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  1. User Info Menu

    Schlafstörungen in der Stillzeit - Tipps

    Hallo zusammen,

    ich schreibe hier, weil ich die Hoffnung habe, dass andere Mütter mit kleinen Babys mein Problem vielleicht kennen und Tipps haben, an die ich bisher noch nicht gedacht habe.

    Mein Sohn ist knapp 3 Monate alt und seit 6 Wochen leide ich unter Durchschlafstörungen. Ich stille ihn nachts alle 2-3 Stunden und nach dem Stillen schläft er in der Regel gut wieder ein - nur ich nicht. In den meisten Nächten liege ich 4-5 Stunden nach dem 1. Stillen (zwischen 1 und 2 Uhr) komplett wach.
    Zur Schlafsituation: der Kleine liegt neben mir im Beistellbett, wenn er sich meldet hole ich ihn zu mir und stille im Liegen.

    Folgendes habe ich schon versucht:
    - täglich raus und Bewegung (hat eine Weile geholfen, jetzt nicht mehr)
    - abendliches Bad mit Lavendelöl
    - heiße Milch mit Honig trinken
    - progressive Muskelentspannung und Schlafmeditation über Kopfhörer

    So langsam verzweifle ich, weil nichts zuverlässig zu helfen scheint. Morgens gegen 6 schlafe ich dann nochmal ca. 2 Stunden, während mein Mann dann den Kleinen nimmt.
    Gibt es hier evtl Mütter mit demselben Problem? Über Tipps und Erfahrungsaustausch würde ich mich freuen.

    Viele Grüße,
    Mary

  2. Moderation

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    AW: Schlafstörungen in der Stillzeit - Tipps

    Spontan fällt mir ein, dass ich in der Stillperiode am besten schlief, wenn das Kind neben mir im Bett schlief. Erstens habe ich das hungrige Geschnuffel meistens schon im Halbschlaf gehört und es wurden somit weder das Kind noch ich sehr wach. Zweitens habe ich es dann im Halbschlaf angelegt und bin wieder weggedämmert, während das Kind sich irgendwann rumgedreht hat und ebenfalls weiterschlief.

    Das passt vielleicht nicht für jede Mutter, für mich habe ich das beim zweiten Kind ( von dreien) als große Verbesserung für mich entdeckt und beibehalten.

    Ansonsten die Frage, was ist es, das dich wach hält? Einfach die Wachheit, wenn du (beispielsweise) aus dem Tiefschlaf gerissen worden bist? Oder besondere Gedanken?

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    AW: Schlafstörungen in der Stillzeit - Tipps

    Hi Mary,
    Danke für deine Antwort!
    Das habe ich gemacht, als er ein Neugeborenes war, da er nicht im Beistellbett liegen wollte. Hatte immer Angst, ihm im Schlaf die Decke über den Kopf zu ziehen und habe deshalb das Beistellbett benutzt, sobald er darin schlafen konnte. Aber ich könnte es in der Tat mal wieder versuchen und sehen, ob ich dann besser wieder einschlafe :)

    Ich grübele mich nicht wach oder so. Nach dem Geweckt werden und Stillen ist jedes "Müdigkeitsgefühl" schon verflogen.

  4. Moderation

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    AW: Schlafstörungen in der Stillzeit - Tipps

    Klar, zusammen schlafen wird nicht von jedem angeraten und muss individuell passen.

    Unsere Kinder hatten zum Beispiel einen Schlafsack an und lagen nicht mit unter der Decke.

    Es war genug Platz seitlich, da hatten wir eine dünne, längliche Sperrholzplatte hochkant zwischen Matratze und Rahmen gesteckt (kein Boxspringbett), um das Kind am Herausfallen zu hindern.

    Später dann hatten wir ein Gitterbett, das direkt neben unserem Bett stand und an der Seite offen war, praktisch wie eine Erweiterung unseres Betts.

    Ich habe niemals schlaffördernde Medikamente genommen und keinen Alkohol getrunken, so dass meine Reaktionsfähigkeit nicht beeinträchtigt war.


    Ich habe beim ersten Kind nachts noch im Sessel gestillt, da war ich irgendwann vor Müdigkeit in Dauer-Trance. Bei Kind 2 und 3 dann wie oben beschrieben. Ich hatte eine sehr selektive Aufmerksamkeit, leises Gemaunze des Säuglings habe ich sehr schnell registriert, bei Gewitter konnte ich durchschlafen...
    that was the river - this is the sea


    Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum

  5. User Info Menu

    AW: Schlafstörungen in der Stillzeit - Tipps

    Hallo!

