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  1. Avatar von Trianta
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    AW: Warum kommen in Babyzeit viele zu nix?

    Zitat Zitat von Convallaria Beitrag anzeigen

    Ich hatte mir übrigens vorgenommen, in der Elternzeit spanisch zu lernen - haha. Sehr witzig.
    Das ist aber etwas, was ich super könnte während ich stille, da hätte ich stundenlang Zeit dafür.
    Geändert von Trianta (24.01.2020 um 20:11 Uhr)

  2. Avatar von Perlengazelle
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    AW: Warum kommen in Babyzeit viele zu nix?

    Meine Oma hat immer gesagt, dass sich man morgens direkt nach dem Aufstehen als allererstes anziehen sollte, sonst komme man den ganzen Tag nicht dazu. Recht hatte sie. Habe ich aber beim ersten Kind nicht hinbekommen. Ich denke, dass einem beim ersten einfach die Routine fehlt, man dauermüde ist und sich über jeden quersitzenden Pups schrecklich aufregt. Und ich konnte nicht mal eine Zeile lesen - schon fielen mir die Augen zu.

    Bei den weiteren Kindern habe ich mir dann immer eingeredet, dass ich gut geschlafen hätte. Denn wenn ich mir noch vorgejammert hätte, dass die Nacht mal wieder keine war, fühlte ich mich noch schlechter. Einfach aufstehen und den Tag wuppen - hilft ja nix.
    Da steckste nicht drin!


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    AW: Warum kommen in Babyzeit viele zu nix?

    Jedes Baby ist eben verschieden. Alleine das Stillen... Mein Ältester war Typ "Snackbar". Total leicht ablenkbar, nur kurz am Nuckeln, gleich wieder am Herumschauen. Dafür brauchte er anfänglich fast jede Stunde eine Mahlzeit. Die Mittlere war Typ "Genießer". Wehe, jemand störte sie beim Trinken, dem hat sie Blicke zugeworfen, die töten konnten. Hat endlos lange getrunken und ist dann im Arm eingeschlafen. Und als Jungmutter traut man sich nicht immer, das Baby dann hinzulegen, aus Angst es wird wieder aufwachen (was auch häufiger mal der Fall ist). Also kann man die Schlafenszeit des Babys nicht nutzen, um die Küche zu putzen sondern liegt regungslos und höchst unbequem da bis ein ausgeschlafenes und unternehmungslustiges Baby wieder zu neuen Abenteuern bereit ist.
    Ja - ein Baby schläft viel, aber eben nicht regelmäßig und einschätzbar. Und wenn man in der Nacht selber kaum Schlaf bekommt, ist man tagsüber manchmal auch einfach viel zu erschöpft, um sich noch um Haushalt und anderes zu kümmern.
    Aber es ist eine absehbare Zeit. Irgendwann spielt sich ein Rhythmus ein und dann dauert bspw. auch das Stillen nicht mehr so lange.


  4. Registriert seit
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    AW: Warum kommen in Babyzeit viele zu nix?

    Ich verstehe es auch nicht.

    Wenn das so wäre würde ja kein Geschwisterkind überleben, weil sich alles um das Baby dreht...

    Ich hatte drei Kinder in vier Jahren, samt Hund und Katze, also dass ich zu nix gekommen wäre ausser das Baby versorgen kann ich nicht bestätigen.


  5. Registriert seit
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    AW: Warum kommen in Babyzeit viele zu nix?

    Zitat Zitat von Phoenic Beitrag anzeigen
    Meiner Erfahrung nach kommt es wirklich extrem auf das Baby an. Ich hatte ein wenig schlafendes, viel schreiendes Baby, das man kaum ablegen konnte, und ein recht entspanntes, sich auch mal selbst beschäftigendes Baby. Dazwischen lagen Welten. Bei meinem Sohn wusste ich erst, was es heißt, die Babyzeit zu genießen.
    Das kann ich unterschreiben.

    Beim Ersten hatte ich Mütter, die mir erzählt haben, dass ihre Babies so toll schlafen und alles easy wäre im Verdacht, sie würden mich belügen. Weil es bei mir eben ganz anders war.
    Bis dann Nummer 2 kam und dann tatsächlich auch so ein entspanntes viel schlafendes Baby war.

  6. Avatar von twix25
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    AW: Warum kommen in Babyzeit viele zu nix?

    ich bedauere im nachhinein wirklich, nicht einfach alles hingenommen zu haben

    ich war ein sehr effizienter mensch und nix auf die reihe zu bekommen, war echt kaum aktzeptabel

    und ich hab das gefühl, mich in der beziehung nicht wirklich weiter entspannt zu haben
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"

  7. Avatar von Binneuhier2009
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    AW: Warum kommen in Babyzeit viele zu nix?

