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    PDA beim zweiten Kind

    Hallo zusammen,
    Ich bin jetzt in der 36. SSW, die Geburt ist also langsam absehbar...
    Nächsten Montag habe ich den Vorstellungstermin in der Klinik, wo schon Mal alle Daten geklärt werden etc.
    Da wird sicher auch das Thema PDA wieder auf den Tisch kommen.
    Beim ersten Kind habe ich mir eine geben lassen, fand allerdings das legen lassen super unangenehm. Ob ich sie wirklich gebraucht habe, kann ich natürlich nicht sagen, laut Ärzten wurde nur eine ganz geringe Dosis Schmerzmittel gegeben, bei der Austreibungsphase gar nichts.
    Jetzt stehe ich vor der Frage, wieder eine oder diesmal nicht.
    Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir einen Rat geben?
    Würdet ihr es wieder machen oder diesmal darauf Verzichten?
    Vielen Dank
    Cattle

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    AW: PDA beim zweiten Kind

    hallo cattle,

    ich hatte bei beiden kindern eine PDA und würde es wohl wieder so machen. ich fand es, obwohl jedes mal kurz (?zeitgefühl ist ja relativ, aber so ewig lang war es nicht ;) vor den presswehen erst gelegt bekommen, aber ich fand es eine erleichterung.

    ich hatte aber auch beides mal eine einleitung und es heisst ja oft, die künstlichen wehen sind nochmal anders und härter, evtl. auch deshalb. mir zog es immer total in den rücken, als würde der bald durchbrechen.
    und... ich habe zwei große, schwere babys geboren (mit großem kopf 🙈) und einmal 4200, einmal 4600 gramm, da bin ich sowieso froh drum, dass nicht ohne durchgemacht haben zu müssen....
    🙂 nachwirkungen hatte ich kaum, und besonders unangenehm war es auch nicht, meine ich... (es hat ja eh alles weh getan 🤪)

    toitoi für die geburt und entscheidung 😊 ...
    ❤️💙

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    AW: PDA beim zweiten Kind

    Hallo,

    Ich würde spontan entscheiden, ggf. beim Vorgespräch schon die Formulare ausfüllen und dann sehen, wie es läuft. Zu 100% planbar ist die Geburt ja ohnehin nicht.

    Ich hatte bei den ersten beiden eine PDA, beim Dritten nicht.
    Das Dritte war - aber das weiß man natürlich erst hinterher - die ‚normalste‘ Geburt. Der Erste war über die Maßen schwer (>5kg mit 38cm-Kopf), die Zweite nicht ganz so schwer (4,2kg/ 37cm), aber Sternguckerin, die Dritte auch schwer und richtig rum, gnädigerweise mit dem kleinsten Kopf (4,4kg/ 36cm) Das war dann machbar.

    Für mich ist das völlig in Ordnung so.

    Beim Ersten wäre es nicht ohne PDA gegangen (ich bekam die PDA nach 15 Stunden heftiger und nutzloser Wehen zur Erholung, sie war dann so dosiert, dass ich in den Presswehen null Schmerzen hatte), beim Zweiten ging es nach dem Legen der PDA so schnell, dass sie gar nicht richtig wirkte, bevor das Kind da war (oder sie war falsch gelegt? Jedenfalls waren die übelsten Schmerzen dadurch bedingt, dass sie schief auf den Muttermund drückte und das ist ja and Schluss kein Thema mehr), beim Dritten ging es dann ohne.
    Ein schöner Abschluss, fand ich.

    Alles Gute für die Entscheidung und die Geburt!
    Geändert von LolloBionda (30.06.2020 um 21:13 Uhr)

    LolloBionda

  4. Moderation

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    AW: PDA beim zweiten Kind

    Ich würde das in der Situation entscheiden. Natürlich kannst du dir vorher Gedanken machen, was du gerne möchtest, aber ich würde für alle Möglichkeiten offen bleiben. Geburten sind so verschieden. Ich würde auch die Papiere sicherheitshalber ausgefüllt mitnehmen. Ich musste die unter starken Wehen noch ausfüllen (lassen), was ziemlich blöd war.