    Das kommt mir sehr bekannt vor!
    Aktuell, beim 3. Kind, schlafe ich schlecht durch und finde nach dem Stillen nicht mehr in den Schlaf. Maryquitecontrarys Strategie hat bei den Großen gut funktioniert (Baby im elterlichen Bett, auf Ammenschlaf verlassen), jetzt klappt das aus irgendeinem Grund nicht.

    Ich manövriere mich in einem ungünstigen Kreislauf hinein: nachts bin ich wach (1-5 Uhr), morgens schlafe ich (5-6:30), aber dann geht der Tag los und ich schlafe abends schon um 7 oder 8 mit dem Baby ein, bin dann nach 4-5 Stunden beim ersten Stillen so weit ausgeruht, dass ich nicht mehr einschlafe - und von vorn.

    Mir hilft es, diesen Kreislauf zu durchbrechen, abends länger wach zu bleiben, so dass nicht schon zu viel Schlafdruck abgebaut ist, wenn das Baby zum ersten Mal kommt. Das geht mit Kaffee und dem (Selbst)Zwang, aufzustehen.

    Dann habe ich beschlossen, die nächtliche Wachphase nicht als Ärgernis zu empfinden, sondern als kostbare ruhige Zeit für mich alleine, während der ich Hörbücher hören (Kopfhörer) oder auf dem Reader Bücher lesen kann (Bildschirm im Night-Modus). Zum Lesen komme ich sonst nie. Wenn das keine Thriller sind, schlafe ich auch dabei ein bzw. werde müde.

    Manchmal klappt das alles nicht und dann geht es so lange mit den paar Stunden Schlaf bis ich eine Nacht 12 Stunden durchschlafe und mich auch das Stillen nicht wach hält.

    Ich weiß nicht, ob das gesund ist, ich habe aber beschlossen, mich nicht davon stressen zu lassen und habe schon den Eindruck, dass das hilft, wenn der Druck weg ist.

    Alles Gute, gute Nächte!!

    LolloBionda

  6. User Info Menu

    AW: Schlafstörungen in der Stillzeit - Tipps

    LolloBionda,
    es beruhigt mich ein bisschen zu wissen, dass es nicht nur mir so geht!
    Die Strategie hatte ich auch schon überlegt, also bis zum 1. Stillen wach bleiben. Im Moment schlafe ich nach dem abendlichen Stillen ein, zwischen 8 und 10 Uhr. Länger als 3 Stunden schläft mein Sohn noch nicht am Stück, sonst würde ich eventuell auch länger schlafen - Einschlafprobleme habe ich abends nämlich nicht.
    Meine Nachsorgehebamme hat mir auch geraten, nachts aufzustehen und zu lesen, aber oft fehlt mir dazu der Antrieb und ich surfe nach 1-2 Stunden erfolglosem Wachliegen am Handy im Internet. Das sollte ich vermutlich auch lassen... Aber dann denke ich, in ner Stunde wacht das Baby wieder auf, jetzt brauche ich auch nicht mehr versuchen, einzuschlafen :-/

  7. User Info Menu

    AW: Schlafstörungen in der Stillzeit - Tipps

    Ich habe zwischendurch ähnliche Probleme. Das was mir am meisten geholfen gat ist: nach 14:00 kein Kaffee mehr (obwohl ich damit vorher NIE Probleme hatte).
    Da ich sehr schlecht wieder einschlafe wenn ich wach bin versuche ich beim Stillen weiter zu dösen. Auf jeden Fall Augen zu.

    Aber da ist halt die Frage was Dich am Schlaf hindert. Ich bin seit mein Kopf wegen meinem Sohn immer auf Empfang ist recht Geräuschempfindlich. Deshalb hilft es mir, dass ich mich vom Baby wegdrehe und manchmal auch Ohrenstöpsel (wenn er sich nachts viel bewegt). Allgemein wenn ich nicht mit dem Gesicht in seine Richtung liege kann ich Bewegungen und geschnaufe besser ausblenden..

    Aber da ist vermutlich jeder anders. Vielleicht ist ja eine Anregung für Dich dabei.

