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  1. Registriert seit
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    AW: Ab wann würdet ihr auf euren Namensfavoriten verzichten?😊

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich finde, da ist was dran :).

    Wir haben bei allen drei Kindern im Vorfeld keine Namen ausgesucht.
    Ein wenig herumgespielt mit was uns gefällt - aber nicht festgelegt.

    Als wir das jeweilige Baby dann das erste Mal im Arm hielten, war der Name dann
    irgendwie "automatisch" da. Ganz ohne Diskussionen und Abwägungen. Das empfinde
    ich heute noch als eine Art magische Entscheidung.




    Ich und die Frau des Bruders meines Ex haben ebenfalls den gleichen Vor- und
    Nachnamen.


    @Para_plumeau .. welcome back :)).
    Ist es auch.
    Beim letzten Namen war ich überhaupt nicht beteiligt.
    Da hatte dann der Vater gesagt: das ist eine ........und hatte gleich zuhause die Platte mit dem gleichen Titel aufgelegt.
    Der Mensch ist nichts
    anderes, als wozu
    er sich macht
    Jean Paul Sartre


  2. Registriert seit
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    AW: Ab wann würdet ihr auf euren Namensfavoriten verzichten?😊

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    mir wäre das irgendwie komisch, wenn mir meine Mutter erzählt hätte, "du warst für uns die Gaby, seit ich dich zum ersten Mal spürte, aber dann hat die Nachbarin 3 Häuser weiter ihre Tochter auch Gaby genannt und daher heißt du jetzt Inge, Inge"

    Das fände ich lieblos. Ich mein, was geht "uns" (Mama, Papa, Kind) wer anders an.

    Auf mich wirken solche Überlegungen, irgendwie, wie wenn das Kind erst richtig etikettiert werden müsste, um genehm zu sein. Und diese Etikettierung ist von außen (das ist der Punkt...) total beeinflussbar.

    Weiß nicht. Mein Bauchgefühl rebelliert da
    Darüber spricht man schon.
    Wenn nämlich das Enkelkind auf einmal so heißt wie man die Tochter nicht getraut hatte zu nennen weil der Name damals als altbacken galt.

    Finde, das hat auch ne gewisse Magie.....
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  3. Registriert seit
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    AW: Ab wann würdet ihr auf euren Namensfavoriten verzichten?😊

    Mein Anspruch war nie, dass der Name unseres Kindes ganz besonders und außergewöhnlich ist (wobei er hier in Deutschland tatsächlich ein wenig ungewöhnlich ist, im Herkunftsland meines Mannes allerdings ziemlich verbreitet). Allerdings würde ich mich nun auch etwas schwer damit tun, wenn eine Nichte oder ein Neffe oder ein Kind im engen Freundeskreis denselben Namen bekäme. Wüsste ich das vorher, würden wir uns unter Umständen auch etwas anderes überlegen, denn zumindest im engen Freundes- und Verwandtschaftskreis würde ich mir bei einem Kind doch wünschen, dass es das einzige mit dem Namen ist. Allerdings kann ich mir praktisch nicht vorstellen, dass es bei uns in der Hinsicht Probleme geben könnte, denn sowohl in der Familie, in der es in den vergangenen Jahren mehrere Babys gab, als auch im Freundeskreis sind die Geschmäcker in der Hinsicht schon sehr unterschiedlich. Einen der Hitlist-Namen der letzten Jahre hat niemand gewählt. In der Krabbelgruppe war das schon anders und da waren sich einige Namen extrem ähnlich.

    Mein Mann und ich taten uns erst sehr schwer mit der Namensfindung, bis wir erfuhren, dass wir einen Jungen bekommen, dann ging es ganz schnell. Das war mir auch wichtig, denn ich wollte unbedingt, dass er bei seiner Geburt gleich einen Namen hat. Ich hätte nach der Geburt auch nicht sagen können, dass er nach einem bestimmten Namen aussieht. Sowas kenne ich nur von Haustieren, deshalb heißen gestreifte Katzen ja gerne mal Tiger.

  4. Moderation Avatar von Marie-Madeleine
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    AW: Ab wann würdet ihr auf euren Namensfavoriten verzichten?😊

    Ich finde es auch nicht sonderlich schön, wenn Kinder erst mal ein paar Tage namenlos sind
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

  5. Avatar von jofi2
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    AW: Ab wann würdet ihr auf euren Namensfavoriten verzichten?😊

    Ich fand es als Kind immer doof, dass niemand den gleichen Vornamen hatte wie ich.
    Von daher hätte ich kein Problem damit gehabt, wenn Freunde oder Familienmitglieder ähnlich Vornamen ausgewählt hätten wie ich.


  6. Registriert seit
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    AW: Ab wann würdet ihr auf euren Namensfavoriten verzichten?😊

    Dieses "Passt nicht.." Gefühl hatte ich bei Nr 2.
    Sie sollte Jana heißen.

