf dem Haiku-Weg von Bad Kohlgrub nach Bayersoien.)

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Zitat Zitat von FlikFlak Beitrag anzeigen
    Neben dem Gespräch mit dem Jugendamt würde ich Dir dazu raten, eine therapeutische Begleitung der Entscheidung in Anspruch zu nehmen, um Klarheit für Dich zu bekommen.
    Nicht nur mit Blick auf die aktuelle Situation, sondern auch um für zukünftige Momente gewappnet zu sein, in denen Du vielleicht Zweifel bekommst oder von Deinem Kind mit Deiner Entscheidung konfrontiert wirst.
    Vielleicht sogar besser vorher?
    Das ist eine Geschichte ,die man nicht mal so leicht wegpackt mit 20, weil da gerade jemand Neues ist, der nichts mit Kindern anfangen kann oder man Karriere wichtiger findet?
    Das holt einen ganz sicher ein und deshalb ist die Entscheidung zu so einem großem Schritt, der beide Leben verändern wird genau zu klären.
    Zu glauben ,dass man dann fröhlich sein Kind vergisst und nicht traurig zu Hause sitzt , ist nicht unbedingt gegeben.
    Was aber fatal für so ein Kind wäre, ist ein Hin und Her.
    Deshalb suche Dir eine gute Beratung vorher für Deine Situation! Vielleicht gibt es da noch ganz andere Möglichkeiten mit ehrenamtlichen Leihomas, die Dir auch helfen könnte. die nicht so vorbestimmte Situation trotzdem zu meistern und Dir mehr Raum zu geben ohne Dein Kind weg geben zu müssen?
    Es gibt vielleicht auch noch andere Wege, die funktionieren?
    Das würde ich versuchen herauszufinden ...vorher.

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Aber du solltest auch bedenken, dass es für ein Kind eine oft lebenslange schwere Hypothek sein kann zu wissen, dass es „weggeben wurde“.
    Ja.

    Jugendamt ist die erste Anlaufstelle. Die vermitteln das Kind erst mal in eine Pflegefamilie und du bekommst Zeit, dich mit deiner Entscheidung auseinanderzusetzen.
    Du sollst aber auch wissen, das sowohl du, als auch der Kindsvater für die Pflegekosten mit herangezogen werden.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Ja.

    Jugendamt ist die erste Anlaufstelle. Die vermitteln das Kind erst mal in eine Pflegefamilie und du bekommst Zeit, dich mit deiner Entscheidung auseinanderzusetzen.
    Na ja, zunächst einmal berät das Jugendamt in solchen Fällen und lotet gemeinsam mit der Mutter aus, ob es, z.B. mit ambulaten Hilfen zur Entlastung der Gesamtsituation, einen Ausweg geben würde.

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Zitat Zitat von FlikFlak Beitrag anzeigen
    Na ja, zunächst einmal berät das Jugendamt in solchen Fällen und lotet gemeinsam mit der Mutter aus, ob es, z.B. mit ambulaten Hilfen zur Entlastung der Gesamtsituation, einen Ausweg geben würde.
    Möglich. Ich sehe hier weniger Überlastung, als vielmehr die Ablehnung des Kindes. Und da wäre in meinen Augen erstmal eine anderweitige Unterbringung sinnvoll, um der TE die Möglichkeit zu geben, eine entgültige Entscheidung zu treffen.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

    Hallo!

    Ich möchte mich den Stimmen hier, die zum Kontakt mit dem Jugendamt und zu anderweitigen Hilfen raten, anschließen. Der Sozialdienst deiner Uni ist möglicherweise auch eine Anlaufstelle, vielleicht kannst du da auch Kontakt zu Studierenden finden, die ebenfalls jung Eltern geworden sind, wenn du das möchtest.

    Dass du für deine Tochter eine große Verantwortung empfindest, diese Varantwortung annimmst und für sie das Beste willst, verdient große Hochachtung!

    Deine Gefühle und Gedanken zu deiner Tochter, eurem Verhältnis, ihrem und deinem Leben sind auf jeden Fall wichtig und ernstzunehmen und ich denke, dass das Gespräch mit Profis (vom Jungendamt, von therapeutischer Seite) sehr hilfreich sein kann.

    Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass hierzulande (oder wahrscheinlich überall) eine überzogene und unrealistische Erwartung an Eltern, insbesondere Mütter, herangetragen wird.
    Es gibt tausenderlei (ungeschriebene) Vorschriften und ungefragte Meinungen, die einem einreden wollen, wie man sein Kind zu erziehen hat, wieviel Zeit man mit ihm zu verbringen hat, wie man mit Kind zu leben hat, was man seinem Kind gegenüber zu fühlen hat, wie eine glückliche Kindheit auszusehen hat und dass man selbst gefälligst glücklich zu sein hat mit dem und über das Kind.
    Das ist in meinen Augen Quatsch, führt aber dazu - und das kenne ich auch von mir - dass man diese Erwartungen verinnerlicht und als Ergebnis oft ein Gefühl der Überforderung, Unzulänglichkeit, Unfähigkeit, Überwältigung und Schuld mit sich herumschleppt, ein schlechtes Gewissen noch dazu.
    Es ist in meinen Augen bei all dem nur wichtig, dass es allen, Eltern und Kind, gut geht, dass man eine Balance der Bedürfnisse findet und dabei auch die jeweilige Leistungsfähigkeit beachtet. Manchmal ist man trotzdem überfordert und hat das Gefühl, alles falsch gemacht zu haben und alles falsch zu machen. Manchmal ist es toll. Meistens ruckelt es halt so vor sich hin.
    Bitte mach dir kein zu schlechtes Gewissen. Du hast sehr viel geleistet und leistest viel, du kümmerst dich alleine um dein Kind, stemmst die Pflege- und die Erwerbsarbeit und du hast Pläne und Ziele, die du umsetzen möchtest. Das ist super! Hut ab!

    Eine Pflegefamilie mit Kontakt zwischen dir und deiner Tochter kann eine gute Lösung für euch sein, vielleicht auch mit wenig oder ohne Kontakt, vielleicht gibt es ein anderes Modell das für euch passt - das wirst du alles herausfinden. Ich drücke die Daumen!

    Alles Gute!

    LolloBionda

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben


    LolloBionda

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    AW: Baby in Pflegefamilie geben

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    Geändert von LolloBionda (28.07.2021 um 10:00 Uhr) Grund: Beitrag wird leer angezeigt?

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