  8. User Info Menu

    AW: Schlafstörungen in der Stillzeit - Tipps

    Zitat Zitat von SunshineDream Beitrag anzeigen
    Ich habe zwischendurch ähnliche Probleme. Das was mir am meisten geholfen gat ist: nach 14:00 kein Kaffee mehr (obwohl ich damit vorher NIE Probleme hatte).
    Da ich sehr schlecht wieder einschlafe wenn ich wach bin versuche ich beim Stillen weiter zu dösen. Auf jeden Fall Augen zu.

    Aber da ist halt die Frage was Dich am Schlaf hindert. Ich bin seit mein Kopf wegen meinem Sohn immer auf Empfang ist recht Geräuschempfindlich. Deshalb hilft es mir, dass ich mich vom Baby wegdrehe und manchmal auch Ohrenstöpsel (wenn er sich nachts viel bewegt). Allgemein wenn ich nicht mit dem Gesicht in seine Richtung liege kann ich Bewegungen und geschnaufe besser ausblenden..

    Aber da ist vermutlich jeder anders. Vielleicht ist ja eine Anregung für Dich dabei.
    Kaffee vermeide ich auch bzw. trinke höchstens morgens mal einen. Ich versuche möglichst, auf der Seite zu stillen, obwohl ich persönlich es schwierig finde, da eine bequeme Position zu finden. Aber spätestens um nach dem Stillen etwas zu trinken und auf die Toilette zu gehen, stehe ich dann doch auf.

    Babys Lautmalerei im Schlaf spielt bei mir auf jeden Fall auch mit rein. Wenn er unruhig schläft (insbesondere früh morgens), dann ist an Schlaf überhaupt nicht mehr zu denken. Wobei ich auch dann nicht wieder einschlafe, wenn er nach dem Stillen ruhig weiterschläft. Hörst du deinen Sohn denn rechtzeitig mit Ohrstöpseln, wenn er sich meldet...?

  9. User Info Menu

    AW: Schlafstörungen in der Stillzeit - Tipps

    Ja ich höre ihn- die Ohrstöpsel dämpfen die Geräusche ja nur. Und ich bin inzwischen unheimlich Geräuschempfindlich. Ich hab die erstem Monate noch mit offenem Fenster geschlafen dass muss ich jetzt auch schließen weil ich sonst keine Ruhe mehr finde. Da er zwar im eigenen Bett aber ja trotzdem direkt neben mir liegt wache ich auf wenn er sich bewegt- auch mit Ohrstöpsel. Und was er auch gerne macht ist noch lit geschlossenen Augen reglos liegend anfangen lautstark zu meckern. Keine Chance das zu überhören. Das hört sogar mein Mann durch die geschlossene Tür. Das war übrigens auch eine Maßnahme- ich habe meinen Mann ausquartiert. Sonst haben nämlich beide Männer geschlafen und ich lag als einzige Wach dazwischen.
    Ich kann nicht im Liegen stillen- dann bin ich sofort wach. Ich sitze und döse/ schlafe dabei weiter. Manchmal so tief dass ich erst eine stunde nach dem andocken aufwache und denke- hinlegen wär nicht schlecht. Aber wenn ich aus irgendeinem
    Grund richtig wach werde (letzte nacht musste ich soooo dringend aufs Klo und Sohnemann hat sich natürlich genau da Zeit gelassen) dann brauche ich auch 1-2 Stunden zum wieder einschlafen.

  10. User Info Menu

    AW: Schlafstörungen in der Stillzeit - Tipps

    Hallo MaryMary, so richtig geschlafen habe ich in der ersten Zeit auch nicht - ich bin bei jedem Geräusch wach geworden. Und der kleine Mann hat ständig Geräusche gemacht. Manchmal wie eine Ziege, manchmal wie Darth Vader.

    Dann habe ich - zum Glück nur kurz - eine Wochenbettdepression entwickelt und bin zu meiner Mutter geflüchtet. Und sie hat meinen Sohn abends ohne große Diskussion einfach ins Kinderzimmer gelegt. Auf meine "aberaberaber... wenn er Hunger kriegt"-Frage hat sie gemeint: "das hörst du dann schon". Und siehe da - er hat geschlafen und ich hab geschlafen. Halt nur ein paar Stunden, aber immerhin.

    Und zu Hause habe wir das dann auch so gemacht. Kind ins eigene Zimmer, Babyfon auf mein Nachtkästchen und zum Stillen bin ich rüber auf einen bequemen Sessel. Das hat echt geholfen!
    Kein Mensch kann in der Wüste leben und davon unberührt bleiben.
    Er wird fortan, wenn auch vielleicht kaum merklich, den Stempel der Wüste tragen.
    (Wilfried Thesiger)

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