    Als ich sie das erste Mal ansah dachte ich - Nein. Geht gar nicht.. Du heisst XY..

    Da ich grundsätzlich ohne Ehemann zur Entbindung gereist bin, habe ich das kurzerhand allein entschieden und ihm telefonisch mitgeteilt, er könne nun Mutter und Tochter (so groß, so schwer, heisst XY) in Augenschein nehmen.

    Er wunderte sich kurz, fragte nach, warum ich denn unentschieden hätte.. Akzeptierte die Begründung "Passt nicht" aber kommentarlos.

    Bei Nr 1 standen wir vor dem Problem, dass uns etliche verschiedene Ärzte einen Jungen vorausgesagt hatten. Also hatten wir keinen Mädchennamen.

    Wir saßen also etwas ratlos herum, am Ende des Geburts - Tages, und mussten uns flink einen Namen überlegen. Der endgültige Name kam dann von ihm, also waren wir bei Nr 2 "quitt".

    Nr. 3 bekam dann auch ihren "Arbeitstitel" als endgültigen Namen.

    Wobei wir nach der Erfahrung bei Nr 1 immer beide Sorten in Petto hatten...

    Nr 2 kennt die Geschichte ihrer Namensgebung und ist froh darüber, sie hatte eine Jana in der Klasse und fand sie furchtbar.


  7. Registriert seit
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    AW: Ab wann würdet ihr auf euren Namensfavoriten verzichten?😊

    Narila,
    darf ich mal fragen ob du mehrere Kinder geboren hast?

    Bei mir war das der Fall - und die sahen wirklich total verschieden aus.
    Es mag ja Jeder so halten wie er will.

    Aber, schöne Namen gefunden zu haben, die eben gerade weder zu außergewöhnlich noch zu besonders sind - ist einfach ein Genuss.

    Das zieht sich doch bis ins Erwachsenenalter hinein.
    Oder - wenn man sich vorstellt.

    Heute erlaube ich mir sogar meine beiden Namen zu nutzen.
    Der zweite Name ist der Name meiner Mutter.

    Und - obwohl es nicht meine Absicht gewesen ist - höre ich eben doch gern wie viele den Namen toll finden.
    Und ich gehe sogar noch weiter: Namen sind weder Schall noch Rauch.

    Es gibt Namen die klingen schon stolz oder kühl oder rund oder einfach nur schön.
    Dessen kann sich keiner erwehren.

    Ich kann da ganz oft Zusammenhänge fest stellen.
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  8. Registriert seit
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    AW: Ab wann würdet ihr auf euren Namensfavoriten verzichten?😊

    Es kommt immer auf das Gesamtpaket an, finde ich.
    Wir haben absichtlich auf eher besondere Vornamen verzichtet, sondern Durchschnittsnamen gesucht. Unser Familienname hat großes "WIE heisst Du?" Potenzial, muss ständig buchstabiert werden und trotzdem verstehen ihn die Leute noch oft falsch, da lehnte mein Mann ausgefallene Vornamen ab-man käme aus dem Buchstabieren gar nicht mehr raus, befand er.

    Unsere Töchter leben damit, sind aber bislang alle entschlossen, ihn "wegzuheiraten".

    Ich finde ihn nicht so schwierig, für mich ist das so normal wie Müller oder Meyer, aber ich konnte ja selbst entscheiden 😊

    Was ich persönlich immer etwas schwierig finde ist die Kombi "Bindestrich vorne, Bindestrich hinten".

    Wir hatten im letzten Jahr einen Praktikanten mit einem ausgefallenen Bindestrich Vornamen und einem Doppelnamen.
    Das sorgte anfangs für Verwirrung, weil der Doppel - Nachname auch als Vornamen durchgehen würde. Ich musste den jungen Mann mal suchen und fragte ein paar Kollegen "Ist A-B. C-D bei euch?" "Nee.. Hier ist nur EIN Praktikant.."

    Ein Kollege sagte mal kopfschüttelnd "Klingt, als ob man vier Geschwister ruft. Wie bei den Wollnys."

    Der junge Mann trug es mit Fassung.


  9. Registriert seit
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    AW: Ab wann würdet ihr auf euren Namensfavoriten verzichten?😊

    Ja, das auch.

    Meinen Familienname - also meinen Mädchennamen, den ich nach der Scheidung wieder angenommen habe, muss ich auch immer buchstabieren.

    Aber, er ist kurz, und auch nicht zu außergewöhnlich.
    Insgesamt war das ehrlich gesagt immer in Richtung: interessant aussergewöhnlich, so in Richtung Fronkreich

    Das finde ich bis heute einfach schön.
    Der Ehename war auch nicht schlecht.

    Ich glaube, zu einem doofen Namen hätte ich aber auch gestanden.
    Wenn man aber an der Schraube ein wenig drehen kann ...
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