    Ich habe immer gesagt, ich möchte nur im Notfall eine PDA. Meine Wehen haben sich dann in kürzester Zeit von gut aushaltbar bis kaum erträglich quasi ohne Wehenpause entwickelt. Ich habe es dann erst mit Schmerzmitteln und Wehenhemmen versucht. Als das rein gar nichts brachte, waren wir relativ schnell bei der PDA. Ich weiß nicht, ob ich ohne noch Energie für die Presswehen gehabt hätte. Das einzige, was ich blöd fand war, dass ich den Pressdrang kaum gespürt habe, wodurch ich mich beim Pressen mit der Atmung ziemlich verzettelt habe. Aber ansonsten war das für mich ein Segen.

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    AW: PDA beim zweiten Kind

    Ach ja: als ich zur ersten Geburt in den Kreißsaal kam, hat die diensthabende Hebamme mir gesagt, dass es zur PDA quasi keine Alternative gebe. Bei meiner Klinik gibt es keine Anmeldung und kein Vorgespräch. Das habe ich so angenommen und für die ersten beiden Geburten entsprechend entschieden. Beim dritten Mal hatte ich eine lange Pause (ohne Wehen, sozusagen Nachtruhe), da hat mir die damalige Hebamme dann Alternativen genannt.

    LolloBionda

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    AW: PDA beim zweiten Kind

    Vielen Dank schon Mal ☺️
    Ich denke auch, dass ich die Papiere auf jeden Fall ausfülle, damit das im Notfall alles erledigt ist.
    Lieber die Option haben ohne Stress die PDA zu bekommen, als unter Wehen noch irgendwelche Formulare ausfüllen zu müssen...

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    AW: PDA beim zweiten Kind

    Kind1&2 ohne PDA, gut aushaltbar.

    Kind3 war riesig und schwer (gut 5 kg, über 60 cm, Kopf 39 cm), da waren die Wehen sehr schmerzhaft und länger als bei den Mädchen. Ich hatte schon Schmerzmittel bekommen und wollte dann eine PDA. Das waren die abartigsten Schmerzen, die ich je hatte!!! Dieser völlig ungeschickte Anästhesist hat acht mal in meinem Rücken rumgestochert und jedesmal hatte ich das Gefühl, er hätte mir ein Skalpell in die Niere gerammt. Ich habe dann auf weitere Experimente verzichtet und das Kind ohne PDA bekommen. Irgendwann habe ich ein Ruckeln gespürt, dann lag er richtig. Die eigentliche Geburt war dann leichter als bei den Mädchen und ich hatte die geringsten Verletzungen.

    Nur Mut, lass die PDA, beim zweiten geht es leichter. Und ich finde Wehenschmerz zwar fies, aber es ist produktiver Schmerz. Dieser Schmerz bei der PDA war zehnmal stärker, total unproduktiv und hinterher gab es zur Entschädigung keinen Hormonrausch und ein süßes Baby sondern einen in seiner Eitelkeit gekränkten Anästhesisten.
    Geändert von Alma_Svensson (30.06.2020 um 22:36 Uhr)

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    AW: PDA beim zweiten Kind

    Ich hatte beim ersten Kind keine PDA, beim zweiten Kind schon. Und ich würde bei jedem weiteren Kind wieder eine nehmen ja, die Geburt ansich war beim zweiten kürzer, aber irgendwie erträglicher. Ich fühlte mich danach nicht so schwach und ausgelaugt.
    Ich würde auch situationsabhängig entscheiden. Vielleicht kommt das zweite so schnell, dass du gar nicht zur PDA-Frage kommst

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    AW: PDA beim zweiten Kind

    Mir hat das Legen der PDA überhaupt nicht wehgetan, es ist mir jedenfalls nicht in Erinnerung geblieben. Man bekommt doch eine lokale Betäubung bevor die Nadel gesetzt wird? Ich vermute, es ist was schief gelaufen, wenn das Legen schmerzhaft ist.

    LolloBionda

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    AW: PDA beim zweiten Kind

    Ich kenne inzwischen einige Frauen mit verunglückten PDAs. Es scheint anatomische Bedingungen zu geben, bei denen es nicht funktioniert.

    Das Eintreten der Nadeln in den Rücken habe ich nicht stark gespürt, aber wenn die Nerven getroffen wurden.
    Drei sind eine Bande.

    Nein, meine Kinder geb ich nicht!
    (nach R. Mey)

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