    Hallo,
    ich habe zwei Kinder. Würde mal sagen, sie waren ganz "normale " Säuglinge. Kinder Nr. 1 hat sehr schlecht und wenig geschlafen. Da ist man dann schon müde. Trotzdem habe ich es ohne Probleme geschafft, täglich zu duschen, regelmäßig Haare zu waschen. Sicher ist im Haushalt auch mal was liegen geblieben. Na und? Ich habe zu einer Zeit entbunden, da gabs (DDR) keine Höschenwindeln. Windeln wurden gewaschen. Ich habe sie in einer primitiven Waschmaschine (WM66) gekocht und in der Wanne gespült.

    Diese ersten fünf Monate daheim mit dem ersten Kind waren so ziemlich die schönste Zeit meines Lebens. Stressig wurde es erst, als ich dann wieder arbeiten musste. Morgens um 6 in der Krippe sein, ins Büro hetzen, Kind gegen 16.30 Uhr wieder abholen, einkaufen, Windeln waschen ...und Kind war nicht müde zu bekommen. Das war die Zeit, in der ich am Rande des Nervenzusammenbruchs war.


    LG, BNH2009


  8. Registriert seit
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    AW: Warum kommen in Babyzeit viele zu nix?

    Ich habe zwei (wie sagte doch der Kinderarzt) Anfängerkinder.
    Sie haben wenig geschrien/schreien wenig und schlafen gut.
    Für den Haushalt hatte ich genug Zeit, nur nicht immer Lust.

    Beim zweiten fand ich es viel viel leichter, die ersten harten Wochen durchzustehen, weil ich wusste, was auf mich zukommt und vor allem, dass es besser wird.
    Beim ersten war ich etwa 4 Wochen lang fertig mit der Welt. Mit Gedanken wie: “Mein Leben ist vorbei“ und “ach du Sch***, was haben wir denn da getan?“ Ich war ständig kurz vorm Heulen. (Aber das war dann echt nach 4 Wochen komplett vorbei)
    Kein Mensch, der noch nie ein Baby hatte, kann sich vorstellen, wie es ist, eins zu haben. Am meisten mag ich da den Spruch:
    Wir sind bereit für ein Kind, schließlich passen wir einmal in der Woche für zwei Stunden auf meine kleine Nichte auf und wissen, was auf uns zu kommt.
    Nein, ihr wisst es nicht.

    Also, genieß die letzten Tage ohne Baby und alles Gute.


  9. Registriert seit
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    AW: Warum kommen in Babyzeit viele zu nix?

    Ich fand die Zeit mit Nr 1, die in der Rückschau ein Anfängerbaby war, am anstrengensten. Aber das lag daran, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich an meine neue Rolle zu gewöhnen und mir unnötig Streß gemacht habe.
    Aber das war nur in den ersten Wochen so.

    Bei Nr 2 war es deutlich leichter, nur so ungewohnt, weil zwischen 1 und 2 6 Jahre lagen.
    Nr. 3 kam dann schon 18 Monate später, sie war ähnlich ruhig wie Nr 1 und lief quasi "so mit".

    Ich glaube, es wird mit jedem Kind leichter.

    Wobei - ich habe meine Kinder nach der ersten Neugeborenenzeit (da schliefen sie beim Stillen ein) immer wach in ihr Bett gelegt. Weinten sie, haben wir sie im Bett beruhigt. Das klappte auch sehr gut, es sei denn, es war Ausnahmesituation, also : Kind war krank oder zahnte.

    Nr 2 war ein extremes Schreikind, die wir erst sehr lange und fast ständig rumtrugen, was es aber anscheinend nur noch schlimmer machte. Sie schien sich nahezu erst recht in Rage zu brüllen.

    In der Kinderklinik habe ich es dann so gemacht wie bei den Anderen - sie wurde im Bett beruhigt, schlief dann nach 5 bis 10 Minuten Weinen ein. Deutlich schneller als auf dem Arm oder in einer Trage.

  10. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Warum kommen in Babyzeit viele zu nix?

    Copic, so wie bei Miss Mangan muss es aber wirklich auch nicht kommen, da darfst du ruhig positiv denken. Ich fand beide Babyzeiten wunderschön und gerade beim ersten Kind war es so, dass ich mich da einerseits voll drauf einlassen konnte (das nötigste im Haushalt und duschen, anziehen hab ich immer geschafft, und zwar recht mühelos, Haushalt aber oft verteilt in Häppchen über den ganzen Tag). Andererseits hatte ich da aber wirklich auch noch viel Freiraum, wir waren noch viel unterwegs, konnten das erste Baby gut einfach mitnehmen. Es ist gut, dass das weniger flexible Kind die Nummer 2 war.

    Ich sehe das ein bisschen wie Minstrel: du kannst richtig damit liegen, dass das Babyjahr easy wird. Ich fand tatsächlich vor allem bei Kind 1 die Kleinkindzeit viel anstrengender. Geh ruhig positiv und mit deinen Vorstellungen ran, es kann auch so laufen.

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